{"id":279,"date":"2015-11-14T09:50:41","date_gmt":"2015-11-14T08:50:41","guid":{"rendered":"http:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=279"},"modified":"2015-11-14T09:50:41","modified_gmt":"2015-11-14T08:50:41","slug":"krieg-in-frankreich-und-jetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2015\/11\/14\/krieg-in-frankreich-und-jetzt\/","title":{"rendered":"Krieg in Frankreich &#8211; und jetzt ?"},"content":{"rendered":"<p>Auch wenn man heute noch nicht allzu viel \u00fcber die gestrigen Anschl\u00e4ge von Paris wei\u00df, eins ist klar: die Religion des (ewigen) Friedens (f\u00fcr die anderen) hat mal wieder zugeschlagen. <!--more-->Angesichts der weiterhin definitiv offenen Grenzen, angefangen bei Randstaaten wie Griechenland, die konsquent so verarmt werden, dass sie f\u00fcr den Grenzschutz nichts mehr tun k\u00f6nnen, selbst wenn sie wollten, bis hin zu Deutschland, das sich \u00fcber die Durchwinkmentalit\u00e4t anderer Staaten beschwert, selbst aber auch nichts anderes macht, wenn so genannten Fl\u00fcchtlinge nach Schweden oder via Frankreich nach England wollen, war das zu erwarten, und weitere Anschl\u00e4ge werden wohl bald kommen.<\/p>\n<p>Machen wir uns nicht vor: wir sind selbst an der Fl\u00fcchtlingswelle Schuld. In Syrien herrschen etwa die Zust\u00e4nde des 30-j\u00e4hringen Krieges, da sich alle m\u00f6glichen Staaten in die inneren Angelegenheiten einmischen mussten und S\u00f6ldnertruppen f\u00fcr ihre Interessen finanzieren. Und wie Deutschland am Ende des 30-j\u00e4hrigen Krieges sieht Syrien auch fast aus. Gleiches gilt f\u00fcr Afghanistan, Nordafrika, Eritrea und andere L\u00e4nder, die im Interesse des amerikanischen Turbo-Kapitalismus verw\u00fcstet werden und an der V\u00f6lkerwanderung teilhaben.<\/p>\n<p>Was also tun? Man kann nat\u00fcrlich weitermachen wie bisher und mit den Anschl\u00e4gen leben. Das d\u00fcrfte heftig werden, da die Sicherheitsbeh\u00f6rden in Deutschland aufgrund des Datenschutzes kaum legale M\u00f6glichkeiten der \u00dcberwachung haben und gewisserma\u00dfen auf einen Anschlag warten m\u00fcssen, um die T\u00e4ter auszuschalten. Bei Selbstmordattent\u00e4tern irgendwie eine nicht zielf\u00fchrende Strategie.<\/p>\n<p>Man kann Datenschutz Datenschutz sein lassen einen \u00dcberwachungsstaat \u00e0 la USA\/NSA einrichten. Briten, Australier und Neuseel\u00e4nder haben das schon, Frankreich ist auf dem Weg dahin. Wie das geht, habe ich in meinen B\u00fcchern &#8222;NSA, BND &amp; Co&#8220; und &#8222;Die ausgesp\u00e4hte Gesellschaft&#8220; beschrieben.\u00a0 Alles kann man so sicher auch nicht verhindern,\u00a0 aber schon sehr viel. Abgesehen von m\u00f6glichen Nebenwirkungen ist es eine Mentalit\u00e4tsfrage: US-B\u00fcrger f\u00fchlen sich anscheinend so sicherer, Europ\u00e4er eher nicht.<\/p>\n<p>Man kann die Wehrhaftigkeit des Einzelnen erh\u00f6hen. Wenn jeder eine Pistole mit sich herumtr\u00e4gt, daran ausgebildet ist und damit umgehen kann, h\u00e4tte es m\u00f6glicherweise weniger Tote in Paris gegeben. Die Ansichten hier\u00fcber sind unterschiedlich, aber an anderer Stelle in diesem Blog habe ich schon dargestellt, dass statistisch die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Gewalttaten sinkt statt steigt. Gerne wird auf die Mordraten in den USA oder Mexiko verwiesen, wobei aber vergessen wird, dass das f\u00fcr Slumviertel gilt, nicht f\u00fcr den normalen Mittelstandsb\u00fcrger, der ein v\u00f6llig anderes Bewusstsein mit sich bringt. Psychologisch d\u00e4mpft das Bewusstsein, zur\u00fcckschie\u00dfen zu k\u00f6nnen und das auch zu tun, obendrein die dumpfe Wut, die sich breit macht, wenn man wehrlos ist.<\/p>\n<p>Man kann grunds\u00e4tzlich und schnell alle abschieben, die sich daneben benehmen oder verd\u00e4chtig sind. Dazu geh\u00f6rt f\u00fcr mich auch schon der Fl\u00fcchtling, der im Asylheim einen Aufstand macht, weil er als Sunnit unter Schiiten leben soll oder umgekehrt. Wer so denkt: RAUS! Das w\u00fcrde schon einiges an Potential beheben. Bislang passiert das allerdings nicht: abgeschoben wird nicht, weil das Wetter zu schlecht ist, der Betreffende nicht dahin zur\u00fcck will, wo er herkommt, oder das Land ihn schlicht nicht mehr haben will. Darum sollte man sich nicht k\u00fcmmern: aufs Schiff oder ins Flugzeug und im Transitbereich ausladen.<\/p>\n<p>Man kann es machen wie Australien: Grenzen zu, und alle werden interniert. Das d\u00fcrfte hier zwar Erinnerungen an vergangene Zeiten erwecken, aber zumindest h\u00e4tte man damit eine Kontrolle, wen man ins Land l\u00e4sst (die Australier lassen grunds\u00e4tzlich niemanden hinein).<\/p>\n<p>Man kann versuchen, den Islam zu verbieten. Das wird nicht funktionieren, weil so etwas in der Geschichte auch noch nie funktioniert hat. Wenn der islamische Terror allerdings weitergeht und der Durchschnittsmoslem weiterhin gesellschaftlich inkompatibel zum Durchschnittsmitteleurop\u00e4er bleibt, besteht die Gefahr einer gewaltsamen L\u00f6sung, wie sie in der Geschichte schon h\u00e4ufiger vorgekommen ist. Das will auch niemand.<\/p>\n<p>Im Grunde sind wir eine offene Gesellschaft. Selbst diejenigen, die gegen Ausl\u00e4nder wettern, haben den einen oder anderen nichtdeutschen Bekannten oder sogar Neudeutsche in ihrem Verein. Der Islam ist in der Bringschuld, wenn er ein weiteres Aufschaukeln verhindern will: die beste M\u00f6glichkeit f\u00fcr eine weiterhin freie Gesellschaft besteht in einem sich moderierenden Islam, der es seinen Anh\u00e4ngern erlaubt, mit den Christen auch schon mal ein Bier zu trinken oder ein W\u00fcrstchen zu essen, statt sich streng von den &#8222;ungl\u00e4ubigen Hunden und Juden&#8220; abzusondern. Das l\u00f6st die Grenzen auf, und zumindest bei Jugendlichen kann man solche Tendenzen auch beobachten, zumindest dann, wenn die Ghettobildung erschwert ist. Die zweite Ma\u00dfnahme besteht in einer engeren Zusammenarbeit mit den \u00dcberwachungsorganen (um das Wort Denunziation zu vermeiden): nicht moderate Moslems schlicht anzeigen. Die technischen M\u00f6glicheiten der gezielten \u00dcberwachung lassen solche Anzeigen automatisiert \u00fcberpr\u00fcfen. In den USA ist solche Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbeh\u00f6ren in verschiedenen Gemeinden normal, und beide Seiten sind zufrieden damit, weil es mehr Sicherheit f\u00fcr den Einzelnen gibt. Man k\u00f6nnte die Ma\u00dfnahme auch so umschreiben: die Grenze zwischen Moslems und Nichtmoslems muss zwischen freiheitlich Denkende und Extremisten verschoben werden.<\/p>\n<p>Was machen mit denen, die auffallen? Einen gro\u00dfen Teil wird man ganz einfach abschieben k\u00f6nnen, und man sollte es auch tun, wenn sie eine m\u00f6gliche Gefahr f\u00fcr die Gesellschaft darstellen. Dummerweise wurde aber auch die Staatsb\u00fcrgerschaft mit Baggerschaufeln verteilt. Was tun mit deutschen Staatsb\u00fcrgern? Eine Option w\u00e4re die Aberkennung der deutschen Staatsb\u00fcrgerschaft bei mehreren Staatsb\u00fcrgerschaften und Abschiebung. Bleiben immer noch einige Radikalinskis. Wenn normalen Deutschen zugemutet werden kann, dass sie Schulungen etc. besuchen, wenn sie gewisse Privilegien behalten wollen, kann man das wohl auch bei radikalen Moslems. Das einseitige Menschenrechtsgeschwafel muss ganz einfach aufh\u00f6ren. Wenn dann noch etwas Nennenswertes \u00fcbrig bleibt, kann man weiter dar\u00fcber nachdenken.<\/p>\n<p>Nach meiner Ansicht gibt es somit M\u00f6glichkeiten, ohne Pogrome mit der Situation fertig zu werden, nicht von Heute auf Gestern, aber gesteuert \u00fcber vielleicht 10 Jahre. Dazu muss die Politik aber endlich von ihrer Gutmenschenschiene und Islamversteherei runter und dem Islam ganz klare Ultimaten stellen. Ich bef\u00fcrchte aber, dass wieder einmal nichts geschehen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn man heute noch nicht allzu viel \u00fcber die gestrigen Anschl\u00e4ge von Paris wei\u00df, eins ist klar: die Religion des (ewigen) Friedens (f\u00fcr die anderen) hat mal wieder zugeschlagen. 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