{"id":2105,"date":"2018-10-15T14:11:41","date_gmt":"2018-10-15T12:11:41","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=2105"},"modified":"2018-10-17T09:35:40","modified_gmt":"2018-10-17T07:35:40","slug":"die-vergiftung-des-klimas-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/10\/15\/die-vergiftung-des-klimas-5\/","title":{"rendered":"Die Vergiftung des Klimas"},"content":{"rendered":"<h5>Kapitel 5: Das Klima<\/h5>\n<p>Kommen wir zum eigentlichen Thema, dem Klima selbst. Die Temperatur ist Teil des Klimas, aber eben nur ein Teil. Schaut man in die Geschichtsb\u00fccher, <!--more-->findet man ganze Hochkulturen, die quasi aus dem Nichts entstanden und nach einiger Zeit ebenso r\u00e4tselhaft wieder verschwunden sind, ohne dass sich auf gr\u00f6\u00dfere Temperatur- oder gar CO2-Schwankungen schlie\u00dfen lie\u00dfe. Schaut man sich die Reste von Persepolis, der ehemaligen Hauptstadt der persischen Gro\u00dfk\u00f6nige an,<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ruinen_in_persepolis_e5e9f02fd7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2107\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ruinen_in_persepolis_e5e9f02fd7.jpg\" alt=\"\" width=\"1014\" height=\"556\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ruinen_in_persepolis_e5e9f02fd7.jpg 1014w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ruinen_in_persepolis_e5e9f02fd7-300x164.jpg 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ruinen_in_persepolis_e5e9f02fd7-768x421.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1014px) 100vw, 1014px\" \/><\/a><\/p>\n<p>stellt sich die Frage, wieso diese in einer derart kahlen Gegend siedelten (<em>zugegeben, das Bild zeigt nicht alles; es gibt auch Vegetation, aber trotzdem &#8230;<\/em>), und nach einigem \u00dcberlegen wird man vielleicht darauf kommen, dass es damals anders aussah, weil es das Klima feuchter war. Wasser ist die eigentliche Leitgr\u00f6\u00dfe des Klimas, und seine Verteilung ist aufgrund seiner Eigenschaften \u00e4u\u00dferst inhomogen, auch in der Luft. Es ist zudem ebenfalls ein Treibhausgas, das schon dank seiner Menge eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielt als CO2 (was nicht ausschlie\u00dft, dass das manchmal ein Z\u00fcnglein an der Waage sein kann, soviel Zugest\u00e4ndnisse muss man schon machen).<\/p>\n<h6>Wolken und Wind<\/h6>\n<p>Wir erw\u00e4hnten schon, dass eine Eis- und Schneedecke sowie Wolken eine verst\u00e4rkende R\u00fcckkopplung bei den Eiszeiten haben, weil sie Sonnenlicht reflektieren statt zu absorbieren. Schnee und Eis sind lokal an den kalten Stellen zu finden, Wolken wiederum weltweit. Au\u00dferdem reflektieren Wolken das Licht in H\u00f6hen von weniger als 1.000 bis ca. 13.000 m \u00fcber dem Erdboden, verk\u00fcrzen also die Absorptionswege f\u00fcr das relativ schwere CO2. In die W\u00e4rmebilanz der Klimaleute muss daher zwangsweise die Bew\u00f6lkung mit eingehen. Im Prinzip ist eine erste Einbeziehung via Satellitenbeobachtung durchaus m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Wolken haben aber noch eine weitere Funktion. Sie transportieren W\u00e4rme. Wasser an der Erdoberfl\u00e4che muss verdampft werden, was Energie erfordert. Die Bildung von Wolkendampf, Regentropfen, Schnee oder Hagel setzt diese Energie in der oberen Athmosph\u00e4re wieder frei, unter Umst\u00e4nden weit entfernt vom Verdampfungsort. Zur Wolkendynamik gibt es jede Menge Forschungsprojekte, und die Klimaleute geben selbst zu, dar\u00fcber bislang deutlich zu wenig zu wissen, was sie aber nicht veranlasst, ihre Gesamtmodelle entsprechend moderat zu formulieren.<\/p>\n<p>Das Wettergeschehen wird durch Hoch- und Tiefdruckgebiete bestimmt, die sich aus irgendwelchen St\u00f6rungen bilden k\u00f6nnen. Tiefdruckgebiete saugen Warmluft nach oben, wobei aufgrund der Abk\u00fchlung Wolken und Niederschl\u00e4ge entstehen. Die Erscheinungsformen sind vielf\u00e4ltig:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Low-High-pressure_lightbox.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2108\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Low-High-pressure_lightbox.jpg\" alt=\"\" width=\"790\" height=\"449\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Low-High-pressure_lightbox.jpg 790w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Low-High-pressure_lightbox-300x171.jpg 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Low-High-pressure_lightbox-768x436.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 790px) 100vw, 790px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li>Kleinr\u00e4umig entladen sich lokal Verdunstung in kurz dauernden Regenf\u00e4llen oder Gewittern.<\/li>\n<li>Gro\u00dfr\u00e4umige Aufladung von Warmluft mit Feuchtigkeit und weiter entferne Senken von Hochdruckgebieten f\u00fchren zum Monsun, bei weniger starker Aufladung zu den Regenf\u00e4llen in unseren Breiten.<\/li>\n<li>Fallweise kann es zu gro\u00dfr\u00e4umigen starken Aufladungen kommen, die sich in St\u00fcrmen entladen. In unseren Breiten k\u00f6nnen diese den halben Kontinent mit Wind bis \u00fcber 120 km\/h \u00fcberqueren.<\/li>\n<li>Noch st\u00e4rkere Aufladung in ausgesprochenen Warmgebieten f\u00fchren zu Zyklonen mit Windgeschwindigkeit bis 250 km\/h und Starkregen, die allerdings so viel Energie umsetzen, dass sie praktisch zusammenbrechen, so bald sie auf Land treffen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Mechanismen sind gut bekannt, aber das Meiste ist nicht vorher zu sagen. Wie stark entwickelt sich ein Sturm, wie verschieben sich Monsung\u00fcrtel? Klimaleute reden sich bei Fragen nach den Entwicklungen damit heraus, dass sie sich mit dem Klima und nicht mit Wetterberichten besch\u00e4ftigen, aber was ist Klima anderes als das Wetter insgesamt? Wenn man sich das Gerede anh\u00f6rt (wir kommen noch dazu), muss man jedenfalls konstatieren, dass die Klimaleute in den letzten Jahren, den hei\u00dfen Sommer 2018 eingeschlossen, jeweils v\u00f6llig auf dem falschen Fu\u00df erwischt wurden. Weder die kalten letzten Jahre hatten sie auf dem Schirm noch das Festfressen der Hochdruckgebiete \u00fcber Nordeuropa in diesem. Zwar wissen oder vermuten sie inzwischen, dass das Wetter 2018 etwas mit einer Anomalie des Jetstreams zu tun hat, einer extrem schnellen H\u00f6henluftstr\u00f6mung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Jet_Stream.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2114\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Jet_Stream.jpg\" alt=\"\" width=\"841\" height=\"1034\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Jet_Stream.jpg 841w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Jet_Stream-244x300.jpg 244w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Jet_Stream-768x944.jpg 768w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Jet_Stream-833x1024.jpg 833w\" sizes=\"auto, (max-width: 841px) 100vw, 841px\" \/><\/a><\/p>\n<p>An ihr entlang hangeln sich die Hoch- und Tiefdruckgebiete.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Jetsteam_bodenkarte_nordhalbkugel.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2115\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Jetsteam_bodenkarte_nordhalbkugel.png\" alt=\"\" width=\"696\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Jetsteam_bodenkarte_nordhalbkugel.png 696w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Jetsteam_bodenkarte_nordhalbkugel-300x172.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Betonung liegt dabei auf &#8222;inzwischen&#8220;. Laut wikipedia<\/p>\n<blockquote><p>\u201eEin subtiler Resonanzmechanismus, der Wellen in den mittleren Breiten festh\u00e4lt und sie deutlich verst\u00e4rkt,\u201c wurde 2014 als Ursache unter anderem f\u00fcr die seit der Jahrtausendwende gestiegene Anzahl der Wetterextreme im Sommer \u2013 wie etwa die Rekord-Hitzewelle 2010 in Osteuropa, die mit Ernteeinbu\u00dfen und verheerenden Waldbr\u00e4nden um Moskau einherging \u2013 in Verbindung gebracht.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie schon mehrfach in der Artikelserie betont: es geht bei den Betrachtungen nicht darum, Klima\u00e4nderungen zu leugnen. Die Absolutheitsanspr\u00fcche, mit denen die Klimaleute auftreten, sind jedoch nicht gerechtfertigt. Sie behaupten Kausalfolgen, \u00fcber deren Teile sie mutma\u00dflich viel zu wenig wissen, um mehr als Vermutungen anstellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h5>Meeresstr\u00f6mungen<\/h5>\n<p>Meeresstr\u00f6mungen gibt es jede Menge, wobei wir uns hier auf den Golfstrom beschr\u00e4nken wollen:<\/p>\n<blockquote><p>Der Golfstrom bef\u00f6rdert etwa 30 Millionen\u00a0Kubikmeter Wasser pro Sekunde (30 Sv) am Floridastrom, bei einer Geschwindigkeit von 1,8\u00a0Meter pro Sekunde, und bis zu maximal 150 Millionen Kubikmeter Wasser (150 Sv) bei 55\u00b0\u00a0West. Das ist mehr als einhundertmal so viel Wasser, wie \u00fcber alle Fl\u00fcsse der Welt zusammen ins Meer flie\u00dft. Er transportiert etwa 1,5 Petawatt Leistung. Dies entspricht der Nutzleistung von ungef\u00e4hr zwei Millionen modernen gro\u00dfen Kernkraftwerken.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ausl\u00f6ser des Golfstroms sind Winde und die Corioliskraft, die Wasser von \u00e4quatornahen Regionen nach Norden treiben. Dort k\u00fchlt das Wasser an den Eisr\u00e4ndern auf ca. 0-4\u00b0C ab, gleichzeitig wird durch Bildung der Nordpolarkappe Wasser gebunden, was den Salzgehalt des Wassers erh\u00f6ht. Am S\u00fcdpol ist das kaum m\u00f6glich, weil es sich dort \u00fcberwiegend um Festlandeis handelt. Da die Dichte des Oberfl\u00e4chenwassers h\u00f6her ist als die der darunter liegenden Schichten, sinkt es in die Tiefe ab, und gewisserma\u00dfen als Gegenbewegung wird in \u00c4quatorn\u00e4he Wasser nach oben gezogen, so dass der riesige Kreislauf, der eine enorme W\u00e4rme- und Gas-Pumpe darstellt, in Gang kommt.<\/p>\n<p>Wenn es w\u00e4rmer wird und damit die Eiskappe kleiner, wird die Abk\u00fchlung und Aufsalzung des Wassers weniger effektiv, d.h. es staut sich lediglich im Norden auf (leichte Erh\u00f6hung des Meeresspiegels im Nordmeer bei Sinken in \u00c4quatorn\u00e4he), statt abzusinken, der Fluss kommt zum Erliegen und damit auch der W\u00e4rmetransport nach Norden. Die Folge w\u00e4re eine Eiszeit, da das gem\u00e4\u00dfigte Klima vorzugsweise auf den Golfstrom zur\u00fcck zu f\u00fchren ist. Der Vorzeige-Inder Mojib Latif hat in den 1990er Jahren genau das in jeder Fernsehsendung gepredigt, in die er eingeladen wurde, bis er schlie\u00dflich mit einer 180\u00b0-Kehre (ja, das kann nicht nur H\u00f6cke!) vom K\u00e4lte- auf den W\u00e4rmetod umsattelte.<\/p>\n<p>An der Stelle muss man mal den Rassismus herauskehren: Inder werden aus irgendwelchen Gr\u00fcnden als besonders intelligent angesehen, was nach diversen Schulreformen sogar stimmen mag. W\u00fcrde die Hauptrolle von &#8222;H\u00f6r mal, wer da h\u00e4mmert!&#8220; mit einem Inder besetzt und der Titel in &#8222;Machdatdamaldranda gibt Heimwerkertipps&#8220; umbenannt, die Serie w\u00e4re bei ansonstem gleichen Inhalt spontan von einer Comedy zum seri\u00f6sen Ratgeber mutiert. Das au\u00dfer der 180\u00b0-Kehre auch ein wenig Unfug in Sachen stand-by-Betrieb von Ger\u00e4ten verk\u00fcndet wurde, machte ebenfalls nichts aus.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Golfstrom. Tats\u00e4chlich wurden Anzeichen einer Abnahme des Stromes gefunden, seit ca. 1950 um ca. 15%, wobei in der folgenden Grafik der Zeitraum von 1860 bis 2200 umfasst ist und mit verschiedenen Modellen gerechnet wurde (IPCC). Verl\u00e4sslich ist nur der Bereich 1960-2018. Die schwarzen Kurven sind berechnete Werte, die theoretisch entstehen w\u00fcrden, wenn das CO2 auf dem Stand von 1960 eingefroren worden w\u00e4re.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/62c8b2814627b0e46c784242500f0389af922fea_253468___1400__85.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2117\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/62c8b2814627b0e46c784242500f0389af922fea_253468___1400__85.jpeg\" alt=\"\" width=\"1318\" height=\"583\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/62c8b2814627b0e46c784242500f0389af922fea_253468___1400__85.jpeg 1318w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/62c8b2814627b0e46c784242500f0389af922fea_253468___1400__85-300x133.jpeg 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/62c8b2814627b0e46c784242500f0389af922fea_253468___1400__85-768x340.jpeg 768w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/62c8b2814627b0e46c784242500f0389af922fea_253468___1400__85-1024x453.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1318px) 100vw, 1318px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Man bemerkt wieder die \u00fcblichen Tricks: Extrapolation in Bereiche, die den zur Verf\u00fcgung stehenden Datenbereich um ein Mehrfaches \u00fcbersteigen, theoretische Aussagen, die un\u00fcberpr\u00fcfbar sind und obendrein von einer Gr\u00f6\u00dfe abh\u00e4ngen: vom CO2.<\/p>\n<p>Ein Abbrechen des Golfstromes w\u00e4re nun eine sehr fatale Angelegenheit, allerdings marschieren wir dann auf eine Eiszeit zu und nicht auf den W\u00e4rmetod. \u00dcbrigens in Einklang mit den Zyklen der Eiszeiten. Man erinnere dazu die vollmundige Ank\u00fcndigung &#8222;in den n\u00e4chsten 100.000 Jahren wird die Eiszeit wegen Menschen-CO2 ausbleiben&#8220;. Sogar die Wetterkapriolen passen dazu. Verschiebung von Monsungebieten, kalte und warme Jahre bei uns usw. &#8211; alles ist aus den \u00dcberg\u00e4ngen der letzten Zwischeneiszeiten zu den Eiszeiten aus Sedimenten bekannt, eine relativ hohe CO2-Konzentration in der Athmosph\u00e4re eingeschlossen.<\/p>\n<p>Um es mal etwas satirisch auszudr\u00fccken: ich wei\u00df nicht, wie das gehen soll, aber anscheinend kann die Natur zwischen nat\u00fcrlichem CO2 und solchem aus Kraftwerken und Motoren unterscheiden und deshalb das Klima in die entgegengesetzte Richtung steuern. Oder allgemeinverst\u00e4ndlich: irgendwie passen hier verschiedene Aussagen der Klimaleute nicht zusammen, und wenn das doch einen Sinn machen sollte, sollten sie das besser vorrechnen. Tun sie aber nicht.<\/p>\n<h6>Die Biosph\u00e4re<\/h6>\n<p>Wir hatten schon angesprochen, dass Pflanzen Wasser in gro\u00dfen Mengen verdunsten und andere Lebewesen CO2 in gro\u00dfen Ausma\u00df wieder aus dem Verkehr ziehen k\u00f6nnen. Hier haben wir tats\u00e4chlich einen Einflussfaktor des Menschen, der erheblich sein kann (und es vermutlich auch ist). W\u00e4lder sorgen f\u00fcr eine erhebliche Verdunstung und einem W\u00e4rmetransport in h\u00f6here Luftschichten. Ersetzt der Mensch gro\u00dffl\u00e4chig vorhandene W\u00e4lder, wie dies derzeit weltweit in den Tropen erfolgt, hat das Auswirkungen auf den Wasserhaushalt und damit auch auf das Klima.<\/p>\n<p>Wenn etwa Regenw\u00e4lder verschwinden und durch \u00d6lpflanzen ersetzt werden, hat das Auswirkungen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/314_938553_022_Plantage_OMEDA.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2118\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/314_938553_022_Plantage_OMEDA.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"531\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/314_938553_022_Plantage_OMEDA.jpg 800w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/314_938553_022_Plantage_OMEDA-300x199.jpg 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/314_938553_022_Plantage_OMEDA-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei solchen Bildern wird gerne der Artenschwund bejammert, aber wesentlicher ist eigentlich die St\u00f6rung des Wasserhaushalts, die ziemlich verheerend sein kann. Im Mittelmeerraum wurden bereits in der Antike die W\u00e4lder abgeholzt, und die Vegetation hat sich nie wieder richtig erholt. Es ist dauerhaft trockener geworden, was B\u00e4ume fort h\u00e4lt. In Deutschland trifft das beispielsweise auf die L\u00fcneburger Heide zu, die alles andere als eine nat\u00fcrliche Heidelandschaft ist, sondern auf die komplette Abholzung des Waldes f\u00fcr die Salzherstellung zur\u00fcck zu f\u00fchren ist. So genannter Naturschutz ist oft Schrebergartendenken, und im Nationalpark Bayerischer Wald musste man feststellen, dass der Borkenk\u00e4fer nahezu die gesamten Monokulturen ausgel\u00f6scht hat, als man die Fortwirtschaft einstellte. Inzwischen wird teilweise wieder Forstpflege betrieben, weil die Wiederansiedlung stabilen Mischwaldes Jahrhunderte dauert und von alleine nicht so wirklich funktioniert.<\/p>\n<p>Noch fataler ist die Viehwirtschaft in Brasilien, wenn B\u00e4ume durch ausgesprochene Flachwurzler wie Gr\u00e4ser ausgetauscht werden. Wenn Fl\u00e4chen von der Gr\u00f6\u00dfe der BRD oder mehr betroffen sind, hat das Auswirkungen. Bei uns ist es das st\u00e4ndige Zubetonieren der Landschaft, das mehrfach bereits zu lokalen Flutkatastrophen gef\u00fchrt hat, weil kein Wald da ist, der das Wasser h\u00e4lt. Umgekehrt haben Aufforstungsprojekte in Israel gezeigt, dass sich W\u00e4lder in g\u00fcnstigen Gebieten stabilisieren k\u00f6nnen, weil sie das lokale Klima positiv beeinflussen.<\/p>\n<p>Inzwischen hat sich auch bei den Klimaleuten herumgesprochen, dass der Raubbau an den W\u00e4ldern nach hinten losgeht und Biodiesel aus \u00d6l alles andere als umweltfreundlich ist. Wenn man die Ausf\u00fchrungen zum Klima allerdings liest, wird fast alles wieder auf das CO2 reduziert: Baum f\u00e4llen &#8211; mehr CO2, Baum wachsen lassen &#8211; nimmt CO2 auf. Der Wasserhaushalt wird allenfalls am Rande erw\u00e4hnt (Wald erzeugt Dunst, der Licht reflektiert), die direkten Erfahrungen mit lokalen Klimaauswirkungen, die durchaus auch r\u00e4umlich viel weiter reichenden Effekte haben k\u00f6nnen, wird anscheinend strikt \u00fcbersehen. Die heilige Kuh CO2 darf anscheinend keine Konkurrenz bekommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/10\/10\/die-vergiftung-des-klimas\/\">zu Kapitel 1<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/10\/17\/die-vergiftung-des-klimas-6\/\">zu Kapitel 6 + 7<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 5: Das Klima Kommen wir zum eigentlichen Thema, dem Klima selbst. Die Temperatur ist Teil des Klimas, aber eben nur ein Teil. Schaut man in die Geschichtsb\u00fccher, Download Artikel als PDF<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-2105","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-klima"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2105","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2105"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2105\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2130,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2105\/revisions\/2130"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2105"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2105"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2105"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}