{"id":1307,"date":"2018-01-28T09:53:19","date_gmt":"2018-01-28T08:53:19","guid":{"rendered":"http:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=1307"},"modified":"2018-01-28T16:40:59","modified_gmt":"2018-01-28T15:40:59","slug":"eine-gutmenschin-hat-die-faxen-dicke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2018\/01\/28\/eine-gutmenschin-hat-die-faxen-dicke\/","title":{"rendered":"Eine Gutmenschin hat die Faxen dicke"},"content":{"rendered":"<p>Eine ehemalige ehrenamtliche K\u00f6lner Fl\u00fcchtlingshelferin berichtet \u00fcber diese &#8222;verlogene Fl\u00fcchtlings-Maschinerie&#8220; zu Lasten des deutschen Steuerzahlers:<!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Auch ich habe mich 2016 ein ganzes Jahr lang um eine syrische Familie gek\u00fcmmert (insbesondere um die 7-j\u00e4hrige Zweit\u00e4lteste). Um es vorweg zu sagen: meine anf\u00e4ngliche Motivation, Menschen in Not zu helfen, machte nach etlichen Monaten einer gewissen Resignation Platz, die dann nach genau einem Jahr intensiven pers\u00f6nlichen Engagements meinerseits dazu f\u00fchrte, dass ich den Kontakt zu der Familie komplett und frustriert abbrach. Es ging mir \u00fcberhaupt nie um Dankbarkeit, ich wollte lediglich meinen Beitrag als deutscher B\u00fcrger leisten und einer Familie \u201ain Not\u2019 die M\u00f6glichkeit geben, sich besser bei uns einzuf\u00fcgen. So meine damalige Vorstellung. Ende 2015 \u2013 nachdem die Migrationswelle Deutschland \u00fcberschwemmt hatte \u2013 trat ich deshalb der Fl\u00fcchtlingshilfe K\u00f6ln bei und besuchte an 2 Wochenenden jeweils 2 ganze Tage lang einen Vorbereitungskurs in der K\u00f6lner S\u00fcdstadt, der uns auf unsere Aufgabe vorbereiten sollte, gefl\u00fcchtete Grundschulkinder mit deutschen Kindern zusammenzubringen, ihnen bei Schulaufgaben und beim Deutsch lernen zu helfen und ihnen unsere deutsche Kultur n\u00e4her zu bringen. Wir waren ca. 40 voll motivierte Helfer, zumeist ganz junge Leute (Lehrer, Sozialarbeiter, junge M\u00fctter, Studenten, &#8230;). Ich war die \u00c4lteste unter ihnen. Am Ende des zweiten Wochenendes bekamen wir unsere Familien zugeteilt, und im Dezember suchte ich &#8218;meine Familie&#8216;, zum ersten mal auf. 1-2 mal die Woche habe ich dann ein ganzes Jahr lang meinen Hund &#8218;wegorganisiert&#8216;, da die Kinder Angst vor ihm hatten. Ich habe die beiden \u00e4lteren M\u00e4dchen (7 und 8 Jahre alt) regelm\u00e4\u00dfig von der Grundschule abgeholt und mit ihnen diverse Aktivit\u00e4ten unternommen: Tierparkbesuche, Malnachtmittage im Atelier, Ausfl\u00fcge in den Rheinpark inkl. lustiger Seilbahnfahrt, Kastanienm\u00e4nnchen-Sammel- und Bauaktionen, Treffen mit deutschen Kindern zum Spielen bei mir zu Hause im Garten, Basteln, Kochen, Kuchen backen, H\u00f6rspiele h\u00f6ren, Vorlesen, Kartoffeldruckkurse im \u201aMuseum f\u00fcr Angewandte Kunst\u2019, etc. Ganz nebenbei der Versuch, bei den Hausaufgaben zu helfen, der Kauf von passenden neuen Brillen f\u00fcr die beiden \u00c4lteren auf meine Kosten, die Begleitung zur Logop\u00e4din, das Erledigen von Formalit\u00e4ten, weil die Eltern nur schlecht Deutsch sprechen, etc. pp. Beim Erklimmen des K\u00f6lner Doms musste ich wahre \u00dcberredungsk\u00fcnste anwenden, da die kleine E. kein christliches Gotteshaus betreten wollte. Sie sagte mir, sie w\u00fcrde nur an Mohammed glauben und es sei ihr verboten, in eine Kirche zu gehen. Sie tat es dann doch \u2013 neugierig, aber ihr Missfallen auch deutlich zeigend. Das gleiche \u201aSchicksal\u2019 erlitt die B\u00f6hm-Kirche \u201eChristi Auferstehung\u201c in Lindenthal, die ich ihr von innen zeigen wollte, weil ich als Kind dort selber viele sch\u00f6ne Stunden verbracht hatte. Beim Tier-Memory musste ich &#8218;Schweine&#8216;-Karten vor ihrer Zerst\u00f6rung bewahren, weil die Kinder Schweine &#8218;hassen&#8216; und die betreffenden Tierkarten voller Abscheu bespuckten und auf ihnen herumtrampelten. Das Wort &#8218;Hassen&#8216; war im Sprachgebrauch aller Kinder dieser Familie \u00fcbrigens allgegenw\u00e4rtig. Beim Schwimmengehen wollte sich E. in der Damenumkleide nicht vor mir ausziehen und sich nach dem Schwimmen auch nicht nackig duschen. Dass die beiden M\u00e4dchen immer stark unangenehm rochen, war mir auch schon vorher aufgefallen. Und nicht nur mir, sondern auch ihren Mitsch\u00fclern, die &#8211; wie sie mir erz\u00e4hlten \u2013 deshalb auch nicht so gerne mit ihnen spielten. Sie d\u00fcrfen sich wahrscheinlich \u201aunten rum\u2019 nicht anfassen und eben darum auch nicht waschen. Aber meine vorsichtigen Fragen danach wurden von den Eltern einfach ignoriert. Ich k\u00f6nnte die Liste hier endlos weiterf\u00fchren. Dass zu Hause bei der 7-k\u00f6pfigen Familie, die auf Steuerzahlerkosten auf gro\u00dfz\u00fcgigen 120qm + gro\u00dfem S\u00fcdbalkon in der Berrenrather Stra\u00dfe wohnt, nur arabisch gesprochen wird, st\u00e4ndig der Fernseher mit arabischen Sendern l\u00e4uft und ausschlie\u00dflich syrischer Besuch zu Gast ist, verdeutlichte mir nach und nach, dass der Integrationswille dieser Familie, die mich immer freundlich aufgenommen hat und die auch alle wirklich sehr nett sind, bei nahezu Null ist. Die beiden M\u00e4dchen tragen heute \u00fcbrigens beide ein Kopftuch! Ich habe sie letztens zuf\u00e4llig auf der Stra\u00dfe gesehen. Der Vater sitzt eigentlich nur zu Hause rum oder kutschiert seine 5 Kinder mit einem gro\u00dfen deutschen Markenauto, das von der Sozialhilfe = vom Steuerzahler bezahlt wird, in der Gegend herum, w\u00e4hrend seine Frau den Haushalt erledigt und mit dem n\u00e4chsten Kind schwanger ist. Beide machen keinen Deutschkurs und lassen ihre Kinder, die aufgrund ihres Schulbesuchs ganz gut Deutsch k\u00f6nnen, alles Wichtige \u00fcbersetzen. Aufgrund dieser nicht vorhandenen bzw. nur rudiment\u00e4ren Deutschkenntnisse, findet der Vater nat\u00fcrlich auch keinen Job. Das will er auch gar nicht \u2013 wie er mir selber sagte \u2013 weil er die Wohnung eh bezahlt bekommt und ihm das Geld (Kindergeld, Sozialhilfe, Beihilfe, etc) f\u00fcr ein gutes Leben absolut ausreicht, sogar ausreicht daf\u00fcr, um der in Syrien verbliebenen Familie regelm\u00e4\u00dfig gro\u00dfz\u00fcgige Zuwendungen zu schicken. W\u00e4hrend dieses ganzen Jahres fand sich meine Fl\u00fcchtlingshelfer-Gruppe einmal im Monat f\u00fcr mehrere Stunden zusammen, um sich \u00fcber die Fortschritte und m\u00f6glichen Probleme auszutauschen. In dieser Zeit schrumpfte die Zahl der Gruppe stetig zusammen, bis wir am Ende (Dezember 2016) nur noch zu dritt waren. Alle anderen hatten bereits vorher frustriert und desillusioniert die Fahnen gestrichen. Die gro\u00dfe Lust zu helfen war der bitteren Erkenntnis gewichen, dass Integrationsbereitschaft die unbedingte Grundvoraussetzung f\u00fcr das Gelingen von Integration ist. Und diese Bereitschaft war in keiner der betreuten Familien vorhanden. Zumeist (bei mir war das tats\u00e4chlich anders) wurden die Helfer nur ungern in die Familien gelassen, wurden ignoriert und beschimpft, durften mit den Kindern nicht alleine sein oder Hausaufgaben machen, teilweise wurde ihnen untersagt, mit den Kindern einen Spielplatz o.\u00e4 zu besuchen. Eigentlich wurden sie lediglich dazu missbraucht, beim Ausf\u00fcllen von Antr\u00e4gen auf Sozialhilfe, Bleiberecht, Beihilfe, etc. zu helfen. Im \u00fcbrigen handelte es sich bei keiner der betreuten Familien in unserer Gruppe um tats\u00e4chlich Gefl\u00fcchtete nach der Genfer Konvention. Niemand war aufgrund seiner politischen Gesinnung, Religion oder Sexualit\u00e4t verfolgt worden oder vor Krieg geflohen. Meine Familie beispielsweise hatte ihr letztes Geld zusammengespart, war bereits Jahre zuvor mit dem Flieger eingereist und hatte Asyl beantragt und auch erhalten \u2013 was mir bis heute schleierhaft ist. Diese Tatsache wurde mir aber auch erst relativ zum Schluss ganz beil\u00e4ufig mitgeteilt, und ich fragte mich frustiert, warum ich mich \u00fcberhaupt engagiert hatte. Bei anderen Familien verhielt es sich \u00e4hnlich, oder sie befanden sich lediglich geduldet in Deutschland. Der Gro\u00dfteil dieser Leute stammte aus Bulgarien, Rum\u00e4nien, etc. Einige auch aus nordafrikanischen L\u00e4ndern (Tunesien, Algerien, etc.) Lediglich 2 Familien waren aus Syrien. Das erstaunte uns Helfer, dachten wir doch alle, der Syrien-Krieg sei Ausl\u00f6ser f\u00fcr diese Fl\u00fcchtlingswelle gewesen. Wenn ein Abschiebe-Bescheid kam, wurden innerhalb der Fl\u00fcchtlingshilfe alle \u2013 auch teilweise illegalen &#8211; Hebel in Bewegung gesetzt, um die v\u00f6llig legitime Abschiebung der Betroffenen zu verhindern (Verschleiern, Verstecken, psychologische Gutachten, etc.) Das war \u2013 neben meiner eh vorhandenen Frustration \u00fcber die Sinnlosigkeit meiner Bem\u00fchungen \u2013 eigentlich der haupts\u00e4chliche Grund daf\u00fcr, meine Arbeit als Fl\u00fcchtlingshelferin endg\u00fcltig zu beenden. Ich wollte einfach nicht mehr Teil dieser verlogenen Helfer-Maschinerie sein. In den letzten Monaten bin ich von Freunden immer wieder gefragt worden, warum ich nicht weitermachen w\u00fcrde und was aus E. und ihrer Familie geworden sei. Ich habe meist ausweichend geantwortet, weil meine Gr\u00fcnde daf\u00fcr den vielen mich umgebenden &#8218;Gutmenschen&#8216; nicht verst\u00e4ndlich gewesen w\u00e4ren. Weil diejenigen, die ich kenne, selber nie pers\u00f6nich engagiert waren, sondern ihre Informationen zu diesem Thema einzig aus den Mainstream-Medien beziehen, die den wahren Sachverhalt zum Thema Migration\/Fl\u00fcchtlinge zumeist komplett verf\u00e4lscht und politisch einseitig abbilden. Menschen in wahrer Not zu helfen muss oberste Pr\u00e4misse sein. Das werde ich auch zuk\u00fcnftig nicht anders sehen und mich deshalb auch wieder engagieren, wenn ich die Notwendigkeit daf\u00fcr sehe. Aber momentan ist das, was hier in Deutschland\/Europa unter dem Deckmantel der &#8218;Fl\u00fcchtlingshilfe&#8216; veranstaltet wird, f\u00fcr mich in keinster Weise mehr nachvollziehbar. Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn dieser kleine Erfahrungsbericht einer wahrhaft menschenfreundlichen Ex-Fl\u00fcchtlingshelferin geteilt w\u00fcrde und Verbreitung findet. DANKE&#8220;<\/p>\n<p>Erfahrungs-Bericht der K\u00f6lnerin Eva Quistorp, ver\u00f6ffentlicht durch Peter Grimm (<a href=\"http:\/\/www.achgut.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.achgut.com<\/a>) am 17.1.2018,<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine ehemalige ehrenamtliche K\u00f6lner Fl\u00fcchtlingshelferin berichtet \u00fcber diese &#8222;verlogene Fl\u00fcchtlings-Maschinerie&#8220; zu Lasten des deutschen Steuerzahlers: Download Artikel als PDF<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12,4,6],"tags":[],"class_list":["post-1307","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesellschaft","category-migration","category-politik"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1307","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1307"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1307\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1312,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1307\/revisions\/1312"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}