{"id":3158,"date":"2019-06-22T08:59:43","date_gmt":"2019-06-22T06:59:43","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=3158"},"modified":"2019-06-22T08:59:44","modified_gmt":"2019-06-22T06:59:44","slug":"was-ist-klima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2019\/06\/22\/was-ist-klima\/","title":{"rendered":"Was ist &#8222;Klima&#8220;?"},"content":{"rendered":"\n<p>Einfache Frage, und obwohl anscheinend jeder genau wei\u00df, was Klima ist, mit einer komplizierten Antwort. Gehen wir gruppenspezifisch vor:<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Klimahysteriker<\/h3>\n\n\n\n<p>Also zun\u00e4chst mal zu denen, die den Weltuntergang in den n\u00e4chsten 10-12 Jahren prognostizieren. Was ist f\u00fcr die Klima? Erstaunlicherweise wissen sie das anscheinend selbst nicht. Abgesehen von der (schon rein mathematisch unsinnigen) Behauptung, eine &#8222;<em>globale Erw\u00e4rmung von 2\u00b0C<\/em>&#8220; w\u00fcrde die Temperaturen in Deutschland von ca. max. 35\u00b0C im Sommer auf \u00fcber 50\u00b0C und die Wintertemperaturen von -10\u00b0C auf +10\u00b0C dauerhaft emporschnellen lassen, sprechen sie nie vom Klima, sondern &#8211; aufgepasst &#8211; stets nur von einem Klimawandel. Also das Klima wandelt sich &#8211; das wird von niemandem bestritten, weil das in der Erdgeschichte immer so war &#8211; und das darf nicht nur nicht sein, sondern muss auch irgendwie bewiesen werden, damit Panik eintritt. <\/p>\n\n\n\n<p>Dazu gibt es zun\u00e4chst einmal mehr als zweifelhafte Rechenmodelle, die eben zu dem Katastrophenschluss kommen. Die Rechenmodelle sind von ihrer Konstruktion her reine Scharlatanerie und weder in der Lage, die aktuellen Entwicklungen korrekt zu simulieren noch die n\u00e4here Vergangenheit mit ihren Eiszeiten, Warmzeiten und Zwischeneiszeiten. Zumindest das IPCC, auf das sich alle berufen, gibt auch unumwunden zu, dass eine Berechenbarkeit grunds\u00e4tzlich nicht m\u00f6glich ist. Diese Situation ist nat\u00fcrlich peinlich f\u00fcr die Beweislage, weshalb einer echten Diskussion mit allen Mitteln aus dem Weg gegangen wird. Da der Normalo die technischen Finessen ohnehin nicht versteht, funktioniert das halbwegs.<\/p>\n\n\n\n<p>Bleibt die Beweispflicht gegen\u00fcber dem besagten Normalo, dass das Katastrophenszenario zutrifft. Das ist anscheinend derzeit sehr einfach und erfolgreich: Ein hei\u00dfer Sommer? Das gab es noch nie, und so k\u00f6nne jeder direkt den Klimawandel sehen. Ein heftiger Sturm? Das gab es noch nie, und so k\u00f6nne jeder direkt den Klimawandel sehen. Eine Schneeschmelze im Norden? Das gab es noch nie, und so k\u00f6nne jeder direkt den Klimawandel sehen. &#8230; <\/p>\n\n\n\n<p>Man kann stundenlang so weiter machen. Nur &#8211; bei all dem handelt es sich nicht im Klima, sondern um Wetter, das morgen, n\u00e4chste Woche oder in einem Jahr ganz anders ausf\u00e4llt.  Trotzdem wirkt diese Argumentation. Das liegt zum Einen an der Selektivit\u00e4t des Gehirns. Aus gutem Grund merkt sich das n\u00e4mlich nicht alles, sondern l\u00e4ngerfristig eher positive Erlebnisse als negative. Und es ist leicht beeinflussbar: Psychologen haben l\u00e4ngst eindeutig nachgewiesen, dass es sich gerne auch Sachen merkt, die gar nicht geschehen sind, d.h. Wunschprojektionen in Realit\u00e4t umwandelt. In einem Lehrbuch der Psychologie wird ein Fall erw\u00e4hnt, in dem es aufgrund der Befragung durch einen Seelenklempner zu einem Gerichtsverfahren einer Frau gegen ihren Vater kam, der von ihr der wiederholten Vergewaltigung im Kindesalter angeklagt wurde. Ein medizinisches Gutachten ergab: die Dame war noch Jungfrau. Verurteilt wurde der Seelenklempner, die Familie war trotzdem kaputt. <\/p>\n\n\n\n<p>Genau das l\u00e4uft derzeit mit dem Klimawandel ab. Vermutlich kennt jeder jemanden, der Stein und Bein behauptet, fr\u00fcher h\u00e4tte es in jedem Jahr mindestens 80cm Schnee gegeben, heute sei der Winter IMMER sehr warm. Insbesondere der 2018\/2019, in dessen W\u00e4rme mir eigenartiger Weise reihenweise Pflanzen im Garten erfroren sind, die angeblich problemlos -10\u00b0C aushalten. Klar war der Winter anders als der vorher, aber das Gehirn produziert wunschgem\u00e4\u00df einen Verst\u00e4rkungsfaktor 10 in die klimahysterisch gew\u00fcnschte Richtung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Trick besteht in der Berichterstattung \u00fcber seltene Wetterereignisse. Hagel in Sachsen! Das gab es noch nie, und so k\u00f6nne jeder direkt den Klimawandel sehen. Doch, gab es, nur halt vor ein paar Jahren nicht in Sachsen, sondern in Th\u00fcringen oder Hessen. Nicht umsonst spricht die Meteorologie von Jahrzehnt- oder Jahrhundertereignissen, und statistisch spielt sich jedes Jahr irgendwo ein Wetterph\u00e4nomen ab, das an der Stelle alle 30 Jahre eintritt. L\u00e4ngst vergessen und deshalb werbewirksam in Klimahysterie umsetzbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: die Rechenmodelle sind grober Unfug und Scharlatanerie und die &#8222;Beweise&#8220; schlicht Wetterereignisse, die mit Klima nichts zu tun haben. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Klimaleugner<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Widerpart der Hysteriker sind die Klimaleugner, was als Begriff nicht stimmt, sich aber gut zur Diffamierung eignet. Leugner sind ja L\u00fcgner, und L\u00fcgner sind immer was Schlechtes. Korrekterweise m\u00fcsste man sagen, dass es sich um Leute handelt, die die Kernthese eines haupts\u00e4chlich vom Menschen verursachten Klimawandels anzweifeln. Das darf man aber so nicht sagen, denn mit Kritikern m\u00fcsste man diskutieren, mit Leugnern aber nicht, weil die halt ihnen selbst bekannte unumst\u00f6\u00dfliche Tatsachen als falsch darstellen. Klima\u00e4nderungen als solche leugnen die Leugner keineswegs, ebenso wenig einen grunds\u00e4tzlichen Einfluss des Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Gruppe weist zun\u00e4chst einmal darauf hin, dass &#8222;Klima&#8220; im Gro\u00dfen und Ganzen der mittlere Wetterjahresverlauf in einem Zeitraum von ca. 30 Jahren ist. Wichtig: Wetterjahresverlauf unter Einschluss der Extrema, d.h. eine Wetterkurve, die letztlich fast jeden Tag des Jahres umfasst und nicht eine mittlere Jahres-Temperatur, und die das Wetter insgesamt umfasst, also auch Niederschl\u00e4ge und einiges Andere und nicht nur die mittlere Jahrestemperatur. So weit so gut. Leider wird der Ansatz nicht konsequent weiter verfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die weitere Strategie der Leugner, die aus gutem Grund kein quantitatives Modell pr\u00e4sentieren, besteht (leider oder dummerweise) darin, zu sehr auf die Argumentation der Klimahysteriker einzugehen. Die haben n\u00e4mlich eine sehr offene Flanke: die gesamten Messdaten, auf die sie sich berufen, sind \u00e4u\u00dferst zweifelhaft, schon weil f\u00fcr die Zeitr\u00e4ume, um die es geht, keine einheitlichen Messverfahren vorliegen. Vieles wird einfach gesch\u00e4tzt, aber Sch\u00e4tzungen kann man diskutieren. Und einige Daten sind ganz offen gef\u00e4lscht. in einem aktuellen Beispiel verlegt der so genannte Klimaforscher Rahmsdorf vom PIK den Jetstream, der f\u00fcr den ungew\u00f6hnlichen Winter 2019 verantwortlich gemacht wird, kurzerhand aus 11.000 m H\u00f6he auf 5.000 m H\u00f6he, weil dann seine Behauptungen besser passen. Im Volksmund nennt man das Betrug. Und da kann man sich dran abarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem dabei: die Entlarvung der Klimahysteriker als Scharlatane ist zwar sehr eindeutig, spielt sich aber dummerweise auf einem h\u00f6heren technischen Niveau ab, auf das der Normalo nicht folgt. Er vertraut eher der Medienpropaganda, die die Rahmsdorf-Aussagen &#8222;Das ist Quatsch!&#8220; verbreitet, ohne weiter auf die technischen Details einzugehen. Zur Ehrenrettung muss man dazu sagen: das k\u00f6nnen Journalisten auch gar nicht, denn die Abschlusspr\u00fcfung in Journalistik besteht im Nachweis, dass der Absolvent von wirklich nichts auch nur den blassen Schimmer einer Ahnung besitzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: Die Klimahysteriker verdrehen Fakten, bis sie in ihr Weltbild passen, die Klimaleugner stellen die Verdrehung dar, ohne sich wirklich von der Argumentation der Hysteriker zu trennen, der Normalo darf sich aussuchen, was er glaubt, und nach Murphy&#8217;s Law ist das grunds\u00e4tzlich das Falsche.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Und das Klima?<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Grundprinzip der Leugner stimmt schon mal: Klima ist eine langfristige Statistik, die viele Daten enth\u00e4lt, und da liegt das Problem: sie enth\u00e4lt zu viele Daten und \u00fcberfordert das menschliche Gehirn bei einer Modellbildung. Zudem existiert ein &#8222;globales Klima&#8220; genauso wenig wie eine &#8222;globale Temperatur&#8220;, ein &#8222;globaler Niederschlag&#8220; oder eine &#8222;globale Nutella-Versorgung&#8220;. Klima ist regional. Leugner weisen zwar darauf hin, nehmen aber ziemlich vorschnell meist wieder die &#8222;globale Temperatur&#8220; in den Mund und begeben sich damit auf das Glatteis der Hysteriker. <\/p>\n\n\n\n<p>Klima ist regional. Vom Klima in Mittelhessen kann man nur bedingt auf das Klima in Meck-Pomm schlie\u00dfen und schon gar nicht auf das am Nordpol. Wenn es in Mittelhessen im Laufe der Jahre w\u00e4rmer oder trockener wird, muss das nicht bedeuten, dass am Nordpol das Eis schmilzt. Und wenn die Eismenge in Gr\u00f6nland weniger wird, muss das nichts mit der Temperatur zu tun haben, denn es kann auch schlicht zu wenig geschneit haben. Die Verdichtung des Begriffs Klima auf den Begriff Temperatur ist schlicht Humbug, wenn nat\u00fcrlich auch h\u00f6here Temperaturen f\u00fcr Schmelzvorg\u00e4nge recht hilfreich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann (und sollte das auch tun) sich an der Stelle einmal von den physikalischen Daten trennen und zu einem Klimabegriff kommen, der auch f\u00fcr den Normalo leichter einsehbar ist und s\u00e4mtliche Parameter umfasst. Das Klima kann man recht einfach mit der Frage &#8222;Was w\u00e4chst denn da?&#8220; erfassen. Biologische Lebensgemeinschaften sind \u00e4u\u00dferst sensible Klimaanzeiger, wenn es auch heute etwas kompliziert ist, weil der Mensch Pflanzen und Tiere kultiviert, die ohne ihn schnell wieder verschwinden w\u00fcrden. Wenn sich das Klima \u00e4ndert, \u00e4ndern sich auch die Lebensgemeinschaften, und da die Biologie etwas langsam ist, sind wir wieder bei den 30 Jahren (eher 20-100), mit denen auch die mehr physikalisch orientierten Leute operieren. &#8222;<em>Der und der K\u00e4fer kam im 14. Jahrhundert noch in Th\u00fcringen vor, heute aber nur ab Oberitalien s\u00fcdw\u00e4rts<\/em>&#8220; oder &#8222;<em>Der und der Singvogel flog vor 50 Jahren noch nach Westafrika, \u00fcberwintert aber heute in S\u00fcdengland<\/em>&#8220; ist f\u00fcr jeden Normalo leicht verst\u00e4ndlich, w\u00e4hrend er mit &#8222;<em>die mittlere Temperatur ist von 14,5\u00b0C auf 14,8\u00b0C gestiegen<\/em>&#8220; in der Realit\u00e4t nichts anfangen kann (die Fachleute \u00fcbrigens auch nicht).<\/p>\n\n\n\n<p>Damit haben wir einen fassbaren Klimabegriff, der obendrein nur regional gilt. Auch f\u00fcr den braucht es Fachleute, die beispielsweise Leitarten ausw\u00e4hlen und untersuchen, und auch das kann man kontrovers diskutieren. Der Vorteil: den K\u00e4fer kann zur Not jeder anfassen, und f\u00fcr die Schlussfolgerung &#8222;<em>der zur\u00fcckweichende Gletscher hat Holzst\u00e4mme frei gegeben, also muss es da schon mal klimatisch ganz anders ausgesehen haben<\/em>&#8220; ist ohne komplizierte Modelle f\u00fcr jeden durchschaubar. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch andere Daten sind so besser einzuordnen. &#8222;D\u00fcrrekatastrophe&#8220; bezieht sich in der Regel auf die Ern\u00e4hrungsgrundlage, und dabei handelt es sich (abz\u00fcglich der kriegsbedingten Hungerkatastrophen) in der Regel um kultivierte Pflanzen, die nur bedingt an das Klima angepasst sind. So gerne einem das auch leid tut, aber D\u00fcrre- und Hungerkatastophen sind lokale Wettererscheinungen, und nur wenn sich l\u00e4ngerfristig die Biosph\u00e4re grunds\u00e4tzlich \u00e4ndert, hat sich klimatisch etwas getan. Das passiert auch, aber eben nicht im 1-2-Jahresma\u00dfstab.<\/p>\n\n\n\n<p>Desgleichen kann man die Festlandseisausdehnung betrachten, was ja heute f\u00fcr ein Steigen des Meeresspiegels so besonders wichtig ist (Meereis spielt keine Rolle). Die Gletscher in den Bergen gehen seit ca. 1800 zur\u00fcck &#8211; ein eindeutiger Klimatrend. In Gr\u00f6nland aber zumindest in Bezug auf ein objektiv zu beobachtendes Steigen des Meeresspiegels bislang nicht. Derzeit wachsen dort und anderswo die Gletscher wieder. Einerseits wieder ein Beleg f\u00fcr die Lokalit\u00e4t des Klimas, andererseits ein Beleg f\u00fcr unsinnige Aussagen wie &#8222;<em>Gletscher schmelzen seit 2014 immer schneller!<\/em>&#8222;.<\/p>\n\n\n\n<p>An der Stelle ein Wort zu den Eisb\u00e4ren, die gerne als Opfer des so genannten Klimawandels dargestellt werden, weil sie ihre Eisheimat verlieren. Ich wei\u00df nicht, ob die Hysteriker irgendwann auf die Idee kommen, Eisb\u00e4ren hier Asyl zu bew\u00e4hren, um mit ihrer Hilfe das Wolfsproblem anzugehen, aber derzeit nimmt die Population zu. Der Grund ist einfach: wenn die Meereisausdehnung zur\u00fcckgeht, was zumindest \u00fcber einige Jahre der Fall war, nimmt die Planktonmasse im Meer zu und damit auch die Fische und folgend die Robben, die Hauptnahrung der Eisb\u00e4ren, deren Population w\u00e4chst. Nimmt das Meereis wieder zu, kehrt sich der Effekt um und ein paar Eisb\u00e4ren finden nicht mehr genug Nahrung. Nat\u00fcrliche Schwankungen, die mit einer grunds\u00e4tzliche Klima\u00e4nderung nichts zu tun haben, weil sie zu kurzfristig sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: es l\u00e4sst sich durchaus ein f\u00fcr jeden verst\u00e4ndlichen Klimabegriff definieren, der diskutiert werden kann und dessen Diskussion auch jeder folgen kann. Die Hysterie der Hysteriker w\u00fcrde so sehr schnell entlarvt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8230; und die Zukunft?<\/h3>\n\n\n\n<p>Ehrlich gesagt: die kennt keiner. Aufgrund irgendwelcher Modelle sagt der eine eine langfristige Erw\u00e4rmung, der andere eine Abk\u00fchlung voraus. Was kommt, ist abzuwarten, was auch kein Problem ist, denn es handelt sich auf jeden Fall um Zeitr\u00e4ume, nach deren Verstreichen sich niemand mehr an die Jugendlichen erinnern kann, die heute mit der Parole &#8222;<em>ihr zerst\u00f6rt unsere Zukunft<\/em>&#8220; auf die Stra\u00dfe gehen, weil selbst die Gr\u00e4ber ihrer Kinder bereits wieder eingeebnet sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage ist, wie man abwartet. Durch CO2-Hysterie? Wenn die ganzen Modelle der Hysteriker reine Scharlatanerie sind, dann schlie\u00dft das die CO2-Hysterie ein. Ein Bioklimamodell weist sogar eindeutige Vorteile h\u00f6herer CO2-Konzentrationen f\u00fcr die Menschheit aus, und ob Erd\u00f6l und Erdgas wirklich endlich und fossil sind, ist noch l\u00e4ngst nicht ausgemacht. <\/p>\n\n\n\n<p>Sehr viel sinnvoller als ein Schritt zur\u00fcck in eine vorindustrielle Gesellschaft, wie er derzeit in D vollzogen wird, w\u00e4re ein Schritt vorw\u00e4rts in eine superindustrieelle Gesellschaft weltweit. Industrialisierung scheint n\u00e4mlich nach bisherigen begrenzend auf die Vermehrungsrate des Menschen zu wirken, und da liegt wohl das eigentliche Problem und nicht in einer CO2-Hysterie. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine konsequente technische Weiterentwicklung der Menschheit w\u00fcrde nebenbei auch das CO2-Problem l\u00f6sen, vielleicht durch neue Kernkraftnutzungen, vielleicht auch durch Kernfusion. Energie ist der Hauptmotor der Weiterentwicklung. Vielleicht erst in 50 Jahren, aber das d\u00fcrfte die Welt problemlos aushalten, denn der einzige, der seinen Einfluss ma\u00dflos \u00fcbersch\u00e4tzt, ist der Mensch selbst. Und sollte dann eine klimatische Entwicklung eintreten, die Nachteile f\u00fcr die Menschheit beinhaltet, kann man der mit Technik begegnen. Dazu muss man sie aber entwickeln und nicht verteufeln. Mit Faustkeilen lassen sich keine Bew\u00e4sserungsanlagen bauen, mit Baggern schon.<\/p>\n\n\n\n<p> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einfache Frage, und obwohl anscheinend jeder genau wei\u00df, was Klima ist, mit einer komplizierten Antwort. 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