{"id":4322,"date":"2020-01-31T07:10:00","date_gmt":"2020-01-31T06:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=4322"},"modified":"2020-01-25T09:35:16","modified_gmt":"2020-01-25T08:35:16","slug":"wissenschaftliche-und-andere-scheuklappen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2020\/01\/31\/wissenschaftliche-und-andere-scheuklappen\/","title":{"rendered":"Wissenschaftliche und andere Scheuklappen"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor ein paar Tagen hatte ich um etwa Zeit gebeten, um einen kleinen Fragebogen rumzuschicken. Hier ein paar Antworten, die ich bekommen habe.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bundesumweltamt<\/h4>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>vielen Dank f\u00fcr die Anfrage, die wir Ihnen \u2013 nach R\u00fccksprache im Haus &#8211; hiermit beantworten m\u00f6chten. <\/p><p>Zur Frage nach der Glaubw\u00fcrdigkeit  wissenschaftlicher Erkenntnis sowie den Schlussfolgerungen aus der  aktuellen Klimaforschung stellen wir Ihnen gerne einige Informationen  zur Verf\u00fcgung.<\/p><p>Wie Sie bei Ihrer Analyse richtig beobachtet haben,  sind Aussagen der wissenschaftlichen Klimaforschung sehr h\u00e4ufig  \u201awenn-dann\u2018-Formulierungen. Das ist oftmals einer generellen  Unsicherheit zur globalen Emissionsentwicklung geschuldet,  die auch stark von politischen Entwicklungen abh\u00e4ngt. Da hier  grunds\u00e4tzlich mit sog. Emissionsszenarien gearbeitet wird, die bestimmte  Pfade der Emissionsentwicklung abbilden, sprechen Klimawissenschaftler  in diesen F\u00e4llen ganz gezielt von \u201aProjektionen\u2018 und  nicht von \u201aPrognosen\u2018.\u00a0 <\/p><p>Zu Ihren Fragen den IPCC betreffend vertreten wir folgenden Standpunkt: <\/p><p>Der IPCC arbeitet nach strengen wissenschaftlichen  Standards. Er ist dazu verpflichtet, die neusten verf\u00fcgbaren  Erkenntnisse \u00fcber den Klimawandel und seine Folgen zu sammeln und diese  objektiv und ausgewogen darzustellen, \u00fcber Unsicherheiten  der wissenschaftlichen Erkenntnisse transparent zu informieren sowie  alle verwendeten Studien zu nennen, um eine eigenst\u00e4ndige \u00dcberpr\u00fcfung zu  erleichtern. Die Erarbeitungsprozesse werden au\u00dferdem von Fachleuten  \u00fcberpr\u00fcft und die Ergebnisse von Regierungsvertreterinnen  und -vertretern begutachtet. <\/p><p>Das Umweltbundsamt vertritt die Meinung, dass die  IPCC-Berichte ausgeglichen alle wissenschaftlich anerkannten  Forschungsergebnisse ber\u00fccksichtigen und dabei weder bestimmte  Erkenntnisse ignorieren noch die Gefahren des Klimawandels \u00fcbertreiben. <\/p><p>Einsch\u00e4tzungen des Umweltbundesamtes zum Vorwurf  der \u00dcbertreibung der Gefahren des Klimawandels durch  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler finden Sie unter Punkt 17 der  h\u00e4ufig gestellten Fragen <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/klima-energie\/klimawandel\/haeufige-fragen-klimawandel#textpart-18\"> https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/klima-energie\/klimawandel\/haeufige-fragen-klimawandel#textpart-18<\/a> <\/p><p>Antworten auf die Frage, ob man den Ergebnissen vom  Klimamodellen \u00fcberhaupt vertrauen kann, finden Sie unter Punkt 14 der  h\u00e4ufig gestellten Fragen <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/klima-energie\/klimawandel\/haeufige-fragen-klimawandel#textpart-15\"> https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/klima-energie\/klimawandel\/haeufige-fragen-klimawandel#textpart-15<\/a> <\/p><p>Es ist richtig, dass wissenschaftliche Erkenntnisse  oft mit bestimmten Unsicherheiten behaftet sind. Daher gehen die  IPCC-Berichte auf diese Unsicherheiten ein und informieren \u00fcber die  Eintrittswahrscheinlichkeiten der angenommenen Ereignisse.  Informationen zur Arbeitsweise des IPCC, den Umgang mit Unsicherheiten  sowie dem Vorwurf mangelnder Transparenz finden Sie hier:<\/p><p>Weltklimarat (IPCC): <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/klima-energie\/klimawandel\/weltklimarat-ipcc\"> https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/klima-energie\/klimawandel\/weltklimarat-ipcc<\/a><\/p><p>Einsch\u00e4tzung des Umweltbundesamtes zu der Frage  nach der Verl\u00e4sslichkeit der IPCC Berichte finden Sie bei den h\u00e4ufig  gestellten Fragen unter Punkt 16 <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/klima-energie\/klimawandel\/haeufige-fragen-klimawandel#textpart-17\"> https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/klima-energie\/klimawandel\/haeufige-fragen-klimawandel#textpart-17<\/a><\/p><p>Bez\u00fcglich Ihrer Kritik \u00fcber den Umgang in  Ministerien und den Medien mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen  k\u00f6nnen wir auf Grundlage Ihrer Anfrage nur im Allgemeinen Stellung  nehmen. Uns ist bewusst, dass Medien komplizierte Zusammenh\u00e4nge  mitunter verk\u00fcrzt oder \u00fcberspitzt formulieren. Die Ansicht, dass Medien  aber generell Erkenntnisse der Klimaforschung \u201ef\u00e4lschen\u201c, teilen wir  allerdings nicht. Ebenfalls k\u00f6nnen wir Ihre Einsch\u00e4tzung nicht teilen,  dass innerhalb der Ministerien systematisch  Erkenntnis und Schlussfolgerung auseinanderfallen oder aus den  zugrundeliegenden Erkenntnissen falsche Implikationen abgeleitet werden.<\/p><p>Wenn Sie sich ausf\u00fchrlicher mit der Frage  auseinandersetzen wie im Bereich der Klimaforschung mit Unsicherheiten  umgegangen werden sollte, empfehlen wir Ihnen das Unsicherheitshandbuch <a href=\"https:\/\/www.klimafakten.de\/meldung\/das-unsicherheits-handbuch\">https:\/\/www.klimafakten.de\/meldung\/das-unsicherheits-handbuch<\/a> <\/p><p>Wir hoffen, dass wir Ihnen weiterhelfen konnten.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ich finde es erstaunlich, dass dass UBA zugibt, dass es sich nur um Projektionen mit vielem Wenn und Aber handelt. Eine Konsequenz wird daraus aber nicht gezogen, denn die IPCC-Berichte werden trotzdem als exakte Wissenschaft behandelt. Oder nicht? Also noch mal nachfragen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>vielen Dank f\u00fcr Ihre ausf\u00fchrliche Antwort, nach der wir ja im       Wesentlichen \u00fcbereinstimmen, was meine urspr\u00fcngliche Fragestellung       angeht. Ich habe aber noch einige Anmerkungen\/Fragen dazu. Ich       m\u00f6chte vorausschicken, dass ich als Ingenieur Arbeiten mit       naturwissenschaftlichen Inhalt auf methodische Korrektheit       bewerten kann. Au\u00dferdem er\u00f6ffnet das Internet die M\u00f6glichkeit,       nahezu alles relativ schnell zu recherchieren.<\/p><p>Auf Betreiben der AfD-Fraktion finden verschiedentlich Anh\u00f6rungen       in Bundestagsaussch\u00fcssen oder weitere Veranstaltungen statt, die       als Video im Netz verfolgt werden k\u00f6nnen. Dabei hat die       AfD-Fraktion verschiedentlich Klima-Wissenschaftler eingeladen,       deren Arbeiten sich bei Durchsicht methodisch als v\u00f6llig korrekt       erweisen, die aber nach meiner Kenntnis vom IPCC nicht in den       Berichten ber\u00fccksichtigt werden. Zu einem Vortrag eines       israelischen Wissenschaftler \u00fcber den Einfluss von Wolken polterte       Herr Levermann vom PIK aber lediglich los &#8222;Das ist Quatsch!&#8220;, was       nun beim besten Willen nicht als wissenschaftliche Widerlegung       durchgeht. Eine andere Arbeit zum Sonneneinfluss wurde von Herrn       Lesch in einer seiner Wissenschaftsendungen &#8222;widerlegt&#8220;, wobei die       Widerlegung den kleinen Sch\u00f6nheitsfehler hatte, dass Lesch etwas       widerlegte, was niemand behauptet hat, aber auf die eigentlichen       Argumente gar nicht einging. Summarisch gibt es also neben dem       offiziellen Kanon einige Apokryphen, bei denen nicht klar wird,       weshalb sie keine Ber\u00fccksichtigung finden. Welche Kriterien werden       dort angelegt?<\/p><p>Bei anderen Sachen beruft man sich gerne auf das IPCC oder das       PIK, was ich aber im einzelnen aufgrund des Aufwand nicht pr\u00fcfen       kann. Allerdings widersprechen die Behauptungen oft den Messungen.       So wird von zunehmenden D\u00fcrren und Ausbreitung von W\u00fcstengebieten       gesprochen, w\u00e4hrend gleichzeitig Satellitendaten der NASA eine       Zunahme der Erdbegr\u00fcnung um ca. 20% aufweisen (\u00fcbrigens ein       ziemlich wunder Punkt in der Theorie, auf den nirgendwo       eingegangen wird: auf den gleichen Effekt kann man w\u00e4hrend des       Klimaoptimums in der Antike schlie\u00dfen, was einige Fragen       hinsichtlich der CO2-Konzentration aufwirft). Das arktische Eis       soll schnell weniger werden (was bei Meereis noch nicht einmal       kritisch w\u00e4re). NASA-Satellitenmessungen zeigen aber wiederum,       dass die Sommer\/Winter-Variation insgesamt keine signifikanten       Ver\u00e4nderungen aufweist, w\u00e4hrend d\u00e4nische Eisforscher von einer       Zunahme der Gr\u00f6nland-Gletscher berichten. Die Buschbr\u00e4nde in       Australien\/Kalifornien werden auf den Klimawandel geschoben, was       aber weder nach der klimatisch bedingten Vegetationsart, die       Br\u00e4nde zur Erneuerung erfordert, noch nach den Statistiken des       australischen Wetterdienstes stimmt. Usw.<\/p><p>Wenn man darauf hinweist, dass die Panikaussagen nicht zu       Messwerten &#8211; also Fakten &#8211; passen, bekommt man von den Medien zu       h\u00f6ren, dass man in den Redaktionen nicht an Minderheitenmeinungen       interessiert sei (die ZEIT hat mir das sogar durch einen Anwalt       mitteilen lassen). Haben Sie Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass meine Meinung       zu den Medien inzwischen nicht mehr besonders postiv ist. Leider       h\u00f6rt man auch von Stellen, die es besser wissen m\u00fcssen, keine       Richtigstellung. Mal ketzerisch an Sie gefragt: ist da so einen       Art Maa\u00dfen-Effekt im Spiel und keiner m\u00f6chte mit seinem Job       spielen, wenn er die Wahrheit sagt?<\/p><p>Was Ministerien angeht, weise ich auf den Energie-Monitoring       Bericht der Bundesregierung hin, den ich vom       Wirtschaftsministerium erhalten habe. Darin wird in Fortf\u00fchrung       der Energiewende bis 2030 der Anstieg der Importleistung auf \u00fcber       50% des Bedarfs beziffert, um im Gegenzug den derzeitigen Export       aufgrund des Vorhaltens der Regelleistung auf Null zu fahren. Je       nach Sonne und Wind zwischen 0% und >50% der elektrischen       Leistungs aus dem Ausland zu beziehen kann aber schon alleine       deswegen nicht funktionieren, weil die Nachbarl\u00e4nder ja ebenfalls       ihre konventionellen Kapazit\u00e4ten &#8222;abr\u00fcsten&#8220;. Es stehen noch ein       paar andere Sachen in dem Bericht, die auf die systematische       Erkenntnis verweisen, dass die Energiewende nicht funktioniert. Wo       bleibt dann die Schlussfolgerung, ein paar Weichen anders zu       stellen?<\/p><p>Wie \u00fcberhaupt vieles nach dem Prinzip Hoffnung angefasst wird. Es       wird beschlossen, bis dann und dann Sachen abzuschalten in der       Hoffnung, dass bis dahin irgendjemand eine funktionierende       Ersatzl\u00f6sung gefunden hat. W\u00e4re es nicht auch aus Ihrer Sicht       sinnvoller, erst einmal die Alternativen zu entwickeln?       Schlie\u00dflich muss das, was als Klimaprojektion verbreitet wird, ja       nicht eintreten, wie Sie selbst sagen. Wenn es anders kommt und       man voreilig auf das falsche Pferd gesetzt hat, steht man aber       ziemlich nackt im Regen. Damit kann doch auch niemandem gedient       sein.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Darauf wird man dann relativ wortkarg:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>vielen Dank f\u00fcr Ihre positive R\u00fcckmeldung auf unsere ausf\u00fchrliche Antwort von gestern.<\/p><p>Wir begr\u00fc\u00dfen Ihr Interesse an den Folgen des Klimawandels, werden aber nicht jede Einzelaussage oder Nachfrage bewerten oder beantworten k\u00f6nnen.<\/p><p>Daher verweisen wir hier noch einmal auf unsere gestrige Antwort zur Einordnung der Aussagen des IPCC.<\/p><p>Die  Argumentation des Umweltbundesamtes basiert auf dem aktuellen  wissenschaftlichen Kenntnisstand der Klima- und Klimafolgenforschung, welcher unter anderem in den  periodisch publizierten Sachstandsberichten und in thematischen Sonderberichten des IPCC abgebildet ist.<\/p><p>Zu Ihren Fragen,  die die Entwicklung in den Polargebieten betreffen, verweisen wir auf  den im vergangenen Jahr publizierten Sonderbericht des IPCC \u201aSpecial  Report  on the Ocean and Cryosphere in a Changing Climate\u2018 (<a href=\"https:\/\/www.ipcc.ch\/srocc\/\">https:\/\/www.ipcc.ch\/srocc\/<\/a>).<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fazit: sobald etwas auf den Tisch kommt, das den IPCC-Berichten widerspricht, ist es mit einer Diskussion zu Ende. Etwas anderes als die IPCC-Sachen kann man vom UBA nicht erhalten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bundesamt f\u00fcr Umwelt und vieles andere<\/h4>\n\n\n\n<p>Denen hatte ich die Anfrage zwar auch geschickt, aber noch nichts geh\u00f6rt. Daf\u00fcr zu der Anfrage \u00fcber den Green New Deal. Dazu liest man:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>haben Sie vielen Dank f\u00fcr Ihre Nachricht an das Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).<\/p><p>Beim von Ihnen  angesprochenen europ\u00e4ischen Gr\u00fcnen Deals handelt es sich um ein Programm  der Europ\u00e4ischen Kommission. Ausweislich des Anhangs zu Ihrer E-Mail  haben Sie sich bereits an die Kommission gewandt  und werden von dort sicherlich Antwort erhalten. <\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Also auch hier nochmal Nachhaken:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Sie sind aber f\u00fcr die Umsetzung dieses Programms in Deutschland zust\u00e4ndig und m\u00fcssen von Amts wegen beurteilen, was geht und was nicht. Da d\u00fcrfte ich schon an der richtigen Adresse bei Ihnen sein. Also geben Sie sich doch bitte etwas M\u00fche.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Seitdem ist erst mal Ruhe.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und &#8230; ?<\/h4>\n\n\n\n<p>Die haben wieder den ersten Fragebogen bekommen und meinen dazu:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Das  Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie ist leider nicht der  richtige Ansprechpartner f\u00fcr Ihr Anliegen. Die Zust\u00e4ndigkeit liegt beim  Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz  und nukleare Sicherheit.\u00a0 Wir empfehlen Ihnen daher, sich mit Ihrem  Anliegen dorthin zu wenden. Eine Weiterleitung Ihres Anliegens ist uns  ohne Ihre ausdr\u00fcckliche Einwilligung leider nicht m\u00f6glich, da dies mit  der \u00dcbermittlung sensibler personenbezogener Daten  einhergehen w\u00fcrde (\u00a7 25 Absatz 1 Bundesdatenschutzgesetz).<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ist schon interessant, dass die noch nicht mal eine Nachricht, die lediglich den Namen enth\u00e4lt, nicht weitersenden k\u00f6nnen. Die Antwort ist auch nicht so richtig befriedigend, also:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>ich habe gefragt, ob Ihnen bewusst ist, wie die wissenschaftlichen Zusammenh\u00e4nge sind. Wieso sind Sie f\u00fcr Ihre Kenntnisse der Zusammenh\u00e4nge nicht zust\u00e4ndig ? Schlie\u00dflich reden Sie ( = Ihr Chef) im Kabinett ja mit.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Auch danach verst\u00e4ndlicherweise erst mal Funkstille.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">B\u00fcndnis irgendwas, &#8211; die GR\u00dcNEN<\/h4>\n\n\n\n<p>Erstaunlicherweise sind die GR\u00dcNEN fast die einzige Partei, von der man tats\u00e4chlich mal Antworten bekommt. Andere sind da wesentlich schweigsamer. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Ich kann auch aus Gr\u00fcnden der Arbeitskapazit\u00e4t an dieser Stelle leider keinen umfassenden wissenschaftlichen Fachdiskurs mit Ihnen f\u00fchren. Ich empfehle Ihnen diese Informationen des Umweltbundesamtes, die auch eine Vielzahl von wissenschaftlichen Quellen auff\u00fchrt: <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/tags\/klimaskeptiker\">https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/tags\/klimaskeptiker<\/a> <\/p><p>Ich hoffe, ich konnte Ihr Anliegen zufriedenstellend beantworten.  <\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Viel besser als Schweigsamkeit ist die Antwort nicht, aber auch nicht anders erwartbar.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>ich m\u00f6chte gar keinen wissenschaftlichen Fachdiskurs mit Ihnen       f\u00fchren. Meine Frage geht dahin, ob Ihnen bewusst ist, dass<\/p><p>&#8211; bei naturwissenschaftlichen Fragestellungen keine         Meinungsfreiheit existiert, da Naturgesetze nicht diskutabel  sind,        <\/p><p>&#8211; weder die prim\u00e4ren Klimaforscher beider Seiten noch das IPCC         behaupten, \u00fcber wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnisse zu         verf\u00fcgen.<\/p><p>Die Beurteilung beider Punkte bedarf keiner speziellen       wissenschaftlichen Ausbildung, denn der erste Punkt sollte zur       Allgemeinbildung geh\u00f6ren (was heute aber leider nicht mehr       selbstverst\u00e4ndlich ist, da man beispielsweise bei der ZEIT selbst       bei der Schwerkraft eine anderen Meinung vertreten kann, wie mir       die Redaktion mitteilte), den zweiten kann man schlicht durch       Nachlesen der Texte verifizieren (was leider aber auch nicht jeder       macht).<\/p><p>Ein wissenschaftlicher Diskurs w\u00fcrde die Frage nach den       Auswahlkriterien des IPCC betreffen, ein politischer Diskurs die       Frage, weshalb stets behauptet wird, es l\u00e4gen wissenschaftlich       abgesicherte Erkenntnisse vor. Beide Fragestellungen m\u00f6chte ich       mit Ihnen aber gar nicht er\u00f6rtern. Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn Sie       mir auf die ersten beiden Punkte eine Antwort geben k\u00f6nnten.    <\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das war wohl eine Frage zu viel.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist noch mehr rausgegangen, bislang aber ohne Echo. Sollte noch was kommen, h\u00e4nge ich es hier an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor ein paar Tagen hatte ich um etwa Zeit gebeten, um einen kleinen Fragebogen rumzuschicken. Hier ein paar Antworten, die ich bekommen habe. 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