{"id":1592,"date":"2018-05-01T11:38:23","date_gmt":"2018-05-01T09:38:23","guid":{"rendered":"http:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=1592"},"modified":"2018-05-01T11:38:23","modified_gmt":"2018-05-01T09:38:23","slug":"vernichtung-und-selbstvernichtung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/05\/01\/vernichtung-und-selbstvernichtung\/","title":{"rendered":"Vernichtung und Selbstvernichtung"},"content":{"rendered":"<p>Wenn man sich die Geschichte des Holocaust anschaut, erf\u00e4hrt man, dass ein hoch zivilisteres Volk mit gro\u00dfem Aufwand und extremer Effizienz einen V\u00f6lkermord an einem ebenfalls hoch zivilisierten Volk, dass teilweise zum eigenen Bestand geh\u00f6rte, betrieben hat, obwohl <!--more-->die Ressourcen aufgrund des Krieges eigentlich woanders dringender ben\u00f6tigt wurden. Nahehzu jede Beh\u00f6rde war in die Organisation verwickelt, denn schlie\u00dflich musste erst einmal definiert werden, was ein Jude ist, dann mussten die in die zu vernichtende Kategorie geh\u00f6renden Juden diskriminiert, konzentriert, transportiert, ermordet und beseitigt werden. In diesem Prozess treten eine ganze Menge &#8222;Probleme&#8220; auf, an die der Leser vermutlich gar nicht denkt. Das f\u00e4ngt an bei der Erfassung des Verm\u00f6gens und sp\u00e4ter dessen Einzug\/Enteignung sowie der Erfassung und Erledigung von Verbindlichkeiten der Betreffenden und geht weiter mit der Aufl\u00f6sung von Vertr\u00e4gen, der Verwaltung der frei werdenden Wohnungen nebst der noch damit verbundenen Verpflichtungen der Deportierten und der Weitergabe an andere Bewohner,\u00a0 dem Transport gro\u00dfer Menschenmengen in Zeiten ohnehin geringer Transportkapazit\u00e4t sowie der Bezahlung des Transports, schlie\u00dflich dem Einzug und der Verwertung der pers\u00f6nlichen Habe, die die Deportieren noch mitf\u00fchren, der Aufl\u00f6sung ganzer Stadtviertel in Ghettos, der gewerbsm\u00e4\u00dfigen T\u00f6tung und der Beseitigung der Leichen. Letztlich musste ja in einem ordentlich verwalteten Staat wie dem Deutschen Reich alles rechtlich einwandfrei ablaufen und niemand durfte sich pers\u00f6nlich daran bereichern oder gesch\u00e4digt werden. Wer den Gedanken weiter ausspinnt, wird sicher noch vieles finden, was alles an Details zu Regeln ist, wenn heute jemand sang- und klanglos verschwindet, und genau das musste damals eben auch geregelt werden.<\/p>\n<p>Neben dem so entstehenden Riesenheer an Verwaltungsbeamten, die den Holocaust erm\u00f6glicht haben, ohne selbst davon direkt betroffen zu sein, w\u00fcrde man erwarten, dass das Zusammentreiben von Millionen von Menschen ebenfalls einen entsprechenden Personalbedarf verursacht. Weit gefehlt, nur wenige &#8222;Sachbearbeiter&#8220; waren an der Schnittstelle Deutsche-Juden besch\u00e4ftigt. W\u00e4hrend man sich heute vorstellt, dass ganze Polizeibatallione unterwegs gewesen sein m\u00fcssen, um Juden zu fangen und einzusperren, lief die Wirklichkeit wesentlich unprosaischer ab: auf dem Verwaltungsweg wurden den damaligen Versionen des ZdJ Verf\u00fcgungen zugestellt, und die Juden hatten selbst daf\u00fcr zu sorgen, dass das ausgef\u00fchrt wurde. Die Juden waren unter sich eben auch hoch zivilisiert und organisiert und haben bis auf den Akt des Mordes praktisch alles selbst umgesetzt. Anstelle von 500 Polizisten zum Aufst\u00f6bern von Juden waren nur 1-2 Verwaltungsmitarbeiter und ca. 50-80 j\u00fcdische Funktion\u00e4re notwendig, um f\u00fcr einige 20.000 oder mehr Juden die Deportation zu organisieren. Sie erfassten die Listen, w\u00e4hlten die Opfer f\u00fcr die Deportationen aus, stellten ihnen die Bescheide zu, wann sie wo mit einem Koffer zu erscheinen hatten und was da drin sein durfte, und die Betroffenen spielten brav und artig mit.<\/p>\n<p>Erstaunlich ist das vor allen Dingen deswegen, weil die j\u00fcdischen Organisatoren nach einiger Zeit wussten, was ablief: wenn einige 1.000 deportiert wurden, wurde auf Nachfrage bei den Deutschen stets erkl\u00e4rt, die w\u00fcrde im Osten angesiedelt und arbeiten. Allerdings war nie ein Kontak m\u00f6glich, und wenn auf dem Verwaltungswege die pers\u00f6nlichen Sachen (Kleider) wieder zur\u00fcck gelangten (einem Deutschen war es ja nicht zuzumuten, ein von einem Juden getragenes Kleidungsst\u00fcck zu tragen) und aus den Taschen Briefe und pers\u00f6nliche Dokumente purzelten (Geld und Schmuck waren nat\u00fcrlich sorgf\u00e4ltig entfernt worden), war die Sache eigentlich klar: die Eigent\u00fcmer lebten nicht mehr. Auch andere direkte Nachrichten drangen nat\u00fcrlich im Laufe der Zeit durch.<\/p>\n<p>Begr\u00fcndet wurde dies damit, dass Kooperation die Sache weniger brutal ablaufen lie\u00dfe und zu Lasten einiger m\u00f6glicherweise viele gerettet werden k\u00f6nnten (was nat\u00fcrlich Quark war, je l\u00e4nger die Aktion lief). Man berief sich auf Erfahrungen mit Pogromen seit der Zerstreuung der Juden nach dem bar-Kochba-Aufstand durch die R\u00f6mer ca. 140 n.Chr. Etwas menschennaher argumentiert haben sich die j\u00fcdischen Organisatoren aber vermutlich auch erhofft, durch die Opferung der anderen selbst davon zu kommen. Aber das nur nebenbei.<\/p>\n<p>Ebenfalls erstaunlich, dass sich niemand der Deportierten gewehrt hat. Nahezu alle sind brav in den Tod gegangen. Es wird gesch\u00e4tzt, dass die Deutschen infolge von Aufst\u00e4nden wie im Warschauer Ghetto insgesamt nicht mehr als ca. 40-50 Tote in den eigenen Reihen zu beklagen haben, bei ca. 5.5 Mio Opfern wohlgemerkt. Dieser Fatalismus, nicht wenigstens eine Gegenwehr versucht zu haben, so lange dazu noch Gelegenheit bestand, obwohl bereits jedem klar war, worauf die Sache hinauslief, scheint wenig verst\u00e4ndlich. Wirksame Gegenwehr w\u00e4re nat\u00fcrlich nicht m\u00f6glich gewesen, da die Juden trotz der gro\u00dfen Opferzahl nur im unteren Prozentbereich der Gesamtbev\u00f6lkerung rangierten (abgesehen von Polen), also eine verschwindende Minderheit waren, aber trotzdem &#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So weit die Fakten (nachzulesen in Raoul Hilberg, Die Vernichtung der europ\u00e4ischen Juden). Kann sich so etwas wiederholen? Kann ein Volk freiwillig an seiner Vernichtung mitwirken und dem noch nicht einmal Widerstand entgegen setzen? Vermutlich w\u00fcrde das jeder verneinen und die Vorg\u00e4nge auf die Geschichte der Juden zur\u00fcckf\u00fchren, die andere nicht haben und die aus dem Holocaust zumindest gelernt haben sollten, sich zu wehren. Genauer hingeschaut stimmt das allerdings anscheinend nicht.<\/p>\n<p>Zumindest in Ans\u00e4tzen erleben wir heute etwas, was vermutlich noch merkw\u00fcrdiger ist: eine Minderheit, im Kern dumm, unzivilisiert, lernresistent, gewaltbereit und arbeitsscheu, macht sich ohne eigene Verwaltungsorganisation daran, eine Mehrheit zu versklaven, und zwar bisher ziemlich erfolgreich! Mindestens in Gro\u00dfbritannien, Schweden, Deutschland und Frankreich kommen Moslems mehr oder weniger unkontrolliert und wider geltendes Recht ins Land, werden rechtswidrig geduldet und gro\u00dfz\u00fcgiger versorgt als die Altbev\u00f6lkerung und setzen ihre Lebensart und ihr Rechtsempfinden nahezu ungehindert mit Gewalt durch. Inzwischen werden gr\u00f6\u00dfere Anzahlen sogar genauso illegal von den Regierungen der L\u00e4nder selbst ins Land geholt, insgesamt eine zus\u00e4tzliche Bev\u00f6lkerung in der Gr\u00f6\u00dfenordnung einer Gro\u00dfstadt pro Jahr, der einen Sozialaufwand in fast der H\u00f6he des Verteidigungshaushalts erfordert.<\/p>\n<p>Die gesamte effiziente Verwaltung, die dazu notwendig ist, einen solchen Prozess voran zu treiben und irgendwann abzuschlie\u00dfen, wird von den Opferv\u00f6lkern gestellt und weiter entwickelt, da die Newcomer dazu gar nicht in der Lage sind. Sie w\u00fcrden verhungern oder k\u00f6nnten nur durch Raub und Kriminalit\u00e4t \u00fcberleben, was ohnehin auch so genug tun. &#8222;Recht&#8220; im Sinne der Durchsetzung von Ordnung gilt in vielen Bereichen nur noch f\u00fcr die Altbev\u00f6lkerung. Wir m\u00fcssen das nicht ausspinnen, die Fakten sind allgemein bekannt. Fast alle Beh\u00f6rden arbeiten effizient und widerspruchslos am Ausverkauf des Landes mit, denn es ist ein Trugschluss, davon auszugehen, dass eine Verwaltung, die mit \u00e4u\u00dferster Effizienz Steuererkl\u00e4rungen, Baugenehmigungen und sonstige Ma\u00dfregelungen der eigenen Bev\u00f6lkerung von sich gibt, ausgerechnet beim Thema &#8222;Ausl\u00e4nderbevorzugung&#8220; pl\u00f6tzlich keine Effizienz aufweisen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das Verhalten des Volkes erinnert ebenfalls fatal an das der Juden im Holocaust. Obwohl es doch jedem klar sein sollte, dass es nicht gottgegeben ist, dass kein Geld f\u00fcr Stra\u00dfen da ist, es nicht notwendig ist, seine Kinder in Kinderg\u00e4rten und Schulen verpr\u00fcgeln zu lassen, weil die nicht an Allah glauben oder ein Schulbrot mit Fleischwurst essen, dass es nicht angeht, dass Frauen nicht mehr alleine ohne Angst vor einem sexuellen \u00dcberfall Joggen gehen k\u00f6nnen, dass es auch m\u00f6glich ist, sich als Mehrheitsgesellschaft gegen \u00dcbergriffe zu wehren, dass bereits heute die Sozialleistungen zum gro\u00dfen Teil f\u00fcr ein arbeitsunf\u00e4higes und v\u00f6llig unkooperatives Volk draufgehen und morgen kein Geld f\u00fcr Renten f\u00fcr diejenigen da sein wird, die heute eine Willkommenskultur propagieren, dass jegliche Form unserer Kultur von diesen Leuten abgelehnt wird, dass &#8230; &#8211; obwohl es also klar ist, dass sich die V\u00f6lker (es sind ja nicht nur die Deutschen) derzeit selbst die Beine wegschie\u00dfen und morgen nur noch als Arbeitsskklaven dienen d\u00fcrfen, wenn die Ausl\u00e4nder aufgrund ihrer Geburtenrate schlie\u00dflich hier die Mehrheit stellen &#8211; oft mehr als 7 Kinder, die ebenfalls f\u00fcrstlich versorgt werden, gegen kaum 1,5 bei der Altbev\u00f6lkerung &#8211; wird von Willkommenskultur gefaselt, und die rot-gr\u00fcne Politik schickt Schl\u00e4gertrupps gegen &#8211; nein, nicht gegen die Ausl\u00e4nder, die hier Frauen und andere bel\u00e4stigen oder mit dem Messer bedrohen, sondern gegen diejenigen los, die klarsichtig die weitere Entwicklung kommen sehen und Kritik \u00fcben.<\/p>\n<p>Man hat den Juden w\u00e4hrend der NS-Zeit unterstellt, die Augen in der Hoffnung, dass der Kelch an ihnen pers\u00f6nlich vor\u00fcber geht, so lange zu verschlie\u00dfen bis es zu sp\u00e4t ist. Offenbar ist das aber keine Eigenschaft, die nur den Juden damals aufgrund ihrer Geschichte zukam. Es scheint ein allgemeiner Zug der Menschen zu sein, dass sie Probleme erst dann wahrnehmen wollen, wenn sie mittendrin stehen. Frau aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden ermordet? Ist eine andere Stadt. &#8211; Kind gesch\u00e4ndet? Ist ein anderer Stadtteil. &#8211; Deutsche Kinder in der Schule religi\u00f6s gemobbt? Meine Kinder sind schon aus der Schule raus &#8211; Das ist die typische Gutmenschendenke: so lange es mich nicht betrifft, existiert das Problem nicht, und wer sich \u00fcber ein nicht existierendes Problem aufregt, ist islamophob und ein Rassist. So einfach geht das!<\/p>\n<p>Dr Holocaust wird in Deutschland zum Gedenken ja sehr hoch gehalten. Anscheinend so hoch, dass Gutmenschen bequem darunter her laufen k\u00f6nnen. Wenn man wirklich aus der Vergangenheit lernen will, muss man die Moslems in Europa stoppen &#8211; falls das noch m\u00f6glich ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man sich die Geschichte des Holocaust anschaut, erf\u00e4hrt man, dass ein hoch zivilisteres Volk mit gro\u00dfem Aufwand und extremer Effizienz einen V\u00f6lkermord an einem ebenfalls hoch zivilisierten Volk, dass teilweise zum eigenen Bestand geh\u00f6rte, betrieben hat, obwohl Download Artikel als PDF<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,12,4,16],"tags":[],"class_list":["post-1592","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichte","category-gesellschaft","category-migration","category-religion"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1592"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1592\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1616,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1592\/revisions\/1616"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1592"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}