{"id":3371,"date":"2019-08-07T09:31:43","date_gmt":"2019-08-07T07:31:43","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=3371"},"modified":"2019-08-07T09:33:23","modified_gmt":"2019-08-07T07:33:23","slug":"die-co2-steuer-reicht-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2019\/08\/07\/die-co2-steuer-reicht-nicht\/","title":{"rendered":"Die CO2-Steuer reicht nicht"},"content":{"rendered":"\n<p>zur Finanzierung des EU-Wahnsinns und anderen Schwachsinns, den sich die Hirntoten in <a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2019\/08\/06\/wenn-dummheit-zur-exzellenz-wird\/\">Berlin ausdenken<\/a>. Nein, es muss noch was obendrauf gesetzt werden:<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>Union, SPD und Gr\u00fcne offen f\u00fcr Verteuerung von Fleisch<\/strong><\/p><cite><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article198104111\/Fleischsteuer-Union-SPD-und-Gruene-offen-fuer-Verteuerung-von-Fleisch.html\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article198104111\/Fleischsteuer-Union-SPD-und-Gruene-offen-fuer-Verteuerung-von-Fleisch.html<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Vorschl\u00e4ge reichen von einer Erh\u00f6hung der M\u00e4rchensteuer von 7% auf 19% \u00fcber eine Sondersteuer (also zus\u00e4tzlich zur M\u00e4rchensteuer) bis zu einem Preisdiktat ab Schlachthof, der etwa so aussehen soll: Bauer und Schlachthof einigen sich auf 1 \u20ac\/kg, der Bauer erh\u00e4lt 1 \u20ac\/kg, der Schlachthof bezahlt 1,10 \u20ac\/kg und zwischen Bauer und Schlachthof sitzt ein Wegelagerer in Form eines Staatsdieners, der die 10 ct\/kg kassiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich alles f\u00fcr das Tierwohl! Das Geld soll zweckgebunden wieder an die Landwirte zur\u00fcckgef\u00fchrt werden. Mit den Mehreinnahmen sollen z.B. Biobauern gef\u00f6rdert werden, d.h. auf Antrag werden Stallverbesserungsma\u00dfnahmen nach gr\u00fcnen Wahnvorstellungen bezuschusst. <\/p>\n\n\n\n<p>Schauen wir uns das mal an: von den 10 ct\/kg bleiben nach Abzug der Verwaltungskosten, die erfahrungsgem\u00e4\u00df verursacht werden, wenn der Staat die Sache \u00fcbernimmt, ca. 1-2 ct\/kg \u00fcbrig &#8211; im g\u00fcnstigsten Fall! Der Schlachthof, der ja auch nur ein Glied in der Kette ist, wird den Bauern von 1 \u20ac\/kg auf 95 ct\/kg herunterhandeln, um seine Zusatzkosten weitergeben zu k\u00f6nnen, die weitere Handelskette wird das Fleisch mit der Begr\u00fcndung der Steuerkosten von 2 \u20ac\/kg auf 2,20 \u20ac\/kg verteuern. Der Verbraucher wird zahlen, aber vermutlich das Biofleisch, das von 3 \u20ac\/kg auf 3,30 \u20ac\/kg steigt, nicht mehr so oft kaufen. Bilanz:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ein zus\u00e4tzlicher Haufen ohnehin l\u00e4stiger Sesselfurzer im Staatsdienst wird finanziert.<\/li><li>Der Bauer bekommt weniger Geld.<\/li><li>der Biobauer hat eine Umsatzeinbu\u00dfe, da seine Fleischpreise \u00fcberproportional steigen.<\/li><li>Die Bauern verbringen weitere 5% ihrer Zeit mit dem Ausf\u00fcllen v\u00f6llig hirnrissiger und \u00fcberfl\u00fcssiger Formulare.<\/li><li>Der Schlachthof hat einen kleinen Verlust.<\/li><li>Die Handelskette merkt das gar nicht und gleicht Absatzminderung durch Preise wieder aus.<\/li><li>F\u00fcr den Verbraucher wird es deutlich teurer.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Endpunkte der Nahrungskette zahlen die Zeche. Das ist auch bei den anderen Modellen nicht anders. Aber f\u00fcr diese Betroffenen kommt es noch schlimmer als hier beschrieben. Angeblich verursacht Tierzucht ja Unmengen an zus\u00e4tzlichem CO2, obwohl <a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2019\/08\/06\/fff-und-die-folgen\/\">FFF-Vertreter ja schon klargestellt haben, dass das gar nicht der Fall ist <\/a> (deren Orthografieprobleme lie\u00dfen sich \u00fcbrigens mit den rheinischen Schreibweise vermeiden: &#8222;datt datt gar nicht d\u00e4 Fall is&#8220;). <a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2019\/07\/28\/co2-und-fleisch\/\">Fleisch wird somit bereits CO2-besteuert<\/a>, d.h. eine Fleischsteuer k\u00e4me dann noch oben drauf. Und damit wird Fleisch dann vermutlich doch richtig teuer. Da abzusehen ist, dass weitere <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2019-07\/nitrat-grundwasser-eu-kommission-deutschland\">Abgaben aufgrund einer angeblichen Nitratbelastung<\/a> hinzu kommen (der Geldabfluss in Richtung EU darf nicht aufgehalten werden, auch wenn dazu <a href=\"https:\/\/www.eike-klima-energie.eu\/2019\/07\/27\/die-klimareligioese-transfer-union\/\">das Messstellennetz manipuliert<\/a> werden muss), die ebenfalls der Tierhaltung angelastet werden, wird der Viehbauer in Deutschland mehr oder weniger selbst zur bedrohten Tierart. Als Ausgleich f\u00fcr den geplagten Verbraucher und als endg\u00fcltigen Todessto\u00df f\u00fcr die Viehbauern wird parallel zu dem ganzen Schwindel der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2019-08\/rindfleischexporte-eu-usa-handelsabkommen\">Import von US-Fleisch verdreifacht<\/a>, w\u00e4hrend durch die ganzen Steuern der Export nicht mehr konkurrenzf\u00e4hig ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Besteuerung soll nat\u00fcrlich, das betonen alle Schwafler, zweckgebunden ablaufen. Es spricht mal wieder f\u00fcr die Qualit\u00e4tsl\u00fcgenpresse, dass sie es hinbekommt, solche Bericht in strengem Blocksatz zu schreiben statt vor Lachen in Schlangenlinien. Keines der Qualit\u00e4tsl\u00fcgenmedien, wirklich keines, erinnert sich daran, dass sowohl Politik als auch Qualit\u00e4tsl\u00fcgenjournalisten dem B\u00fcrger stets erkl\u00e4rt haben, Steuern seien eben <strong>NICHT<\/strong> zweckgebunden. Ein paar Beispiele:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Tabaksteuer dient nicht etwa der Finanzierung h\u00f6herer Behandlungskosten f\u00fcr Raucher (die nach niederl\u00e4ndischen Untersuchungen ohnehin nicht existieren, weil Raucher zwar ein h\u00f6hreres Erkrankungsrisiko als Nichtraucher aufweisen, das aber locker durch zeitiges Ableben ausgeglichen wird).<\/li><li>Die immer noch existierende Sektsteuer diente zur Finanzierung der kaiserlichen Hochseefloote, selbstversenkt in Scapa Flow. Kassiert wird, eine Flotte gibt es nicht.<\/li><li>Die f\u00fcr die Stra\u00dfensanierung notwendigen ca. 15 Mrd \u20ac sind beim besten Willen nicht im Haushalt zu finden, obwohl durch Mineral\u00f6l- und andere verkehrsbezogene Steuern pro Jahr ca. 60 Mrd \u20ac eingenommen werden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Das Ende vom Lied: f\u00fcr den Verbraucher wird es teuer, vermutlich f\u00fcr manche, die ohnehin schon am Ende des Geldes noch einen Teil des Monats vor sich haben, ziemlich fatal. Da Fleisch ja nur ein Baustein in der Verteuerungskette ist, d\u00fcrfte das f\u00fcr viele Eigenheimbesitzer, die so gerade eben \u00fcber die Runden kommen (laut Privatmitteilung eines Mitarbeiters eines Kreditinstituts sind das nicht wenige), die Zahlungsunf\u00e4higkeit bedeuten. F\u00fcr viele Bauern wird es die Hofaufgabe bedeuten, da die Absatzm\u00f6glichkeiten kleiner werden und die minimalen Ausgleichszahlungen das nicht abfangen k\u00f6nnen. F\u00fcr die Agrarindustrie (Fleischindustrie, Futtermittelindustrie) wird das ein Schrumpfen mit zus\u00e4tzlichen Arbeitslosen bedeuten. F\u00fcr den Staat wird es nur kurzfristig zus\u00e4tzliche Einnahmen bedeuten, da die abzusehende Aufgabe im landwirtschaftlichen Bereich und andere Nebeneffekte das schnell ausgleichen und dann zu starken Verlusten f\u00fchren. Der Abstieg Deutschlands wird schneller werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Finanzierung des EU-Wahnsinns und anderen Schwachsinns, den sich die Hirntoten in Berlin ausdenken. 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