{"id":3034,"date":"2019-05-07T08:17:50","date_gmt":"2019-05-07T06:17:50","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=3034"},"modified":"2019-05-07T08:17:50","modified_gmt":"2019-05-07T06:17:50","slug":"fluechtlinge-2-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2019\/05\/07\/fluechtlinge-2-0\/","title":{"rendered":"Fl\u00fcchtlinge 2.0"},"content":{"rendered":"\n<p>Aus Fehlern lernen scheint nicht so die Sache der Politik und der Medien zu sein. Meint man. Trotzdem gibt es manchmal doch Lernprozesse. Allerdings nicht, wie man es besser machen kann, sondern wie man es noch schlechter machen kann.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Bei der Fl\u00fcchtlingskrise 1.0, dem Merkelschen Original, wurden einige Fehler gemacht, die &#8211; so das Einsehen und der daraus resultierende Lerneffekt &#8211; nicht den Import v\u00f6llig unintegrierbarer Massen betrafen, sondern dass es die Bev\u00f6lkerung viel zu fr\u00fch und ausgiebig merkte und sich sogar auf massive Regelverletzungen (in der Fachsprache: krimineller Rechtsbruch) berufen konnte. Inzwischen ist es zwar selbst f\u00fcr Gerichte an der Tagesordnung, Recht nicht anzuwenden und das sogar in Urteilen festzuhalten, aber ein fader Beigeschmack bleibt trotzdem. Und nur mit M\u00fche, aber letztlich erfolgreich konnte erreicht werden, die aus dem Import 100%-Luxus-Versorgter resultierenden Wohnungsprobleme anderen in die Schuhe zu schieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der nun anlaufenden Fl\u00fcchtlingsaufnahme 2.0 will man das wesentlich geschickter anstellen. Das unkontrollierte Hereinlassen der Leute in der Version 1.0 lief auf eine Abschaffung der Souver\u00e4nit\u00e4t in Teilbereichen hinaus. Die Kontrolle der Fl\u00fcchtlinge durch die Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rden lief zu schleppend, und stellte sich heraus, dass den Leute kein Bleiberecht zustand, war man gezwungen, das Bleiben durch aufw\u00e4ndige Gerichtsverfahren so lange zu Verz\u00f6gern, bis auch die Familien der so genannten Fl\u00fcchtlinge nachgezogen waren und eine Ausweisung &#8222;aus humanit\u00e4ren Gr\u00fcnden&#8220; nicht mehr in Frage kam. Die Lehre: man muss das B\u00fcndeln und die Souver\u00e4nit\u00e4t vollends aufgeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Einzelnen sieht das so aus: die Leute m\u00fcssen sich nicht mehr selbst durchschlagen, bis sie hier oder auf den Schiffen professioneller Fluchthilfeprofiteure sind, sondern man holt sie aus den Herkunftsl\u00e4ndern direkt hier hin. Per aus Steuergeldern bezahltem Flug, versteht sich. Ob \u00fcberhaupt ein Asylanspruch besteht, wird nicht mehr vom deutschen Staat gepr\u00fcft, sondern unter nunmehr v\u00f6lliger Aufgabe der Souver\u00e4nit\u00e4t von einer Interessen-NGO namens UNHCR. Vereinfacht ausgedr\u00fcckt: nicht der Staat pr\u00fcft nach bestehenden Gesetzen, ob ein Aufnahmegrund vorliegt, sondern ein <a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2019\/03\/31\/ngo\/\">Weltfl\u00fcchtlingsrat<\/a> entscheidet das aus eigener Machtvollkommenheit und nach eigenen Regeln. Listen, die von dieser Organisation vorgelegt werden, sind nicht mehr zu hinterfragen. <\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechend ist festgelegt, dass mit einer Expertise des UNHCR Eingeschlichene mindestens 3 Jahre lang nicht von den Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rden kontrolliert werden. Das d\u00fcrfte vermutlich die Zeit sein, nach der eine Abschiebung, sollte sie auch noch so gerechtfertigt sein, grunds\u00e4tzlich wegen des langen Aufenthalts nicht mehr in Frage kommt. Auf der anderen Seite erhalten diese Leute sofort vollen Zugang zu den Sozialsystemen, Arbeitsrecht (gilt bisher nur eingeschr\u00e4nkt) und die sonstigen \u00fcblichen Bonbons, die Einheimische nicht bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit das zumindest am Anfang nicht so auff\u00e4llt, soll wie bei der Version 1.0 auf ein Patensystem zur\u00fcck gegriffen werden. Das ist damals schief gegangen. Die Paten unterschrieben B\u00fcrgschaften, die nur m\u00fchsam aus dem Weg ger\u00e4umt werden konnten, als die Sozialbeh\u00f6rden in der Meinung, es seien wirklich B\u00fcrgschaften im \u00fcblichen Sinn, versuchten, diese einzul\u00f6sen. Das macht man nun geschickter: die Paten\/B\u00fcrgen sollen sich verpflichten, f\u00fcr ca. 2 Jahre f\u00fcr die Kaltmiete aufzukommen sowie die so genannten Fl\u00fcchtlinge zu &#8222;begleiten&#8220;, also auf das Leben hier einzustimmen. Da Mieten heute hoch sind, hat man an 5 oder mehr B\u00fcrgen\/Paten pro Wohneinheit gedacht, so dass Belastungen herauskommen, die f\u00fcr Gr\u00fcne Vollpfosten vermutlich noch tragbar sind. Die anderen Kosten (Heizung, Strom, M\u00f6bel, usw.) gehen nat\u00fcrlich voll zu Lasten des Steuerzahlers. Nach 2 Jahren fallen die Kosten f\u00fcr die B\u00fcrgen\/Paten fort und alles ist bis zum Lebensende der Sozialfl\u00fcchtlinge vom Steuerzahler zu finanzieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Rechtlich ist das alles v\u00f6llig korrekt, hat man sich doch rechtlich v\u00f6llig unverbindlich in den Fl\u00fcchtlings- und Migrationspakten verpflichtet, Leuten anderer L\u00e4nder unbeschr\u00e4nkten Zugang zum Sozialsystem zu gew\u00e4hren. Im Bedarfsfall findet sich problemlos etwas nicht in der Verfassung\/dem GG vorgesehenes wie der Europ\u00e4ische Gerichtshof, der beliebige Urteile unter Missachtung lokaler Gesetze f\u00e4llen darf und die dann unter Verletzung bestehender Gesetze zu befolgen sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Um wie viele Leute geht es bei der Aktion? Da man zun\u00e4chst das Patenmodell befolgen will, bis sich die Einschleusung in die Sozialsysteme unauff\u00e4llig etabliert haben, ist der erste Schub im einstelligen Tausenderbereich vorgesehen. Das l\u00e4uft jetzt hier an, und angeblich ist es in Gro\u00dfbritannien bereits im Gange, nat\u00fcrlich farbenfroh unterst\u00fctzt von der linken Schei\u00dfpresse. L\u00e4ngerfristig geht es jedoch um ganz andere Zahlen. Die Anzahl der &#8222;dringend Schutzbed\u00fcrftigen&#8220; wird vom Listenf\u00fchrer, dem UNHCR, mit 1,4 Millionen angegeben. Die sollen\/m\u00fcssen sehr kurzfristig in westlichen Sozialsystemen untergebracht werden. Doch auch das sind nur 5% der Leute, um die es bis jetzt geht. Das UNHCR spricht bislang von 28 Mio, womit die gemeint sind, die &#8222;auf der Flucht&#8220; sind und die Kriterien des UNHCR f\u00fcr eine Zuweisung in ein westliches Sozialsystem erf\u00fcllen. Wenn man allgemeinere Zahlen zu Rate zieht, stellt man fest, dass auch die 28 Millionen auch bereits jetzt nur ein Teil des Gesamtproblems &#8222;Migration&#8220; sind und vermutlich weniger als 10% der Kandidaten darstellen, die sich melden werden, wenn dieser einfache Weg in Sozialsysteme sich herumspricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Verlierer (neben den B\u00fcrgern der parasitierten Staaten) sind die bisherigen Schlepper und die hiesigen Vertreter der Fluchtindustrie. Was keinesfalls bedeutet, dass der Sumpf ausgetrocknet wird. Eher im Gegenteil wird auch das kanalisiert. Ohne gro\u00df daneben zu liegen darf man wohl davon ausgehen, dass gro\u00dfz\u00fcgige Dankesbekundungen in pekuni\u00e4rer Form nicht abgelehnt werden, wenn man von den UNHCR-Mafiosi auf die Liste gesetzt wird. Je h\u00f6her die Dankenbekundung, desto h\u00f6her die Schutzbed\u00fcrftigkeit. Das ist nicht nur v\u00f6llig gefahrlos &#8211; wer sollte diese Leute, die irgendwo als Ausl\u00e4nder in rechtsfreien L\u00e4nder agieren, kontrollieren &#8211; sondern auch v\u00f6llig ohne Nebenkosten m\u00f6glich &#8211; Fluchtmittel, Aufseher, usw. sind nicht notwendig. Wer Familiennachzug w\u00fcnscht, zweigt sicher auch gerne etwas von der Sozialhilfe ab wie bisher, um seine Leute auf die Liste zu bekommen, und wenn alles planm\u00e4\u00dfig abl\u00e4uft, d\u00fcrften die Gewinne durch die gefahrlos abwickelbaren gro\u00dfen Zahlen auch kaum sinken. Nur einige Anw\u00e4lte in den parasitierten Staaten d\u00fcrfen etwas weniger Besch\u00e4ftigung bekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Fehlern lernen scheint nicht so die Sache der Politik und der Medien zu sein. Meint man. Trotzdem gibt es manchmal doch Lernprozesse. Allerdings nicht, wie man es besser machen kann, sondern wie man es noch schlechter machen kann. 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