{"id":2094,"date":"2018-10-14T09:30:59","date_gmt":"2018-10-14T07:30:59","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=2094"},"modified":"2018-10-15T14:12:22","modified_gmt":"2018-10-15T12:12:22","slug":"die-vergiftung-des-klimas-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/10\/14\/die-vergiftung-des-klimas-4\/","title":{"rendered":"Die Vergiftung des Klimas"},"content":{"rendered":"<h5>Kapitel 4: Die Temperatur<\/h5>\n<p>\u00dcber viele Jahre hinweg erschallt mit der Regelm\u00e4\u00dfigkeit eines Muezzins der Ruf &#8222;w\u00e4rmstes Jahr seit Beginn der Klimauafzeichnung!&#8220; Wer sich an Feuer im Kamin zum Ende des Augusts oder erfrorene Obdachlose im Winter <!--more-->in den letzten Jahren erinnert, fragt sich, ob das sein kann. Schaut man sich Messergebnisse einzelner Stationen an, so findet man beispielsweise (hier Berlin):<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-08-14-22-50.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2052\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-08-14-22-50.png\" alt=\"\" width=\"876\" height=\"624\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-08-14-22-50.png 876w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-08-14-22-50-300x214.png 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-08-14-22-50-768x547.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 876px) 100vw, 876px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Anscheinend tats\u00e4chlich ein leichter Aufw\u00e4rtstrend, allerdings mit gro\u00dfen Schwankungen zwischen den Jahren. W\u00e4hrend es beim Trend um 1\/10\u00b0C geht, liegen die Jahre nicht selten fast 3\u00b0C auseinander. Passt das? Nun, nach der mathematischen Statistik schon, aber &#8230;<\/p>\n<p>Die Skala ist sorgf\u00e4ltig gew\u00e4hlt. W\u00fcrde man etwa von 1930 bis 2000 mitteln, k\u00e4me in den gesamten 70 Jahren nicht viel heraus. Nach 2000 bis heute liegt das Mittel etwas h\u00f6her. Ist das jetzt schon ein deutlicher Trend? Oder ist die Zeitspanne noch zu kurz? Oder spielt da auch etwas anderes eine Rolle? Bevor wir darauf eingehen: nach den Klimaleuten ist ja die mittlere Erdtemperatur zu beachten, d.h. man muss \u00fcber viele Messstationen mitteln. Dann sieht die Kurve so aus:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-09-10-05-44.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2058\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-09-10-05-44.png\" alt=\"\" width=\"1036\" height=\"602\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-09-10-05-44.png 1036w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-09-10-05-44-300x174.png 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-09-10-05-44-768x446.png 768w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-09-10-05-44-1024x595.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1036px) 100vw, 1036px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Danach gibt es einen noch wesentlich deutlicheren Trend von ca. 1\u00b0C seit 1900, ohne das gro\u00dfe Schwankungen zu beobachten w\u00e4ren. Ist das doch alles so eindeutig?<\/p>\n<h6>Messstationen und Mittelung<\/h6>\n<p>Was an einer Messstation gemessen wird, h\u00e4ngt von deren Umfeld ab. Eine Messstation in einer (Beton)w\u00fcste misst h\u00f6here Temperaturen als eine an einem Flussufer, und die wieder andere als eine auf einem Feld oder im Wald. Pflanzen sind uns beispielsweise recht \u00e4hnlich: sie schwitzen. Um bei Sonneneinstrahlung die Temperatur in den Bl\u00e4ttern unter Kontrolle zu halten, verdunsten sie Wasser, und da sie sich schlecht in den Schatten stellen, gleich Unmengen davon. Deshalb sind W\u00e4lder auch gute Wasserregulatoren: ihre Wurzeln sorgen in der Tiefe des Bodens daf\u00fcr, dass gro\u00dfe Mengen an Wasser gespeichert werden. Die gute Obsternte dieses Jahres zeigt das recht gut, denn die Oberfl\u00e4che war oft nur mittels Handgranaten noch umzugraben.<\/p>\n<p>\u00dcber die Jahre hinweg \u00e4ndern sich die Bedingungen an den Messstationen, d.h. die Messwerte verschiedener Jahren sind nicht direkt vergleichbar, und ist in der Umgebung ein Wald gerodet oder aufgeforstet worden, sind die Werte auch nicht auf die Umgebung \u00fcbertragbar. Auf Berlin bezogen: der Trend nach oben setzt 1990 ein, d.h. mit dem Mauerfall, der auch mit v\u00f6llig anderen Fl\u00e4chennutzungen einherging. Und was bedeutet &#8222;Berlin&#8220; in diesem Zusammenhang fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig?<\/p>\n<p>Schaut man sich das zweite Diagramm an, das die mittlere Erdtemperatur darstellt, muss diese durch eine Mittelung \u00fcber viele bereits selbst problematische Stationen berechnet werden. Das ist mit zwei Problemen verbunden:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Messstationen decken die so genannten westlichen Industriestaaten relativ dicht ab, anderswo auf der Welt sind ganze Gebiete von der Gr\u00f6\u00dfe Frankreichs durch eine Station vertreten. Um hier zu Daten zu kommen, werden Satellitenmessungen verwendet, die aber von gemessenen Oberfl\u00e4chenwerten abweichen. Man eicht die Messungen an den bekannten Punkten, trotzdem bleibt eine gewisse Varianz.<\/li>\n<li>Die Zahl der Messstationen wird um so geringer, je weiter man in die Vergangenheit zur\u00fcck geht (die Satellitenmessungen stehen ebenfalls nur f\u00fcr wenige Jahre zur Verf\u00fcgung). Die Daten werden daher aus heutigen Daten extrapoliert und mit Sekund\u00e4rdaten abgeglichen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Hinzu kommen weitere Effekte wie Bew\u00f6lkung, Vulkanausbr\u00fcche oder schwankende Meeresstr\u00f6mungen wie El Nino und anderes. DIe Klimaleute geben an, alles durch Korrekturfaktoren in die Berechnung einflie\u00dfen zu lassen und so zu verl\u00e4sslichen Werten zu kommen. Mathematisch ist das gar nicht anzuzweifeln, aber gibt die recht eindeutige zweite Kurve der durchschnittlichen Erdtemperatur, bei der es um 1\/10\u00b0C geht, tats\u00e4chlich relevante Daten wider? Wie gro\u00df sind die Freiheitsgrade, die in den Modellen drinstecken? Die berechneten Daten der verschiedenen Institutionen (farbige Kurven) sind heute mehr oder weniger identisch, da alle das gleiche Modell verwenden. Das war nicht immer so. Die Prognosen verschiedener Institute lagen bis vor ca. 10 Jahren oft weit auseinander. Wie sauber war dieser Einigungsprozess?<\/p>\n<p>Um es nochmals zu betonen: die vielen Fragezeichen dienen nicht dazu, grunds\u00e4tzliche \u00c4nderungen des Klimas anzuzweifeln. Allerdings ist Klima nicht gleich Temperatur und eine lokale Angelegenheit. Die Frage ist vielmehr, wie zwingend die einzelnen Teile der von den Klimaleuten aufgebauten Kausalkette sind, die ja auch mit gewaltigen Folgen verbunden sind. Und diese Frage muss man ja wohl stellen d\u00fcrfen.<\/p>\n<h6>Die Sache mit den Gletschern<\/h6>\n<p>Recht gerne werden Sekund\u00e4reffekte als &#8222;Beweis&#8220; herangezogen. So gehen die Gletscher weltweit zum gr\u00f6\u00dften Teil zur\u00fcck, also muss es wohl w\u00e4rmer werden, wenn sie abschmelzen. Das Argument ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings: der Gletscherr\u00fcckgang setzte bereits 1850 ein, als von CO2 noch nicht die Rede sein konnte, betrifft auch nicht alle Gletscher, und seit 2009 nehmen auch viele Gletscher wieder zu. Mit anderen Worten: auch diese Sache ist nicht so einfach, wie es meist vermittelt wird.<\/p>\n<p>F\u00fcr den R\u00fcckgang seit 1850 wird gerne die Industrialisierung verantwortlich gemacht: Ru\u00df und Staub lagerte sich auf den Gletschern ab, was zu erh\u00f6hter Energieaufnahme aus der Sonnenstrahlung f\u00fchrt und die Gletscher schmelzen l\u00e4sst. Klingt logisch und nachvollziehbar, hat aber wie gesagt wenig mit CO2 zu tun. Subtiler ebenfalls m\u00f6glicher Nebeneffekt: die Bem\u00fchungen um die Reinhaltung der Luft f\u00fchren zu weniger Belastung und mehr Reflexion der Sonnenstrahlung und k\u00f6nnten auch damit zu der neuerdings beobachteten Zunahme beitragen. Ob es systematische Untersuchungen zu beiden Effekten gibt, ist mir nicht bekannt.<\/p>\n<p>Ob ein Gletscher kleiner oder gr\u00f6\u00dfer wird, h\u00e4ngt aber auch noch von weiteren Parametern ab, beispielsweise dem Niederschlag. F\u00e4llt im Winter mehr Schnee als im Sommer schmilzt, wird der Gletscher gr\u00f6\u00dfer, und umgekehrt. Niederschl\u00e4ge scheinen langfristig eher zuzunehmen, besonders im Winter, was f\u00fcr einen Ausgleich anderer Effekte spricht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-09-16-49-06-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2097\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-09-16-49-06-1.png\" alt=\"\" width=\"1031\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-09-16-49-06-1.png 1031w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-09-16-49-06-1-300x189.png 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-09-16-49-06-1-768x484.png 768w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-vom-2018-10-09-16-49-06-1-1024x646.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1031px) 100vw, 1031px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Ehrlichkeit halber muss man aber zugeben, dass zumindest die Daten in der Grafik nicht besser aussehen als die Temperaturkurven und daher nicht f\u00fcr verl\u00e4ssliche Aussagen herangezogen werden k\u00f6nnen. Will man es genauer wissen, muss man wohl Bilanzen f\u00fcr jeden Gletscher einzeln aufstellen.<\/p>\n<p>Weitere Einflussgr\u00f6\u00dfen, insbesondere im Zusammenhang mit den Niederschl\u00e4gen, sind Wolken. Wolken reflektieren die Sonnenstrahlung und sind h\u00e4ufiger mit feuchter Luft verbunden, wolkenloser Himmel neben der Sonne auch oft mit trockener Luft. Zusammen mit Wind kann trockene Luft dazu f\u00fchren, dass auch bei durchgehend tiefen Temperaturen Eis und Schnee verdunsten, was m\u00f6glicherweise vielen im Winter bereits einmal aufgefallen ist. Trotz strenger K\u00e4lte wirds im Sonnschein immer weniger. Wind und Luftfeuchte m\u00fcssen daher in einer Bilanz ebenfalls ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, ob und wie solche Effekte in den Klimamodellen ber\u00fccksichtigt sind, aber &#8222;die Temperatur steigt und damit schmelzen alle Gletscher&#8220; ist sicher eine unzutreffende Vereinfachung.<\/p>\n<p>Besondere &#8222;Sorgen&#8220; machen sich die Klimaleute um die gr\u00f6nl\u00e4ndischen Gletscher, weil das vollst\u00e4ndige Abschmelzen des Inlandeises zu einem Steigen des Meerespegels um ca. 7m f\u00fchren w\u00fcrde (kann man nachrechnen, stimmt). Auch die Antarktis wird fallweise zum Schmelzen animiert, jedoch wird dort das Inlandeis anscheinend dicker und das Abbrechen von Tafeleisbergen f\u00fchrt nicht zu einem Steigen des Pegels, weil das Eis schon im Wasser schwimmt und an der Menge nichts \u00e4ndert. Von der Antarktis her droht somit (bislang) keine Gefahr.<\/p>\n<p>Bei Messungen des Wasserabflusses aus Gr\u00f6nland wurde k\u00fcrzlich festgestellt, dass die Menge des Schmelzwassers an einem besonders markanten Gletscherabfluss deutlich \u00fcber den berechneten Daten liegt. Das muss man nat\u00fcrlich ernst nehmen, weil (a) der Meeresspiegel m\u00f6glicherweise sogar noch schneller steigen k\u00f6nnte und (b) an den Modellen irgendetwas nicht stimmt. Anstatt sich erst einmal um die Macken der Theorie zu k\u00fcmmern, um zu einer irgendwie gearteten konsistenten Berechnung zu gelangen, hat man auf der letzten Konferenz aber vereinbart, einfach einen freien Parameter willk\u00fcrlich anzuheben, um die Messwerte wiederzugeben. Also noch eine Mogelpackung.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem war die Durchschnittstemperatur in unseren Breiten in den letzten Zwischeneiszeiten teilweise und 2\u00b0C und mehr h\u00f6her als heute. Nach den aktuellen Ma\u00dfst\u00e4ben w\u00fcrde das &#8222;Land unter&#8220; bedeuten. Der Meeresspiegel war zwar einige Meter h\u00f6her als heute, aber Bohrungen auf Gr\u00f6nland haben ergeben, dass das Inlandseis <em>nicht <\/em>vollst\u00e4ndig abgeschmolzen war. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die fr\u00fche Neuzeit: die R\u00f6mer bauten Wein in S\u00fcdengland an, was heute noch nicht mal die speziellen Hochleistungssorten hinbekommen, und in Th\u00fcringen wurden in alten Gr\u00e4bern K\u00e4ferarten gefunden, die heute erst ab der Po-Ebene s\u00fcdw\u00e4rts in Italien vorkommen, weil es ihnen sonst zu kalt ist. &#8222;Land unter&#8220; war auch damals nicht.<\/p>\n<p>Das soll nun ebenfalls nicht als generelle Entwarnung verstanden werden (nach Klimaleute-Sprech: Leugnung). Sollte der gr\u00f6nl\u00e4ndische Eisschild merklich und sehr schnell abschmelzen, steht die Menschheit tats\u00e4chlich vor einem sehr ernsten Problem. Es soll nur darauf hingewiesen werden, dass die Verh\u00e4ltnisse nicht so einfach und klar sind wie das immer behauptet wird, und mehr oder weniger willk\u00fcrliche Korrekturen nicht geeignet sind, Vertrauen zu erwecken.<\/p>\n<h6>Eiszeit<\/h6>\n<p>Letzten Endes h\u00e4ngen die Bedingungen auf der Erde von der Sonne ab. Um die Temperatur um 1\u00b0C zu \u00e4ndern braucht die Sonnenstrahlung nur um ca. 3\u2030 variieren. Das stimmt zwar nicht ganz, weil es auch auf die Wellenl\u00e4nge ankommt, beschreibt aber schon die Verh\u00e4ltnisse. DIe Strahlung der Sonne ist nicht konstant: Sonnenflecken strahlen beispielsweise nur 30% der Energie aus, die ansonsten von der Oberfl\u00e4che kommt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Sunspots_11000_years.svg_.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2101\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Sunspots_11000_years.svg_.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"527\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Sunspots_11000_years.svg_.png 1024w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Sunspots_11000_years.svg_-300x154.png 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Sunspots_11000_years.svg_-768x395.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sonnenflecken folgen zyklischen Mustern, die zwischen 22 und (vermutlich) mehreren 100 Jahren betragen. Aus Isotopenmessungen hat man beispielsweise das obige Diagramm der Sonnenfleckenintensit\u00e4t in den letzten 12.000 Jahren abgeleitet. Sonnenflecken (und andere Aktivit\u00e4tsschwankungen der Sonne) k\u00f6nnten also durchaus zu den Schwankungen &#8222;seit Beginn der Klimaaufzeichnungen&#8220; beigetragen haben, wie Kritiker der Klimatheorie anmerken. &#8222;Alles Bl\u00f6dsinn, die Sonne hat keinen Einfluss&#8220; lautet die kategorische Antwort der Klimaleute, nachdem alle Schwankungen auf die eine oder andere Art auf Null herunter gerechnet wurden. Lassen wir das mal so als gegens\u00e4tzliche Position stehen.<\/p>\n<p>Ein nicht weg zu diskutierender Einfluss ergibt sich aus dem Umlauf der Erde um die Sonne. In steigender Wichtigkeit:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Erdumlaufbahn ist nicht kreisf\u00f6rmig sondern ellipsenf\u00f6rmig und die Exzentrizit\u00e4t der Bahn schwankt, was periodisch zu gr\u00f6\u00dferer Sonnenn\u00e4he und damit mehr Strahlung f\u00fchrt.<\/li>\n<li>Die Erdachse ist gegen die Bahnebene geneigt, wobei die Neigung schwankt. Das f\u00fchrt zu variierender Sonneneinstrahlung an den Polen.<\/li>\n<li>Die Erdachse f\u00fchrt eine Kreiselbewegung um die Senkrechte der Umlaufbahn aus, was ebenfalls zu Strahlungsschwankungen an den Polen f\u00fchrt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Erdbahnparameter.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2099\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Erdbahnparameter.jpg\" alt=\"\" width=\"737\" height=\"485\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Erdbahnparameter.jpg 737w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Erdbahnparameter-300x197.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 737px) 100vw, 737px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Milankovitch_Variations.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2100\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Milankovitch_Variations.png\" alt=\"\" width=\"479\" height=\"363\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Milankovitch_Variations.png 479w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Milankovitch_Variations-300x227.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 479px) 100vw, 479px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Erde bekommt nat\u00fcrlich immer die gleiche Dosis an Strahlung ab, einmal abgesehen von der Exzentrizit\u00e4t. Jedoch bekommen die Pole \u00fcber die Jahreszeiten verteilt unterschiedliche Dosen ab, und da die Strahlung dort so gering ist, dass sich Eis bildet, sind wechselnde Eisschilde zu erwarten. Kummuliert man alle Effekte, kommt man zu Schwankungen, die mit den Eiszeiten korreliert werden k\u00f6nnen. Das gen\u00fcgt allerdings nicht, um die Unterschiede zwischen Eis- und Warmzeit begr\u00fcnden zu k\u00f6nnen. Es kommen Verst\u00e4rker hinzu. Statische Verst\u00e4rker sind die Eisschilde selbst, die mehr Strahlung reflektieren und es damit die Bodentemperatur senken und die Eisschilde stabil halten. Dynamische Verst\u00e4rker sind Wolken und im weiteren Sinn der Wasserhaushalt des Planeten, und damit w\u00e4ren wir mitten drin im eigentlichen Thema, dem Klima.<\/p>\n<p>Bevor wir dazu kommen: zyklisch befindet sich die Erde am Beginn einer neuen Kaltzeit. Die Ausschl\u00e4ge, die derzeit beobachtet werden, passen durchaus zur Klima\u00e4nderung der vergangenen Zwischeneiszeiten. Bei den Klimaleuten ist dazu ein geradezu phantastischer Satz zu lesen: &#8222;Durch das menschengemachte CO2 ist eine neue Eiszeit f\u00fcr die n\u00e4chsten 100.000 Jahre ausgeschlossen!&#8220; Wenn man Hybris noch toppen will, wird das schwierig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/10\/10\/die-vergiftung-des-klimas\/\">zu Kapitel 1<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/10\/15\/die-vergiftung-des-klimas-5\/\">zu Kapitel 5<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 4: Die Temperatur \u00dcber viele Jahre hinweg erschallt mit der Regelm\u00e4\u00dfigkeit eines Muezzins der Ruf &#8222;w\u00e4rmstes Jahr seit Beginn der Klimauafzeichnung!&#8220; Wer sich an Feuer im Kamin zum Ende des Augusts oder erfrorene Obdachlose im Winter Download Artikel als PDF<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-2094","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-klima"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2094","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2094"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2094\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2120,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2094\/revisions\/2120"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2094"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2094"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2094"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}