{"id":1887,"date":"2018-09-17T10:45:59","date_gmt":"2018-09-17T08:45:59","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=1887"},"modified":"2018-09-17T12:48:25","modified_gmt":"2018-09-17T10:48:25","slug":"eine-kurze-geschichte-der-menschheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/09\/17\/eine-kurze-geschichte-der-menschheit\/","title":{"rendered":"Eine kurze Geschichte der Menschheit"},"content":{"rendered":"<h4 class=\"western\">Kapitel 1: Ein spektakul\u00e4rer Beginn<\/h4>\n<p class=\"western\">Abgesehen von religi\u00f6sen Hardlinern, die den Tag der Entstehung der Erde mitsamt allem, was drauf lebt, auf den 23.10.4004 vor Christus legen (die Uhrzeit ist noch umstritten), weil an diesem Tag irgendein Typ mit dem Namen Gott auf die Idee kam, Erde und Menschen zu erschaffen, d\u00fcrfte es allgemein akzeptiert sein, dass der Mensch biologisch nichts Besonderes, sondern Mitglied der Ordnung der Primaten und hier mit einigen anderen Arten die Familie der Hominiden bildet. <!--more-->Die Gruppe der Hardliner umfasst allerdings nach Untersuchungen <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/wissen\/natur\/kreationismus-am-23-10-4004-v--chr--schuf-gott-die-welt-3273374.html\">bis zu einem Drittel<\/a> der so genannten zivilisierten Menschheit, und die \u00dcbersetzung des Begriffs &#8222;Primaten&#8220; (Herrentiere) d\u00fcrfte eine Anzahl politisch korrekt denkender Leute ebenfalls auf diese Seite ziehen, was nun auch wieder dem Begriff Hominidae = Menschenaffen etwas Interpretationsspielraum verschafft.<\/p>\n<p class=\"western\">Nach l\u00e4ngerem zeitlichem Dahind\u00fcmpeln, die die Erde damit verbrachte, alle m\u00f6glichen Dinosaurierknochen irgendwo zu vergraben (nach den Kreationisten hat das allerdings Gott am 23.10.4004 v.Chr. selbst gemacht, um seine Untat zu verschleiern und die Forschung zu t\u00e4uschen), begann die rasante Entwicklung, die zum Menschen f\u00fchrte, vor ca. 60 Millionen Jahren. Ein Meteorit der Klasse \u201ePlanetenkiller\u201c raste ungebremst in die Erde, und als sie der Staub gelegt hatte, waren die Dinosaurier als Tierklasse komplett verschwunden. Das \u201eBeherrschen\u201c der Erde \u00fcbernahmen die S\u00e4ugetiere, ein alter Zweig in der Reptilienentwicklung und fast so alt wie die Dinosaurier selbst, sowie die V\u00f6gel, eine relativ junge Abspaltung von den Dinosauriern.<\/p>\n<p class=\"western\">Das Bild ist so nat\u00fcrlich stark gesch\u00f6nt. \u201eBeherrscher\u201c passt eher zu Insekten, Spinnen und anderen Arthropoden, die genauso wie Weichtiere und viele andere aus der Gruppe Wirbellose weiter machten wie vor dem Einschlag, wenn auch in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Massenaussterben\">stark reduzierter Artenanzahl<\/a>, die Amphibien besetzten weiterhin ihre Nischen, ohne gro\u00df in eine evolution\u00e4re Entwicklung einzusteigen, und von den Reptilien, zu denen auch die Saurier gez\u00e4hlt wurden, waren grob gesprochen Schlangen, E(ide)chsen, Schildkr\u00f6ten und Krokodile weiter im Rennen. Lediglich die S\u00e4ugetiere, die bis dahin eine relativ bescheidene Nischenrolle gespielt hatten, explodierten in der Folgezeit in einem Artenreichtum, daneben nahmen auch die V\u00f6gel eine dramatische Entwicklung auf. Die folgende Grafik gibt eine \u00dcbersicht \u00fcber Massenaussterben in der gesamten Erdgeschichte (prozentualer Schwund der Arten). Solche Ereignisse hat es h\u00e4ufiger gegeben, und f\u00fcr uns scheint es besonders deshalb so dramatisch, weil es eben die Dinos erwischt hat und nicht nur ein paar schleimige oder sonstwie unscheinbare Tierchen, die einem relativ egal sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Extinction_intensity.svg_.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1889 size-full\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Extinction_intensity.svg_.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"625\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Extinction_intensity.svg_.png 1024w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Extinction_intensity.svg_-300x183.png 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Extinction_intensity.svg_-768x469.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"western\">Wer jetzt meint, mit dem <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Meteorit-loeschte-Dinos-aus-article761046.html\">Big Bang vor 66 Mio Jahren sei alles klar<\/a>, der irrt,\u00a0 denn vielen Forschungen zur Folge war der <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/dinosaurier-aussterben-begann-schon-vor-meteoriten-einschlag-a-1087872.html\">Meteoriteneinschlag nicht das einzige kritische Ereignis<\/a> und manche halten <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/yucatan-meteorit-mega-einschlag-hatte-kaum-auswirkungen-auf-europa-a-657879.html\">ihn gar f\u00fcr nebens\u00e4chlich<\/a>. Die Lage ist damit so klar wie die spektakul\u00e4ren Abbildungen seri\u00f6s sind, denn der Felsbrocken war nur ca. 10 km gro\u00df und nicht mehrere 100 km, wie auf den Fotosimulationen gezeigt. Klar ist:\u00a0 Bereits vorher und nachher kam es zu verst\u00e4rkter Vulkant\u00e4tigkeit, allerdings in geologisch relativ kurzen Zeitr\u00e4umen, weshalb das lange \u00fcbersehen wurde. Die Dinosaurier scheinen schon vor dem Einschlag zahlenm\u00e4\u00dfig abgenommen zu haben, was einige Fundamentalisten unter den Forschern veranlasst, anzunehmen, das Ende der Dinos sei schon vorher eingel\u00e4utet worden und sie seien auch ohne den Meteoriten ausgestorben. Der Big Bang w\u00e4re dann lediglich ein Beschleuniger gewesen. Das klingt zwar gut \u2013 da hat lediglich noch einmal jemand nach getreten, damit der Tote wirklich tot ist \u2013 erkl\u00e4rt aber im Grunde auch wenig.<\/p>\n<p class=\"western\">Machen wir uns einmal ein eigenes Bild und fragen uns als Finger\u00fcbung an dieser Stelle nach m\u00f6glichen Ursachen\/Erkl\u00e4rungen f\u00fcr diese Entwicklung. Warum waren die S\u00e4ugetiere so lange in einer Warteposition, aus der sie nicht heraus kamen, und warum starben von den Gro\u00dftieren lediglich die Dinosaurier aus, und zwar komplett. Die Ereignisse erwischten ja nach Sch\u00e4tzungen bis zu ca. 70% aller Tier- und Pflanzenarten, aber nur die Dino als ganze Gruppe.<\/p>\n<p class=\"western\">Schauen wir einmal genauer auf die verschiedenen Gruppen. Die S\u00e4ugetiere haben im Laufe ihrer Entwicklung schon sehr fr\u00fch die Ovovivipari zur Viviparie entwickelt, d.h. die Eier, aus denen die Jungtiere schl\u00fcpfen, wurden (vermutlich) zun\u00e4chst im K\u00f6rper ausgebr\u00fctet, wie das einige Schlangenarten heute ebenfalls machen, und schlie\u00dflich wurde komplett auf die Eibildung verzichtet und die Embryos direkt vom Muttertier ern\u00e4hrt, was wesentlich weiter entwickelte Jungetiere bei der Geburt erm\u00f6glicht. Das hat aber auch hohe Anforderungen an den Stoffwechsel des Muttertieres, so dass (vermutlich parallel) die Warmbl\u00fctereigenschaften herausgebildet wurden, d.h. die K\u00f6rpertemperatur und damit auch der Stoffwechsel wird nicht von der Umgebung bestimmt, sondern der K\u00f6rper regelt sie selbst und die komplexen Entwicklungen, die ein Embryo durchl\u00e4uft, k\u00f6nnen \u00fcber lange Zeiten genau gesteuert werden.<\/p>\n<p class=\"western\">Die weiterhin Eier legenden Saurier im engeren Sinne schlugen im Laufe der Entwicklung ebenfalls den Weg zum Warmbl\u00fcter ein, aber aus anderen Gr\u00fcnden. Die k\u00f6rperlichen Leistungen von wechselwarmen Tieren k\u00f6nnen zwar durchaus eindrucksvoll sein, aber nicht die Leistungen, die man Dinos aufgrund ihres riesigen K\u00f6rperbaus und anderer Spuren unterstellen muss. Auch das war nur mit einer eigenen Temperaturregelung und besserer Stoffwechselsteuerung m\u00f6glich. Als Indiz f\u00fcr diese These kann man die ebenfalls warmbl\u00fctigen V\u00f6gel heranziehen, die ja ein Ableger der Dinos sind. Alle anderen Gruppen, zu denen die heute lebenden Reptilien geh\u00f6ren, verblieben im Status wechselwarm.<\/p>\n<p class=\"western\">Eier legen ist im Vergleich mit Nachkommen austragen ein eher leichtes Gesch\u00e4ft. Eier sind schnell in gr\u00f6\u00dferer Anzahl produziert, die Muttertiere werden k\u00f6rperlich nur m\u00e4\u00dfig belastet, und geht mal ein Gelege verloren, ist auch schnell ein neues gelegt. Zudem belegen Fossilien, dass die Dinos Brutpflege betrieben, so dass man von einer gr\u00f6\u00dferen Nachkommenzahl ausgehen kann. Die Zahl der Nachkommen bei S\u00e4ugetieren ist hingegen in einer Tragperiode deutlich begrenzter, die Periodenfolge durch die Tragedauer begrenzt und (vermutlich, das ist wieder eine Spekulation) die Muttertiere durch den wachsenden Inhalt physisch st\u00e4rker gef\u00e4hrdet und noch mehr auf Nahrungsaufnahme angewiesen. Im Gegenzug ist der relative Fortpflanzungserfolg gr\u00f6\u00dfer, da die Nachkommen im Muttertier besser und l\u00e4nger gesch\u00fctzt sind als ein frei liegendes Gelege.<\/p>\n<p class=\"western\">Geht man aufgrund der k\u00f6rpereigenen Temperaturregelung von \u00e4hnlicher k\u00f6rperlicher Leistungsf\u00e4higkeit aus, hatten die Dinos einen Vorteil: sie konnten durch gro\u00dfe Eierzahl und Brutpflege erreichen, sich st\u00e4rker zu vermehren als S\u00e4ugetiere und sie so \u00fcber lange Zeiten hinweg in die Schranken verweisen; andererseits ist das S\u00e4ugetiermodell vom Ansatz her nun auch wieder so gut, dass eine vollst\u00e4ndige Ausrottung mehr als unwahrscheinlich wird. Kurz, den Dinos geh\u00f6rte die Welt und den S\u00e4ugetieren die Nische, womit wir eine plausible Erkl\u00e4rung f\u00fcr Teil 1 des Problems h\u00e4tten.<\/p>\n<p class=\"western\">Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung f\u00fcr Teil 2 ergibt sich aus der Beobachtung, dass selektiv nur die Gruppe der eierlegenden Warmbl\u00fcter ausgestorben ist, von den V\u00f6geln einmal abgesehen. Hat den Dinos das Erfolgsmodell \u201eWarmbl\u00fcter\u201c letztlich das Genick gebrochen? Die Eigenschaft \u201eWarmbl\u00fcter\u201c ist in den Organismen ziemlich fundamental angelegt und verlangt bereits Ma\u00dfnahmen zur Temperaturregulierung w\u00e4hrend der Embryonalentwicklung in den Eiern. V\u00f6gel betreiben daher eine ausgesprochen intensive Brutpflege durch das Bebr\u00fcten der Eier, und dass sie das auf sich nehmen und kein Vogel sich w\u00e4hrend der letzten 60.000.000 Jahren mit dem Gedanken der Ovoviviparie besch\u00e4ftigt hat, best\u00e4tigt die oben angestellten \u00dcberlegungen zu Sauriern und S\u00e4ugetieren. F\u00e4llt das Br\u00fcten zu lange aus, f\u00e4llt auch das Schl\u00fcpfen aus.<\/p>\n<p class=\"western\">Auch Dinosaurier betrieben Brutpflege, und ausgehend vom Vogelmodell war das (vermutlich) nicht ganz freiwillig, selbst wenn die Wissenschaft sich oft erstaunt gibt, wenn sie Hinweise darauf findet. Auch ihre Eier entwickelten sich wohl nur bei bestimmter Pflege bis zum Schl\u00fcpfen, und Funde von verlassenen Gelegen mit intakten Eiern sprechen f\u00fcr dieses Modell. Nun kann sich selbst ein kleiner 800 kg-Dino ohne Federn nicht so ohne weiteres auf seine Eier setzen, um zu br\u00fcten. Der Erfolg w\u00e4re mit Null zu beziffern. Die Dinos m\u00fcssen also andere Formen der Brutpflege betrieben haben, bei der die Umwelt mehr Mitspracherecht hat. Man findet Ans\u00e4tze dazu bei den Krokodilen, die ihre Eier in Komposthaufen ausbr\u00fcten und die Innentemperatur durch Hinzuf\u00fcgen oder Wegnahme von Material regulieren, und auch wenige Vogelarten bedienen sich dieses Modells.<\/p>\n<p class=\"western\">An der Stelle kommen die Vulkane und der Meteor ins Spiel. Nach fast 200 Millionen Jahren war das Brutgesch\u00e4ft professionell eingespielt, und pl\u00f6tzlich spielt in kurzer Zeit die Umwelt nicht mehr mit. Es wurde zu kalt, es wurde zu warm \u2013 und schon waren die externen Regelmechanismen \u00fcberlastet und der Bruterfolg ging zur\u00fcck. Ob nun der Vulkanismus gen\u00fcgt h\u00e4tte, dem Platzhirsch den Garaus zu machen? \u2013 Ich halte das nicht f\u00fcr wahrscheinlich. Solche Vorg\u00e4nge sind insgesamt doch zu langsam und zu wenig global angelegt, als dass die Evolution im globalen Ma\u00dfstab damit nicht fertig werden k\u00f6nnte. Vielleicht h\u00e4tten die S\u00e4ugetiere einen Aufschwung erlebt, aber die Dinos w\u00e4ren mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht komplett verschwunden.<\/p>\n<p class=\"western\">Der finale Schlag war vermutlich in der Tat der Meteor, der weltweit auf einen Schlag die Bedingungen schlagartig f\u00fcr so lange Zeit kippen lie\u00df, dass schlie\u00dflich auch die letzten Dinos die B\u00fchne verlie\u00dfen. Nat\u00fcrlich nicht nur aufgrund eines totalen Brutausfalls &#8211; da kommen, wie immer, ganze Reaktionsketten hinzu. Eine hohe Anzahl an Nachkommen ist auch mit einer hohen Verlustanzahl durch Predatoren verkn\u00fcpft, so dass sich ein Gleichgewicht ergibt. Sinkt die Zahl der Nachkommen unter die Verlustrate und bleibt dieser Zustand \u00fcber viele Generationen hinweg bestehen, weil die Predatoren ern\u00e4hrungstechnisch besser aufgestellt sind und ihren Vorsprung wahren, ist trotzdem nach einiger Zeit Schluss, wobei es der Natur bei dem Prozess auf ein paar Hunderttausend bis Millionen Jahre nicht ankommt, die Wissenschaft aber diese Messgenauigkeit kaum erreicht. Der Vollst\u00e4ndigkeit halber ist zu bemerken, dass auch die aquatisch lebenden Dinosaurier und die Flugdinos von der Katastrophe erwischt wurden. Man kann nur spekulieren, wie sich Plesiosaurier oder die walgro\u00dfen Pliosaurier vermehrten (Ovoviviparie?), aber auch sie erwischte es, wobei sie mangels Nahrung m\u00f6glicherweise schlicht verhungerten und das Brutgesch\u00e4ft nicht der Grund war.<\/p>\n<p class=\"western\">Warum \u00fcberlebten nun ausgerechnet V\u00f6gel und wechselwarme Verwandte der Dinos sowie Amphibien? V\u00f6gel betreiben mit dem Br\u00fcten eine deutlich intensivere Brutpflege als die riesigen Dinosaurier. Die Federn erm\u00f6glichen es ihnen, ihre Eier durch ihr eigene K\u00f6rperw\u00e4rme zu versorgen, was bereits den nackten Flugdinosauriern nicht m\u00f6glich war. Sie sind damit deutlich weniger abh\u00e4ngig von den Unbillen der Umwelt. Zudem sind sie deutlich mobiler: ist in Polen schlechtes Wetter, br\u00fcten sie eben in Irland. \u00c4hnlich umwelttoleranter geht es bei den wechselwarmen Verwandten zu. Hier sind es allerdings die Eier, denen die Umwelt weniger anhaben kann und die sich auch in k\u00e4lteren oder w\u00e4rmeren Umgebungen entwickeln k\u00f6nnen. Die Vulkant\u00e4tigkeit war f\u00fcr beide Gruppen wie auch f\u00fcr die S\u00e4ugetiere ein eher marginales Problem, und der Meteoriteneinschlag war mit dem hohen Artenverlust wohl hart an der Grenze, aber eben doch nicht stark genug, um alles auf Null zu stellen.<\/p>\n<p class=\"western\">Von da ab ging es dann zwar nicht rasend schnell, aber immerhin zielstrebig voran. Die Primatenentwicklung setzte vor ca. 55 Millionen Jahren an, wobei die Gruppe als solche mit einem Alter von 80-90 Millionen schon vor dem gro\u00dfen Knall pr\u00e4sent war. Affen im eigentlichen Sinn scheint es seit ca. 30-40 Millionen Jahren zu geben, was aber nicht ganz einfach festzustellen ist, da es sich um Waldbewohner handelt, bei denen die Fossillage nicht besonders \u00fcppig ausf\u00e4llt. Die Entwicklung zu den Menschenaffen scheint vor ca. 20 Millionen Jahren begonnen zu haben, und die Entwicklungslinien, die zu den Menschen f\u00fchrt, sind vermutlich um die 10 Millionen Jahre alt. Wann der Mensch im Sinne eines Menschen entstand ist strittig, aber wir bewegen uns mit der Frage in erstaunlich kleinen Zeitr\u00e4umen von teilweise weniger als 1 Million Jahren, was gemessen an den 60 Millionen Jahren seit dem Big Bang schon recht wenig ist. Aber genau diese Zeit soll uns im Weiteren besch\u00e4ftigen. Aber zuvor schauen wir noch auf zwei andere Sachen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/09\/17\/eine-kurze-geschichte-der-menschheit-2\/\">zu Kapitel 2<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 1: Ein spektakul\u00e4rer Beginn Abgesehen von religi\u00f6sen Hardlinern, die den Tag der Entstehung der Erde mitsamt allem, was drauf lebt, auf den 23.10.4004 vor Christus legen (die Uhrzeit ist noch umstritten), weil an diesem Tag irgendein Typ mit dem Namen Gott auf die Idee kam, Erde und Menschen zu erschaffen, d\u00fcrfte es allgemein akzeptiert &hellip; <a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/09\/17\/eine-kurze-geschichte-der-menschheit\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Eine kurze Geschichte der Menschheit<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1887","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissenschaft"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1887","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1887"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1887\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1898,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1887\/revisions\/1898"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1887"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1887"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1887"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}