{"id":5247,"date":"2020-09-10T08:48:00","date_gmt":"2020-09-10T06:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=5247"},"modified":"2020-09-04T08:40:24","modified_gmt":"2020-09-04T06:40:24","slug":"chip-implantate-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2020\/09\/10\/chip-implantate-die-zukunft\/","title":{"rendered":"Chip-Implantate: die Zukunft"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor ein paar Tagen berichtete ich \u00fcber <a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2020\/08\/27\/chippen\/\">Chip-Implantate<\/a> und die Bef\u00fcrchtungen, damit zum gl\u00e4sernen Menschen zu werden. Bislang unbegr\u00fcndet. Heute mal ein Blick in die (nahe ?) Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Sensorchips f\u00fcr die \u00dcberwachung von K\u00f6rperfunktionen<\/h4>\n\n\n\n<p>Ein Problem aktueller K\u00f6rpersensoren ist der K\u00f6rper selbst. Der geht n\u00e4mlich auf alles los, was er als Fremdk\u00f6rper erkennt, und dazu geh\u00f6ren auch die derzeit verwendeten Sensoren an den Chips. Die Chips selbst lassen sich in einer verglasten H\u00fclle recht gut tarnen und sind daher langzeitstabil, aber Messungen sind dann nicht m\u00f6glich. Mit Sensoren ausgestattete Chips werden vom K\u00f6rper angegriffen und m\u00fcssen nach einiger Zeit entfernt werden. Neuimplantate kommen dann in andere K\u00f6rperteile, um die Abwehrreaktion zu vermindern.technikenEin Problem aktueller K\u00f6rpersensoren ist der K\u00f6rper selbst. Der geht n\u00e4mlich auf alles los, was er als Fremdk\u00f6rper erkennt, und dazu geh\u00f6ren auch die derzeit verwendeten Sensoren an den Chips. Die Chips selbst lassen sich in einer verglasten H\u00fclle recht gut tarnen und sind daher langzeitstabil, aber Messungen sind dann nicht m\u00f6glich. Mit Sensoren ausgestattete Chips werden vom K\u00f6rper angegriffen und m\u00fcssen nach einiger Zeit entfernt werden. Neuimplantate kommen dann in andere K\u00f6rperteile, um die Abwehrreaktion zu vermindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch eine neue Technologie l\u00e4sst sich das verhindern: die Chips bekommen einen H\u00fclle aus so genanntem Hydrogel. Dabei handelt es sich um neutrale Gele, die vom K\u00f6rper nicht als Fremdk\u00f6rper erkannt werden und somit dauerhaft im K\u00f6rper verbleiben k\u00f6nnen. Kleinere Molek\u00fcle k\u00f6nnen in die Gele eindringen und deren Konzentration gemessen werden. Die Messung erfolgt optisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu werden im Gel optische Leiter aus Gelbasis integriert. Das ist mit 3D-Mikrodruckern auch mit Gelen m\u00f6glich. Auch optische Elemente wie Linsen oder Splitter sind grunds\u00e4tzlich kein Problem. Die optischen Systeme enden in den Mikrochips. Im optischen Weg werden fluoreszierende Chemikalien in die Gele eingelagert. Mit einem kurzen Laserimpuls im Nanosekundenbereich werden die Chemikalien angeregt und senden als Antwort auf einer l\u00e4ngeren Wellenl\u00e4nge ein Signal aus, das von der Konzentration anderer Stoffe abh\u00e4ngig ist. Eine sauerstoffsensible Chemikalie sendet beispielsweise um so intensivere Signale aus, je mehr Sauerstoff im Blut und damit letztlich im Gel vorhanden ist. Von anderen Stoffen unabh\u00e4ngige fluoreszierende Chemikalen dienen zur Eichung des optischen Systems. Welche Stoffe und wie viele gemessen werden h\u00e4ngt dann nur noch vom Einfallsreichtum der Chemiker ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Derartige zuk\u00fcnftige Chipgenerationen k\u00f6nnen dauerhaft im K\u00f6rper installiert und zur \u00dcberwachung von K\u00f6rperfunktionen verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auslesen der Chips<\/h4>\n\n\n\n<p>Die beschriebenen Chipgenerationen sind allerdings immer noch passiv, d.h. sie m\u00fcssen von au\u00dfen mit Energie versorgt werden. Eine M\u00f6glichkeit besteht darin, die Chips in den \u00e4u\u00dferen Hautschichten unterzubringen und die Fluoreszens mit k\u00f6rperexternen Lasern anzuregen. Das erm\u00f6glicht die Messung vieler verschiedener Signale und hoher Zeitaufl\u00f6sung. Die optischen Ger\u00e4te k\u00f6nnen je nach Lage der Sensoren auch f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit auf dem K\u00f6rper getragen werden (z.B. als Uhr). Die \u00dcbertragung erfolgt per RFID.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Standardl\u00f6sung ist der Betrieb mit RFID-Techniken, d.h. beispielsweise ein SmartPhone liefert die elektrische Energie f\u00fcr Messen und \u00dcbertragen der Signale. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Chips sind mithin nur dann aktiv, wenn die \u00e4u\u00dfere Energiequelle vorhanden ist. Die Reichweiten sind begrenzt und entsprechen etwa der NFC-Reichweite. Ein permanente unbeobachtetes Scannen ist schwierig, aber bei Verwendung von Zugangsschleusen mit engerem Kontakt zum Equipement (Hauszug\u00e4nge, Eintrittskarten und Fahrtkartenkontrollen) nicht auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Steuerung von K\u00f6rperfunktionen<\/h4>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich ist auch die Abgabe von Chemikalien in den K\u00f6rper aufgrund von Messdaten. Die Depots sind naturgem\u00e4\u00df begrenzt und m\u00fcssen nach einiger Zeit ersetzt werden. Sinnvollerweise werden die Funktionen getrennt, d.h. die Chips zum Messen der K\u00f6perfunktionen werden nicht mit den Abgabechips vereint und m\u00fcssen folglich nicht mitersetzt werden. Werden die Abgabechips ebenfalls als Gelchips implementiert, m\u00fcssen auch entleerte Chips nicht unbedingt entfernt werden. Was geht, h\u00e4ngt dann von Gr\u00f6\u00dfe und Wechselfrequenz ab. <\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der Kleinheit der Chips ist eine unbemerkte Injektion vermutlich m\u00f6glich, beispielsweise im Rahmen von &#8222;Wiederholungsimpfungen&#8220;. Sensorisches Erkennen der Implantate durch Betasten k\u00f6nnten man durch &#8222;Nebenwirkungen der Impfungen&#8220; verschleiern bzw. verharmlosen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Autarke Sensoren<\/h4>\n\n\n\n<p>Die beschriebenen Chips sind allerdings noch nicht geeignet, wirklich im gro\u00dfen Stil ein pemanentes Tracken der Tr\u00e4ger zu erm\u00f6glichen. Die externe Energieversorgung ist mit zu vielen Verlusten verbunden als dass die Chips als eigenst\u00e4ndige Sender auftreten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Autarke Sensoren lassen sich allerdings ebenfalls konstruieren, wenn auch der Weg zu wirklich funktionsf\u00e4higen Chips wohl noch einige Zeit dauern wird. Der K\u00f6rper bezieht seine Energie aus Glucose, die durch die Blutbahn zirkuliert. Beschichtete Kohlefasern k\u00f6nnen dem Chip aus dem Blut Sauerstoff und mittels einer weiteren Faser Glucose beziehen, die im Chip mittels des Enzyms Glucoseoxidase freie Elektronen und damit elektrische Energie erzeugen. Im chemischen Kreislauf der Zelle passiert dies auch. Es wird praktisch nur die Elektronik des Chips in den Stoffkreislauf eingebunden. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Probleme bestehen hier (1) im Abzweigen von gen\u00fcgend Energie f\u00fcr die Versorgung der Chips und f\u00fcr die Bereitstellung von gen\u00fcgend Sendeleistung, um Signale zumindest \u00fcber einige Meter \u00fcbertragen zu k\u00f6nnen, und (2) in der Einbindung in den K\u00f6rper ohne das Immunsystem gegen sich aufzubringen. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahrenbewertung<\/h4>\n\n\n\n<p>Wenn die Technik so weit gediehen ist, sind Bedenken der bereits jetzt ge\u00e4u\u00dferten Art nicht mehr von der Hand zu weisen. Autarke Sensoren erm\u00f6glichen eine permanente \u00dcberwachung, erfordern aber auch ein entsprechend dichtes Messnetz. Das k\u00f6nnte durch Handys und eine Pflicht-Corona-App allerdings ohne weiteres bereits jetzt bereit gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Autarke Stoffemittenden k\u00f6nnen K\u00f6rperfunktionen und \u00fcber psychisch aktive Substanzen auch psychische Funktionen steuern. Der st\u00e4ndige Ersatz entleerter Implantate k\u00f6nnte durch Pflichtimpfungen realisiert werden (genauso wie die Implantierung der Messchips).<\/p>\n\n\n\n<p>Auch diese Chips k\u00f6nnen durch die bereits beschriebenen Methoden unwirksam gemacht werden. Die Frage ist, wie schnell man auff\u00e4llt, wenn keine Chipaktivit\u00e4t gemessen wird, also z.B. die Pflicht-Corona-App keine eigenen Daten meldet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Grunds\u00e4tzlich sollte man sich als B\u00fcrger daher gegen alles wehren, was von den Beh\u00f6rden aus &#8222;Schutzgr\u00fcnden&#8220; irgendwie als Pflicht verkauft wird. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\"><\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor ein paar Tagen berichtete ich \u00fcber Chip-Implantate und die Bef\u00fcrchtungen, damit zum gl\u00e4sernen Menschen zu werden. Bislang unbegr\u00fcndet. Heute mal ein Blick in die (nahe ?) Zukunft. 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