{"id":3742,"date":"2019-10-29T07:18:11","date_gmt":"2019-10-29T06:18:11","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=3742"},"modified":"2019-10-22T18:05:09","modified_gmt":"2019-10-22T16:05:09","slug":"ein-bisschen-agrarkunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2019\/10\/29\/ein-bisschen-agrarkunde\/","title":{"rendered":"Ein bisschen Agrarkunde"},"content":{"rendered":"\n<p>Landwirtschaft ist ja soooo klimasch\u00e4dlich. Weshalb sie aktuell, reichlich unbemerkt, wie die Wirtschaft kaputt verwaltet wird.  <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Bezeichnender Weise setzen sich die Bauern derzeit au\u00dferhalb ihrer Verb\u00e4nde zur Wehr. Mit ziemlicher Sicherheit, weil die Verbandsf\u00fchrer f\u00fcr ihre L\u00fcgen vom Waldsterben, Grundwassermangel u.a. f\u00fcrstlich von Landwitschaftsministerien Kl\u00f6ckner mit Steuergeldern entlohnt wird. &#8222;Unterst\u00fctzung&#8220; nennt man das.<\/p>\n\n\n\n<p>Was von Gr\u00fcnen v\u00f6llig ausgeblendet wird, ist, dass die Landwirtschaft die Lebensgrundlage der Menschen ist. Heute leben zwischen 82 und 85 Mio Menschen in Deutschland, so genau wei\u00df das keiner. Im Deutschen Reich waren es noch 60-65 Mio, allerdings auf einer Fl\u00e4che, die das heutige Polen mehr oder weniger mit umfasst, d. h. ca. der 1,5-fachen der heutigen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"845\" height=\"768\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/845px-Karte_des_Deutschen_Reiches_Weimarer_Republik-Drittes_Reich_1919\u20131937.svg_.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3794\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/845px-Karte_des_Deutschen_Reiches_Weimarer_Republik-Drittes_Reich_1919\u20131937.svg_.png 845w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/845px-Karte_des_Deutschen_Reiches_Weimarer_Republik-Drittes_Reich_1919\u20131937.svg_-300x273.png 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/845px-Karte_des_Deutschen_Reiches_Weimarer_Republik-Drittes_Reich_1919\u20131937.svg_-768x698.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 845px) 100vw, 845px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Bev\u00f6lkerungsdichte heute ist beispielsweise einigen Personen, die daf\u00fcr sorgen, dass es mehr werden, wie Carola Rackete zu hoch: sie m\u00f6chte langfristig nicht in einem so dicht besiedelten Land wohnen, wie sie in einem Interview zu verstehen gab. Ohne Leute wie sie w\u00e4ren es auch nur ca. 65 Mio Biodeutsche. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Leute m\u00fcssen irgendwie ern\u00e4hrt werden, was nur funktioniert, wenn die Landwirtschaft mith\u00e4lt. Das kann sie derzeit locker, wie die Produktivit\u00e4tssteigerung zeigt:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"967\" height=\"583\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bildschirmfoto-vom-2019-10-22-09-00-40.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3795\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bildschirmfoto-vom-2019-10-22-09-00-40.png 967w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bildschirmfoto-vom-2019-10-22-09-00-40-300x181.png 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bildschirmfoto-vom-2019-10-22-09-00-40-768x463.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 967px) 100vw, 967px\" \/><figcaption>Weizen (rot) und Rogenertrag in Zentner\/Hektar<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Ertr\u00e4ge bis von 1850 &#8211; 1930 sich etwa verdoppelt haben, liegen sie heute beim achtfachen von 1850. Neben Zuchterfolgen und Mechanisierung wirken sich D\u00fcngung und Agrarchemie besonders positiv aus. Wer zur den passenden Zeiten auf dem Land unterwegs ist, kennt die heutigen Zugmaschinengespanne, hinter der Bundeswehr bequem eine halbe Panzerdivision verstecken kann, falls die fahren k\u00f6nnte. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Case IH Quadtrac 620 | landwirt.com\" width=\"604\" height=\"340\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/05vu4gxL-EU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Solche Unget\u00fcme wie das im Video ziehen nicht nur riesige Pfl\u00fcge \u00fcber die Fl\u00e4chen, sie machen das im Gegensatz zu gr\u00fcnen Behauptungen \u00fcber Bodenverdichtung so schonend, dass ein wenige Zentimeter unter die Erde versenktes H\u00fchnerei nach passieren der Gleisketten noch intakt ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Ohne Agrarchemie, u.a. auch Glyphosat, was alles den Gr\u00fcnen ein besonderer Dorn im Auge ist, geht das nicht. Heute muss alles &#8222;bio&#8220; sein, was nichts anderes bedeutet, als dass auf Agrarchemie und anderes verzichtet wird. Um das zu erreichen, wird der Agrarchemie alles m\u00f6gliche in die Schuhe geschoben, f\u00fcr das andere verantwortlich sind. Insektensterben wird durch Glyphosat verursacht statt durch <a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2019\/10\/17\/ein-bisschen-vogelkunde\/\">Windkraftanlagen<\/a>. Glyphosat ist sogar in der Lage, Raubv\u00f6gel in mehrere Teile zu zerlegen. Usw usw. Nur stimmt leider nichts davon.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Einsatz von Agrarchemikalien ist in Deutschland auf das notwendige begrenzt und seit Jahren leicht r\u00fcckl\u00e4ufig. Glyphosat wird beispielsweise f\u00fcr Gr\u00fcnd\u00fcngung eingesetzt: die D\u00fcngepflanzen (z.B. Senf) werden mit Glyphosat vor dem Pfl\u00fcgen abget\u00f6tet. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr konkurrierende Ackerkr\u00e4uter. Probleme mit deren Unempfindlichkeit gegen\u00fcber den Chemikalien wie in den USA, wo nach dem Motto &#8222;Viel hilft viel!&#8220; verfahren wird, gibt es hier nicht. Der Einsatz von Chemikalien erfolgt sehr gezielt, zunehmend mit Hilfe von Satellitendaten, die eine genaue Dosierung bestimmter Wirkstoffe selbst auf Teil\u00e4ckern erlaubt. Randgr\u00fcnstreifen bleiben unbeeinflusst. In K\u00fcrze werden vermutlich zus\u00e4tzlich auch Roboter die Ackerpflege \u00fcbernehmen, die in der Fr\u00fchphase &#8222;Unkr\u00e4uter&#8220; erkennen und mechanisch j\u00e4ten oder bespr\u00fchen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"The Future is Exciting: Wie Unkrautroboter nachhaltigen Ackerbau erschwinglich machen\" width=\"604\" height=\"453\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/hIpSJBRgzAc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Was bei &#8222;bio&#8220; passiert, hat sich k\u00fcrzlich gezeigt, als verschiedene M\u00fchlen Mehl wegen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mutterkorn\">Pilzbefall<\/a> zur\u00fcck rufen mussten. Die Wirkungen sind in vielen F\u00e4llen \u00e4u\u00dferst unangenehm. Andere Herrschaften, die Missernten verursachen k\u00f6nnen, sind diese hier<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0JraWfFVnQU\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>und andere aus der Gruppe. Nach gr\u00fcnen Vorstellungen m\u00fcsste man derartige Plagen wohl auf alte Art bek\u00e4mpfen (Schulkinder hatten regelm\u00e4\u00dfig frei f\u00fcr so was)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"632\" height=\"496\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bundesarchiv_Bild_183-57429-0001_Nessa_Kartoffelk\u00e4ferbek\u00e4mpfung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3797\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bundesarchiv_Bild_183-57429-0001_Nessa_Kartoffelk\u00e4ferbek\u00e4mpfung.jpg 632w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bundesarchiv_Bild_183-57429-0001_Nessa_Kartoffelk\u00e4ferbek\u00e4mpfung-300x235.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 632px) 100vw, 632px\" \/><figcaption>Zentralbild Krueger Schmidt 10.8.1958 ADN <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>wobei jedem klar sein d\u00fcrfte, dass man keinen Gr\u00fcnen auf den Feldern sehen d\u00fcrfte. Schmutzige Finger? N\u00f6!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Crux der Geschichte: abgesehen, dass die eine oder andere exotische Art wie die Veganer-Lieblingspflanze, die Soja-Bohne, es ohne Hilfe sehr schwer haben wird, w\u00fcrde ohne die Agrarchemie der Ertrag sinken, d.h. die Anbaufl\u00e4chen m\u00fcssten entsprechend erweitert werden, um den Bedarf zu decken. Mit der Ausweitung der Anbaufl\u00e4chen w\u00fcrde aber genau das Gegenteil von dem passieren, was die Gr\u00fcnen fordern, wobei auch die Emissionen zunehmen w\u00fcrden. So l\u00e4uft das, wenn man nur bl\u00f6d ist und es nicht n\u00f6tig hat, sich mal zu informieren.<\/p>\n\n\n\n<p>D\u00fcngemittel sind nat\u00fcrlich ebenfalls ein Dorn im Auge der Gr\u00fcnen. Weil dabei Lachgas und andere klimasch\u00e4dliche Gase entstehen. Was nat\u00fcrlich nicht der D\u00fcnger macht, sondern die Bodenbakterien, die das aber ohnehin machen. Und ohne Stickstoffd\u00fcnger wachsen die Pflanzen schlecht, und zwar besonders die von den Gr\u00fcnen geforderten und gef\u00f6rderten Energiepflanzen. Doch dazu sp\u00e4ter. Da D\u00fcnger ein Kostenfaktor, wird kein Bauer mehr als notwendig ausbringen, heute ebenfalls computergesteuert. Teilweise wird f\u00fcr diesen Zweck eben auch Gr\u00fcnd\u00fcngung eingesetzt. <\/p>\n\n\n\n<p>Besonders sch\u00e4dlich: die Nitratbelastung des Grundwassers, mit der derzeit die Viehhaltung abgew\u00fcrgt werden soll. Weil angeblich keiner wei\u00df, wohin mit der G\u00fclle, wird die in Unmengen auf die \u00c4cker gekippt. So zumindest die Behauptung der Gr\u00fcnen. Was nicht stimmt. G\u00fclle und Mist ist inzwischen wie alles andere in der <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/handel-konsumgueter\/guellehandel-ein-schmutziges-geschaeft-\/10353500.html?ticket=ST-45807831-fB1c7XOCVbcynVf7zj47-ap4\">Landwirtschaft ein Handelsgut. <\/a> Wer wieviel auf seine Felder bringen darf, ist in der EU ohnehin \u00fcberreguliert. \u00dcbrig bleiben tut anscheinend derzeit nichts, weil die G\u00fclletankwagen an der n\u00e4chsten Kl\u00e4ranlage &#8211; vor einigen Jahren noch gerne genutzte M\u00f6glichkeit, \u00fcbersch\u00fcssige G\u00fclle loszuwerden &#8211; inzwischen nicht mehr zu beobachten sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber wenn alle nach Vorschrift d\u00fcngen, woher dann die Nitratbelastung. Ein kleiner Einblick in das Messstellennetz gibt Auskunft:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"710\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bildschirmfoto-vom-2019-10-22-16-36-19-1024x710.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3799\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bildschirmfoto-vom-2019-10-22-16-36-19-1024x710.png 1024w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bildschirmfoto-vom-2019-10-22-16-36-19-300x208.png 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bildschirmfoto-vom-2019-10-22-16-36-19-768x533.png 768w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bildschirmfoto-vom-2019-10-22-16-36-19.png 1168w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Im EU-Messstellennetz ist das deutsche Netz auffallend d\u00fcnn, d\u00fcnner als das finnische, nur dass in Finnland auch keiner dort wohnt, wo nicht gemessen wird. Wenn man es mit dem Netz auf vorhergehenden Perioden vergleicht, kommt heraus, dass es zu Lasten der unbelasteten Messstellen ausged\u00fcnnt wurde. Zwar gibt es immer noch wesentlich mehr Messstellen, f\u00fcr die Bewertung der Nitratbelastung werden aber nur besonders hoch belastete herangezogen. Ein klarer Betrug. Die Belastung ist zu hoch, Strafzahlungen an die EU werden notwendig, die deutschen Bauern k\u00f6nnen geknebelt werden. Gr\u00fcne Politik!<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls geklagt wird \u00fcber den fallenden Grundwasserspiegel. Der f\u00e4llt aber allenfalls dann, wenn ein besonders trockenes Jahr eintritt, und dann hat dort, wo ausgiebig gew\u00e4ssert wird &#8211; werden muss. N\u00e4mlich dort, wo Energiemais angebaut wird. Mais ist kein heimisches Getreide und braucht sehr viel Wasser und sehr ausgiebige D\u00fcngung. Und liefert die mit Abstand teuerste Bioenergie im gesamten EE-Reigen. <\/p>\n\n\n\n<p>Mais geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch zu den Futterpflanzen, aber seine Anbaufl\u00e4che ist mit dem Biogasunfug eben stark ausgedehnt. 2018 war die Ernte nicht so dolle, und da der gesamte Mais den Biogasanlagen versprochen war, mussten die Tierm\u00e4ster Mais aus \u00dcbersee einf\u00fchren, was von den Gr\u00fcnen, die den Mangel zu verantworten haben, nat\u00fcrlich ebenfalls f\u00fcr ein Kampagne gegen die Bauern genutzt wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenig beeindruckt im hei\u00dfen Jahr waren die heimischen Getreide- und Fruchtsorten sowie Obst. Das M\u00e4rchen von der unglaublichen Missernte beschr\u00e4nkt sich auf den Mais. Weizen gab es halt etwas weniger, siehe Grafik oben, aber alles im normalen Rahmen. Energieweizen gibt es nat\u00fcrlich auch. Der liefert den Alkohol im Benzin. Die Aufspritung des Benzins hat beispielsweise dazu gef\u00fchrt, dass Sachsen, zuvor ein Weizenexportland, zu einem Weizenimportlang geworden ist. Importiert wird aus Nordafrika. Die zahlungskr\u00e4ftigen Europ\u00e4er k\u00f6nnen dort den einheimischen Versorgungsmarkt \u00fcberbieten, und was man hier als &#8222;arabischen Fr\u00fchling&#8220; bezeichnet, war kein Streben nach Demokratie sondern haupts\u00e4chlich eine Hungerrevolte.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem verdorren inzwischen die Weinreben und sterben die W\u00e4lder. Zumindest nach Kl\u00f6ckner und den Gr\u00fcnen. Noch ein M\u00e4rchen. Ein paar Winzer haben Weinberge so angelegt, dass die Temperatur in normalen Sommern h\u00f6her ausf\u00e4llt als beim Nachbarn und so besseren Wein liefert. In solchen Sommern wie 2018 und teilweise 2019 ist es dann dort zu hei\u00df und ein Teil der Reben &#8222;verbrennt&#8220; (nur ein Teil, weil der Weinstock halt mit dem Wasser haushalten muss), w\u00e4hrend die Nachbarn nun optimale Bedingungen haben. <\/p>\n\n\n\n<p>Die W\u00e4lder sterben nat\u00fcrlich auch nicht. Die an den nat\u00fcrlichen Standorten wachsenden Arten sind solche Ausrei\u00dfer beim Sommer gewohnt und lassen vielleicht ein paar Bl\u00e4tter weg. Wer nat\u00fcrlich Flachwurzler wie Fichten auf relative trockene und durchl\u00e4ssige B\u00f6den setzt, noch dazu in ziemlicher Dichte, muss sich nicht wundern, dass die Kameraden im Gegensatz zu den Tiefwurzlern wie Buche und Eiche ein Problem haben. Aber Waldsterben macht sich nat\u00fcrlich besser als zuzugeben, dass man gegen die Natur angepflanzt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Das &#8222;Waldsterben&#8220; soll durch Baumpflanzungen bek\u00e4mpft werden. Eigentlich nicht n\u00f6tig. Man brauchte nur die gro\u00dffl\u00e4chigen Rodungen in den gro\u00dfen hessischen W\u00e4ldern, im Odenwald oder im Umkreis des Nationalparks (!) Nordschwarzwald f\u00fcr das Aufstellen v\u00f6llig sinnloser Windkraftwerke zu unterlassen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wo man hinsieht, Gr\u00fcner Unfug. Gr\u00fcne sind gegen Technik, gegen Reisen, gegen Nahrung. K\u00f6nnen die sich nicht einfach selbst umbringen und die anderen Leute endlich in Ruhe lassen? <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Landwirtschaft ist ja soooo klimasch\u00e4dlich. Weshalb sie aktuell, reichlich unbemerkt, wie die Wirtschaft kaputt verwaltet wird. 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