{"id":250,"date":"2015-10-23T08:59:55","date_gmt":"2015-10-23T06:59:55","guid":{"rendered":"http:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=250"},"modified":"2015-10-23T08:59:55","modified_gmt":"2015-10-23T06:59:55","slug":"berichte-aus-deutschen-kriegsgebieten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2015\/10\/23\/berichte-aus-deutschen-kriegsgebieten\/","title":{"rendered":"Berichte aus deutschen Kriegsgebieten"},"content":{"rendered":"<p>Glaubt man den Berichten der deutschen Propagandamedien, kommt es anscheinend t\u00e4glich zu Schl\u00e4gereien zwischen Deutschen um das Vorrecht, die n\u00e4chste Hundertschaft eintreffender Fl\u00fcchtlinge als erster willkommen zu hei\u00dfen. Die Realit\u00e4t sieht anders aus.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Georgia,Palatino; font-size: 10pt;\">Die Fl\u00fcchtlinge sind jetzt schon einige Wochen da. Viel merken tun wir selbst nicht, aber wir haben uns angew\u00f6hnt, alle T\u00fcren und Fenster auch dann fest zuzuschlie\u00dfen, wenn wir hinten in den Garten gehen. Sportuntericht gibt es an der Schule nicht mehr, glaube ich, und auch das Schwimmbad ist angeblich nur noch stundenweise nutzbar. Aber wir haben keine kleinen Kinder mehr, und schwimmen gehen wir auch nicht.<br \/>\n<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>so ein Einwohner einer Kleinstadt in NRW. Andere merken das schon st\u00e4rker, denn in manchen St\u00e4dten wie K\u00f6ln f\u00e4llt bereits fast in der H\u00e4lfte der Schulen der Sportunterricht aus, weil die Hallen f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge requiriert wurden. Die N\u00e4he der Hallen zu den Unterrichtsr\u00e4umen bereitet weitere Probleme: Z\u00e4une auf dem Schulgel\u00e4nde und Wachschutz (f\u00fcr wen?) sind die Folgen. Betroffen sind auch Sportvereine, die auf Hallen angewiesen sind und den Betrieb einstellen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Man kann aber auch Probleme haben:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Georgia,Palatino; font-size: 10pt;\">Ich war unterwegs, als mein Nachbar anrief, bei mir w\u00fcrde gerade eingebrochen. Da meine 85 j\u00e4hrige Mutter im Hause war, habe ich sofort die 110 angerufen und es dringend gemacht. Die Polizei kam dann auch, allerdings nicht sofort, wie der Beamte am Telefon versicherte, sondern erst nach \u00fcber 50 Minuten. Die kamen nur noch nachschauen, ob meine Mutter erschlagen worden ist oder nicht &#8211; Hilfe h\u00e4tten sie nicht leisten k\u00f6nnen.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>berichtete ein Bekannter aus der gleichen Gemeinde. Die Polizei ist nicht nur stellenweise total \u00fcberfordert und kann f\u00fcr die Sicherheit in keiner Weise mehr garantieren. Mein Gespr\u00e4chspartner fuhr fort:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Georgia,Palatino; font-size: 10pt;\">Es kam manchmal bis zu 20-30 Einbr\u00fcchen pro Abend in unserem Dorf. Die Polizei sagte auf einer B\u00fcrgerversammlung ganz offen, dass es sich um gut organisierte Zigeunerbanden handelt, gegen die sie nichts machen k\u00f6nnten. Wir B\u00fcrger sollten doch wachsam sein und uns auf der Stra\u00dfe zeigen, das w\u00fcrde sie vielleicht abschrecken. Das war schon ein verdeckter Aufruf, eine Art B\u00fcrgerwehr zu gr\u00fcnden.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Polizei ist nicht nur da machtlos. Aus einer anderen Kommune berichtete eine Gespr\u00e4chspartnerin<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Georgia,Palatino; font-size: 10pt;\">Die kommen bei uns in den Laden, rei\u00dfen die Verpackungen auf und knabbern die Lebensmittel an oder fahren mit dem Finger durch den Joghurt. Anschlie\u00dfend stellen sie das wieder in das Regal zur\u00fcck. Die Polizei sagt, sie k\u00f6nne nichts machen. Wir sollten die Sch\u00e4den notieren und uns wegen Schadensersatz an die Gemeinde wenden, aber da ist nat\u00fcrlich auch niemand zust\u00e4ndig.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Auch in den Unterk\u00fcnften herrschen teilweise schlimme Zust\u00e4nde, wie ein Elektromonteur beobachtete<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Georgia,Palatino; font-size: 10pt;\">Die wissen nicht, was ein Klo ist. Die bekommen gesagt &#8222;das m\u00fcsst ihr hin&#8220;, aber sie wissen damit nichts anzufangen. Sie schei\u00dfen rein oder auch nicht, aber keiner sp\u00fclt ab und nach kurzer Zeit ist alles verstopft. Dann schei\u00dfen sie eben irgendwo anders hin, bis ein Trupp Putzleute und Klempner kommt und alles sauber macht und die Verstopfung beseitigt. Danach geht das Ganze wieder von vorne los.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Auch ein Hausbesitzer in einer anderen Stadt beschwert sich:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Georgia,Palatino; font-size: 10pt;\">Erst waren wir ja ganz offen f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge. Aber die respektieren nichts. St\u00e4ndig wird mein Garten zertrampel, reingeschissen und M\u00fcll reingeworfen. Wenn man sich darum bem\u00fcht, jemanden zu finden, der die Leute mal ein wenig aufkl\u00e4rt, was sie machen d\u00fcrfen und was nicht, findet man keinen, und falls doch, wird es f\u00fcr zwei Tage etwas besser, dann kommen neue Fl\u00fcchtlinge und das Chaos geht von vorne los.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Nat\u00fcrlich ist das nicht immer so. Ein anderer Bekannter wei\u00df<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Georgia,Palatino; font-size: 10pt;\">Erst sollten 50 vor\u00fcbergehend in die alte Kaserne, dann pl\u00f6tzlich 250 auf Dauer. Da haben wir einen ganz sch\u00f6nen Schreck bekommen. Aber diejenigen, die bisher gekommen sind, scheinen zur Mittelschicht zu geh\u00f6ren &#8211; Handwerker oder Lehrer oder so. Die verhalten sich anst\u00e4ndig, und auch Probleme untereinander l\u00f6sen sie selbst. Hoffentlich bleibt das so &#8230;<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>oder auch Positiv<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Georgia,Palatino; font-size: 10pt;\">Die Familie &#8211; eine Mutter mit drei Kindern &#8211; kommt aus Tadschikistan. Bleiben d\u00fcrfen sie nicht, und der \u00c4lteste &#8211; \u00fcber 18 &#8211; wurde auch schon nach Litauen abgeschoben, wo sie wohl eingereist sind. Die Mutter mit den beiden kleineren ist hier nur geduldet. Der \u00c4ltere &#8211; sie sind nun etwa ein Jahr hier &#8211; ist versuchsweise in ein Gymnasium eingeschult worden, und es klappt ganz gut. Er kann inzwischen gut Deutsch und lernt auch gut mit.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Unsere Gutpresse schimpft ja auch gerne \u00fcber die Ungarn. Eine Bekannte erz\u00e4hlte dazu<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Georgia,Palatino; font-size: 10pt;\">Ich war ein paar Tage beruflich in Ungarn. Abends wollte ich mir Milch und Brot kaufen. Nichts zu bekommen. Ich war mehr als eine Stunde und in zig L\u00e4den unterwegs, bis ich was bekommen habe. Man erz\u00e4hlte mir, fast alles werde f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge gebraucht und f\u00fcr die Ungarn bliebe in den Brennpunkten immer weniger \u00fcbrig. Das Schlie\u00dfen der Grenzen w\u00e4re keine Fremdenfeindlichkeit, sondern Notwehr, sonst w\u00e4re die Versorgung in einigen Gebieten vollst\u00e4ndig zusammen gebrochen.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Das h\u00f6rt man hier nat\u00fcrlich nicht. Die Gutpresse beschr\u00e4nkt sich lieber auf Hetze, um dann anderen vorzuwerfen, sie w\u00fcrden hetzen.<\/p>\n<p>Konzepte gegen die Fl\u00fcchtlingsflut gibt es nach wie vor nicht, und Politik und Qualit\u00e4tspropagandemedien stellen sich taub gegen die Realit\u00e4t. Bereits jetzt sch\u00e4tzen einige die Kosten in den n\u00e4chsten Jahren auf 10-15% des Bundeshaushalts &#8211; 50% mehr als der Verteidigungshaushalt. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass es \u00fcber kurz oder lang zu gr\u00f6\u00dferen sozialen Unruhen kommt, wenn die Flut nicht einged\u00e4mmt wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Glaubt man den Berichten der deutschen Propagandamedien, kommt es anscheinend t\u00e4glich zu Schl\u00e4gereien zwischen Deutschen um das Vorrecht, die n\u00e4chste Hundertschaft eintreffender Fl\u00fcchtlinge als erster willkommen zu hei\u00dfen. Die Realit\u00e4t sieht anders aus. 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