{"id":5183,"date":"2020-08-27T07:48:00","date_gmt":"2020-08-27T05:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=5183"},"modified":"2020-08-24T12:40:23","modified_gmt":"2020-08-24T10:40:23","slug":"chippen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2020\/08\/27\/chippen\/","title":{"rendered":"Chippen"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Rahmen von Corona auch wieder auf Tour: das Chippen von Menschen \u00e4hnlich wie es heute mit Hunden, Katzen und anderen Haus- und Nutztieren \u00fcblich ist. Der Mensch degradiert zum Haustier?<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Techniken<\/h4>\n\n\n\n<p>Technisch eingesetzt werden bereits passive Chips, die per RFID auslesbar sind. Diese Chips sind etwa reiskorngro\u00df und werden per Spritze beispielsweise in den Raum zwischen Daumen und Zeigefinger implantiert. Sie st\u00f6ren angeblich nicht und sind angeblich auch gesundheitlich unbedenklich, \u00e4hnlich k\u00fcnstlichen Gelenken. Seltene individuelle Abwehrrektionen des K\u00f6rpers sind allerdings nie auszuschlie\u00dfen. Durch Radiowellen im passenden Frequenzbereich wird eine geringe Menge Energie auf die Chips \u00fcbertragen, die f\u00fcr die Sendung geringer Infomationsmengen, beispielsweise einer individuellen Kennnummer gen\u00fcgt, die i.d.R. nach dem Challenge-Response-Prinzip vor F\u00e4lschung gesch\u00fctzt wird. Eingesetzt werden solche Chips u.a. von Unternehmen. Sie erm\u00f6glichen den Mitarbeitern, sich f\u00fcr verschiedene T\u00e4tigkeiten zu authentifizieren, indem die Hand in die N\u00e4he eines Leseger\u00e4tes gebracht wird. Der Einsatz ist freiwillig und wird in manchen Bereichen angeblich von bis zu 50% der Mitarbeiter genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Diskussion sind auch so genannte Quantum-Dot-Tatoos, das sind f\u00fcr das menschliche Auge unsichtbare Farbmuster, die beispielsweise im Rahmen einer Impfung implantiert werden und ebenfalls die Identifikation eines Menschen erlauben. Verd\u00e4chtigt wird Bill Gates, mittels dieser Technik m\u00f6glichst alle Menschen unauff\u00e4llig zu chippen und erkennbar zu machen, obwohl des sich hierbei tats\u00e4chlich eher um Tatoos handelt und nicht um Elektronik. Auf \u00e4hnliche Weise werden \u00fcbrigens Markenklamotten durch eingewebte kodierte F\u00e4den gekennzeichnet, um Plagiate eindeutig identifizieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denkbar sind auch Chips mit gr\u00f6\u00dferer Kapazit\u00e4t mit dem Einsatzschwerpunkt Medizin, die K\u00f6rperfunktionen aktiv \u00fcberwachen und im Notfall auch den Rettungsdienst informieren k\u00f6nnen. Diese Chips sind aktiv und bed\u00fcrfen einer Energiequelle, die beispielsweise induktiv aufgeladen werden kann. Auch sie sind relativ leicht und unauff\u00e4llig zu implantieren. Nach statistischen Erhebungen der \u00c4rzteverb\u00e4nde st\u00f6\u00dft diese Technik bei \u00e4lteren Menschen auf zunehmendes Interesse. <\/p>\n\n\n\n<p>Abgesehen von der Tatoo-Technik, die angeblich unauff\u00e4llig und zwangsweise verpasst werden soll, ist alles freiwillig. Absichten, per Zwang irgendetwas durchzusetzen, konnte ich nicht finden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Counter Measures<\/h4>\n\n\n\n<p>Wenn etwas implantiert wird, kann man auch ausfindig machen, wo im K\u00f6rper das Teil steckt. Falls keiner auf die Idee kommt, den Chip direkt im R\u00fcckenmark oder Gehirn verschwinden zu lassen, kann man ihn voraussichtlich genauso leicht wieder extrahieren, wie er hineingekommen ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit ist die elektrische Zerst\u00f6rung des Chips. F\u00fcr nicht implantierte Chips gen\u00fcgt ein kurzer Aufenthalt in einer Mikrowellen, was sich f\u00fcr die Hand nat\u00fcrlich weniger eignet. Mittels einen passenden EMP l\u00e4sst sich der Chip aber auch gefahrlos f\u00fcr den Tr\u00e4ger himmeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tatoos kann man nat\u00fcrlich ebenfalls sichtbar machen und sie, da sie nur in den oberen Hautschichten sind, wie normale Tatoos entfernen, beispielsweise mit einem Laser ausbrennen. <\/p>\n\n\n\n<p>Weiterhin kann man Tatoos und Chips nat\u00fcrlich auch maskieren, indem man Kleidungsst\u00fccke \u00fcber dem Tatoo tr\u00e4gt oder den Chip mit Metallfolie isoliert, beispielsweise durch einen entsprechenden Handschuh. Bei aktiven Chips kann man das Aufladen &#8222;vergessen&#8220;, was ihre Funktion ebenfalls etwas einschr\u00e4nkt. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch gegen Diebstahl sind die Chips nicht wirklich gesch\u00fctzt. Profis k\u00f6nnen durchaus auf die Methode kommen, eine Zielperson kurzfristig au\u00dfer Gefecht zu setzen (z.B. mit Rohypnol) und den Chip auszutauschen. Solange der Eigent\u00fcmer den Chip nicht einsetzt, bleibt der Diebstahl unbemerkt. Er f\u00e4llt erst auf, wenn eine Authentifizierung pl\u00f6tzlich nicht mehr funktioniert (oder das Konto des Bestohlenen abger\u00e4umt ist).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Fazit: es wird in manchen Situationen etwas Bequemlichkeit erkauft, aber supersicher ist die Technik nicht. Wer betr\u00fcgen will, kann das, und wer bei einem eventuell verordneten Zwangschippen die Technik unauff\u00e4llig ausschalten will, kann das auch. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen von Corona auch wieder auf Tour: das Chippen von Menschen \u00e4hnlich wie es heute mit Hunden, Katzen und anderen Haus- und Nutztieren \u00fcblich ist. Der Mensch degradiert zum Haustier? 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