{"id":5582,"date":"2020-11-27T09:33:09","date_gmt":"2020-11-27T08:33:09","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=5582"},"modified":"2020-11-27T09:33:10","modified_gmt":"2020-11-27T08:33:10","slug":"in-die-anarchie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2020\/11\/27\/in-die-anarchie\/","title":{"rendered":"In die Anarchie ?"},"content":{"rendered":"\n<p>\u00dcber Zahlen m\u00fcssen wir nicht reden. Entweder man kennt sie oder man ignoriert sie oder man wei\u00df ohnehin nicht, was Zahlen sind. Gesch\u00e4tzt geh\u00f6ren ca. 80% der Bev\u00f6lkerung zur letzten Gruppe, weitere 56% zur mittleren und der Rest unterteilt sich in weitere Gruppen, von denen ein Teil meint, im letzten Satz st\u00fcnden doch Zahlen, ein geringer Teil, dass mit den Prozentzahlen etwas nicht stimmt, wovon wiederum ein Teil davon ausgeht, dass man nur gen\u00fcgend Leute auf eine Demo nachts im Gewerbeviertel locken m\u00fcsse, damit das mit den Prozenten doch wieder hinkomme. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Lassen wir das mit den Prozenten mal au\u00dfen vor und unterhalten uns \u00fcber Promille. Da wei\u00df jeder, dass man mit mehr als 0,5 Promille nicht mehr Auto fahren darf, was man am besten dadurch verhindert, dass die Zahl der die Lockdowns \u00fcberdauernden Kneipen ebenfalls unter 0,5 Promille der vorhergehenden Zahl liegt. Lockdown light bis Ende Dezember macht es m\u00f6glich, speziell wenn Ende Dezember 2021 gemeint ist, wie es offenbar der Fall ist. Parkraumprobleme in den St\u00e4dten d\u00fcrften sich auch ohne Fahrverbote bald erledigt haben, denn Gesch\u00e4fte werden wohl auch nur noch wenige \u00fcberleben. Modegesch\u00e4fte d\u00fcrften ohnehin darauf hoffen, dass die Mode 2021 genauso aussieht wie 2020, und so manchem Modehersteller d\u00fcrfte es inzwischen gehen wie der Meyer-Werft in Papenburg, die im Sommer vermutlich das letzte Kreuzfahrtschiff der Unternehmensgeschichte ausgeliefert haben d\u00fcrfte. Sehr viele Gesch\u00e4ftshinhaber h\u00e4tten vermutlich schon l\u00e4ngst hingeschmissen, wenn sie jemanden finden w\u00fcrden, der den Laden \u00fcbernimmt. <\/p>\n\n\n\n<p>Die aktuellen Corona-Beschl\u00fcsse sehen 20 m\u00b2 pro Kunde im Gesch\u00e4ft vor, was Leute, die sich mit Geometrie ein wenig auskennen, einen mittleren Abstand von 5 m zwischen den Kunden bedeutet (Hinweis: man ziehe eine Kreis um eine Person mit 20 m\u00b2 Fl\u00e4cheninhalt und berechnet den Radius; Abstand = 2 x Radius, da jeder 20 m\u00b2 haben muss). Konsequenterweise m\u00fcssten Lidl. Aldi Rewe &amp; Co. beispielsweise K\u00e4sepackungen einzeln im Abstand von 5 m im Gesch\u00e4ft verteilen, um zu vermeiden, dass sich Kunden, die K\u00e4se kaufen wollen, zu nahe kommen. Parken darf man konsequenter Weise dann vor dem Laden auch nicht mehr, denn der Platz wird f\u00fcr die Wartschlange (auch hier Abstand!!!!!) ben\u00f6tigt. Kleinere Gesch\u00e4fte, die auf 15 m\u00b2 Fl\u00e4che vor dem Verkaufstresen kommen, d\u00fcrfen nur noch Einbeinige bedienen (das fehlenden Bein wird auf die Fl\u00e4che angerechnet), was bei Schuhgesch\u00e4ften den Lagerbestand spontan verdoppelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut einem Rewe-Chef sind die Kunden m\u00f6glicherweise nicht mehr alle bedienbar. Konkret: wer noch eine Arbeit hat (ohnehin nur noch eine Minderheit) und um 17:00 Uhr vor dem Laden steht, steht im 21:00 Uhr bei Gesch\u00e4ftsschluss immer noch dort, sollte aber stehen bleiben, um um 7:00 Uhr morgens eine Chance zu haben, doch dranzukommen. Bescheinungen f\u00fcr den Arbeitgeber wegen versp\u00e4tetem Erscheinen auf der Arbeit gibt es vermutlich auch noch. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch auch wer in den Laden kommt, d\u00fcrfte nicht alles bekommen. Bereits in den letzten Monaten berichteten die Gesch\u00e4fte, dass die Besucherzahlen sinken w\u00fcrden, bei voller werdenden Einkaufswagen, versteht sich. &#8222;Haben Sie keinen Scheibenk\u00e4se?&#8220; &#8211; &#8222;Nein, wir haben keine Wurst in Scheiben. Keinen K\u00e4se in Scheiben gibt es nebenan bei Aldi.&#8220; Die DDR l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Ernsthaft gefragt: wie lange geht dieser Wahnsinn gut? Dass irgendwann jemand austickt und den Amokl\u00e4ufer macht, ist meiner Ansicht nach vorprogrammiert, zumal mit der Maskenschei\u00dfe die Hemmungen noch schneller fallen, wie man fallweise beobachten kann, wenn man an Schulen vorbei geht. Besonders j\u00fcngere Kinder scheinen aggressiver zu werden, da sie sich ja auch nirgendwo mehr im gewohnten Spiel abreagieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie lange geht das vor allen Dingen in den St\u00e4dten gut? Ich k\u00f6nnte mir durchaus vorstellen, dass in einen Hartz-IV-Qualit\u00e4tsviertel ein Durchdrehender dem Mob gen\u00fcgt, um eine Laden zu pl\u00fcndern. Den Berlinern w\u00fcrde ich das sogar inzwischen g\u00f6nnen. Dann k\u00e4men auch die gr\u00fcnen Viertel bald in den Genuss von Vielf\u00e4ltigkeit. Von den 3,7 Mio Einwohnern von Berlin arbeitet ein Gro\u00dfteil kulturbedingt ohnehin nicht und allein im Kultur-, Gastronomie- und Tourismusbereich fallen zus\u00e4tzlich inzwischn 750.000 Jobs unter den Tisch. <\/p>\n\n\n\n<p>Was die Frage aufwirft: h\u00e4lt sich in den Ausl\u00e4ndervierteln eigentlich irgendjemand an die Corona-Regeln? Gut, Frauen haben prinzipiell eine Fressenlappen vor der Visage, aber sonst? Machen die ihre Moscheen zu wie die K\u00e4\u00dfm\u00e4nner und -frauen ihre Kirchen? Kein Weihnachten, weil Joseph und Maria ja schlie\u00dflich auch alleine waren und der Vater von Jesus sich schon vorher aus dem Staub gemacht hat? <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Was ich damit sagen will: wenn hier wirklich alles zusammen bricht &#8211; und diese Geisteskranken in Berlin arbeiten ja ununterbrochen daran &#8211; bekommen wir es dann mit ganz anderen Problemen zu tun als mit einer kaputten Wirtschaft? Wenn den ausl\u00e4ndische Mob, und das sind nicht nur die Ausl\u00e4nderviertel sondern auch die gut verteilten Fl\u00fcchtlinge, nichts mehr in seinem Viertel h\u00e4lt, weil es dort nichts mehr gibt, wird er schnell merken, dass die anderen Viertel v\u00f6llig wehrlos sind und gepl\u00fcndert werden k\u00f6nnen. Marodierende Banden halte ich f\u00fcr nicht unwahrscheinlich, oder glaubt wirklich jemand, dass sich die Ausl\u00e4ndermobs von 200 Polizisten aufhalten lassen werden wie 1.000.000 friedliche Dumpfbacken? Zumal die Banden auch gut bewaffnet sind.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfend die Frage an Leser aus Gro\u00dfst\u00e4dten: wie geht es in den ausl\u00e4nderbeherrschten Vierteln wirklich zu? H\u00e4lt man sich da an den allgemeinen Schwachsinn? Oder geht es \u00fcberall so zu: <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/leaks_aus_dem_lehrerzimmer\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/leaks_aus_dem_lehrerzimmer<\/a> ? Stimmungsbilder bitte gerne per Email oder telegram: @gilbert_hd<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber Zahlen m\u00fcssen wir nicht reden. Entweder man kennt sie oder man ignoriert sie oder man wei\u00df ohnehin nicht, was Zahlen sind. 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