{"id":2110,"date":"2018-10-15T09:41:00","date_gmt":"2018-10-15T07:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=2110"},"modified":"2018-10-15T09:42:14","modified_gmt":"2018-10-15T07:42:14","slug":"rien-ne-va-plus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/10\/15\/rien-ne-va-plus\/","title":{"rendered":"Rien ne va plus !"},"content":{"rendered":"<p>Die Leverkusener Rheinbr\u00fccke f\u00fcr die A1 im K\u00f6lner Ring, eines der Hauptdrehkreuze der deutschen Autobahnen, ist seit 2012 f\u00fcr Fahrzeuge \u00fcber 3,5 to gesperrt <!--more-->(mit einer kleinen Unterbrechung). Bis eine neue Br\u00fccke fertig ist, werden wohl 10 Jahre ins Land gegangen sein. Auf der A31 zwischen Emden und Leer ben\u00f6tigt man f\u00fcr den Bau von 10 km neuer Fahrbahn ebenfalls fast 10 Jahre, und selbst der Austauch von ein paar Leitplanken nimmt ca. 6 Monate in Anspruch. An anderen Baustellen sieht es nicht besser aus. Zum Vergleich: die Br\u00fccke auf die Krim, immerhin 19 km lag, wurde 2016 begonnen und ist in diesem Jahr in Betrieb gegangen. \u00fcber das Seidenstra\u00dfenprojekt der Chinesen, ebenfalls um die gleiche Zeit wie die A1-Br\u00fccke ernsthaft begonnen, kommen heute pro Woche ca. 35 G\u00fcterz\u00fcge aus China in Duisburg an.<\/p>\n<p>In Gr\u00e4ber wie den BER oder Stuttgart 21 wird ebenfalls Milliarde auf Milliarde versenkt, ohne dass man wesentlich weiter kommt, wobei beide Projekte bereits zu Baubeginn zu kleinkariert waren und Stuttgart 21 einen wesentlichen Anteil an den Verkehrsproblemen hat, die zu Sperrungen f\u00fcr Dieselfahrzeuge f\u00fchren k\u00f6nnen. Daf\u00fcr steht der BER nach wie vor geschlossen hinter der Regierung Merkel, die damit zumindest noch einen Anh\u00e4nger hat.<\/p>\n<p>Immer mehr St\u00e4dte verh\u00e4ngen Fahrverbote, obwohl die Luft in den St\u00e4dten so sauber ist wie seit mehreren 1000 Jahren nicht mehr (kein Witz! Ich meine wirklich mehrere 1000 Jahre!). Nicht die Autohersteller sind Schuld, sondern v\u00f6llig hirnrissige und widerspr\u00fcchliche Vorgaben an Testverfahren und Grenzwerte. Irgendeine L\u00f6sung ist nicht in Sicht:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Katalog m\u00f6glicher Ma\u00dfnahmen betrifft ausschlie\u00dflich deutsche Hersteller. Bereits Franzosen oder Italiener sind nicht mehr involviert, von Fernost- und anderen Produkten ganz zu schweigen.<\/li>\n<li>Gebraucht-Fahrzeuge, die vor 1-2 Jahren noch 15.000 \u20ac gekostet haben, sind heute unverk\u00e4uflich. Neuwagen liegen bei 30-40.000 \u20ac. Weder Privatleute noch Unternehmer k\u00f6nnen das stemmen, wenn nicht zuf\u00e4llig ohnehin gerade ein Neuerwerb anstand.<\/li>\n<li>Leasing-Fahrzeuge sind nicht mehr verkaufbar, H\u00e4ndler gehen reihenweise pleite. Das Leasing wird teurer.<\/li>\n<li>Bei Neufahrzeugen ist nicht klar, wie lange sie fahren d\u00fcrfen. Neuen Dieseln droht ab 2021 ebenfalls ein Fahrverbot, weil noch hirnrissigere Grenzwerte in Kraft gesetzt werden, Benzinern aber ebenfalls, weil auch neuer Feinstaubunfug in Szene gesetzt wird. E-Fahrzeuge haben m\u00f6glicherweise Probleme mit der Stromversorgung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nichts l\u00e4uft &#8211; und die Politiker suchen noch nach ihren Eiern in der Hose, die sie schaukeln k\u00f6nnten, statt etwas zu unternehmen.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen gehen gerichtlich gegen Entscheidungen vor, die sie selbst in der Regierungsverantwortung getroffen haben (Hambacher Forst), und verletzen ungeniert geltendes Recht (Widerstand bei gerichtlich angeordneter R\u00e4umung, erneute Verm\u00fcllung des nunmehrigen Naturschutzgebietes).<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfenwahnsinnige Richter f\u00e4llen ungeniert Entscheidungen, die Milliardensch\u00e4den verursachen und tausende von Existenzen gef\u00e4hrden (Hambacher Forst: 1 Mrd \u20ac Wertverlust von RWE-Aktion, bis zu 1 Mrd \u20ac m\u00f6gliche Schadensersatzforderungen an den Staat, viele 1000 gef\u00e4hrdete Arbeitspl\u00e4tze, weil die Bagger jetzt stillstehen; Fahrverbote in St\u00e4dten). Gr\u00f6\u00dfenwahnsinnige Umweltsch\u00fctzer gef\u00e4hrden die gesamte Wirtschaft (DUH, BUND u.a., dahinter als Finanziers die Gr\u00fcnen, vermutlich zu einem gro\u00dfen Teil aus Staatsgeldern).<\/p>\n<p>Das Bildungssystem produziert inzwischen mehr als 10% Analphabeten &#8211; mit Schulabschluss! Sehr viele d\u00fcrfen sogar studieren und reissen die Hochschulen mit den Abgrund. Schulen verfallen und verschimmeln. In einigen Schulen stehen Lehrer vor Sch\u00fclern, von denen 90% kein Deutsch sprechen. In anderen d\u00fcrfen sie sich im Rahmen der Inklusion mit Behinderten rumschlagen, bei denen auch Windeln gewechselt werden m\u00fcssen. Niemand will mehr Lehrer werden. Es fehlen bereits jetzt mehrere 10.000 Lehrer.<\/p>\n<p>Das Gesundheitssystem ist eines der &#8222;besten der Welt&#8220; &#8211; mit der Folge, dass jemand, der umzieht, mehr oder weniger keine Chance hat, noch einen Hausarzt zu finden. Und der ist Voraussetzung f\u00fcr die \u00dcberweisung an einen Facharzt. Auf den muss man lange warten: psychologische Betreuung: mindestens 6 Monate (steht f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge auf Abruf zur Verf\u00fcgung), HNO-Arzt: desgleichen (desgleichen), Augenarzt: bis zu 1,5 Jahre (desgleichen). Im Notfall werden u.U. 4-5 Kliniken abgefahren, bis der Herzinfarkt- oder Gehirnschlagpatient behandelt werden kann (oder in der Leichenkammer gelandet ist). In den Intensivstationen stehen im Durchschnitt 20% der Betten leer (und werden eben auch nicht belegt), weil kein Pflegepersonal vorhanden ist. Selbst in renommierten Kliniken ist Nachts nicht selten eine Pflegekraft f\u00fcr 15 Intensivpatienten zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Pflegekr\u00e4fte gibt es auch in der Altenpflege zu wenig, genauso wie in anderen sozialen Bereichen. Trotzdem liegt der Verwaltungsaufwand (Dokumentation der erbrachten Leistungen) im Schnitt bei 65-75% des Gesamtaufwandes, d.h. der Pfleger wendet kaum ein Drittel seiner Zeit f\u00fcr den zu Pflegenden auf. Die Bezahlung ist unterirdisch, daf\u00fcr darf Schichtdienst inkl. Wochenenden geleistet werden. Gar nicht mal selten m\u00fcssen die Sozialarbeiter mit dem eigenen Fahrzeug zu den Einsatzorten, obwohl sie sich das vom Lohn kaum leisten k\u00f6nnen. Die Fahrtzeit ist ebenfalls bei vielen Privatvergn\u00fcgen und z\u00e4hlt nicht zur Arbeitszeit (viele, nicht alle. Es geht nirgendwo unsozialer zu als in Sozialberufen, ebenso wie es nirgendwo unchristlicher zugeht als in christlichen Kirchen).<\/p>\n<p>Wohnraum ist in St\u00e4dten kaum noch zu bekommen oder zu bezahlen, weil Spekulantentum steuerlich beg\u00fcnstigt wird. Vor der Stadt zu wohnen ist wegen der Fahrverbote auch so eine Sache. \u00d6PNV ist nicht vorhanden, und wenn, dann zu teuer. In Berlin ist eine Jahreskarte, das g\u00fcnstigste, was man bekommen kann, nach Abzug der Urlaubstage teurer als der Weg mit dem Auto in die Stadt. In Stuttgart m\u00fcssten Pendler 20 Minuten mit dem Auto (Stau eingerechnet) durch 2,5-3 h mit \u00d6PNV in Kauf nehmen. Wer in Bayern weite Wege (bis zu 200 km) in die Metropolen aus beruflichen Gr\u00fcnden in Kauf nehmen muss, nimmt besser das Auto (trotz Stau), weil Z\u00fcge oft gar nicht ankommen oder Anschlussverbindungen ausfallen (alles nach Presseberichten, nicht ausgedacht).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kurz: es l\u00e4uft fast nichts mehr in Deutschland! Und was macht das verbl\u00f6dete Wahlvolk in Bayern? Es w\u00e4hlt Gr\u00fcn! Obwohl das Meiste in der (unvollst\u00e4ndigen) Liste von Gr\u00fcnen mit verantwortet wird oder die anderen Parteien Gr\u00fcne Politik betreiben! Unbegreiflich!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Leverkusener Rheinbr\u00fccke f\u00fcr die A1 im K\u00f6lner Ring, eines der Hauptdrehkreuze der deutschen Autobahnen, ist seit 2012 f\u00fcr Fahrzeuge \u00fcber 3,5 to gesperrt Download Artikel als PDF<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12,6],"tags":[],"class_list":["post-2110","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesellschaft","category-politik"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2110","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2110"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2110\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2112,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2110\/revisions\/2112"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2110"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2110"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2110"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}