{"id":2070,"date":"2018-10-11T09:43:01","date_gmt":"2018-10-11T07:43:01","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=2070"},"modified":"2018-10-12T10:51:53","modified_gmt":"2018-10-12T08:51:53","slug":"die-vergiftung-des-klimas-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/10\/11\/die-vergiftung-des-klimas-2\/","title":{"rendered":"Die Vergiftung des Klimas"},"content":{"rendered":"<h5><strong>Kapitel 2: CO2, Temperatur und der Treibhausgaseffekt<br \/>\n<\/strong><\/h5>\n<p>Kl\u00e4ren wir zun\u00e4chst einmal, ob eine h\u00f6here Temperatur mit einer h\u00f6heren CO2-Konzentration in der Athmosph\u00e4re zusammen auftritt. Eine positive Antwort darauf erh\u00e4lt man aus der Untersuchung der Eiszeiten. <!--more-->Bohrkerne aus alten Gletschern lassen sich \u00e4hnlich Baumscheiben und auch mit anderen Methoden altersm\u00e4\u00dfig zuordnen, und eingeschlossene Gasbl\u00e4schen k\u00f6nnen wiederum auf ihren CO2-Gehalt analysiert werden, womit R\u00fcckschl\u00fcsse auf den CO2-Gehalt der Athmosph\u00e4re m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/berner6.12sm.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2045\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/berner6.12sm.gif\" alt=\"\" width=\"518\" height=\"355\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dazu muss man Eiskerne aus der Antarktis auswerten, weil nur dort tats\u00e4chlich stabiles Eis \u00fcber den notwendigen Zeitrahmen hinweg vorlag. Eiszeiten sind aber vorzusgweise eine Erscheinung der Nordhalbkugel. Verbindliche Aussagen sind somit nur m\u00f6glich, wenn die Durchmischung der Athmosph\u00e4re gr\u00fcndlich ist und nicht \u00f6rtlich unterschiedliche Konzentrationen aufweist. Man ist sich anscheinend einig, dass das der Fall ist (Messdaten habe ich nicht gefunden).<\/p>\n<p>Um die Temperaturen zu bestimmen, gibt es verschiedene Methoden. Eine besteht in der Messung des Verh\u00e4ltnisses verschiedener Isotope eines Elementes im Eis, beispielsweise eine hochaufl\u00f6sende Sauerstoffisotopenanalyse von O\u00b9\u2076 und O\u00b9\u2078. Diese liefert direkt Daten vor Ort oder auch aus entfernten Gegenden aus Sedimenten, weil die Isotope temperaturabh\u00e4ngig in verschiedene Materialien eingebettet werden. Indirekte Methoden w\u00e4ren die Vermessung von Gletschermor\u00e4nen oder die Verbreitung von Tieren und Pflanzen.<\/p>\n<p>Aus der Grafik geht hervor, dass beide Gr\u00f6\u00dfen weitgehend miteinander korreliert sind. Kleinere Abweichung k\u00f6nnen schon daraus resultieren, dass CO2 eine globale, Temperatur aber zu einem nicht geringen Teil eine lokale Gr\u00f6\u00dfe ist. Genauere Analysen zeigen, dass die Temperatur der CO2-Konzentration jeweils einige Jahre bis Jahrhunderte vorauseilte und die Temperatur die F\u00fchrungsgr\u00f6\u00dfe ist. Mangels eiszeitlicher Industrien, die Kohle und andere fossile Brennstoffe in gr\u00f6\u00dferem Umfang verbrannt haben, widersprechen die Klimaleute dem Vorauseilen der Temperatur nicht.<\/p>\n<p>Um ihre These des durch Emission von CO2 aus fossilen Quellen verursachten Klimawandels aufrecht erhalten k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Klimaleute eine Ursache-Wirkung-Umkehr vornehmen. Die Behauptung: wenn eine h\u00f6here Temperatur eine h\u00f6here CO2-Konzentration bewirkt, dann bewirkt eine h\u00f6here CO2-Konzentration auch eine h\u00f6here Temperatur. Nun ist die Umkehrung von Ursache und Wirkung keine gegebene Sache. Wenn ein Auto mit 100 km\/h auf eine Haarnadelkurve eines Alpenpasses zurast, kann man als Wirkung problemlos prognostizieren, dass man die Reste des Autos aus der Botanik kratzen muss. Findet man ein Auto in den Felsen, muss jedoch erh\u00f6hte Geschwindigkeit nicht die Ursache gewesen sein. Gl\u00e4tte oder ein geplatzer Reifen kommen ebenfalls in Frage. Man muss genauere Untersuchungen durchf\u00fchren. Das Argument der Klimaleute ist der Treibhausgaseffekt.<\/p>\n<p>Die Energie, die die Erde einf\u00e4ngt, stammt ausschlie\u00dflich von der Sonne. Man kann messen, wie viel das ist. Im Gleichgewichtszustand muss die Erde genauso viel Energie wieder abstrahlen wie sie empf\u00e4ngt. Die Strahlungsbilanz, auf die sich die Klimaleute beziehen, sieht so aus:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/952px-Sun_climate_system_alternative_German_2008.svg_.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2073\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/952px-Sun_climate_system_alternative_German_2008.svg_.png\" alt=\"\" width=\"952\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/952px-Sun_climate_system_alternative_German_2008.svg_.png 952w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/952px-Sun_climate_system_alternative_German_2008.svg_-300x242.png 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/952px-Sun_climate_system_alternative_German_2008.svg_-768x620.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 952px) 100vw, 952px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Begr\u00fcndung: die Strahlung der Sonne wird teilweise in der Erdathmosph\u00e4re absorbiert, die von der Erdoberfl\u00e4che emittierte Gegenstrahlung ebenfalls. Was in der Erdathmosph\u00e4re absorbiert wird, wird teilweise in den Weltraum abgestrahlt, teilweise aber wieder in Richtung Erdoberfl\u00e4che. Es wird folglich Energie in der Athmosph\u00e4re eingefangen, und um einen Ausgleich herzustellen, muss die Temperatur an der Erdoberfl\u00e4che etwas steigen, damit mehr abgestrahlt wird und mehr wieder in den Weltraum gelangt. In der Hauptsache besorgt das Einfangen Wasserdampf, der daf\u00fcr sorgt, dass auf der Erde \u00fcberhaupt lebensfreundliche Temperaturen existieren. So weit sind sich alle einig.<\/p>\n<p>CO2 ist neben einigen anderen Gasen ebenfalls so ein Strahlungsf\u00e4nger, und die Berechnungen der Klimaleute gehen dahin, dass die Bilanz derzeit gest\u00f6rt ist. 0,9 W\/cm\u00b2 bleiben derzeit h\u00e4ngen, und die bodennahe Temperatur muss um einige Grad steigen, um die wieder loszuwerden. Mehr CO2 bedeutet also h\u00f6here Temperatur.<\/p>\n<p>Rein rechnerisch scheint das in Ordnung zu sein, denn auch die Leugner widersprechen der einfachen Rechnung keineswegs. Allerdings: die Bilanz weist eine Differenz von 2,5\u2030 auf, die durch eine Temperatur\u00e4nderung von 1\u00b0C = 3,6\u2030 kompensiert wird (Promille, nicht Prozent!), und alles gilt nur im weltweiten Ma\u00dfstab (<em>zum Vergleich: die Genauigkeit von Messger\u00e4ten, die man im Haushalt verwenden kann, liegt meist in der Gegend von 20\u2030=2%<\/em>). Hinreichend genau bekannte und konstante Einstrahlung unterstellt, darf man das komplexe System Erde so weit vereinfachen, wie es diese Grafik ausdr\u00fcckt, und kann man das \u00fcberhaupt noch zuverl\u00e4ssig messen? Oder ergibt sich aus den ziemlich komplexen Modellen der Klimaleute, die an verschiedenen Stellen zwangsweise Sch\u00e4tzwerte einsetzen m\u00fcssen, nicht eine unangemessene Zahlengl\u00e4ubigkeit? Wer solche Fragen stellt, geh\u00f6rt bereits zu den Leugnern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/10\/10\/die-vergiftung-des-klimas\/\">zu Kapitel 1<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/10\/12\/die-vergiftung-des-klimas-3\/\">zu Kapitel 3<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 2: CO2, Temperatur und der Treibhausgaseffekt Kl\u00e4ren wir zun\u00e4chst einmal, ob eine h\u00f6here Temperatur mit einer h\u00f6heren CO2-Konzentration in der Athmosph\u00e4re zusammen auftritt. Eine positive Antwort darauf erh\u00e4lt man aus der Untersuchung der Eiszeiten. 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