{"id":1838,"date":"2018-08-07T18:15:50","date_gmt":"2018-08-07T16:15:50","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=1838"},"modified":"2018-08-07T18:18:53","modified_gmt":"2018-08-07T16:18:53","slug":"schildbuerger-sind-eigentlich-harmlos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/08\/07\/schildbuerger-sind-eigentlich-harmlos\/","title":{"rendered":"Schildb\u00fcrger sind eigentlich harmlos &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230; wenn man sich die Praxis in Migrationsfragen anschaut. Hier einige Beispiele aus der NZZ:<!--more--><\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Ali Omumi ist eigentlich genau der Typ Immigrant, den Schweden gerne haben m\u00f6chte. Der heute 38-j\u00e4hrige Iraner war mit seiner Familie 2015 in Schweden angekommen, um eine Stelle bei einem Software-Startup anzutreten. Er zeigte sich als t\u00fcchtiger Mitarbeiter, und so f\u00fchrte ihn seine berufliche Laufbahn bald zu gr\u00f6sseren industriellen Arbeitgebern: zum globalen Windturbinen-Marktf\u00fchrer Vestas und zuletzt zum Technologiekonzern ABB. Dort arbeitete Omumi als Manager im Verkauf, als ihn im Mai dieses Jahres ein Brief von Migrationsverket, der schwedischen Einwanderungsbeh\u00f6rde, erreichte. Es wurde ihm mitgeteilt, dass er samt Familie binnen eines Monats das Land zu verlassen habe \u2013 wegen Unterlassungen bei der Organisation seines ersten Arbeitsverh\u00e4ltnisses. Seine Arbeitsbewilligung k\u00f6nne deshalb nicht verl\u00e4ngert werden.<\/p>\n<p class=\"text regwalled\">F\u00fcr die Unterlassungen traf Omumi keine Schuld. Nachdem er vom ersten Arbeitgeber zu Vestas gewechselt hatte, kam bei der Durchsicht der Dokumentation ans Licht, dass er beim Startup die ersten drei Wochen gearbeitet hatte, ohne dass die arbeitsrechtlich vorgeschriebenen Policen f\u00fcr Unfall- und Lebensversicherung bereits aktiv gewesen w\u00e4ren. Weitere Pflichtversicherungen, n\u00e4mlich die Kranken- und die Rentenversicherung, waren wegen eines administrativen Fehlers \u00fcberhaupt ohne Best\u00e4tigung seitens der Versicherungsgesellschaften geblieben. Hinsichtlich der Rentenversicherung liess sich das r\u00fcckwirkend bereinigen, nicht aber bei der Krankenversicherung. Die betreffende Firma war nicht willens, eine Police f\u00fcr eine Zeit abzuschliessen, die bereits vorbei war.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Es geht sogar noch absurder: ein Iraker, der als Mechaniker arbeitete, sollte abgeschoben werden, weil er zu wenig Urlaub genommen hatte. Kein Witz! Er hat ein paar Tage Urlaub verfallen lassen und soll deshalb das Land verlassen.<\/p>\n<blockquote><p>Es ist grotesk, dass jedes Jahr Hunderten von aussereurop\u00e4ischen Arbeitskr\u00e4ften eine Verl\u00e4ngerung ihrer Arbeitsbewilligung verweigert wird wegen administrativer Fehler und Bagatellen, f\u00fcr die sie selber nicht verantwortlich sind. Die Existenzen ganzer Familien werden dadurch auf den Kopf gestellt; mit arbeitenden Eltern, die nicht dem Sozialstaat auf der Tasche liegen, sondern Steuern bezahlen und zum Gemeinwesen beitragen, und Kindern, die in Schweden zur Schule gehen, die Sprache sprechen und oftmals nur noch schwache Verbindungen zum Herkunftsland ihrer Eltern haben.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dabei haben die Schweden fast noch mehr Probleme mit integrationsunwilligen Migranten als wir. In Malm\u00f6 unterstehen ganze Stadtteile nicht mehr der staatlichen Kontrolle, Hilfskr\u00e4fte k\u00f6nnen nur mit massivem Polizeischutz in die Viertel hinein, und selbst <a href=\"https:\/\/deutsche-wirtschafts-nachrichten.de\/2018\/01\/18\/schweden-erwaegt-einsatz-der-armee-im-inland\/\">Regierungsparteien diskutieren ganz ernsthaft den Einsatz der Armee<\/a>, um der Lage wieder Herr zu werden.<\/p>\n<p>Wer meint, dass sei nur in Schweden so, der irrt. Auch in Deutschland hat der Migrant, der durch Arbeit seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie verdient und Sozialabgaben zahlt, die besten Aussichten, erfolgreich ausgewiesen zu werden. Anw\u00e4lte, Gr\u00fcne und andere Schmarotzer k\u00fcmmern sich stets um parasitierende oder kriminelle Elemente, aber nie um ehrlich arbeitende Leute. Geht es aber um einen Sami A., mutma\u00dflicher Al Kaida-Aktivist, den Terroristen Anis Amri, t\u00fcrkische Schwerstkriminelle (inzwischen mehrere hundert Schwerstkriminelle, die hier auf Staatskosten gep\u00e4ppelt und nicht abgeschoben werden), rotten sich gleich hunderte besorgter B\u00fcrger zusammen, um eine Abschiebung zu verhindern. Besonders krasser Fall: somalische Seer\u00e4uber, die ein deutsches Schiff gekapert hatten, wurden mit viel Tamtam und Brimborium in die Republik geholt, um ihnen hier den Prozess zu machen, erhielten l\u00e4cherliche Strafen, die eher an Schwarzfahren erinnern, und leben inzwischen hier mit Familie auf Kosten des Sozialamts bestens versorgt in Hamburg.<\/p>\n<p>Anders als bei der ersten Gruppe muss man dar\u00fcber hinaus davon ausgehen, dass diese Leute Deutschland nie wieder verlassen werden. W\u00e4hrend es kein Problem ist, wie in Schweden ganze arbeitende Familien auszuweisen (ist ja alles formal rechtens, selbst so ein Unfug wie der nicht genommene Urlaub, d.h. Klagen werden oft gar nicht erst angenommen), k\u00f6nnen sich Schmarotzer jahrelang durch alle Instanzen klagen, und selbst wenn hinterher die Ausweisung korrekt ist, ist so viel Zeit ins Land gegangen, dass sie erst einmal geduldet werden, und l\u00e4uft die Duldung ab, l\u00e4sst man sie trotzdem hier, weil es zu aufwendig ist, sich weiter um eine Ausschaffung zu k\u00fcmmern. Das Zahlen der Sozialhilfe ist allerdings anscheinend nicht zu aufwendig. Das l\u00e4uft auch ohne jede Rechtsgrundlage problemlos weiter.<\/p>\n<p>Wenn man in soziale Netzwerke hinein schaut, st\u00f6\u00dft man schnell auf allerlei Gejammer \u00fcber den Ausverkauf unserer Gesellschaft. Aber mal ganz ehrlich: mit Blick auf die Schedische und die Deutsche Gesellschaft bin ich der Ansicht, dass<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">bestimmte Gesellschaften es einfach verdienen, von der Erdoberfl\u00e4che zu verschwinden.<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; wenn man sich die Praxis in Migrationsfragen anschaut. 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