{"id":3062,"date":"2019-05-14T09:53:48","date_gmt":"2019-05-14T07:53:48","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=3062"},"modified":"2019-05-14T09:53:49","modified_gmt":"2019-05-14T07:53:49","slug":"ist-die-co2-zunahme-ein-fake","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2019\/05\/14\/ist-die-co2-zunahme-ein-fake\/","title":{"rendered":"Ist die CO2-Zunahme ein Fake?"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Klimahysterie vom menschengemachten Klimawandel pr\u00e4sentiert uns eine CO2-Kurve, die \u00fcber Jahrtausende um den Wert von 280 ppm pendelt und dann seit 1950 auf inzwischen 415 ppm hochgeschnellt ist. Die Differenz hat angeblich der Mensch mit fossilen Brennstoffen produziert. Mit recht gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit ist diese Kurve aber eine L\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>CO2-Messungen gibt es seit den 1960er Jahren, als die ersten st\u00e4ndigen Messpunkte z.b. auf dem Mauna Loa eingerichtet wurden. Danach kam die Satellitentechnik hinzu, und seit 2016 gibt es auch Satellitenmessungen in 3D-Aufl\u00f6sung. Die Erkenntnisse aus diesen Messungen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die CO2-Konzentration variiert in der Atmosph\u00e4re und ist weniger homogen, als dies meist unterstellt wird.<\/li><li>In hohen Breiten ist die Konzentration systematisch kleiner als in \u00c4quatorn\u00e4he.<\/li><li>Die tages- und jahreszeitlichen Schwankungen sind in hohen Breiten ebenfalls deutlich gr\u00f6\u00dfer.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Eigentlich muss man somit 410 +- x ppm sagen, wobei  x  von der Breite abh\u00e4ngt. Die Variation h\u00e4lt sich aber in Grenzen und d\u00fcrfte 20 ppm kaum \u00fcbersteigen. So weit der Stand der heutigen Messungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gletschermessungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Vor 1960 muss man auf andere Messungen zur\u00fcckgreifen. Das einzige vom IPCC zugelassene Messmodell ist die Messung von antarktischen Eisdaten. Wenn es schneit, werden Luftbl\u00e4schen eingeschlossen, die man sp\u00e4ter freipr\u00e4parieren und auf den CO2-Gehalt vermessen kann. Nach dem g\u00e4ngigen Modell lag die CO2-Konzentration in den letzten paar 100.000 Jahren unabh\u00e4ngig von irgendwelchen Temperaturkapriolen um 280 ppm, mit relativ kleinen Schwankungen, wenn es mal w\u00e4rmer war. Nach diesem Messmodell sind mindestens 100 ppm der 400 ppm auf den Menschen zur\u00fcck zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann die Messungen auch an gr\u00f6nl\u00e4ndischen Gletschern durchf\u00fchren. Das ist problematischer, weil die Gletscher dort weniger stabil und insgesamt anderen Bedingungen unterworfen sind. Bei diesen Messungen zeigen sich wesentlich gr\u00f6\u00dfere Schwankungen des CO2-Gehaltes, die bis fast 350 ppm reichen, also die L\u00fccke zu den heutigen 400 ppm gro\u00dfenteils schlie\u00dfen. Bl\u00f6d f\u00fcr eine Klimahysterie. 280 ppm sind viel besser. Folglich legte das IPCC fest, dass die Gr\u00f6nlandwerte durch Eintrag von Karbonatst\u00e4uben verf\u00e4lscht sind und nicht verwendet werden d\u00fcrfen. Das mag nicht grunds\u00e4tzlich falsch sein, aber die Diskussion wurde mit den bekannten Mitteln abgew\u00fcrgt und findet folglich nicht statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch die antarktischen Werte sind systematisch falsch, n\u00e4mlich viel zu niedrig. Da ist zum Einen der Zeitpunkt der Einschlie\u00dfung, der nur bei Niederschl\u00e4gen erfolgen kann. Die lokale Variation bei Niederschl\u00e4gen ist nur unzureichend untersucht, aber die Konzentration liegt in der Regel zu diesem Zeitpunkt am Minimum. Man m\u00fcsste also zun\u00e4chst die Werte systematisch nach oben korrigieren, um sie mit den heutigen Messungen vergleichen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich beziehen sich die Daten noch nicht mal auf einen festen Zeitpunkt. Die Poren, in denen das Gas eingeschlossen wird, stehen n\u00e4mlich nach weiteren Untersuchungen mehr als 2.000 Jahre noch mit oberen Schichten in Verbindung und tauschen Gas aus. Der vom IPCC angegebene konstante Verlauf ist somit definitiv eine F\u00e4lschung, weil es sich um einen Mittelwert handelt, der gleitend \u00fcber einen Zeitraum seit der Gr\u00fcndung Roms bis heute mittelt. <\/p>\n\n\n\n<p>Also nochmals im Klartext: systematisch zu tief und gerade f\u00fcr den Zeitraum, der f\u00fcr heutige Interpretationen wichtig w\u00e4re, keine zeitgenauen Werte.<\/p>\n\n\n\n<p>Relative Aussagen \u00fcber die letzte Million Jahre sind von diesen systematischen Fehlern nicht betroffen, nur die moderne CO2-Theorie.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Andere Messm\u00f6glichkeiten<\/h3>\n\n\n\n<p>Auf der Suche nach anderen Messmethoden st\u00f6\u00dft man auf Pflanzen. Bl\u00e4tter haben an der Unterseite Spalt\u00f6ffnungen, durch die das CO2 in das Blatt gelangt und der Photosynthese zug\u00e4nglich wird. Durch die Spalt\u00f6ffnungen verliert die Pflanze aber auch Wasser. Zum Teil muss sie das, um zu &#8222;schwitzen&#8220; (W\u00e4rmeabfuhr wie bei uns), zum Teil wird sie versuchen, diese Verluste zu minimieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sind Pflanzen ja nicht doof, obwohl sie gr\u00fcn sind (im Gegensatz zu Politikern, die doof sind, weil sie gr\u00fcn sind). Nimmt die CO2-Konzentration zu, nimmt die Anzahl der Spalt\u00f6ffnungen ab, damit weniger Wasser verdunstet. Pflanzen mit dem C3-Kreislauf arbeiten bei der Photosynthese immer im S\u00e4ttigungsbereich, so dass mehr CO2 nicht zu st\u00e4rkerem Wachstum f\u00fchrt. Wenn trotzdem die Biosph\u00e4re zulegt, dann weil die zweite Ressource, das Wasser, besser genutzt werden kann. Die Anzahl der Spalt\u00f6ffnungen kann man im Mikroskop nachmessen und im Labor sowie f\u00fcr die letzten 60 Jahre im Freiland die Korrelation Spalt\u00f6ffnungsdichte\/CO2 eichen. Hat man gemacht und eindeutige Ergebnisse erzielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Intakte Bl\u00e4tter aus vergangenen Zeiten lassen sich in Mooren oder T\u00fcmpeln finden, wo sie unter Luftabschluss lange genug \u00fcberdauern, um auch nach Jahrtausenden eine Z\u00e4hlung der Spalt\u00f6ffnungen zu erlauben. Hat man auch gemacht. <\/p>\n\n\n\n<p>Ergebnis: ein wildes Auf und Ab der CO2-Konzentration in lockerer Korrelation mit milderen und h\u00e4rteren Klimaabschnitten, wobei die 380 ppm-Marke mehrfach gerissen wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>Die heutigen 400 ppm sind also trotz der fossilen Brennstoffe nicht au\u00dfergew\u00f6hnlich. Der Mensch hat durch sein Tun zwar einen Einfluss, aber der ist bislang ungef\u00e4hr 1\/10 des behaupteten. &#8222;CO2 macht h\u00f6here Temperaturen&#8220; konnte durch diese Messungen ebenfalls nicht best\u00e4tigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das IPCC h\u00e4lt diese Messungen f\u00fcr Unfug und w\u00fcrgt eine Diskussion ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich existiert noch ein geologisches Modell, das allerdings nur f\u00fcr lange Zeit\u00e4ume entwickelt wurde. Das entspricht, so weit vergleichbar, ebenfalls eher dem Pflanzenmodell als den Gletscherdaten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Klimahysterie lebt davon, die heutige Situation als au\u00dfergew\u00f6hnlich darzustellen. Das gelingt ihr aber nur mit einem einzigen Messmodell f\u00fcr Zeiten vor 1960, das nachweislich unkorrekt ist. Bereits das gleiche Messprinzip liefert v\u00f6llig andere Daten, wenn man es in einem anderen Teil der Welt einsetzt. Ein weiteres komplett anders aufgebautes Messverfahren weist darauf hin, dass auch die zweite Messreihe noch systematisch zu tief liegt, stimmt aber tendenziell mit dieser \u00fcberein.<\/p>\n\n\n\n<p>Es liegen also zwei Messreihen vor, die das heutige CO2-Modell insbesondere hinsichtlich der Klimama\u00dfnahmen als Unfug bzw. groben Unfug entlarven. Normalerweise w\u00e4re die Lage nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten eindeutig, zumal die systematischen Fehler\/Fehlerquellen bekannt sind. Trotzdem werden die beiden Messreihen zugunsten der am wenigsten zuverl\u00e4ssigen, aber eben am besten zur Hysterie passenden unterdr\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Skeptiker\/Leugner hat das Auswirkungen. Dreht sich die Diskussion meist um die Frage, welche Auswirkungen die menschengemachte au\u00dfergew\u00f6hnliche und nie dagewesene Erh\u00f6hung der CO2-Konzentraion hat, kann man sich mit gutem Gewissen darauf zur\u00fcckziehen, dass &#8222;au\u00dfergew\u00f6hnlich&#8220; und &#8222;nie dagewesen&#8220; bereits eine glatte L\u00fcge sind und der Anteil des Menschen bislang mehr oder weniger marginal ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-wordpress wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-eike-europaisches-institut-fur-klima-amp-energie\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"tjpQcyntU0\"><a href=\"https:\/\/eike-klima-energie.eu\/2011\/01\/06\/eisbohrkerne-und-pflanzenstomata-der-historische-co2-gehalt-der-atmosphaere-war-oft-deutlich-hoeher-als-280-ppm\/\">Eisbohrkerne und Pflanzenstomata: Der historische CO2 Gehalt der Atmosph\u00e4re war oft deutlich h\u00f6her als 280 ppm!<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Eisbohrkerne und Pflanzenstomata: Der historische CO2 Gehalt der Atmosph\u00e4re war oft deutlich h\u00f6her als 280 ppm!&#8220; &#8212; EIKE - Europ\u00e4isches Institut f\u00fcr Klima &amp; Energie\" src=\"https:\/\/eike-klima-energie.eu\/2011\/01\/06\/eisbohrkerne-und-pflanzenstomata-der-historische-co2-gehalt-der-atmosphaere-war-oft-deutlich-hoeher-als-280-ppm\/embed\/#?secret=823EcsyZQu#?secret=tjpQcyntU0\" data-secret=\"tjpQcyntU0\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption>Ausf\u00fchrliche Quelle<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Klimahysterie vom menschengemachten Klimawandel pr\u00e4sentiert uns eine CO2-Kurve, die \u00fcber Jahrtausende um den Wert von 280 ppm pendelt und dann seit 1950 auf inzwischen 415 ppm hochgeschnellt ist. 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