{"id":600,"date":"2016-08-11T08:21:12","date_gmt":"2016-08-11T06:21:12","guid":{"rendered":"http:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=600"},"modified":"2016-08-11T08:21:12","modified_gmt":"2016-08-11T06:21:12","slug":"brauchen-wir-mehr-polizei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2016\/08\/11\/brauchen-wir-mehr-polizei\/","title":{"rendered":"Brauchen wir mehr Polizei ?"},"content":{"rendered":"<p>Vom Standpunkt des B\u00fcrgers aus betrachtet durchaus, und zwar nicht (nur) aufgrund des Islams. Die Besetzungspl\u00e4ne gehen mehr oder weniger davon aus, <!--more-->das Polizeibeamte kaum mehr als 2\/3 ihres Urlaubs nehmen, nie jemand krank wird und Gro\u00dfeins\u00e4tze nicht stattfinden. Als Folge schieben die meisten so viele \u00dcberstunden vor sich her, dass sie locker 1-6 Monate zu Hause bleiben k\u00f6nnten, w\u00fcrden sie sie abfeiern. Und als weitere Folge fehlt die \u00f6ffentlichen Pr\u00e4senz der Polizei inzwischen mehr oder weniger ganz, von Geschwindigkeitskontrollen an einnahmetr\u00e4chtigen Stellen einmal abgesehen, und wenn man sie ruft, muss man selbst in Notf\u00e4llen nicht selten eine Stunde Wartezeit einrechnen. Im Klartext: wenn man Zeuge oder Betroffener eines t\u00e4tlichen Angriffs wird, kommt die Polizei oft erst an, wenn nur noch die Tr\u00fcmmer zu beseitigen sind &#8211; wenn sie \u00fcberhaupt ankommt, worauf man in den Ausl\u00e4ndervierteln deutscher Gro\u00dfst\u00e4dte nicht mehr unbedingt bauen sollte. Mehr Polizisten k\u00f6nnten zumindest hier die Lagen entsch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>Wenn man ein wenig \u00fcber diesen Bereich hinausschaut, stellt man fest, dass mit mehr Polizei nicht alles getan ist. Eigentlich ist auch ein anderes Justiz- und Rechtssystem notwendig. Beispielsweise ist Einbruch und Diebstahl ein derzeit nahezu risikoloses Gewerbe. Die Chance, auf der Autobahn in einen Unfall verwickelt zu werden, ist kaum gr\u00f6\u00dfer als die f\u00fcr einen Dieb oder Einbrecher, geschnappt zu werden. Zum Teil liegt das wieder an der Unterbesetzung: in einer Kommune in NRW empfahl die Polizei den B\u00fcrgern mehr oder weniger im Klartext, zur Bek\u00e4mpfung der Einbruchsserien (bis zu 40 H\u00e4usern in einer einzigen Nacht bei gerade einmal 20.000 Einwohnern) doch eine Art B\u00fcrgerwehr zu bilden, da die Polizei aus verschiedenen Gr\u00fcnden nicht in der Lage sei, die Sache in die Hand zu nehmen.<\/p>\n<p>Trotzdem leistet die Polizei dort oft noch gute Arbeit: in der Regel kann sie die Pappenheimer ziemlich genau benennen, selbst wenn sie politisch gezwungen ist, Zigeunerbanden versch\u00e4mt &#8222;Leute s\u00fcdl\u00e4ndischen Aussehens&#8220; zu nennen. Aber obwohl sie die Leute kennt, kommt es nur noch in ca. 6-7% der F\u00e4lle zu einer &#8222;Aufkl\u00e4rung&#8220; und in weniger als 0,8% zu einer Verurteilung. T\u00e4terschutz wird in Deutschland ganz gro\u00df geschrieben, und man k\u00f6nnte meinen, der Grundgesetzartikel bez\u00fcglich der freien Berufswahl beziehe sich vorzugsweise auf Verbrecher. Organisierte Banden von Jugendlichen, so man \u00fcberhaupt einen schnappt, l\u00e4sst man grunds\u00e4tzlich laufen (und sie machen nat\u00fcrlich auch prompt weiter), b\u00fcrokratische Hemmnisse jeglicher Art hebeln die Verfolgung aus (die Zust\u00e4ndigkeit der Polizei endet an der n\u00e4chsten Bezirksgrenze, die der Verbrecher nat\u00fcrlich nicht), und die Ber\u00fccksichtigung von Beweisen der Schuld oder Unschuld ist stark asymmetrisch in Richtung Unschuld verschoben. Abgeschlossen wird das Ganze durch Urteile, f\u00fcr die man eigentlich die Richter hinter Gitter schicken m\u00fcsste: ein bremer libanesischer Gewohnheitskrimineller wurde beispielsweise mit 2 kg Kokain erwischt und lieferte sich dazu noch eine Schie\u00dferei mit der Polizei. Urteil: 6 Monate Haft wegen &#8222;Haftempfindlichkeit&#8220;. Drogentote nehmen solche Richter anscheinend gerne in Kauf, wenn sie s\u00fcdl\u00e4ndischen Verbrechern gef\u00e4llig sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Lohnen sich Anzeigen? In der Regel werden nur Unmengen an Papier produziert, und es passiert nichts. Vermutlich w\u00fcrde die Befreiung vom letztlich unn\u00fctzen Papierkrieg schon einige Beamte wieder auf die Stra\u00dfe schicken. Schlimmer ist, dass sich der B\u00fcrger auf Grund so genannter Datenschutzgesetze (auch etwas, was anscheinend nur f\u00fcr den Schutz von Gaunern ausgelegt ist) gehindert wird, sich selbst zu sch\u00fctzen. Einbrecher, Raser in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, Dr\u00e4ngler auf der Autobahn, Versicherungsbetr\u00fcger, Schl\u00e4ger auf U-Bahnh\u00f6fen, Randalierer? Wenn der B\u00fcrger eine Dashcam zum Selbstschutz einsetzen d\u00fcrfte, w\u00e4re das Problem auch ohne mehr Polizei in den Griff zu bekommen. Gesichter, Kfz-Kennzeichen u.a. w\u00e4ren verf\u00fcgbar, und durch einen Abgleich mit Zulassungs- und Meldedaten (biometrische Fotos sind inzwischen Pflicht) lie\u00dfe sich der T\u00e4ter ohne gro\u00dfen Aufwand schnell ermitteln und aufgrund der Beweislast sicher aburteilen (die USA machts vor; da geht das und die B\u00fcrger f\u00fchlen sich sicher). Aber was passiert? Die Beweise sind nicht zul\u00e4ssig, der Besitzer der Dashcam wird wegen Verletzung der Privatsph\u00e4re des Verbrechers abgeurteilt, und der darf &#8222;mangels an Beweisen&#8220; postwendend den Saal verlassen und sich der n\u00e4chsten Tat zuwenden.<\/p>\n<p>Zu verdanken haben wir alles dies &#8211; unterbesetzte Kuschelpolizei, T\u00e4terschutz und t\u00e4terfreundliche Richter, falls sich nicht alles unter den Tisch kehren l\u00e4sst &#8211; dem gr\u00fcnen und roten Geschisse in der Politik. Und hinzu kommt dann noch eine Qualit\u00e4tspresse, die nicht etwa den Gewohnheitsvergewaltiger anprangert, sondern den Polizisten, der den T\u00e4ter von der Frau runtergezogen und dabei ein paar blaue Flecken am Arm des Vergewaltigers verursacht hat. Dazu dann noch die Linken, die fordern, Polizeibeamte sollten Schilder mit ihrem Namen (und m\u00f6glichst auch noch mit ihrer Anschrift) an der Uniform tragen, damit jeder Autonome (Umschreibung f\u00fcr Soziopathen vom Schlage eines Berija) sich r\u00e4chen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>(Wieder) mehr Polizei ist der Anfang, aber es braucht noch deutlich mehr, um Deutschland wieder sicherer zu machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom Standpunkt des B\u00fcrgers aus betrachtet durchaus, und zwar nicht (nur) aufgrund des Islams. Die Besetzungspl\u00e4ne gehen mehr oder weniger davon aus, Download Artikel als PDF<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12,6,13],"tags":[],"class_list":["post-600","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesellschaft","category-politik","category-recht"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/600","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=600"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/600\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":601,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/600\/revisions\/601"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=600"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=600"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=600"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}