{"id":5314,"date":"2020-10-01T10:04:05","date_gmt":"2020-10-01T08:04:05","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=5314"},"modified":"2020-10-01T10:04:07","modified_gmt":"2020-10-01T08:04:07","slug":"das-dummi-tussi-problem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2020\/10\/01\/das-dummi-tussi-problem\/","title":{"rendered":"Das &#8222;dummi Tussi&#8220;-Problem"},"content":{"rendered":"\n<p>In den Medien oder Verlautbarungen von Ministerien tauchen heute sehr viele Meldungen auf, die zum Kommentieren oder zum Schreiben von Briefen an die Urheber reizen. Auch wenn das kaum noch jemand einsieht: zumindest bei mir geht es dabei nicht um Meinungen, sondern um Fakten, die nicht zu dem Ge\u00e4u\u00dferten passen. Entsprechend sind Briefe aufgebaut und enthalten neben einer Liste von Fakten auch sehr konkrete Fragen, wie diese sich mit den \u00c4u\u00dferungen vereinbaren lassen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>In einigen F\u00e4llen erh\u00e4lt man tats\u00e4chlich auch Antworten auf seine Zuschriften. Nat\u00fcrlich nie von demjenigen, den man angesprochen hat. Der hat aber die Zuschrift ebenso nat\u00fcrlich pers\u00f6nlich mit gro\u00dfem Interesse gelesen und dann jemanden genauso pers\u00f6nlich beauftragt, die gestellten Fragen zu beantworten. Die Antworten zeichnen sich dann durch eine Reihe immer wieder auftretender Merkmal aus:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Der Antwortschreiber hat die Frage fachlich-intellektuell nicht verstanden. Oft steht dort: &#8222;Sie wollen wissen &#8230;&#8220;, gefolgt von etwas v\u00f6llig anderem als der Fragestellung.<\/li><li>Der Antwortschreiber hat auch vom Thema, zu dem er sich \u00e4u\u00dfert, keinen fachlichen oder intellektuellen Zugang.<\/li><li>Die Antwort besteht in der Regel aus einer w\u00f6rtlichen Wiederholung der Meldung, die den Brief ausgel\u00f6st hat, verbunden mit der Feststellung, dass mit der Wiederholung ja alles bewiesen und die Frage damit beantwortet wurde.<\/li><li>Unterzeichnet hat in 80-90% der F\u00e4lle jemand mit weiblichem Vornamen.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Wer nach der Einf\u00fchrung, besonders von Punkt 4, meint, ich h\u00e4tte den Artikel auch &#8222;<em>jung, weiblich, doof<\/em>&#8220; betiteln k\u00f6nnen, der irrt nicht oder in anderer Hinsicht doch. <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst einmal, weshalb dieser Titel nicht stimmen w\u00fcrde. Ich habe beruflich sehr viel mit Frauen zu tun gehabt, und zwar als Gesch\u00e4ftsparterinnen, Mitarbeiterinnen, Kolleginnen oder Studentinnen, und stelle fest: wenn Frauen sich f\u00fcr einen (komplizierten) Job entschieden haben und diesem mit Freude und Interesse nachgehen, liefern sie die gleiche Qualit\u00e4t ab wie ihre m\u00e4nnlichen Kollegen, vorausgesetzt, auch diese gehen auch mit Freude und Interesse ihrem Job nach, sonst sind n\u00e4mlich ihre weiblichen Wettbewerber besser (umgekehrt gilt das nat\u00fcrlich auch). Und in der Regel bekommen sie auch den gleichen Lohn, wenn sie tats\u00e4chlich die gleiche Arbeit machen. <\/p>\n\n\n\n<p>Besonders in den MINT-F\u00e4chern sind Frauen zahlenm\u00e4\u00dfig nach wie vor in der Minderheit, aber nicht selten sogar emsiger dabei als ihre m\u00e4nnlichen Kollegen, aus dem einfachen Grund, weil sie sich die Berufswahl meist bewusster \u00fcberlegt haben und so einen Interesse- und Freudevorsprung haben. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit &#8222;<em>jung, weiblich, doof<\/em>&#8220; ist also nicht die Mehrheit der Frauen gemeint, die t\u00e4glich ihren &#8222;Mann&#8220; im Leben stehen. Die werden im Gegenteil durch die &#8222;<em>jung, weiblich, doof<\/em>&#8222;-Fraktion mindestens genauso besch\u00e4digt oder behindert wie ihre m\u00e4nnlichen Kollegen. Oder meint tats\u00e4chlich jemand, es w\u00e4re in ihrem Interesse, dass sie von den weniger Qualifizierten, nachdem sie sich durch ihre Qualifikation irgendwo durchgesetzt haben, aus reinem Neid aufgrund staatliche Ideologie nun \u00fcberall als Quotenfrau diffamiert werden? Wohl eher weniger.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Noch nicht mal &#8222;<em>weiblich<\/em>&#8220; stimmt so ganz genau. In den Antworten weisen die mutma\u00dflichen M\u00e4nner in der Regel die gleichen Dumpfbackeneigenschaften auf wie die Schreiber mit M\u00e4dchenvornamen. Zumindest lassen die 10-20% Antworten mit m\u00e4nnlichem Vornamen nur den Schluss zu, dass die Vornamen aufgrund einer Geschlechtsumwandlung zu Stande gekommen sind oder die M\u00e4nner nach strengen Negativkriterien ausgew\u00e4hlt wurden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Wenden wir uns den Problemen zu, die zum Titel f\u00fchren. Heute m\u00fcssen Frauen ja gef\u00f6rdert werden, was im Klartext hei\u00dft, sie m\u00fcssen bevorzugt werden. Konkret: wenn in einem Bereich ohnehin 80% Frauen t\u00e4tig sind, ist es kein Problem, wenn der Anteil in einem staatlich kontrollierten Teilbereich auch schon mal auf 90% oder dar\u00fcber steigt (aber bitte nicht weniger als 80%! Wir wollen doch keine M\u00e4nnerwirtschaft f\u00f6rdern), wenn in einem anderen Bereich aber nur 20% Frauen zu finden sind, muss ihr Anteil im staatliche kontrollierten Bereich trotzdem mindestens 50% erreichen. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Art der Frauenf\u00f6rderung f\u00fchrt bei Stellenbesetzungen in den Frauenmangelbereichen (z.B. MINT-F\u00e4cher) zu ernsten Problemen. Beispiel Hochschulbereich, weil ich den kenne, aber woanders wird es nicht besser aussehen. Manche Stellen werden lange nicht besetzt, weil sich keine Frau als Bewerberin findet, die Liste aus m\u00e4nnlichen Bewerbern aber nicht akzeptiert wird. Oder man findet eine Frau, die aber zum Schluss doch absagt, weil sie eine bessere Stelle gefunden hat (vielleicht besser bezahlt in der Wirtschaft, vielleicht auch an anderen Hochschulen, weil sie sich das aussuchen kann). Oder es sagt irgendwann eine zu, die allerdings auf Platz 3 der Liste stand und besser qualifizierte M\u00e4nner aus sexistischen Gr\u00fcnden auf der Strecke geblieben sind oder irgendwann auch nicht mehr zur Verf\u00fcgung stehen, weil auch sie etwas besseres gefunden haben. <\/p>\n\n\n\n<p>Das muss nat\u00fcrlich nicht so sein, also bitte nicht verallgemeinern. Aber die Bevorzugerei f\u00fchrt nun wieder dazu, dass Frauen eher mit dem Vorurteil der Quotenfrau zu k\u00e4mpfen haben (und sich woanders umsehen) und auch M\u00e4nnern die Lust auf Bewerbungen mit geringeren Chancen vergeht. Statistisch gesehen sinkt die Qualit\u00e4t, was in der deutschen Hochschullandschaft inzwischen sogar belegt werden kann ist.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Egal, was feministische Eiferer behaupten, M\u00e4nner und Frauen bevorzugen &#8211; aus welchen Gr\u00fcnden auch immer &#8211; nach wie vor bestimmte T\u00e4tigkeitsbereiche. MINT-F\u00e4cher werden nur von wenigen Frauen gew\u00e4hlt. Bei Frauenrechtlerinnnen ist dabei immer von einer angeblichen Benachteiligung als Ursache die Rede, was allerdings Quark ist. <\/p>\n\n\n\n<p>In Hochschulen ist im es Rahmen der Beseitigung der angeblichen Benachteiligung seit Anfang der 2000er Jahre \u00fcblich, professorale Werbetrupps in Schulen zu schicken, um M\u00e4dchen f\u00fcr MINT-F\u00e4cher zu begeistern. Erg\u00e4nzt werden die Aktionen durch &#8222;Girl&#8217;s Days&#8220;, an denen speziell den jungen Frauen die Fachbereiche pr\u00e4sentiert werden. Erfolg: NULL. Nicht eine Frau ist aufgrund solcher Ma\u00dfnahmen in einem MINT-Fach an die Hochschule gekommen. Beweisbar durch Interviews mit Frauen, die nach einigen erfolglosen Jahren, den Frauenanteil zu steigern, von einigen Fachbereichen durchgef\u00fchrt wurden. Werbung und Girl&#8217;s Days hatten keinerlei Einfluss auf die Studienentscheidung. <\/p>\n\n\n\n<p>Was nat\u00fcrlich die politische Leitung nicht hinderte, die Fachbereiche trotzdem f\u00fcr zu wenige Studentinnen verantwortlich zu machen, was am einfachsten durch die Mittelzuweisung geht. Die Grenze war allerdings erreicht, als der Sozialfachbereich finanziell besser ausgestattet werden sollte als der Ingenieurbereich und dieser keine Ausbildung an Maschinen mehr anbieten konnte. Trotz allem Gehampels ist eine Parit\u00e4t der m\u00e4nnlichen und weiblichen Studenten in manchen F\u00e4chern nicht erreichbar.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Kommen wir nun zum Kern des &#8222;<em>dumme Tussi<\/em>&#8222;-Problems. Denn nicht nur der Frauenmangelbereich ist von einer Qualit\u00e4tsminderung durch F\u00f6rderunsinn betroffen, sondern auch der Frauentummelbereich mit den sozialen oder geisteswissenschaftlichen F\u00e4chern. Das hat allerdings andere Ursachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor ca. 50 Jahren machten noch ca. 20% eines Jahrgangs das Abitur und nur ein Teil davon studierte. Heute studieren 2\/3 eines Jahrgang an Hochschulen, teilweise unabh\u00e4ngig davon, ob sie nun ein Abitur besitzen oder nicht (mittlere Reife und guter Berufsabschluss gen\u00fcgt auch schon). Alleine das f\u00fchrt zu einem Verfall des Niveaus, denn die statistische Intelligenzverteilung \u00e4ndert sich ja nicht. Und im Prinzip alle bekommen einen Abschluss, auch das auf politischen Druck.<\/p>\n\n\n\n<p>Da man Sozialp\u00e4dagogikvorlesungen mit 2.500 Studenten durchf\u00fchren kann, kommt es nebenbei zu einer Inflation sinnloser F\u00e4cher. Angeleiert wurde das durch den Bologna-Prozess, bei dem das gut definiert Diplom durch einen fast beliebigen Bachelor ersetzt wurde. Inzwischen existieren so um die 19.000 Studieng\u00e4nge und man kann heute nahezu jeden Unfug &#8222;studieren&#8220;. Aktuell besonders beliebt und staatlich besonders gef\u00f6rdert sind inzwischen anscheinend Studienf\u00e4cher f\u00fcr Leute, die nicht in der Lage sind, ihre Hose zu \u00f6ffnen und nachzuschauen, was da wohl drin ist, und sich \u00e4hnlich wie ein \u00dcberraschungsei als Genderfluide, Bin\u00e4re oder \u00e4hnliches bezeichnen (die Zahl der eingebildeten Geschlechter liegt nach neuesten Meldungen so etwa bei 65), alle nat\u00fcrlich mit eigenen speziellen Forderungen nach Toiletten und Umstandsmoden. Man kann beispielsweise heute Medienkulturwissenschaften studieren, also Geschw\u00e4tz \u00fcber das in Zeitungen verbreitete Geschw\u00e4tz produzieren, und abschlie\u00dfend eine Bachelorarbeit \u00fcber die Farbe <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hengameh_Yaghoobifarah\">Pink im feministischen Diskurs<\/a> abliefern. Auch &#8222;vergleichende Theaterwissenschaft&#8220; oder &#8222;interkulturelle Kommunikation&#8220; sind solche Ausw\u00fcchse der F\u00e4cherinflation. <\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fcher h\u00e4tte man dazu vermutlich schlicht gesagt &#8222;<em>die Gesellschaft wei\u00df anscheinend inzwischen nicht mehr, wohin mit den nutzlosen Idioten<\/em>&#8220; (ein schon l\u00e4nger pensionierter Kollege meinte &#8222;<em>Hochschulen? Verwahranstalten f\u00fcr ansonsten unbrauchbare Jungendliche.<\/em>&#8222;) und Dieter Nuhr hat das durchaus passend in einem anderen Bezug so ausgedr\u00fcckt: &#8222;<em>Gemeingef\u00e4hrliche Irre pflegt man in psychiatrischen Anstalten zum Schutz der Allgemeinheit einzusperren. Wenn einsperren aufgrund der Anzahl nicht mehr in Frage kommt, nennt man es Religion und l\u00e4sst sie gew\u00e4hren.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Der Nuhrsche Ansatz f\u00fchrt nun direkt zum Ziel. Schlie\u00dflich haben ja alle diese Leute &#8222;studiert&#8220;, haben einen &#8222;Hochschulabschluss&#8220; und m\u00fcssen ad\u00e4quat besch\u00e4ftigt werden. Wirtschaftsbereiche, in denen die Besch\u00e4ftigten zumindest den eigenen Wert ihres Lohn produzieren m\u00fcssen, kommen daf\u00fcr nat\u00fcrlich nicht in Frage. Selbst Siemens w\u00e4re vermutlich bald insolvent, w\u00fcrden die Ingenieurstellen mit Pink-Bachelors besetzt, die bereits mit Lila nicht mehr klar kommen. Also ab damit dorthin, wo sie m\u00f6glichst wenig Schaden anrichten k\u00f6nnen: als Referenten in \u00c4mter, Volont\u00e4re bei den Medien, Mitarbeiter in PR-Abteilungen. Dumm labern k\u00f6nnen sie ja und dazu braucht man auch nichts zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Dumme Tussi&#8220; ist dabei der demokratische Mehrheitsbegriff f\u00fcr diese Leute. Denn 80-90% derjenigen, die scheingelehrtes Gelabere als Studienrichtung gew\u00e4hlt haben, sind nun mal Frauen. W\u00e4re es anders herum, w\u00fcrde ich von &#8222;dummen Hanseln&#8220; reden, aber so &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Medien oder Verlautbarungen von Ministerien tauchen heute sehr viele Meldungen auf, die zum Kommentieren oder zum Schreiben von Briefen an die Urheber reizen. Auch wenn das kaum noch jemand einsieht: zumindest bei mir geht es dabei nicht um Meinungen, sondern um Fakten, die nicht zu dem Ge\u00e4u\u00dferten passen. Entsprechend sind Briefe aufgebaut und &hellip; <a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2020\/10\/01\/das-dummi-tussi-problem\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Das &#8222;dummi Tussi&#8220;-Problem<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,12],"tags":[],"class_list":["post-5314","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-gesellschaft"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5314","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5314"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5314\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5339,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5314\/revisions\/5339"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5314"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5314"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5314"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}