{"id":1508,"date":"2018-03-21T09:55:08","date_gmt":"2018-03-21T08:55:08","guid":{"rendered":"http:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=1508"},"modified":"2018-03-21T14:59:56","modified_gmt":"2018-03-21T13:59:56","slug":"was-jeder-ueber-den-islam-wissen-muss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/03\/21\/was-jeder-ueber-den-islam-wissen-muss\/","title":{"rendered":"Was jeder \u00fcber den Islam wissen muss !"},"content":{"rendered":"<p>Kinder und geistig schwache Menschen sind gerne bereit, allen m\u00f6glichen Unfug zu glauben, insbesondere wenn man ihn oft genug wiederholt. Dies nutzen insbesondere Religionen wie der Islam und schw\u00e4cher auch das<!--more--> Judentum aus, Jugendliche so stark zu verpolen, dass sie keinen rationalen Argumenten mehr zug\u00e4nglich sind und eine ernste Gefahr f\u00fcr die Gesellschaft werden. Erreicht wird dies durch zwei Handlungsstr\u00e4nge:<\/p>\n<ul>\n<li>Eine bereits indoktrinierte Familie, in der mehr oder weniger strikt nach religi\u00f6sen Regeln gelebt wird wie in vielen islamischen und j\u00fcdisch-orthodoxen Familien.<\/li>\n<li>Intensiver religi\u00f6ser Unterricht bereits f\u00fcr die Kleinsten (Koranschule, Toraschule), begleitet durch eine individuelle Sozialarbeit desReligionslehrers, der f\u00fcr jede Sitaution die passende L\u00f6sung hat und die oberste Autorit\u00e4t ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Strukturen kann man nur von Innen, beispielsweise durch Verbote oder staatliche \u00dcbernahme der Iman- bzw. Rabbi-Position durch eigene ausgebildete Kr\u00e4fte aufbrechen. Es ist aber sicher auch hilfreich, wenn jeder \u00fcber etwas Hintergrundwissen verf\u00fcgt und nicht im Konfrontationsfall ehrf\u00fcrchtig in die Knie gehen muss. Wir halten uns hier an sehr grobe Linien und haben bewusst bereits bei der Wurzel, dem Judentum, angesetzt, da der Islam ja aus Judentum und Christentum entstanden ist.<\/p>\n<h5>Monotheismus<\/h5>\n<p>Der Monotheismus wird gerne von allen drei Religionen angef\u00fchrt, um auf die Besonderheit hinzuweisen und die tats\u00e4chliche Abkunft von Gott zu beweisen. Bereits dies ist aber falsch. Im mesopotamisch gepr\u00e4gten Raum war es \u00fcblich, \u00fcber eine Hauptgottheit und einige Nebengottheiten zu verf\u00fcgen, die speziell f\u00fcr einen bestimmten Staat zust\u00e4ndig waren. Da man st\u00e4ndig Kriege untereinander um die Vorherrschaft f\u00fchrte, war es ebenfalls \u00fcblich, den Sieg auch als den Sieg der Gottheit \u00fcber den Nachbargott zu interpretieren. Wenn man sich die Geschichte Mesopotamiens oder \u00c4gyptens als religi\u00f6s \u00e4hnlich konstruierten Staat anschaut und mit dem Alten Testament vergleicht, dass die Geschichte des Judentums im Altertum beinhaltet, wird man keinerlei Besonderheit im Judentum feststellen: die religi\u00f6se Linie folgte vollst\u00e4ndig der allgemeinen Linie, und Jahwe war ein Hauptgott unter vielen.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich besa\u00df Jahwe eine Gemahlin namens Aschera, die eine zweite wesentliche Gottheit im alten Judentum darstellte und durch einen Fruchtbarkeitskult verehrt wurde. Auch dies wieder in voller Parallelit\u00e4t zu den anderen Kulturen, die ja das duale Prinzip m\u00e4nnlich-weiblich irgendwie religi\u00f6s abbilden mussten. Im Rahmen einiger schwieriger Kriege war eine Ma\u00dfnahme der j\u00fcdischen Oberen, den Kampfeswillen der Juden gegen einen wesentlich m\u00e4chtigeren Gegner durch Fanatismus zu st\u00e4rken. Aschera wurde von Jahwe &#8222;geschieden&#8220;, ihr Kult verboten. Die Juden verloren trotzdem, aber der Monotheismus war eingef\u00fchrt und ging auch nicht mehr verloren.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung ist arch\u00e4ologisch bewiesen. Verbote sind mit Zerst\u00f6rungsvorg\u00e4ngen verbunden, die nat\u00fcrlicherweise auf Widerstand sto\u00dfen. Vielerorts wurden die Aschera-Kultgegenst\u00e4nde nicht zerst\u00f6rt, sondern von den Anh\u00e4ngern des alten Kults nur sorgf\u00e4ltig versteckt. Einige dieser Verstecke haben \u00fcberdauert und konnten von Arch\u00e4ologen untersucht werden, so dass in Verbindung mit bestimmten Stellen aus dem Alten Testament eine Rekonstruktion m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>Halten wir fest: der <strong>Monotheismus ist eine sekund\u00e4re Entwicklung, die ausschlie\u00dflich zur Fanatisierung der Anh\u00e4nger geschaffen wurde<\/strong> (sehr erfolgreich, wenn man die historischen Abl\u00e4ufe betrachtet).<\/p>\n<h5>Mohammed<\/h5>\n<p>Machen wir einen gro\u00dfen Sprung. Mohammed war ein recht erfolgloser Kaufmann aus Mekka, der durch die Heirat einer \u00e4lteren Frau zu Verm\u00f6gen gelangte, sich allerdings so auff\u00fchrte, dass man ihn schlie\u00dflich aus der Stadt warf und er ins benachbarte Medina wechselte. Hier kam er mit ans\u00e4ssigen Juden und Christen in Kontakt und lernte deren religi\u00f6se Vorstellungen kennen, wobei ihn vermutlich der Fanatismus faszinierte. Juden und Christen waren sich zu der Zeit bereits alles andere als Gr\u00fcn, aber traditionell in diesem Teil der Welt wesentlich moderater als anderswo.<\/p>\n<p>Seine F\u00e4higkeiten als Kaufmann nahmen nicht zu, aber er entdeckte seine F\u00e4higkeiten als R\u00e4uberhauptmann: er verdiente sich seinen Lebensunterhalt unter anderem damit, Karawanen zu \u00fcberfallen und auszurauben. Genauere Untersuchungen seines Lebens zeigen, dass er durch die Ausweisung aus Mekka radikalisierte und von einem relativ friedlichen Zeitgenossen zu einem zum Extremismus neigenden mutierte.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich gelang es ihm, in Medina eine so gro\u00dfe Anh\u00e4ngerschaft um sich zu sammeln, dass er einen Kriegszug gegen Mekka f\u00fchren konnte. Es gelang ihm, seine Anh\u00e4nger durch religi\u00f6se Vorschriften und Tricks zu fanatisieren, wobei sich als hervorragender Psychologe und Demagoge erwies. Wir wollen diese Details an dieser Stelle aber nicht vertiefen. Mekka zog es als Kaufmannsstadt vor, sich nicht auf einen Krieg einzulassen, sondern Mohammed mit seinen Leuten als Herren in die Stadt aufzunehmen, wohl wissend, dass man sich als Kaufleute auf die Dauer w\u00fcrde behaupten k\u00f6nnen. Mohammed zog in die Stadt ein und requirierte bei diese Gelegenheit ein uraltes Heiligtum des Gottes Hubal als eigenes zentrales Heiligtum (die Kaaba). Da zu den psychologischen Tricks Mohammeds auch geh\u00f6rte, Besetzungen unter friedlichen Bedingungen unter Kontrolle zu halten, lief die \u00dcbernahme Mekkas ohne Exzesse ab,<\/p>\n<p>Um seine fanatisierte Gemeinschaft unter Kontrolle zu halten und da er selbst Gefallen daran gefunden hatte, setze er die Eroberungen fort, mit dem bekannten Ergbnis. Aufgrund der Konstruktion seiner &#8222;Religion&#8220; war es f\u00fcr ihn relativ einfach, weitere Anh\u00e4nger zu requirieren.<\/p>\n<h5>Der Koran<\/h5>\n<p>Das islamische Schrifttum wird im Wesentlichen in zwei Kategorien unterteilt:<\/p>\n<ol>\n<li>Der <strong>Koran<\/strong> ist das angeblich von Gott selbst diktierte religi\u00f6se Hauptwerk.<\/li>\n<li>Die <strong>Hadithen<\/strong> sind Beschreibungen aus dem Leben des Propheten und geben Ausk\u00fcnft \u00fcber sonstige Verhaltensweisen, die nur mittelbar aus dem Koran hervorgehen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Angefangen beim Koran als von Gott direkt in Mohammeds Feder diktiertem Wort ist anzumerken, dass Mohammed trotz aller Genialit\u00e4t anscheinend Analphabet war, d.h. ein Diktieren physisch gar nicht erst m\u00f6glich war. Seine &#8222;religi\u00f6sen&#8220; Erg\u00fcsse wurden von seinen Anh\u00e4ngern aufgezeichnet, was bereits die Authentizit\u00e4t des &#8222;Wortes Gottes&#8220; mehr als in Frage stellt (das \u00e4hnelt im Wesentlichen der chistlichen Bibel, deren B\u00fccher ja auch erst aufgezeichnet wurden, als nach Jesus bereits eine weitere Generation ins Land gegangen war). Im weiteren relativiert sich damit auch die Unterscheidung Koran.\/.Hadithen, denn was ist aus welchem Grund wo gelandet?<\/p>\n<p>Zudem ist anzumerken, dass der Koran mehr oder wenige parallel zu Mohammeds Handlungen fortgeschrieben wurde und nicht etwa als religi\u00f6ses Hauptwerk vor Beginn der Eroberungsfeldz\u00fcge vorlag. Ordnet man die Teile des Koran in ihrer historischen Abfolge, erweist er sich als politisches Gebilde: die Suren stellten gewisserma\u00dfen die Tagesbefehle des Oberkommandierenden an seine Armee dar. War Krieg angesagt, wurde Vernichtung des Gegners gepredigt, war der unterworfen, nachhaltige Auspl\u00fcnderung angesagt. Die wiederholten Feldz\u00fcge finden sich im stetigen Auf und Ab des &#8222;T\u00f6te&#8220; und &#8222;Beherrsche&#8220; im Koran wieder. Von einer Friedlichkeit des Islam kann jedenfalls keine Rede sein. Traditionell wird im so genannten Freitagsgebet jeweils das aus dem Koran hervorgeholt, was den Priestern f\u00fcr ihre politischen Ziele gerade angemessen erscheint.<\/p>\n<p>Aus dieser Entstehungsgeschichte resultiert eine weitere L\u00fcge: der Koran wird als DAS Wort Gottes ausgegeben, das Buchstabe f\u00fcr Buchstabe zu befolgen ist. Das Mohammed selbst nichts aufgeschrieben hat, sondern andere seine Erz\u00e4hlungen zu Papier brachten, existiert keine einheitliche Aufzeichnung. Jeder schrieb das auf, was er mitbekommen hatte, was bei der F\u00fclle von Details zwangsweise zu teilweise gravierenden Unterschieden f\u00fchrt (man vergleiche etwa die Kommentare zweier Zeitungen, die \u00fcber das gleiche Ergebnis berichten).\u00a0 <strong>Es gibt daher nicht DEN Koran<\/strong>. Allerdings erkannten die Machthaber bereits relativ fr\u00fch, wohin das f\u00fchren kann: im Christentum existieren neben den 4 offiziellen Testamenten, die teilweise erheblich voneinander abweichen, eine ganze Batterie anderer Schriften (die Apokrypen), die im Laufe der Zeit aus dem offiziellen Kanon ausgeschlossen wurden, um Verwirrungen zu vermeiden. Bereits einer der ersten Kalifen nach Mohammed verf\u00fcgte daher eine Vereinheitlichung des Schrittums (mit passenden Erg\u00e4nzungen, die definitiv nicht auf Mohammed zur\u00fcck gehen) nebst einer Vernichtung aller anderen Schriften.<\/p>\n<p>Wie bereits beim Aschera- und Apokryphenproblem gelang aber auch das nicht (mehr), da der Islam bereits weit verbreitet war. Schriftst\u00fccke aus der Zeit haben daher auch bis heute \u00fcberdauert und sind ausgewertet worden. Der Tunesischer Wissenschaftler Abdelmajid Charfi hat unl\u00e4ngst eine \u00dcbersicht \u00fcber die verschiedenen Varianten vorgelegt, die f\u00fcr den Islam recht gef\u00e4hrliche Details enthalten: so wird Mohammed von Jesus als n\u00e4chster Prophet angek\u00fcndigt, alternativ gibt es aber auch Schriften, die nichts von einem n\u00e4chsten Propheten Mohammed wissen. Vieles, was von den Imamen als Botschaft Gottes verk\u00fcndet wird, ist nach anderen Varianten des Korans eine glatte L\u00fcge. Kein Wunder, dass das Buch von Abdelmajid Charfi in den Hardliner-L\u00e4ndern wie Saudi-Arabien umgehend verboten wurde.<\/p>\n<h5>Machtinstrument<\/h5>\n<p>Der Islam ist nach wie vor ein Machtinstrument, das von Priestern missbraucht wird, um geistig schwache Menschen zu erschaffen und zu veranlassen, andere zu unterwerfen. Die Gefahr f\u00fcr aufgeschlossenere Gesellschaften liegt in der Masse der beeinflussten Menschen, f\u00fcr uns speziell in der Masse der in unsere Gesellschaft einstr\u00f6menden und nicht mehr ver\u00e4nderbaren Moslems. Wie die modernen Forschungen zeigen, muss das nicht sein: auch \u00fcber den Islam kann man aufkl\u00e4ren und die Hardliner auf einen unbedeutenden Kern reduzieren. Der gr\u00f6\u00dfte Fehler, den man machen kann, ist allerdings \u00fcbertriebene Toleranz: weder darf man die Ausw\u00fcchse des Islam \u00fcber unsere Kultur hinaus aus religi\u00f6se Freiheit zulassen noch &#8211; viel wichtiger &#8211; es Predigern aus fundamentalistischen L\u00e4ndern, zu denen man auch die T\u00fcrkei z\u00e4hlen kann, \u00fcberlassen, Gehirnw\u00e4sche an Jugendlichen durchzuf\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kinder und geistig schwache Menschen sind gerne bereit, allen m\u00f6glichen Unfug zu glauben, insbesondere wenn man ihn oft genug wiederholt. 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