{"id":4535,"date":"2020-03-02T07:24:00","date_gmt":"2020-03-02T06:24:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=4535"},"modified":"2020-02-23T15:30:24","modified_gmt":"2020-02-23T14:30:24","slug":"fake-zyklen-1-der-co2-messwert-fake","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2020\/03\/02\/fake-zyklen-1-der-co2-messwert-fake\/","title":{"rendered":"Fake-Zyklen 1: der CO2-Messwert-Fake"},"content":{"rendered":"\n<p>Die &#8222;gro\u00dfe Transformation&#8220; l\u00e4uft. Vermutlich w\u00e4ren mehr 90% der B\u00fcrger absolut gegen das, was die politische Klasse ausgeheckt hat. Dazu m\u00fcssten sie aber die Betr\u00fcgereien erkennen, auf dem das ganze basiert.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>An und f\u00fcr sich w\u00e4re das Erkennen weder schwer noch m\u00fcsste man bef\u00fcrchten, dass zu viele trotzdem auf den Betrug hineinfallen &#8211; wenn es sich um einen einzelnen Betrug handeln w\u00fcrde. Um das zu verhindern, wird die Gesellschaft aber gleich mit einer ganzen Reihe von einander erg\u00e4nzenden Betr\u00fcgereien eingedeckt. Glaubt man, den einen Betrug erkannt zu haben, wird der n\u00e4chste pr\u00e4sentiert, der der Erkenntnis widerspricht und den man auch wieder erst einmal erkennen muss, um auch den ersten wieder als Fake zu akzeptieren. In dieser Artikelserie gehen wir den verschiedenen Fakes einmal nach.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Basis des ganzen Betruges ist die Behauptung, Kohlendioxid w\u00fcrde bei einer Konzentrationszunahme in der Atmosph\u00e4re zu einer extremen Klimaver\u00e4nderung f\u00fchren, genauer zu einer so starken Erw\u00e4rmung, dass die Polkappen schmelzen und sich \u00fcberall W\u00fcsten ausbreiten. Die Verbindung zu den menschlichen Aktivit\u00e4ten liegt in der Gewinnung von Energie aus Quellen wie Kohle, Erdgas und Erd\u00f6l. Hierdurch w\u00fcrden so gro\u00dfe Kohlendioxidmengen frei, dass die Katastrophen eintreten. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Vorstellung der Wirkung von CO2 ist nicht neu. Die Idee hatte zuerst der schwedische Chemiker Svante Arrhenius 1896. Er rechnete vor, dass eine Verdopplung der CO2-Konzentration zu einer Temperaturzunahme von ca. 5\u00b0C f\u00fchren w\u00fcrde. Der Wert ist so angenehm und eindrucksvoll, dass das IPCC und das PIK in Modellierungen immer wieder versucht, auch auf diesen Wert zu gelangen. W\u00e4hrend Arrhenius die Temperaturerh\u00f6hung aber noch recht positiv sah und auch die Rolle der Vegetation nicht unterschlug, ist heute Panik angesagt. In Arrhenius&#8216; Behauptungen wurden allerdings in der Folge eine Reihe von Unstimmigkeiten entdeckt und die Realit\u00e4t spielte auch nicht mit: die Temperaturver\u00e4nderungen passten nicht zu den CO2-Messungen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Als man dann meinte, tats\u00e4chlich eine Temperaturzunahme nachweisen zu k\u00f6nnen, kam man auf das CO2 zur\u00fcck, brauchte aber nun einen passenden Konzentrationsverlauf, der den Rest unterst\u00fctzt. Man fand ihn in CO2-Messungen in Lufteinschl\u00fcssen in arktischen und antarktischen Gletschern. Das Resultat war schlie\u00dflich die ber\u00fchmte Hockey-Schl\u00e4ger-Kurve von Michael E. Mann. Dummerweise passt die aber auch nur bedingt, weshalb einige Tricksereien notwendig wurden, um die Leute zu \u00fcberzeugen. Werte wurden zeitlich verschoben oder aus &#8222;plausiblen Gr\u00fcnden korrigiert&#8220;, Darstellungen so aufbereitet, dass man unbedingt auf falsche Gedanken beim Ansehen kommen muss. Die Tricksereien flogen durch ein paar Hacker auf und f\u00fchrten zum so genannten Climate-Gate-Skandal, der m\u00fchsam, aber erfolgreich medial abgeb\u00fcgelt wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>Kernpunkt der Hockey-Schl\u00e4ger-Behauptung ist, dass die CO2-Konzentration in den letzten Jahrtausenden immer konstant niedrig gewesen ist und erst sein der industriellen Revolution stark ansteigt. Im gro\u00dfen und ganzen geben die Gletschermessungen mit ein paar kleinen &#8222;Korrekturen&#8220; das so her. Zus\u00e4tzlich wurden weitere Messungen herangezogen, um diese These zu st\u00fctzen: man kann Sedimente in Seen oder Stalaktiten\/Stalakmiten in Tropfsteinh\u00f6hlen und auch noch einiges andere messen und daraus indirekte R\u00fcckschl\u00fcsse auf die CO2-Konzentration ziehen. Alle diese Messungen &#8222;best\u00e4tigten&#8220; den geringen CO2-Gehalt der Atmosph\u00e4re in der Vergangenheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Messungen haben aber alle einen entscheidenden Nachteil: es handelt sich um so genannte Proxymessungen, d.h. man schlie\u00dft indirekt aus anderen Eigenschaften unter Einsatz bestimmter Modellvorstellungen auf die CO2-Konzentration. Direkte Messungen sind das also nicht. Zudem sind die Zeitkonstanten oft sehr hoch, d.h. die Systeme reagieren nur langsam auf \u00c4nderungen, und die Effekte oft sehr gering. Innerhalb der statistischen Bandbreite liefern nun alle Messungen eine Best\u00e4tigung f\u00fcr die Hockey-Schl\u00e4ger-Kurve.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus der indirekten Messung via eines Modells resultiert aber auch das Problem, die Verfahren irgendwie zu eichen. Die Eichung erfolgt oft aneinander, d.h. Methode A wird an den Gletscherdaten geeicht, Methode B auch, Methode C an A und B und schlie\u00dflich dient C als Best\u00e4tigung f\u00fcr die Gletscherdaten. Man kann zwar argumentieren, dass eine der Methoden stark widerspr\u00fcchliche Ergebnisse liefern m\u00fcsste, wenn das alles nicht stimmt, aber das ist ein recht schwaches Argument und die Statistik ist obendrein sehr pflegeleicht, wenn man etwas herausmitteln will.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich stimmen die Gletschermessungen n\u00e4mlich nicht. Sie liefern falsche und wesentlich zu tiefe Werte. Selbst gr\u00f6\u00dfere Schwankungen werden aus einer ganzen Reihe von Gr\u00fcnden nicht aufgezeichnet. Diese Erkenntnis stammt nicht von Kritikern des Ganzen, sondern von den Glaziologen, die den Klimaleuten die Daten geliefert haben, selbst. Sie wissen inzwischen relativ genau, wo die Messfehler liegen und was sie eigentlich noch untersuchen m\u00fcssen, um alles genauer einzugrenzen. Diese Erkenntnisse nicht zu nutzen geh\u00f6rt aber genauso zu den kleinen Korrekturma\u00dfnahmen wie die Verhinderung der genaueren Erforschung der Effekte. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Erkenntnisse, dass die Gletscherdaten nicht korrekt sind, werden best\u00e4tigt durch direkte Messungen der CO2-Konzentration, die tats\u00e4chlich m\u00f6glich ist. Klassische chemische Analysen liegen bis in die Anf\u00e4nge des 19. Jahrhunderts vor, Messungen der Spalt\u00f6ffnungsdichte von Bl\u00e4ttern k\u00f6nnen sogar Jahrtausende zur\u00fcck verfolgt werden, wenn Fossilien vorliegen (selbst Millionen Jahre alte Fossilien harmonieren mit GEOCARB-Daten, d.h. geologischen Markern). Zus\u00e4tzlich gibt es auch ein paar Proxy-Daten, etwa die Vegetationsdichte in der Vergangenheit. Nimmt man diese Messungen als Bewertungsbasis, war die Kohlendioxidkonzentration in der Vergangenheit alles andere als &#8222;immer niedrig und konstant&#8220;. Im Gegenteil scheinen immer wieder Konzentrationen erreicht worden zu sein, die so hoch sind wie die heutigen. <\/p>\n\n\n\n<p>Bislang gelingt es der Klimalobby, diese Daten aus der Diskussion heraus zu halten. Obwohl die Behauptungen zur historischen CO2-Konzentration nach allen vorliegenden Erkenntnissen falsch sind und damit die Grundlage des Klimahypes zusammen bricht, wird weiter das Gegenteil behauptet. Verdeckt wird dies auch durch weitere Fakes, denen wir uns noch annehmen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die &#8222;gro\u00dfe Transformation&#8220; l\u00e4uft. Vermutlich w\u00e4ren mehr 90% der B\u00fcrger absolut gegen das, was die politische Klasse ausgeheckt hat. Dazu m\u00fcssten sie aber die Betr\u00fcgereien erkennen, auf dem das ganze basiert. 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