{"id":1324,"date":"2018-01-31T09:04:23","date_gmt":"2018-01-31T08:04:23","guid":{"rendered":"http:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=1324"},"modified":"2018-01-31T09:04:23","modified_gmt":"2018-01-31T08:04:23","slug":"die-sache-mit-der-app","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/01\/31\/die-sache-mit-der-app\/","title":{"rendered":"Die Sache mit der App"},"content":{"rendered":"<p>Man joggt ja heute nicht mehr einfach durch die Gegend. Mit GPS, Stoppuhr und Schrittz\u00e4hler wird alles bis auf den Millimeter genau ausgemessen und zu einem Zahlensalat verarbeitet. Das \u00fcbernehmen SmartPhones oder spezielle Uhren. Die zeichnen aber nicht nur auf, sondern <!--more-->\u00fcbertragen die Daten nicht selten auch noch an den Hersteller, um &#8222;die Funktionalit\u00e4t verbessern zu k\u00f6nnen&#8220;. Dahinter steckt allerdings Anderes.<\/p>\n<p>So hat die US-Army ihre Soldaten mit solchen Trackern ausgestattet, um das Sportverhalten der GIs zu quantifizieren, allerdings ist die Quantifizierung auch woanders angekommen. \u00dcber den Hersteller der Ger\u00e4te sind nun Daten hochgeheimer Milit\u00e4tst\u00fctzpunkte ins Internet gelangt, angefangen von den geheimen Standorten bis zu detaillierten Bewegungsprofilen, was auch R\u00fcckschl\u00fcsse darauf zul\u00e4sst, mit was die Jungs sich dort die Zeit vertreiben.<\/p>\n<p>&#8222;Klar! Wieder mal Verschw\u00f6rungstheorie! Ich habe nichts zu verbergen.&#8220; hei\u00dft es wieder, wenn man empfiehlt, die allgegenw\u00e4rtige Gesundheitsapp vom SamrtPhone zu werfen. Noch kann man das &#8211; ob es wirklich etwas n\u00fctzt, ist die zweite Frage. Hinter diesen Android-Apps steht Google, und Wettbewerber Apple hat angek\u00fcndigt, eine neue IPhone-Generation zu entwicklen, insbesondere mit verbesserter Gesundheitsapp. Die soll dann nicht nur die Schritte z\u00e4hlen, sondern auch in der Lage sein, die Untersuchungsdaten der \u00c4rzte abrufbar zu machen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens hier sollten eigentlich die Alarmglocken schrillen. Google und Apple und &#8222;Verbesserung durch Gesundheitsapp&#8220;? Die Unternehmen machen hier das n\u00e4chste Fa\u00df der Datenaussp\u00e4hung auf bzw. haben es schon weit ge\u00f6ffnet. Wie immer geh\u00f6ren die Daten n\u00e4mlich den Unternehmen, und es ist wohl nur eine Frage der Zeit (wenn es nicht schon so weit ist), bis ein Unternehmen bei einer Bewerbung auch in diese Daten schauen kann, ohne dass der Bewerber das wei\u00df. Money, Money, Money! Die n\u00e4chste Stufe w\u00e4re dann eine individuelle Berechnung des Krankenkassenbeitrags nach Arztbesuchen und Sportaktivit\u00e4ten. Es ist zwar aus irgendwelchen Gr\u00fcnden nicht zul\u00e4ssig, die Nationalit\u00e4t eines M\u00f6rders zu nennen, aber wenn es um Geld geht, werden solche Skrupel kaum bestehen.<\/p>\n<p>An anderer Stelle passiert das m\u00f6glicherweise schon: Die Auto bemerken, wenn Fahrer oder Beifahrer nicht angeschnallt sind, Sensoren, die gleichzeitig das Gewicht des Fahrers messen k\u00f6nnen, kosten aber nicht mehr als einfache Kontakte. Auch dieses Daten werden nebst Fahrverhalten aufgezeichnet und online oder bei Inspektionen an den Zentralrechner des Herstellers \u00fcbermittelt. Die Weitergabe an Versicherungen ist vorprogrammiert, weil dann kontrolliert werden kann, ob wirklich nur die Ehepartner das Fahrzeug benutzen oder doch andere und Fahrern individuell nach Fahrverhalten Versicherungspr\u00e4mien zugeschnitten bekommen. <a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/books.html#sachbuch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wer wissen m\u00f6chte, was sonst noch alles so geht, und zwar mit primitivsten Mitteln, kann sich in meinem B\u00fcchern weiter informieren<\/a>. &#8222;Ich habe nichts zu verbergen&#8220;? Falsche Einstellung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man joggt ja heute nicht mehr einfach durch die Gegend. Mit GPS, Stoppuhr und Schrittz\u00e4hler wird alles bis auf den Millimeter genau ausgemessen und zu einem Zahlensalat verarbeitet. Das \u00fcbernehmen SmartPhones oder spezielle Uhren. 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