{"id":6338,"date":"2021-07-06T08:11:00","date_gmt":"2021-07-06T06:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=6338"},"modified":"2021-07-04T09:13:32","modified_gmt":"2021-07-04T07:13:32","slug":"die-maer-vom-magnetischen-arm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2021\/07\/06\/die-maer-vom-magnetischen-arm\/","title":{"rendered":"Die M\u00e4r vom magnetischen Arm"},"content":{"rendered":"\n<p>Immer wieder geistern Geschichten von Geimpften durch die Sagenwelt, bei denen an der Einstichstelle Magneten oder gar M\u00fcnzen haften blieben. Die Inhaltsstoffe der Impfdosen seien andere und es werde Magnetofektion statt der beschriebenen Impfmethoden betrieben.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Wie immer w\u00e4re es sch\u00f6n, wenn die Katastrophiker vorher mal schauen w\u00fcrden, was \u00fcberhaupt geht. Zun\u00e4chst: Magnetofektion gibt es wirklich und zwar seit mindestens 20 Jahren. Dazu werden ferromagnetischen Eisenpartikel mit Polymeren beschichtet, an die mRNA, DNA, Viren oder was sonst noch gew\u00fcnscht wird elektrostatisch binden. Nach dem Spritzen in ein Gewebe wird ein Magnetfeld angelegt, in dem die magnetischen Partikel wandern und Zellw\u00e4nde durchdringen k\u00f6nnen. Dort werden die Stoffe freigesetzt, die Eisenpartikel in Vakuolen von der Zelle zwischengelagert und sp\u00e4ter in den Eisenstoffwechsel integriert. So weit so gut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(1)<\/strong> Damit das \u00fcberhaupt funktioniert, muss nach der Impfung zwingend ein gen\u00fcgend starkes Magnetfeld angelegt werden. Daran hapert es aber bereits bei der Impfung. Da wird gespritzt und das war es dann, nix Magnet, eher &#8222;mag net&#8220;. Spritzen ohne Magnetfeld ist aber v\u00f6llig sinnfrei.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(2)<\/strong> Magnetische Fl\u00fcssigkeiten bed\u00fcrfen eines Magnetfeldes, um magnetisch zu sein. Nimmt man den Magneten weg, verschwindet der Magnetismus der Fl\u00fcssigkeit. Damit w\u00e4re die M\u00fcnze, die am Arm haftet, schon mal ausgez\u00e4hlt. Technischer K.O. in der ersten Runde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(3)<\/strong> Schauen wir uns mal eine Impfspritze an. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.medplus24.de\/media\/image\/product\/20142\/lg\/aprotek-tuberkulinspritze-mit-kanuele-1-ml.jpg\" alt=\"Tuberkulinspritze mit Kan\u00fcle, 1 ml, 100 St\u00fcck\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Typischerweise werden 0,3-0,5 ml in den Muskel gespritzt. Dazu muss man durch die Fettschicht durch, die bei manchen schon recht dick werden kann. Sagen wir mal 2 cm. Dort wird die Fl\u00fcssigkeit im Gewebe verteilt, nimmt also mehr Raum ein (inzwischen wissen wir, dass sie ziemlich z\u00fcgig im ganzen K\u00f6rper verteilt wird). So, Experiment: man nehme ein 2 cm dickes Brett und den kleinen Haushaltsmagneten, der am Arm haften soll. Das Brett kommt nun vor die Stahlplatte, auf der der Magnet die Memos anpappen soll. Nun folgende Schritte ausf\u00fchren:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Magnet auf der Brett setzen.<\/li><li>Magnet loslassen.<\/li><li>B\u00fccken.<\/li><li>Magnet vom Boden aufheben, weil der runtergefallen ist.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Noch Fragen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(4)<\/strong> Wenn magnetische Fl\u00fcssigkeiten geimpft werden sollen, ist die Impfampulle ebenfalls bereits magnetisch. Der kleine Magnet sollte daher auch an der Ampulle haften oder umgekehrt. Solche Berichte fehlen aber. Nur der Arm sei magnetisch, wird behauptet.<\/p>\n\n\n\n<p>Theoretisch m\u00f6glich, wenn Fe2O3 in der Ampulle w\u00e4re. Das ist nicht magnetisch. Wenn das zu Fe3O4 reduziert wird, w\u00e4re es magnetisch. Eine Reihe von Bakterien k\u00f6nnen das. Aber das normale Muskelgewebe des Menschen? Und dann noch ohne i.d.R. gro\u00dfe Nebenwirkungen? <\/p>\n\n\n\n<p><strong>(5)<\/strong> Wobei die Konzentrationen, wenn man mit Gewalt daran glauben m\u00f6chte, ohnehin eine weitere Unm\u00f6glichkeit darstellen. Die Impffl\u00fcssigkeit besteht zum gr\u00f6\u00dften Teil aus Salzl\u00f6sung und enth\u00e4lt 30 m\u00fcg Impfstoff. Mehr darf nicht, weil es sonst zu ziemlich \u00fcblen Reaktionen des K\u00f6rpers kommt. Gretchenfrage: wie sollen da die Konzentrationen zusammen kommen, um Magnetismus der beschriebenen Art zu bewerkstelligen?<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss noch die Kl\u00e4rung der Frage, <strong><em>was das Tier vom Menschen unterscheidet<\/em><\/strong>. Jedes Rind und auch jedes andere Schlachtvieh, das etwas auf sich h\u00e4lt, w\u00fcrde schleunigst Reissaus nehmen, wenn es sieht, wie dem Artgenossen vor ihm auf dem Schlachthof der Bolzen ins Gehirn geschossen wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Nicht so der Mensch! Der stellt sich auch noch dann brav zum Impfen an, wenn der Vordermann bereits auf der Bahre abtransportiert wird und sich damit herausgestellt hat, dass es sich bei Impfsch\u00e4den NICHT um Verschw\u00f6rungstheorie handelt.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/t.me\/joraeder\/6091\">https:\/\/t.me\/joraeder\/6091<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/t.me\/joraeder\/6116\">https:\/\/t.me\/joraeder\/6116<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Suche nach intelligentem Leben auf der Erde w\u00e4re der Mensch sicher nicht die erste Wahl der Aliens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder geistern Geschichten von Geimpften durch die Sagenwelt, bei denen an der Einstichstelle Magneten oder gar M\u00fcnzen haften blieben. Die Inhaltsstoffe der Impfdosen seien andere und es werde Magnetofektion statt der beschriebenen Impfmethoden betrieben. 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