{"id":5093,"date":"2020-07-15T07:48:00","date_gmt":"2020-07-15T05:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=5093"},"modified":"2020-07-13T11:53:20","modified_gmt":"2020-07-13T09:53:20","slug":"die-gleicherberechtigung-der-frau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2020\/07\/15\/die-gleicherberechtigung-der-frau\/","title":{"rendered":"Die Gleicherberechtigung der Frau"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn man eine Blick in die t\u00e4gliche News-\u00dcbersicht wirft, kr\u00e4useln sich einem bei fast jedem Bericht die Fu\u00dfn\u00e4gel &#8211; oder zumindest dem Teil der Bev\u00f6lkerung mit Restintelligenz (siehe vorhergehenden Beitrag). Verantwortlich zeichnet in den meisten F\u00e4llen irgendeine Susi Tralala, bei der man nicht wei\u00df, \u00fcber welche Eigenschaften sie verf\u00fcgt, aber sicher sein kann, dass Intelligenz nicht dazu geh\u00f6rt. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Fallweise mischt sich auch mal ein m\u00e4nnlicher Vorname unter die Urheber, aber das ist auch der einzige Unterschied zwischen solchen Artikeln. Inhaltlich sind diese Artikel trotz Gerd oder Wilhelm versusitralalat. K\u00f6nnte es sein, dass eine bestimmte Art von Frauen, die sich besonders in bestimmten Bereichen tummelt, ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Verdummung verantwortlich ist?<\/p>\n\n\n\n<p>Biologisch gesehen sind Weibchen (und damit auch Frauen) der wichtigere Part, da sie f\u00fcr den Fortbestand der Spezies zentral notwendig sind. M\u00e4nnchen sind entbehrbar, zumindest die meisten. Da andererseits der biologische Konkurrenzkampf nicht im Verfassen lyrischer Gedichte besteht, sondern sich eher in der F\u00e4higkeit ausdr\u00fcckt, dem Konkurrenten den Sch\u00e4del einzuschlagen, hat die Natur dem Mann die gr\u00f6\u00dfere K\u00f6rperkraft und Aggressivit\u00e4t zugeschanzt. Ist die Frau f\u00fcr leckeres Essen zust\u00e4ndig, so der Mann f\u00fcr K\u00f6rperverletzung, zumindest \u00fcber den gr\u00f6\u00dften Zeitraum der Geschichte. <\/p>\n\n\n\n<p>Erst zu Beginn der Neuzeit wurde neben physischer Kraft auch mehr intellektuelle F\u00e4higkeit ben\u00f6tigt, was auch den Frauen deutlich mehr Entwicklungsraum in der Gesellschaft verschafft. Das umzusetzen ist allerdings eine Generationenaufgabe, die bis vor einiger Zeit zwar langsam, aber stetig und eigentlich erfolgreich abgelaufen ist. Erfolgreiche Frauen sind inzwischen in fast jedem Beruf zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Da das eine Generationenaufgabe ist, bei der eingefressene Gewohnheiten zu \u00fcberwinden sind, stieg die Zahl der Frauen in typischen M\u00e4nnerberufen nur langsam, was bei M\u00e4nnlein und Weiblein zu folgenden Reaktionen f\u00fchrte: &#8222;Die haben sich nach oben geschlafen!&#8220; war das Urteil vieler M\u00e4nner, die nun dank f\u00e4higer Frauen in die R\u00f6hre schauten, &#8222;Die haben sich nach oben geschlafen!&#8220; allerdings auch der Frauen, die in Sachen F\u00e4higkeiten nicht so besonders gesegnet waren. <\/p>\n\n\n\n<p>Das d\u00fcrfte durchaus zutreffen, allerdings nur in bestimmten Berufen, in denen es auf intellektuelle F\u00e4higkeiten weniger ankommt oder in denen sie sogar hinderlich sind. Die erfolgreiche Frau im Beruf wird ihre Position in der Regel ihren F\u00e4higkeiten verdanken und nicht sexueller Willigkeit, denn ein Chef, der die Erledigung einer Aufgabe erwartet, wird die nicht f\u00fcr schnelle 5 Minuten selbst machen wollen (dass es trotzdem vielfach zu sexueller N\u00f6tigung oder Gewalt kommt, lassen wir hier einmal aus, weil dazu auch bestimmte Hintergr\u00fcnde geh\u00f6ren). Berufe, wo es weniger darauf ankommt, sind Politik, Journalismus und einige k\u00fcnstlerische Bereiche, in denen man auch bei v\u00f6lligem Fehlen funktionierender Gehirnzellen in machtvolle Positionen gelangen kann (Namen verkneife ich mir mal; der Leser wird sie auch so wissen). In diesen Bereichen werden sich unf\u00e4hige Chefs und unf\u00e4hige Hochschl\u00e4ferinnen anreichern Unfug treiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem dabei ist, dass die Qualit\u00e4t Hochschl\u00e4ferinnen vermutlich einer \u00e4hnlichen Verteilungskurve unterliegt wie die Intelligenz. Anders ausgedr\u00fcckt: die Zahl der f\u00e4higen Hochschl\u00e4ferinnen ist begrenzt und die Zahl der Neiderinnen gro\u00df. Deshalb hat man nach einer M\u00f6glichkeit gesucht, auch Frauen, die zum sich Hochschlafen nicht geeignet sind, in gute Positionen zu bef\u00f6rdern und diese in Form der so genannten Frauenquote im Rahmen der Gleichberechtigung gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu muss man anmerken, dass trotz gegenteiliger Ideologie die Biologie eine Rolle spielt: instinktiv wissen die meisten Menschen, dass sie in einem Beruf nur dann erfolgreich sein k\u00f6nnen, wenn sie ihn gut machen und ihn nur gut machen, wenn sie ihn gerne machen (wer das nicht rechtzeitig schnallt, wird irgendwann merken, dass 40 Jahre in einem Job, den man ungern macht, eine verdammt lange Zeit sind). Das f\u00fchrt dazu, dass M\u00e4nnlein und Weiblein unterschiedliche Pr\u00e4ferenzen f\u00fcr bestimmte Berufszweige besitzen und in manchen Bereichen die M\u00e4nner das Gros stellen, in anderen die Frauen. <\/p>\n\n\n\n<p>Gleichberechtigung bedeutet nun, dass \u00fcberall 50% der Jobs mit Frauen zu besetzen sind. Das nennt man Frauenquote. Im Klartext: sind die Bewerber in einem bestimmten Berufszweig nur zu 20% Frauen, m\u00fcssen trotzdem im Sinne der Gleichberechtigung die Stellen mindestens zur H\u00e4lfte mit Frauen besetzt werden. Sind in einem anderen Berufszweig die Bewerber zu 80% Frauen, m\u00fcssen die Stellen ebenfalls mindestens zu 50% mit Frauen besetzt werden. Mindestens, d.h. wenn dann 80% der Stellen auch mit Frauen besetzt sind, ist das OK, denn es hei\u00dft ja &#8222;Frauenquote&#8220; und nicht &#8222;Geschlechterquote&#8220;. <\/p>\n\n\n\n<p>In Frauenberufen \u00e4ndert sich daher nichts: M\u00e4nner haben keine gr\u00f6\u00dfere Chance als zuvor und m\u00fcssen sich durch F\u00e4higkeiten qualifizieren. In M\u00e4nnerberufen sinken die Chancen der M\u00e4nner in obigen Beispiel auf 1\/4 gegen\u00fcber den Frauen, die anstelle von F\u00e4higkeiten prim\u00e4re und sekund\u00e4re Geschlechtsmerkmale vorweisen m\u00fcssen. Als Folge sinken die F\u00e4higkeiten in den betroffenen Berufssparten rapide:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Zun\u00e4chst weisen die Quotenfrauen im Schnitt weniger F\u00e4higkeiten auf als wenn der Job nur nach F\u00e4higkeit besetzt und dadurch im g\u00fcnstigen Fall auch das 80:20-Verh\u00e4ltnis widerspiegeln w\u00fcrde. Der Gesamtschnitt sinkt.<\/li><li>Schon Henry Ford wusste, dass mittelm\u00e4\u00dfige Vorgesetzte nicht unbedingt qualifizierte Mitarbeiter einstellen, die ihnen sp\u00e4ter Konkurrenz machen. Durch die sinkenden F\u00e4higkeiten und den Einfluss der Quotenfrauen wird durch diesen Effekt langfristig auch die Qualit\u00e4t der M\u00e4nner sinken.<\/li><li>Paradoxerweise wird langfristig auch die Qualit\u00e4t der Frauen sinken, denn die f\u00e4higen Frauen werden sich lieber Jobs suchen, in denen sie nicht dauernd mit den Quotenfrauen in einen Topf geworfen, sondern ihre F\u00e4higkeiten als solche gew\u00fcrdigt werden. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wie angedeutet gibt es Berufsgruppen, in denen F\u00e4higkeiten nicht sonderlich wichtig sind. In diesen wird die Ausd\u00fcnnung sehr schnell erfolgen. In der Politik tummeln sich dann Quotenfrauen wie AKK (die hat es selbst von sich in einem Interview gesagt) oder Christian Lindner, dessen genaues Geschlecht ich nicht kenne, der sich aber wie eine Quotentuse verh\u00e4lt. Auch in den Medien ist dieser Verfall zu beobachten, wenn man recherchierte Berichte vor 20 Jahren mit relotierten Berichten heute vergleicht. Und diese Mischpoke macht st\u00e4ndig neue Bereiche der Gleichberechtigung auf, in dem Quoten nach rassischen Gesichtspunkten gefordert werden (obwohl es Rassen angeblich nicht gibt) oder zur Vermeidung von Rassismus selbst in akademischen Berufsgruppen eine rassische Segregation, also eine Art Ghettobildung nach Hautfarbe gefordert wird. Bei einer Umsetzung l\u00e4uft allerdings alles auf das bereits beschriebene Schema hinaus, der einen rapiden Werte und F\u00e4higkeitsverfall zur Folge hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichberechtigung der Frauen hat sich l\u00e4ngst zur Gleicherberechtigung der Frauen und aller m\u00f6glichen Randgruppen im \u00fcbelsten Orwellschen Sinn gewandelt und trifft die Leistungstr\u00e4ger der Gesellschaften in Summe, unabh\u00e4ngig ob Mann oder Frau, Wei\u00dfer, Schwarzer, Asiate oder Hispano. &#8222;Der Kl\u00fcgere gibt nach&#8220; hat dazu gef\u00fchrt, dass die Idioten komplett das Sagen \u00fcbernommen haben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man eine Blick in die t\u00e4gliche News-\u00dcbersicht wirft, kr\u00e4useln sich einem bei fast jedem Bericht die Fu\u00dfn\u00e4gel &#8211; oder zumindest dem Teil der Bev\u00f6lkerung mit Restintelligenz (siehe vorhergehenden Beitrag). 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