{"id":1763,"date":"2018-07-10T09:20:26","date_gmt":"2018-07-10T07:20:26","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=1763"},"modified":"2018-07-10T09:20:26","modified_gmt":"2018-07-10T07:20:26","slug":"menschenrechte-finde-den-fehler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/07\/10\/menschenrechte-finde-den-fehler\/","title":{"rendered":"Menschenrechte &#8211; finde den Fehler !"},"content":{"rendered":"<p>Ob nun Fl\u00fcchtlinge, Wirtschaftsmigranten oder Handelsbeziehungen, sp\u00e4testens nach 3 S\u00e4tzen ist die \u00f6ffentlichen Diskussion bei den Menschenrechten angelangt. Mit \u201e\u00f6ffentlicher Diskussion\u201c werden heute \u00fcbrigens <!--more-->ellenlange Monologe von Politikern und Qualit\u00e4tsjournalisten beschrieben, die die vereinheitlichte ver\u00f6ffentlichte Meinung pr\u00e4sentieren, gegen die es kein Widerspruchsrecht gibt. Wer dennoch mit der Meinung \u201edas k\u00f6nnte man auch anders machen\u201c auftritt, sollte nach Ansicht vieler aufrechter Demokraten selbst aus Sportvereinen (<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/eintracht-frankfurt-laesst-afd-politiker-nicht-in-den-verein-15440263.html\">Eintracht Frankfurt<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/sport\/fussball\/bundesliga\/hsv-antrag-auf-ausschluss-von-afd-mitgliedern-15414476.html\">Hamburger SV<\/a>) ausgeschlossen werden, womit nebenbei bemerkt gleich gegen die Artikel 1, 2, 7, 12, 18, 19, 20, 22 und 27 versto\u00dfen wird. So weit vorab zur Beachtung der Menschenrechte im Lager der Menschenrechtsaktivisten.<\/p>\n<p>Was sind eigentlich die Menschenrechte? Vermutlich machen sich recht wenige die M\u00fche, das man nachzuschauen. Die Menschenrechte bestehen aus 30 Artikeln (das ist eine ganze Menge), die man im Internet findet, z.B. bei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Menschenrechte\">wikipedia<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.amnesty.de\/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte\">Amnesty International<\/a> oder f\u00fcr moderne Jugendliche, die dem Lesen eher wenig m\u00e4chtig sind, auch als <a href=\"https:\/\/www.menschenrechte.jugendnetz.de\/menschenrechte\/artikel-1-30\/\">Bildergeschichte<\/a>. Geht man die Liste durch, f\u00e4llt auf, dass je nach Blickwinkel alles und jedes durch Menschenrechte begr\u00fcndbar ist, und zwar f\u00fcr jeden Blickwinkel. Nehmen wir das Migrationsproblem, l\u00e4sst sich die Ansicht der NGOs, die im Mittelmeer Schlepperdienste betreiben, dass jeder das Recht hat, in unser Land zu kommen und sich so daneben zu benehmen, wie es viele Migranten leider tun, genauso leicht belegen wie die Hilfslosigkeit des Staates, damit umzugehen. Allerdings kann man die Sache auch umdrehen. Mit der gleichen spitzfindigen Argumentation wie von Seiten der Gutis wird in der Behandlung der Einheimischen gegen\u00fcber den Migranten aufgrund der Zuwanderung gegen eine ganze Reihe von Artikeln versto\u00dfen. Ich \u00fcberlasse es dem Leser, entsprechend spitzfindige Begr\u00fcndungen zu finden.<\/p>\n<p>Einen will ich hier aber doch vortragen: die NGOs finanzieren sich bei ihren Schlepperdiensten aus Spenden, darunter auch eine Reihe so genannter Promis wie <a href=\"https:\/\/www.jetzt.de\/politik\/jan-boehmermann-sammelt-geld-fuer-rechtsbeistand-der-lifeline\">B\u00f6hmermann<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.journalistenwatch.com\/2018\/07\/09\/der-system-kasper\/\">Heufer-Umlauf<\/a>, die mit ziemlich geistlosem Unfug zu viel Geld verdienen. Die Gelder flie\u00dfen aber nur, wenn die \u201eGeretteten\u201c auch in EU-Staaten abgeliefert werden, weshalb sich die NGO-Schlepper auch weigern, die aus dem Meer gefischten an die <a href=\"https:\/\/www.unzensuriert.at\/content\/0023544-Wie-aus-weniger-Fluechtlingen-mehr-werden-Fake-News-aus-2015-spaetestens-jetzt\">20 km entfernte libysche K\u00fcste<\/a> zur\u00fcck zu bringen und lieber 500 km entfernte EU-H\u00e4fen ansteuern. Es geht also nicht ums Retten sondern eher darum, den wei\u00dfen Europ\u00e4er mit einer ausreichenden Anzahl von Negern zu umgeben. Nun w\u00e4re gegen die Verfrachtung der Leute nach hier nichts einzuwenden, wenn die NGOs auch f\u00fcr deren Unterhalt hier gerade stehen w\u00fcrden. Tun sie nicht, denn wie das endet, ist bekannt. Also mal verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig betrachtet, wenden die NGOs allenfalls einige Tausend Euro f\u00fcr das Schleppen auf, dr\u00fccken aber die Folgekosten, die sich \u00fcber mehrere Hunderttausend aufsummieren, der Allgemeinheit auf, und zwar zwangsweise, und das obendrein f\u00fcr Leute, die selbst mit den Menschenrechten nichts bis gar nichts am Hut haben. Aus Sicht der Menschenrechte (Art. 17, Recht auf Eigentum, und zwar auch f\u00fcr die Einheimischen!) l\u00e4sst sich damit ohne Weiteres der Straftatbestand der N\u00f6tigung begr\u00fcnden, womit das rechtliche Vorgehen gegen die NGO-Schlepper seine Richtigkeit hat, auch wenn sich derzeit niemand traut, das mal so beim Namen zu nennen.<\/p>\n<p>Wenn man den Bereich Wirtschaftsbeziehungen betrachtet, ist ja auch gerne von der Verletzung von Menschenrechten die Rede. Beim Thema China wird beispielsweise dann auch gerne der etwas freiz\u00fcgige Umgang mit Urheberrechten zitiert, der aber so gar nicht in den Menschenrechten verankert ist. Mit ziemlich viel Spitzfindigkeit k\u00f6nnte man sich nat\u00fcrlich auf das Eigentumsrecht beziehen, was aber von der Gegenseite mit Sicherheit leicht mit ebenso viel Spitzfindigkeit gekontert werden kann. Der einzige wirklich wirksame Artikel w\u00e4re Art. 21, der die Demokratie aus Menschenrecht festschreibt. Wieso eigentlich? Was hat Demokratie mit Menschenrechten zu tun? Schon in der Gro\u00dffamilie herrscht keine Demokratie, und in den EU-Strukturen steckt herzlich wenig Demokratie drin. Bei anderen Artikeln finden sich graduelle Unterschiede, z.B. Meinungsfreiheit. Die ist hier ja auch nicht mehr sehr weit ausgepr\u00e4gt, wenn man die real existierende Zensur in sozialen Medien betrachtet. Eine vom Mainstream abweichende Meinung kann man hier zu Lande auch nur noch dann frei \u00e4u\u00dfern, wenn man sozial so abgesichert ist, dass man auch den <a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2018\/02\/12\/antifa-oviglie\/\">Wachschutz gegen Antifa-Schl\u00e4gertrupps<\/a> aus der eigenen Tasche bezahlen kann. Und was die kritiklosen Wirtschaftsbeziehungen zu eindeutig korrupten Regimen angeht, er\u00fcbrigen sich weitere Anmerkungen. Menschenrechte in der Wirtschaftspolitik spielen nur dann eine Rolle, wenn der andere einem selbst wirtschaftlich gef\u00e4hrlich werden kann; kann man ihn auspl\u00fcndern, spielen solche Nebens\u00e4chlichkeiten keine Rolle. Und notfalls f\u00e4ngt man eben einen gerechten Krieg an, da Kriege im Sinne der Demokratie immer gerecht sind, egal, wie viele Leute dabei drauf gehen.<\/p>\n<p>Finde den Fehler (in den Menschenrechten)! Die Liste enth\u00e4lt nur Rechte, lediglich Art. 29 definiert sehr vorsichtig Pflichten, allerdings (in der Fassung von AI) so, dass sich jeder Migrant sehr leicht darum dr\u00fccken kann, und Art. 30 beschr\u00e4nkt wiederum den Staat, tats\u00e4chlich Pflichten zu definieren. Und da liegt der Fehler: das v\u00f6llige Fehlen der Definition von Pflichten! Ich habe das (Menschen)Recht, Eigentum zu besitzen, klar, aber ich habe aber auch die (Nicht-Menschen)Pflicht, das Eigentum erst einmal ordnungsgem\u00e4\u00df zu erwerben und nicht irgendwo zusammen zu klauen. Oder einmal anders herum ausgedr\u00fcckt, ich habe die (Menschen)Pflicht, andere in Not zu unterst\u00fctzen, aber ich habe auch das (Nicht-Menschen)Recht, diese Unterst\u00fctzung selbst zu definieren, denn sie greift in mein (Menschen)Recht des Eigentums ein, und was ich davon anderen \u00fcberlasse, muss auch in Einklang mit meinen eigenen Lebensvorstellungen stehen (dazu gibt es auch andere Menschenrechte).<\/p>\n<p>Die Definition der Menschenrechte sind ja ganz niedlich, aber wirklich funktionieren kann das nur, wenn eine Reziprozit\u00e4t zwischen Rechten und Pflichten besteht. Und die besteht derzeit eben nicht. Gutmenschen sehen nur die Rechte, wobei sie der Illusion erliegen, dass sie wirtschaftlich so gut da stehen, dass nur die anderen die Folgen ihrer Einseitigkeit zu tragen haben. Es hat nichts mit Menschenrechten zu tun, wenn sich Leute aus Zentralafrika bis zur Mittelmeerk\u00fcste durch qu\u00e4len und mit dem Betreten eines Schlauchbootes uneingeschr\u00e4nktes Recht auf eine lebenslange soziale H\u00e4ngematte erhalten. Gleiches gilt f\u00fcr Ausgewiesene, die sich ein zweites Mal zur\u00fcck mogeln und nun ebenfalls lebenslanges Aufenthaltsrecht bekommen. Wer hier ankommt, hat z.B. die Pflicht, zu kooperieren und sich an die hier g\u00fcltigen Menschenrechte (!) zu halten. Wenn nicht, muss er wieder gehen oder Einschr\u00e4nkungen in Kauf nehmen. Es ist geradezu pervers, wenn selbst Gerichte mit Verweis auf die Menschenrechte schwere Verst\u00f6\u00dfe gegen die Menschenrechte der hiesigen Bev\u00f6lkerung sanktionslos lassen.<\/p>\n<p>Mit der Migration werden wir weiter leben m\u00fcssen. So lange der Baba in Afrika 3 Frauen und 27 Kinder hat, wird es dort nicht besser werden, egal welche Anstrengungen unternommen werden. Im Grunde kann man nur, wie Trump, auf Abschreckung setzen, und das beinhaltet im Prinzip zun\u00e4chst nichts anderes als eine klare Festlegung der Pflichten und eine Beachtung bestehender Gesetze. Migranten m\u00f6gen ungebildet sein, aber nicht doof. So lange das Signal auf \u201eWenn du in Europa ankommst, bist du rundum versorgt. Die Chance des Scheiterns liegt bei 2%.\u201c, werden sie kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob nun Fl\u00fcchtlinge, Wirtschaftsmigranten oder Handelsbeziehungen, sp\u00e4testens nach 3 S\u00e4tzen ist die \u00f6ffentlichen Diskussion bei den Menschenrechten angelangt. 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