{"id":1398,"date":"2018-02-27T12:13:11","date_gmt":"2018-02-27T11:13:11","guid":{"rendered":"http:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=1398"},"modified":"2018-02-27T12:13:11","modified_gmt":"2018-02-27T11:13:11","slug":"cdu-steht-fuer-christlich-faschistische-union","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/02\/27\/cdu-steht-fuer-christlich-faschistische-union\/","title":{"rendered":"CDU steht f\u00fcr &#8222;Christlich Faschistische Union&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Wenn man sich Wahlen anschaut, bei denen jeder mitmachen darf, ist offensichtlich, dass es keine einheitliche Meinung gibt. Es schlagen zwar alle unisono auf die AfD ein, aber genau betrachtet sind sie untereinander auch uneins. Typische Wahlergebnisse <!--more-->liegen grob zwischen 10% und 30%, und es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass es innerhalb der Parteien, die ja nur ein Abbild der Gesellschaft sind, bei der Masse der Themen, die zu behandeln sind, wesentlich anders aussieht.<\/p>\n<p>Wenn es um Abstimmungen in Parteien geht, sollte man daher annehmen, dass auch dort Abstimmungsergebnisse mit 60% oder vielleicht knapp 70% Mehrheiten ablaufen. Au\u00dfer dem Verjagen von Schulz l\u00e4uft das aber nicht so: selbst in der CDU f\u00e4hrt Merkel, die ihre Partei nach Strich und Faden verraten und verkauf hat, Ergebnisse an der 100% Marke ein, sowohl f\u00fcr die GroKo als auch f\u00fcr eine nebenbei mal aus dem Hut gezauberte Annegret Krampf-Karrentester. Hitler und Mussolini k\u00f6nnen da vor Neid erblassen, denn selbst die haben sich mit etwas \u00fcber 90% zufrieden gegeben, wenn sie nicht alles kontrollieren konnten.<\/p>\n<p>Wie kommen solche Ergebnisse (nicht nur bei der CDU) zu Stande? Dazu muss man sich anschauen, wer das eigentlich abstimmt. Es handelt sich um sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlte Parteimitglieder, die durch 2-3 davor befindliche Gremien gefiltert werden, so dass die Parteioberen gen\u00fcgend Gelegenheit haben, ihre Leute mitzunehmen. Das Ganze ist in der Regel an irgendein Postengeschachere oder sonstige Vorteile gekn\u00fcpft. Betrachten wir das mal an einem (vermutlich nicht) fiktiven Beispiel:<\/p>\n<p>Einer der gr\u00f6\u00dften Schreih\u00e4lse war bis zur Abstimmung Jens Spahn. Leute wie er d\u00fcrften auf solchen Veranstaltungen eine Hausmacht hinter sich haben, die so abstimmen, wie er vorgibt; t\u00e4ten sie es nicht, erhielten sie keine Vorteile mehr und w\u00fcrden bei der n\u00e4chsten Gelegenheit ersetzt. Gewisserma\u00dfen ein S\u00f6ldnerf\u00fchrer mit seiner Truppe und ein paar Leutnants als Einpeitscher. Es lohnt sich, im Internetarchiv einmal nach Auftritten von Jens Spahn zu suchen. Bei Themen, die den B\u00fcrger betreffen, legt er nicht selten die Feinf\u00fchligkeit einer Abrissbirne in einer Ausstellung mit Mei\u00dfner Porzellan an den Tag, und wenn ich mir einen B\u00fcrokraten wie Martin Bormann oder Adolf Eichmann vorstellen sollte, die eiskalt Millionen in die Gaskammern verwaltet haben, Spahn w\u00e4re ein Kandidat daf\u00fcr. Merkel hat Spahn (und einige andere Capos) mit einem Ministeramt gekauft, und schon stimmte er mit seiner Truppe geschlossen f\u00fcr Merkel.<\/p>\n<p>Die Parteistrukturen sind heutzutage typisch faschistisch: von oben nach unten wird jede Kontrolle von unten nach oben ausgeschlossen. 100%-Zustimmungsergebnisse bei erheblichem Gemurmel in den unteren R\u00e4ngen sind ein mehr als deutlicher Beweis daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Doch selbst der Staat nimmt inzwischen faschistische Z\u00fcge an, teilweise ausgepr\u00e4gter als im NS-Reich. Raoul Hilberg stellt in seiner &#8222;Die Vernichtung der europ\u00e4ischen Juden&#8220; den Vernichtungsprozess als optimierten Verwaltungsprozess dar. Ohne dass alle Teile der Verwaltung ihren Beitrag geleistet h\u00e4tten, w\u00e4re der Holocaust gar nicht m\u00f6glich gewesen. Interessant ist allerdings der Prozessablauf:<\/p>\n<p>Angefangen mit der Ministerialb\u00fcrokratie (der Fisch stinkt immer vom Kopf her) wurde eine Kette von Verordnungen und Erlassen in Gang gesetzt, der sich bis auf die untersten Ebenen fortsetzte und dort im Rahmen der Befugnisse auch ein Eigenleben annahm. Wichtig an diesem Prozess: wie Hilbert darstellt, spielte sich alles weitestgehend im Rahmen der bestehenden Gesetze ab. Kaum ein Beamter \u00fcberzog den rechtlichen Rahmen, was die Eskalation nat\u00fcrlich begrenzt. Deswegen wurde ein weiterer Prozess in Gang gesetzt: Gesetze wurden schrittweise angepasst (was in NS-Regime nat\u00fcrlich einfach war), d.h. alles blieb gro\u00dfenteils innerhalb der Gesetze, was f\u00fcr B\u00fcrokraten, die ja ohnehinm nie life mitgekommen, was sie dort verf\u00fcgen, beruhigend war.<\/p>\n<p>Vergleichen wir das einmal mit der heutigen Situation, stellen wir das gleiche Schema fest, wenn es um Ausl\u00e4nder und politisch nicht genehme Meinungen geht &#8211; allerdings mit einem wesentlichen Unterschied: was die B\u00fcrokratie heute veranstaltet ist &#8211; im Gegensatz zum NS-Regime &#8211; NICHT durch Gesetze gedeckt. Im Gegenteil wird aktiv gegen Gesetze versto\u00dfen, und zwar an jeder Ecke, angefangen mit dem Grundgesetz. Was fr\u00fcher Antisemitismus war, ist heute ein Antigermanismus, ein Rassismus gegen alles Deutsche, die im Unterschied zu den Juden noch die Mehrheitsgesellschaft darstellen. Wir laufen nicht Gefahr, wieder in eine faschistische Falle zu laufen, der Faschismus ist l\u00e4ngst da, in Gestalt der CDU, der SPD, der Gr\u00fcnen und gro\u00dfen Teilen der B\u00fcrokratie, die sich nicht zu schade ist, Deutsche zu Gunsten irgendwelcher Asylanten aus ihren Wohnungen zu dr\u00e4ngen und ihnen obendrein noch Kn\u00f6llchen zu geben, wenn sie im Freien schlafen m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man sich Wahlen anschaut, bei denen jeder mitmachen darf, ist offensichtlich, dass es keine einheitliche Meinung gibt. Es schlagen zwar alle unisono auf die AfD ein, aber genau betrachtet sind sie untereinander auch uneins. Typische Wahlergebnisse Download Artikel als PDF<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-1398","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1398","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1398"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1398\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1399,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1398\/revisions\/1399"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1398"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1398"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1398"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}