{"id":5103,"date":"2020-07-30T07:06:00","date_gmt":"2020-07-30T05:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=5103"},"modified":"2020-07-30T15:54:55","modified_gmt":"2020-07-30T13:54:55","slug":"neudeutsche-raubzuege-in-der-ukraine-und-die-ard","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2020\/07\/30\/neudeutsche-raubzuege-in-der-ukraine-und-die-ard\/","title":{"rendered":"Neudeutsche Raubz\u00fcge in der Ukraine und die ARD"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Westliche Wertegemeinschaft ist an der Fortdauer des B\u00fcrgerkriegs interessiert \u2013 und die <em>Tagesschau<\/em> f\u00fchrend in Desinformation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Br\u00e4utigam<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ukraine? Gibt\u00b4s da was? Die umfangreichsten Berichte der <em>Tagesschau<\/em>\n \u00fcber den osteurop\u00e4ischen Krisenstaat handeln im Juli von einer \nglimpflich abgegangenen Geiselnahme im west-ukrainischen Luzk. \u201eUnblutig\n beendet\u201c, hei\u00dft das in der verluderten Boulevard-Sprache, der sich auch\n die Redaktion ARD-aktuell bedient. <\/strong>(1)<strong> Desinformation \nund Angebote zur Befriedigung der Sensationsgier geh\u00f6ren im Krieg um \nMarktf\u00fchrerschaft und Deutungshoheit auch auf dem ARD-\u201eFlaggschiff\u201c zur \nStandardbewaffnung. Hingegen herrscht Mangel an informativen Nachrichten\n \u00fcber den ukrainischen Alltag, \u00fcber den endlosen B\u00fcrgerkrieg mit seinen \nungez\u00e4hlten, namenlosen Opfern. Wann hat die <em>Tagesschau<\/em> zuletzt Erhellendes dar\u00fcber berichtet? Ohne billige, einseitige Propaganda?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Der j\u00fcngste Fall ihrer Nachrichtenunterschlagung: Kein Wort \u00fcber das \nergebnislose Treffen der sogenannten \u201eMinsk-Kontaktgruppe\u201c am 3.\/4. Juli\n in Berlin. (2) Sie verhandelt gem\u00e4\u00df dem \u201eAbkommen Minsk II\u201c (3) \u00fcber \nein Ende des Krieges zwischen der Zentralregierung in Kiew und den \nAutonomisten der Ostprovinzen Lugansk und Donezk. Zwar fand das Treffen \nnur \u201eauf Beraterebene\u201c statt. Aber seine Ineffizienz best\u00e4tigt das \n\u00fcberdeutliche Interesse der Westlichen Wertegemeinschaft an der \nFortdauer dieses B\u00fcrgerkrieges.<\/p>\n\n\n\n<p>Solange er n\u00e4mlich anh\u00e4lt, dient er den Transatlantikern als zwar \nobjektiv haltlose, aber \u00f6ffentlichkeitswirksame \u201eBegr\u00fcndung\u201c daf\u00fcr, \nRussland verantwortlich zu machen und zu sanktionieren. (4) \u00dcber das \nbittere soziale Elend, den politischen und \u00f6konomischen \nKorruptionssumpf, \u00fcber die Raffgier der transnational aktiven \nPlutokratie und die permanente westliche Agitation und Destruktion gibt \nes keine <em>Tagesschau<\/em>-Nachrichten. Schon gar nicht \u00fcber \nWaffenschieber, den Menschenhandel und dar\u00fcber, dass auch deutsche \nUnternehmen sich Land und Leute der Ukraine zur Beute machen wollen. Die\n Ukraine ist neu-demokratisch, Punkt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Terror der Neofaschisten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb informiert die <em>Tagesschau<\/em> auch mit keinem Wort \ndar\u00fcber, dass der Neofaschismus das Land wieder in Griff nimmt und dass \nseine Todesschwadronen die Bev\u00f6lkerung nach Nazi-Methodik terrorisieren.\n Wieviele Menschen z.B. dem \u201eAsow-Bataillon\u201c bereits zum Opfer gefallen \nsind \u2013 und nicht nur bei dessen Angriffen auf die Ostukrainer! \u2013 bleibt \nim Dunklen. (5) Die Umtriebe dieser Verb\u00e4nde eifern einem historischen \nVorbild nach: dem Wehrmacht-Bataillon \u201eNachtigall\u201c. (6) Im Internet \nh\u00e4ufen sich Informationen \u00fcber die neu-ukrainischen Freikorps. Obwohl \ndie ARD-aktuell sich mit ihrer \u201erund um die Uhr besetzten\u201c Fachredaktion\n f\u00fcr das Online-Portal <em>tagesschau.de <\/em>dicke tut (7), muss man auch dort kritische Berichte \u00fcber die Rolle der Neofaschisten mit der Lupe suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Orwellsche Muster, nach dem die \u201cWestliche Wertegemeinschaft\u201d \nzugunsten der Kapitalisten ihre Kriegs- und Unterwerfungspolitik \ngestaltet und sie mithilfe ihrer Staatsmedien als Friedensbem\u00fchung \nverkauft, ist in allen F\u00e4llen gleich und unverkennbar: Wirtschaftlich \nschw\u00e4chere, von sozialen und ethnischen Unterschieden gepr\u00e4gte Staaten \nforciert destabilisieren, sich massiv in ihre inneren Angelegenheiten \neinmischen, einen Umsturz provozieren, finanzieren und gegebenenfalls \nmit eigens angeworbenen M\u00f6rdern realisieren, um hernach v\u00f6llige \nwirtschaftliche und finanzielle Abh\u00e4ngigkeit herzustellen. Neudeutsch: \n\u201eregime change\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Gelingen die Angriffe auf die vorgeblichen \u201eSchurkenregime\u201c, so \nwerden deren \u201eMachthaber\u201c gegen willf\u00e4hrige Vasallen ausgetauscht. Den \nVorwand, es gehe um Freiheit und Demokratie, \u00fcbernimmt unsere \nQualit\u00e4sjournaille gern. Ebenso die Feindbilder, die der Elite unserer \nParteienoligarchie dazu dienen, \u00c4ngste zu sch\u00fcren, Milit\u00e4r, Polizei- und\n Geheimdienstapparate aufzubl\u00e4hen und mit dieser Mixtur die eigene \nMachtposition abzusichern. Das Schicksal der von Umsturz und \n(B\u00fcrger-)Krieg heimgesuchten Menschen interessiert nicht. Institute wie \ndie <em>Tagesschau<\/em> dienen der Funktionsf\u00e4higkeit dieses typisch \nwestlichen Gewalt-Systems mittels Indoktrination des Zuschauers, nicht \nzu dessen Aufkl\u00e4rung und Emanzipation.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ukraine-Konflikt l\u00e4sst sich die menschenverachtende Vorgehensweise\n des \u201cWertewestens\u201d im Zusammenspiel mit seinen Medien eindrucksvoll \nbelegen. Die \u201eMaidan Demokratiebewegung\u201c war nichts weniger als das, sie\n war vielmehr ein Staatsstreich, \u00fcberwiegend organisiert und \ndurchgef\u00fchrt von Rechtsextremisten und neonazistischen Terroristen sowie\n etlichen hundert ausl\u00e4ndischen S\u00f6ldnern. (8)<\/p>\n\n\n\n<p>Pars pro toto: Die Kumpanei zwischen Frank-Walter Steinmeier, damals \nAu\u00dfenminister, heute Bundespr\u00e4sident, und dem rechtsextremistischen \nAntisemiten Oleg Tjagnibok von der Partei Swoboda (9, 10) wurde der \ndeutschen \u00d6ffentlichkeit weitgehend verschwiegen oder bagatellisiert. \nUnter tatkr\u00e4ftiger Mitwirkung einer ARD-aktuell-Redaktion, die sich \nansonsten bei jeder Gelegenheit als W\u00e4chter gegen Rechts auff\u00fchrt. \nJournalistische Handlanger vom Schlage Kay Gniffke, Golineh Atai, Thomas\n Roth, Birgit Virnich oder Udo Lielischkies dr\u00fcckten gegen\u00fcber dem \nsch\u00e4ndlichen Vorgehen die Augen zu.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verbale Schleiert\u00e4nze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Ukraine gibt es selbst nach sechs Jahren westlicher \nAbh\u00e4ngigkeit weder \u201emehr Demokratie\u201c noch staatliche und wirtschaftliche\n Stabilit\u00e4t oder eine \u201cgute Regierungsf\u00fchrung\u201d. Daran hat sich auch mit \ndem neuen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj&nbsp;nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ARD-aktuell tarnt das ukrainische Elend mit sprachlichen \nNebelschwaden: Der neue Pr\u00e4sident sei inzwischen \u201ein der Politik \nangekommen\u201c, er habe es verstanden \u201ewichtige Reformen \ndurchzusetzen\u201c.&nbsp;(11) Seit dem \u201eMaidan\u201c pflegt die Redaktion diese \nwiderliche Ukraine-Berichterstattung, h\u00e4ufig faktenfrei, aber immer \norientiert an der Berliner Politlinie. Solche \u201eNachrichten\u201c sind nichts \nweniger als ein Attentatsversuch auf die mentale Integrit\u00e4t des \nZuschauers. Aussagekr\u00e4ftige Informationen, zum Beispiel dar\u00fcber, dass \nund warum seit dem \u201eEuro-Maidan\u201c mindestens 8 der vormals 52 Millionen \nUkrainer ihre Heimat verlassen haben (12, 13), gibt es in der <em>Tagesschau<\/em> nicht. Ukrainische Armutsemigranten? Kein Thema.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Wahlkampf hatte Selenskyj noch verk\u00fcndet, er werde die Konflikte \nmit der Ostukraine l\u00f6sen. Als Pr\u00e4sident hat er hernach zwar einige \nvorsichtige Schritte in diese Richtung getan, fortgesetzt hat er das \naber nicht. Inzwischen hat ihn sein politisches Handeln meilenweit von \nseinem Befriedungsziel entfernt. Alexey Reznikov, stellvertretender \nMinisterpr\u00e4sident&nbsp;und erster&nbsp;stellvertretender Leiter der ukrainischen \nDelegation bei der Minsk-Kontaktgruppe, verk\u00fcndete&nbsp;jetzt in einem \nInterview, dass \u201cdie Wiedereingliederung des Donbass in die Ukraine 25 \nJahre dauern\u201d werde, und forderte das ukrainische Volk auf, dies zu \nakzeptieren.&nbsp;(14)<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist eine vom \u201eAbkommen Minsk II\u201c deutlich abweichende Position. \nNoch vor vier Monaten, am 11. M\u00e4rz, hatte der Leiter der ukrainischen \nPr\u00e4sidialverwaltung,&nbsp;Andrij Jermak,&nbsp;der&nbsp;Minsk-Kontaktgruppe&nbsp;ein Papier \nvorgelegt,&nbsp;in dem von direkten Verhandlungen zwischen Vertretern der \nUkraine und den sogenannten Volksrepubliken Donezk (DNR) und Lugansk \n(LNR)&nbsp;die Rede war; die hatte Kiew bis dahin immer ausgeschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Opposition und in Teilen der Zivilgesellschaft l\u00f6ste das \nPapier Kritik aus, es schw\u00e4che Kiew im Verh\u00e4ltnis zum Donbass. \nDie&nbsp;Konrad-Adenauer-Stiftung in Kiew&nbsp;hatte sich ebenfalls mit dem Papier\n befasst und befunden, die Anregung Jermaks&nbsp;k\u00e4me einer diplomatischen \nAnerkennung der Unterh\u00e4ndler aus der Ost-Ukraine gleich.&nbsp;Es sei zu \n\u201ebef\u00fcrchten\u201c, dass die Vorschl\u00e4ge den \u201eRussen\u201c im Donbass einseitig \nVorteile verschafften. (15)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stellungskrieg auf kleiner Flamme<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die beflissene Einsch\u00e4tzung dieser einflussreichen CDU-Organisation \nerlaubt es, anzunehmen, dass sie ganz im Sinne der deutschen \nAu\u00dfenpolitik und der Bundeskanzlerin ist. Berlin&nbsp;ist nicht daran \ngelegen, den innerukrainischen Friedensprozess und entsprechende \nVorschl\u00e4ge der Regierung in Kiew zu unterst\u00fctzen. Die Bundesregierung \nzieht es vor, Krieg und Krise auf kleiner Flamme k\u00f6cheln zu lassen. Sie \nlassen sich als Gr\u00fcnde f\u00fcr die Russland-Sanktionen vorschieben, mit \ndenen unsere Regierung und die EU insgesamt den USA zu Diensten sind. \nSie haben zus\u00e4tzlich den Vorteil, die ukrainische Regierung schwach zu \nhalten und an der kurzen Leine zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die <em>Tagesschau<\/em> so nat\u00fcrlich nicht aufzeigt. (16) \nARD-aktuell ist eine gleicherma\u00dfen eifrige und bedeutende Mitt\u00e4terin, \nwenn Pr\u00e4sident Putin als Krisenverursacher, als der an allem Schuldige \nbezichtigt wird. Fakten sind dabei ebenso vollkommen egal wie die \nInteressen der ukrainischen Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Durchsetzbarkeit von Reformen h\u00e4ngt nicht von der pers\u00f6nlichen \nKompetenz des Pr\u00e4sidenten ab, sondern davon, wie weit der \u201eWertewesten\u201c \nEinfluss nimmt und seine unversch\u00e4mten Erpressungsversuche treibt. Deren\n kann sich Selenskyj als Oberhaupt eines gescheiterten und v\u00f6llig \nabh\u00e4ngigen Staates kaum erwehren. Er muss machtlos mitansehen, wie seine\n Ukraine vom Ausland gepl\u00fcndert wird. Klassisches Beispiel daf\u00fcr ist der\n postkolonialistische Landraub.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ukraine verf\u00fcgt \u00fcber 43 Millionen Hektar an fruchtbaren \nSchwarzerde-B\u00f6den; nicht von ungef\u00e4hr war sie einst die Kornkammer der \nSowjetunion und schon damals ein Kriegsziel der Nazi-Wehrmacht. Die \nBauern bewirtschaften die riesigen Fl\u00e4chen zumeist auf Basis von \nPachtvertr\u00e4gen mit dem Staat. Agrarland-Eigentum gab es kaum.&nbsp;Bis \nvoriges Jahr war der Verkauf von mehr als zwei Hektar Anbaufl\u00e4che \nverfassungsrechtlich verboten, und Ausl\u00e4nder durften \u00fcberhaupt keinen \nLandbesitz erwerben. Die EU, der Internationale W\u00e4hrungsfonds IWF und \ndie Weltbank&nbsp;\u00fcben seit Jahren massiven Druck aus, dieses \u201eMoratorium f\u00fcr\n den Verkauf von Ackerland\u201c abzuschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Parieren oder krepieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Pr\u00e4sident Selenskyj musste dem erpresserischen Druck seiner \nwestlichen \u201eUnterst\u00fctzer\u201c schlie\u00dflich nachgeben. (17) Bedingung f\u00fcr \neinen IWF-Kredit von 5.5 Milliarden Euro: Das Moratorium \u00fcber den \nVerkauf von Ackerland aufheben. Die Alternative hie\u00df \u201ekuschen oder \nStaatsbankrott\u201c. Das zu berichten vermied die <em>Tagesschau<\/em> \nallerdings sorgf\u00e4ltig. Sie lie\u00df ja auch jegliche Information unter den \nTisch fallen, dass die Schuldenpolitik nach dem \u201eEuro-Maidan\u201c vom Westen\n veranlasst und vom vormaligen Pr\u00e4sidenten Poroschenko vollzogen worden \nwar. Dessen Regierungshandeln zielte von Beginn an darauf ab, das \nukrainische Tafelsilber zu privatisieren und zugunsten ausl\u00e4ndischen \nKapitals zu verramschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gesetz regelt nun die umfassende Privatisierung von Agrarland. \nDas Kaufrecht gilt zun\u00e4chst f\u00fcr Ukrainer. Regelungen f\u00fcr Ausl\u00e4nder \nsollen folgen. (s. Anm. 16). Die Entscheidung sorgte f\u00fcr heftige \nProteste, vor allem der ukrainischen Bauern. Die bef\u00fcrchten das Ende \nihrer Pachtvertr\u00e4ge, Entstehung von privaten Grundeigentums- Monopolen \nund den Zugriff m\u00e4chtiger Kapitalgesellschaften. Laut einer Umfrage des \nKiewer Internationalen Instituts f\u00fcr Soziologie (KMIS) aus dem April \nlehnten 60 Prozent der Befragten das Gesetz ab. (18)<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich ist die IWF-Kreditvergabe von weiteren K\u00fcrzungen der \nSozialausgaben und einer Erh\u00f6hung des Gaspreises abh\u00e4ngig. Millionen \nverarmte Ukrainer stehen im Winter vor der Wahl \u201eessen oder frieren oder\n fl\u00fcchten\u201c. Sogar von Schulschlie\u00dfungen zwecks Senkung der Staatsquote \nist die Rede.&nbsp;All das vor dem Hintergrund, dass die Ukraine ohnehin seit\n dem Maidan zu den \u00e4rmsten L\u00e4ndern Europas z\u00e4hlt (3000 Euro j\u00e4hrliches \nPro-Kopf-Einkommen), die Wirtschaft seit Ende der Sowjetzeit um 60 \nProzent geschrumpft ist und in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie mit\n einem weiteren R\u00fcckgang des Brutto-Inlandsprodukts um 7.7 Prozent \ngerechnet wird.&nbsp;(19)<\/p>\n\n\n\n<p>Welchen beherrschenden Einfluss der IWF auf die ukrainische Politik \naus\u00fcbt und wie demokratiefern die Ereignisse in Kiew sind, skizzierte \nein Abgeordneter aus der Partei des Pr\u00e4sidenten:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201e\u2026 wir sind ein Land unter der Regierung des&nbsp;IWF, der hier \ng\u00fcnstige Bedingungen f\u00fcr den Markteintritt transnationaler \nGesellschaften und Investoren gew\u00e4hrleistet, mit der Sicherstellung \neiner gew\u00fcnschten Profit-Rate \u2026 Wenn man es vereinfacht, sagen sie: Wir \ngeben euch zwei, drei Milliarden und wir werden nicht fragen, wof\u00fcr ihr \nsie verwendet, solange ihr uns euren Boden, eure Stra\u00dfen, H\u00e4fen und \nFlugh\u00e4fen verkauft.\u201d<\/em>&nbsp;(20)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Demokratische \u201eLiebesakte\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die sechs Jahre nach dem Maidan-Umsturz zeigen, wie gleichg\u00fcltig dem \n\u201cWertewesten\u201d das Wohl der ukrainischen Bev\u00f6lkerung ist und wie hohl die\n Spr\u00fcche \u00fcber \u201cDemokratie und Menschenrechte\u201d im Februar 2014 auf dem \nMaidan tats\u00e4chlich waren. Der Bundesregierung und ihrer Vormacht USA im \naggressiven NATO-EU-Bunde ging und geht es um geopolitische \nMachtinteressen und zu deren Erf\u00fcllung um die Pflege des Feindbilds \nRussland; ihre transatlantisch agierenden Eliten wollen eine \nvielversprechende Wirtschaftsregion ungehemmt ausrauben.&nbsp;Und in der \nh\u00f6chst mangelhaften Berichterstattung der ARD-aktuell ging und geht es \ndarum, diese Vergewaltigungsprozesse entweder zu \u00fcbersehen oder sie als \ndemokratische Liebesakte und schiere Mildt\u00e4tigkeit zu schminken. (\u201cHilfe\n f\u00fcr die Ukraine\u201d).<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre d\u00fcrftigen journalistischen Erzeugnisse \u00fcber das Nachbarland \nhandelten in allerj\u00fcngster Zeit zumeist von der besagten Geiselnahme; \ndass ein psychisch Durchgeknallter einen Omnibus mit zehn Passagieren in\n seine Gewalt gebracht hatte und sich schlie\u00dflich festnehmen lie\u00df, hielt\n die ARD-aktuell mehrdutzendmal f\u00fcr mitteilenswert. In drei anderen \nBeitr\u00e4gen wurde die Ukraine nur im Zusammenhang mit der Verl\u00e4ngerung der\n Sanktionen gegen Russland erw\u00e4hnt, und in einem besonders \nabscheulichen, geschichtsklitternden Feature durfte die Barrikadenbraut \nGolineh Atai die ukrainischen Hilfstruppen der SS und der deutschen \nWehrmacht zu heimatliebenden Helden verkl\u00e4ren.&nbsp;(21)<\/p>\n\n\n\n<p>Die <em>Tagesschau<\/em>-Beitr\u00e4ge \u00fcber die Sanktionen gegen Russland \nwaren und sind \u00fcbrigens nicht weniger geschichtsvergessen und gewollt \ndesinformativ. Obwohl das 13 Punkte umfassende Abkommen \u201eMinsk II\u201c nur \n(Selbst-)Verpflichtungen der ukrainischen Kriegsparteien festlegt und \ndie Begleitrolle der OSZE beschreibt (s. Anm. 3), behauptet auch die \nARD-aktuell seit Jahren unverdrossen, Russland m\u00fcsse \u201eden Friedensplan \nf\u00fcr die Ostukraine umsetzen\u201c, komme aber \u201eseinen Verpflichtungen nicht \nnach\u201c. Typischer <em>Tagesschau<\/em>-Sermon:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201e<\/em><em>Mit der Koppelung der Sanktionen an den Friedensplan \nwollen die EU-Staaten den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin dazu \nbewegen, seinen Einfluss auf die pro-russischen Separatisten in der \nOstukraine st\u00e4rker f\u00fcr eine Beilegung des Konfliktes zu nutzen.\u201c <\/em>(22)<\/p>\n\n\n\n<p>Dass andererseits der Oberbefehlshaber USA und seine politischen EU- \nSubkommandeure nicht mal im Traum daran denken, ihren Einfluss auf die \nRegierung in Kiew zu nutzen und sie zur Erf\u00fcllung ihrer Verpflichtungen \nzu \u201ebewegen\u201c, verschweigt die <em>Tagesschau<\/em>. Was sonst. Penetrant \nund permanent nennt sie hingegen die Ostukrainer \u201eSeparatisten\u201c (23) und\n unterstellt ihnen damit, sich vollst\u00e4ndig vom ukrainischen Staat \ntrennen zu wollen. Dass Lugansk und Donezk als \u201eVolksrepubliken\u201c nur \nexistieren, weil ihnen die Zentralregierung in Kiew die innerukrainische\n Autonomie verweigert, das ignorieren unsere \u00f6ffentlich-rechtlichen \nFalschm\u00fcnzer. Dabei ist diese regionale Selbstverwaltung der Ost-Ukraine\n im Abkommen Minsk II ausdr\u00fccklich vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Da staunt der Laie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWer regieren will, muss l\u00fcgen k\u00f6nnen,\u201c deklamierte der Philosoph \nPhilipp H\u00fcbl im Deutschlandfunk. (24) Na gut, und der Altvater des \nseri\u00f6sen Journalismus, Wolf Schneider, warnte schon vor 40 Jahren davor,\n \u201etypische L\u00fcgen der Politiker in den Stand der Wahrheit zu erheben.\u201c \nGenau damit nimmt die Tagesschau einen Spitzenplatz ein. Ihre \nsogenannten \u201eNachrichten\u201c \u00fcber Russland und die Ukraine k\u00f6nnen \nQualit\u00e4tsredakteure vermutlich nur verfassen und anbieten, wenn sie sich\n anhaltend in einen intellektuellen Ausnahmezustand versetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beeindruckend ist an diesen Leuten eigentlich nur, dass sie es \nschaffen, die anhaltende kollektive Gesinnungslumperei ohne Alkohol- \noder Medikamentenmissbrauch zu \u00fcberleben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen und Anmerkungen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-733221.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-733221.html<\/a><br>\n(2) <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2020\/kiew-bleibt-stur-wieder-keine-nennenswerte-fortschritte-beim-treffen-der-kontaktgruppe-in-berlin\/\">https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2020\/kiew-bleibt-stur-wieder-keine-nennenswerte-fortschritte-beim-treffen-der-kontaktgruppe-in-berlin\/<\/a><br>\n(3) <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Minsk_II\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Minsk_II<\/a><br>\n(4) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/russland-sanktionen-eu-111.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/russland-sanktionen-eu-111.html<\/a><br>\n(5) <a href=\"https:\/\/www.stopfake.org\/de\/fake-faschismus-kehrt-in-die-ukraine-zurueck\/\">https:\/\/www.stopfake.org\/de\/fake-faschismus-kehrt-in-die-ukraine-zurueck\/<\/a><br>\n(6) <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bataillon_Nachtigall\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bataillon_Nachtigall<\/a><br>\n(7) <a href=\"https:\/\/intern.tagesschau.de\/redaktionen\/tagesschau-de\/\">https:\/\/intern.tagesschau.de\/redaktionen\/tagesschau-de\/<\/a><br>\n(8) <a href=\"https:\/\/www.vice.com\/de\/article\/vdnpy4\/im-nationalis-tischen-interesse-0001318-v12n4\">https:\/\/www.vice.com\/de\/article\/vdnpy4\/im-nationalis-tischen-interesse-0001318-v12n4<\/a><br>\n(9) <a href=\"https:\/\/opablog.net\/2014\/02\/21\/steinmeier-mit-faschist-tjagnibok-in-der-brd-botschaft-in-kiew\/\">https:\/\/opablog.net\/2014\/02\/21\/steinmeier-mit-faschist-tjagnibok-in-der-brd-botschaft-in-kiew\/<\/a><br>\n(10) <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/regierung-und-opposition-unterzeichnen-vereinbarung-zur-krisenl%C3%B6sung\/a-17449594\">https:\/\/www.dw.com\/de\/regierung-und-opposition-unterzeichnen-vereinbarung-zur-krisenl%C3%B6sung\/a-17449594<\/a><br>\n(11) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/selenskyj-ukraine-ein-jar-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/selenskyj-ukraine-ein-jar-101.html<\/a><br>\n(12) <a href=\"https:\/\/112.international\/article\/will-emigration-undermine-ukraine-25342.html\">https:\/\/112.international\/article\/will-emigration-undermine-ukraine-25342.html<\/a><br>\n(13) <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/enduringfreedom\/verlassenes-land\">https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/enduringfreedom\/verlassenes-land<\/a><br>\n(14) <a href=\"https:\/\/zagittya.com.ua\/news\/zajavlenija\/vlast_nesposobnaja_prinesti_mir_v_ukrainu_dolzhna_izvinitsja_pered_ukraincami_i_slozhit_polnomochija.html\">https:\/\/zagittya.com.ua\/news\/zajavlenija\/vlast_nesposobnaja_prinesti_mir_v_ukrainu_dolzhna_izvinitsja_pered_ukraincami_i_slozhit_polnomochija.html<\/a><br>\n(15) <a href=\"https:\/\/www.kas.de\/de\/web\/ukraine\/laenderberichte\/detail\/-\/content\/ukrainische-politik-im-schatten-der-pandemie-teil-1\">https:\/\/www.kas.de\/de\/web\/ukraine\/laenderberichte\/detail\/-\/content\/ukrainische-politik-im-schatten-der-pandemie-teil-1<\/a><br>\n(16) Selbstzitat: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2018\/07\/29\/das-ukraine-bild-der-ard-falschmuenzer\/\">https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2018\/07\/29\/das-ukraine-bild-der-ard-falschmuenzer\/<\/a><br>\n(17) <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine-gibt-handel-mit-agrarland-frei\/a-52967077\">https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine-gibt-handel-mit-agrarland-frei\/a-52967077<\/a><br>\n(18) <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1137743.neue-iwf-kredite-fuer-kiew.html\">https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1137743.neue-iwf-kredite-fuer-kiew.html<\/a><br>\n(19) <a href=\"https:\/\/www.gtai.de\/gtai-de\/trade\/wirtschaftsumfeld\/wirtschaftsausblick\/ukraine\/coronakrise-stoppt-wirtschaftliche-erholung-der-ukraine-249700\">https:\/\/www.gtai.de\/gtai-de\/trade\/wirtschaftsumfeld\/wirtschaftsausblick\/ukraine\/coronakrise-stoppt-wirtschaftliche-erholung-der-ukraine-249700<\/a><br>\n(20) <a href=\"https:\/\/ukraine-nachrichten.de\/parlamentsabgeordneter-alexander-dubinskij-sind-eine-republik-unter-kuratel-iwf_4948\">https:\/\/ukraine-nachrichten.de\/parlamentsabgeordneter-alexander-dubinskij-sind-eine-republik-unter-kuratel-iwf_4948<\/a><br>\n(21) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/russland-ukraine-ende-weltkrieg-siegesfeiern-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/russland-ukraine-ende-weltkrieg-siegesfeiern-101.html<\/a><br>\n(22) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/eu-gipfel-russland-sanktionen-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/eu-gipfel-russland-sanktionen-101.html<\/a><br>\n(23) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/suche2.html?query=Ukraine%2C+Separatisten&amp;sort_by=date\">https:\/\/www.tagesschau.de\/suche2.html?query=Ukraine%2C+Separatisten&amp;sort_by=date<\/a><br>\n(24) <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/politik-und-wahrheit-wer-regieren-will-muss-luegen-koennen.1008.de.html?dram:article_id=465912\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/politik-und-wahrheit-wer-regieren-will-muss-luegen-koennen.1008.de.html?dram:article_id=465912<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Das&nbsp;Autoren-Team:&nbsp;<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Friedhelm Klinkhammer, Jahrgang&nbsp;1944, Jurist. 1975 bis 2008 \nMitarbeiter des NDR, zeitweise Vorsitzender des NDR-Gesamtpersonalrats \nund des ver.di-Betriebsverbandes&nbsp;sowie Referent einer \nFunkhausdirektorin.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Volker Br\u00e4utigam, Jahrgang 1941, Redakteur. 1975 bis 1996 \nMitarbeiter des NDR, zun\u00e4chst in der Tagesschau, von 1992 an in der \nKulturredaktion f\u00fcr N3. Danach Lehrauftrag an der Fu-Jen-Universit\u00e4t&nbsp;in \nTaipeh.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Anmerkung der Autoren:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Unsere Beitr\u00e4ge stehen zur freien Verf\u00fcgung, nichtkommerzielle  Zwecke der Ver\u00f6ffentlichung vorausgesetzt. Wir schreiben nicht f\u00fcr  Honorar, sondern gegen die \u201emediale Massenverbl\u00f6dung\u201c (in memoriam Peter  Scholl-Latour). Die Texte werden vom Verein \u201eSt\u00e4ndige  Publikumskonferenz \u00f6ffentlich-rechtlicher Medien e.V.\u201c dokumentiert: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\">https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Westliche Wertegemeinschaft ist an der Fortdauer des B\u00fcrgerkriegs interessiert \u2013 und die Tagesschau f\u00fchrend in Desinformation Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Br\u00e4utigam Ukraine? Gibt\u00b4s da was? Die umfangreichsten Berichte der Tagesschau \u00fcber den osteurop\u00e4ischen Krisenstaat handeln im Juli von einer glimpflich abgegangenen Geiselnahme im west-ukrainischen Luzk. \u201eUnblutig beendet\u201c, hei\u00dft das in der verluderten Boulevard-Sprache, &hellip; <a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2020\/07\/30\/neudeutsche-raubzuege-in-der-ukraine-und-die-ard\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Neudeutsche Raubz\u00fcge in der Ukraine und die ARD<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20,6],"tags":[],"class_list":["post-5103","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-journalismus","category-politik"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5103","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5103"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5103\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5107,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5103\/revisions\/5107"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5103"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5103"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5103"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}