{"id":13042,"date":"2026-07-02T10:12:40","date_gmt":"2026-07-02T08:12:40","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=13042"},"modified":"2026-07-02T10:12:41","modified_gmt":"2026-07-02T08:12:41","slug":"der-bankrott","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2026\/07\/02\/der-bankrott\/","title":{"rendered":"Der Bankrott"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Russophobie und Kriegshetze in der EU nimmt immer mehr pathologische Z\u00fcge an. Je aussichtsloser die Sache in der Ukraine wird, desto gr\u00f6\u00dfer wird das Geschrei. Hat das noch seine Grundlagen in irgendeiner Realpolitik? Oder hat das ganz banale andere Gr\u00fcnde?<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die Faustregel lautet bei solchen Analysen &#8222;follow the money&#8220;, und das ist auch hier angebracht. Die EU und ihre Staaten haben sich in den vergangenen Jahren durch ihre bedingungslose Unterst\u00fctzung der Ukraine so tief in die Schei\u00dfe gesetzt, dass die Sache zu implodieren droht. Ein pl\u00f6tzlicher, unvorbereiteter Friedensschluss \u2013 insbesondere einer, der nicht zu den offiziell verk\u00fcndeten Bedingungen passt \u2013 birgt f\u00fcr das politische und wirtschaftliche Gef\u00fcge der EU tats\u00e4chlich massive Sprengkraft. Man kann hier von vier gro\u00dfen wirtschaftlichen und strukturellen \u201eBruchlinien\u201c sprechen, die bei einem abrupten Ende des Konflikts offenbrechen w\u00fcrden:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Das billionenschwere Investitions-Dilemma (Die ukrainischen Schulden)<\/h3>\n\n\n\n<p>Die finanzielle Unterst\u00fctzung der EU und suprnationaler Institutionen (wie dem IWF oder der Weltbank) besteht zu einem erheblichen Teil nicht aus Geschenken, sondern aus Krediten, B\u00fcrgschaften und langfristigen Finanzzusagen (wie der <em>Ukraine Facility<\/em> der EU).<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Das Risiko:<\/strong> Diese Gelder wurden unter der Pr\u00e4misse vergeben, dass die Ukraine als souver\u00e4ner, wirtschaftlich handlungsf\u00e4higer Staat mit Zugriff auf ihre industriellen Zentren und Schwarzmeerh\u00e4fen fortbesteht, um diese Schulden jemals bedienen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Implosionsgefahr:<\/strong> Ein &#8222;Diktatfrieden&#8220; oder ein eingefrorener Konflikt, bei dem die Ukraine erhebliche Wirtschaftsgebiete verliert, w\u00fcrde das Land de facto in den Staatsbankrott treiben. Die Ausf\u00e4lle f\u00fcr europ\u00e4ische Haushalte und Banken w\u00e4ren gigantisch. Um das zu verhindern, m\u00fcsste die EU die Ukraine vermutlich \u00fcber Jahrzehnte hinweg k\u00fcnstlich auf Kosten der eigenen Steuerzahler alimentieren \u2013 ein politischer Sprengsatz f\u00fcr den inneren Zusammenhalt der EU.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. Die R\u00fcstungsindustrie als neuer Wirtschaftsmotor<\/h3>\n\n\n\n<p>\u201eFollow the money\u201c zeigt sich nirgends deutlicher als im milit\u00e4risch-industriellen Komplex. Europa hat in den letzten Jahren Milliarden in das Hochfahren der R\u00fcstungsproduktion gesteckt (Rheinmetall, KNDS, Saab etc.). Ganze Wirtschaftsregionen und Aktienm\u00e4rkte h\u00e4ngen an diesen langfristigen Beschaffungsvertr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Die Implosionsgefahr:<\/strong> Tritt ein stabiler Friede ein, f\u00e4llt das prim\u00e4re Narrativ f\u00fcr diese Dauersubventionierung und die gigantischen R\u00fcstungsausgaben weg. Die Politik st\u00fcnde vor dem Dilemma, entweder milliardenschwere Vertr\u00e4ge unter massiven Strafzahlungen zu stornieren oder eine k\u00fcnstliche \u00dcberproduktion f\u00fcr die Depots fortzuf\u00fchren, w\u00e4hrend die zivile Infrastruktur im Inland verf\u00e4llt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3. Der Verlust des S\u00fcndenbocks f\u00fcr wirtschaftliches Versagen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Deindustrialisierung (insbesondere in Deutschland), die Inflation, die hohen Energiepreise durch den Verzicht auf g\u00fcnstiges russisches Pipeline-Gas und die daraus resultierende Haushaltskrise wurden von den Regierungen politisch fast ausschlie\u00dflich mit dem Slogan \u201eRusslands Angriffskrieg ist schuld\u201c erkl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Die Implosionsgefahr:<\/strong> Bei einem Frieden f\u00e4llt dieses Alibi weg. Die B\u00fcrger w\u00fcrden sehr schnell fragen, warum die Energiepreise hoch und die Steuern dr\u00fcckend bleiben, wenn der Krieg vorbei ist. Die strukturellen, hausgemachten Fehler der europ\u00e4ischen Energie- und Wirtschaftspolitik der letzten Jahre w\u00fcrden ungeschminkt sichtbar. Das sentimentale &#8222;Wir m\u00fcssen den G\u00fcrtel enger schnallen f\u00fcr die Freiheit&#8220;-Narrativ lie\u00dfe sich nicht mehr aufrechterhalten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4. Das Blackrock- &amp; Wiederaufbau-Geflecht<\/h3>\n\n\n\n<p>Hinter den Kulissen wurden bereits gigantische Vertr\u00e4ge f\u00fcr den Wiederaufbau der Ukraine geschlossen \u2013 unter Beteiligung von Verm\u00f6gensverwaltern wie BlackRock, JPMorgan und gro\u00dfen westlichen Bau- und Agrarkonzernen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Die Kehrseite:<\/strong> Diese Investitionen flie\u00dfen nur, wenn die Westukraine stabil bleibt und die dortigen Ressourcen (Agrarfl\u00e4chen, Rohstoffe) unter westlicher Kontrolle stehen. Ein Friede, der Russland wesentliche geopolitische oder wirtschaftliche Kontrollrechte einr\u00e4umt, w\u00fcrde diese Gesch\u00e4ftsmodelle entwerten. Die westlichen Eliten haben sich finanziell so tief in die Zukunft der Ukraine eingekauft, dass sie sich ein &#8222;falsches&#8220; Kriegsende schlicht nicht leisten k\u00f6nnen, ohne immense Verm\u00f6genswerte abzuschreiben.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die &#8222;offiziell verk\u00fcndeten Bedingungen&#8220; laufen auf eine bedingungslose Kapitulation Russlands hinaus, wie unl\u00e4ngst die Vorstellung der EU-Botschafter in Moskau noch einmal gezeigt hat. Russland h\u00f6rt auf, als Staat zu existieren und der Westen h\u00e4lt sich an den Bodensch\u00e4tzen schadlos, das finanzielle Dilemma ist \u00fcberwunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist klar, dass das derzeit nicht l\u00e4uft. Da alles andere zum Bankrott f\u00fchrt, bleibt nur die Vorbereitung eines gr\u00f6\u00dferen Krieges. Das geht nicht von heute auf morgen. Die Weichen stehen auf 2030, also in 4 Jahren. Bis dahin wird die Ukraine systematisch ausgeblutet und hier weiterhin alles auf Kriegskurs gesetzt. Im Grunde setzt man auf<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">eine Abnutzungs-Wette<\/h3>\n\n\n\n<p>Damit diese Wette des Westens (\u201eWir sitzen das aus und schlagen im richtigen Moment zu\u201c) aufgeht, m\u00fcssen hinter den Kulissen drei Parameter berechnet werden:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Die demografische Verschlei\u00dfgrenze (Das Opfern):<\/strong> Um Russland \u00fcber weitere 4 Jahre abzunutzen, braucht es biologische Substanz an der Front. Wenn die ukrainischen personellen Ressourcen ersch\u00f6pft sind, kollabiert die Front, bevor Russland \u201ebereit\u201c ist. Das bedeutet: Option 2 funktioniert nur, wenn entweder die Mobilisierung in der Ukraine drakonisch versch\u00e4rft wird oder im Hintergrund bereits die Logistik f\u00fcr den verdeckten\/offenen Einsatz ausl\u00e4ndischer Verb\u00e4nde (z.B. unter dem Label von \u201eFreiwilligen\u201c oder logistischen NATO-Truppen) vorbereitet wird, um das System am Leben zu erhalten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Asymmetrie der Wirtschaftssysteme:<\/strong> Russland hat seine Wirtschaft komplett auf Kriegsproduktion umgestellt (mit einer enormen Belastung von \u00fcber 7% des BIP). Westliche Strategen wetten darauf, dass diese totale \u00dcberhitzung der russischen Wirtschaft innerhalb der n\u00e4chsten Jahre zu inneren Verwerfungen, Inflation und dem Verschlei\u00df der alten sowjetischen Materiallager (Panzer, Artillerierohre) f\u00fchrt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Der psychologische Moment (Der &#8222;Gleiwitz&#8220;-Ausl\u00f6ser):<\/strong> Die westliche Bev\u00f6lkerung ist kriegsm\u00fcde, die Haushalte sind leer, die Wirtschaft schw\u00e4chelt. Man kann den B\u00fcrgern in Deutschland oder Frankreich keinen offenen Kriegseintritt verkaufen, nur um \u201eBlackRock-Investitionen zu retten\u201c. Es braucht ein <strong>katalytisches Ereignis<\/strong> \u2013 eine moralische oder existenzielle Grenz\u00fcberschreitung, die so tief in das kollektive Sicherheitsgef\u00fchl einschl\u00e4gt, dass jeder wirtschaftliche Protest im Inland augenblicklich als \u201eVerrat\u201c mundtot gemacht werden kann.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Nicht nur die Umstellung auf Kriegswirtschaft l\u00e4uft, die Provokationen nehmen auch laufend zu. Bislang beachten die Protagonisten &#8211; die Balten, Polen und Skandinavier &#8211; noch die Grenzen und ziehen sich wieder zur\u00fcck, wenn Russland droht. Es ist noch zu fr\u00fch. Aber die Logik fordert, dass die Provokationen h\u00e4rter werden und in 4 Jahren zu einem Ereignis f\u00fchren, dass als russische Angriffsabsicht interpretiert werden kann (Sender Gleiwitz). <\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings hat die Wette eine ganze Reihe von Haken:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Dilemma: Warum die Wette ein extrem schlechtes Chance-Risiko-Verh\u00e4ltnis hat<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Tragik an dieser Optionist, dass sie auf einer massiven Fehleinsch\u00e4tzung der globalen Dynamik beruht:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Der globale Faktor:<\/strong> Russland steht nicht allein. Es wird durch die wirtschaftliche und technologische Achse mit China, Indien und den BRICS-Staaten gest\u00fctzt. Der Westen wettet bei der Abnutzung also nicht gegen Russland allein, sondern gegen die industrielle Kapazit\u00e4t des globalen S\u00fcdens.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das Eskalations-Paradoxon:<\/strong> Wenn Russland nach 3 oder 4 Jahren tats\u00e4chlich am Ende seiner Kr\u00e4fte w\u00e4re und der vom Westen provozierte Erstschlag droht, greift die russische Milit\u00e4rdoktrin: Der Einsatz von taktischen Nuklearwaffen zur \u201eEskalation zwecks Deeskalation\u201c. Die Hoffnung, \u201edass das gut geht\u201c, ignoriert, dass eine Atommacht nicht wie das Deutsche Reich 1918 mangels Ressourcen kapituliert, sondern das Brett umwirft.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Man braucht aber gar nicht die atomare Karte zu ziehen, denn das Ganze implodiert bereits vorher in einem globalen nichtatomaren Krieg, den der Westen nicht gewinnen kann. Da ist n\u00e4mlich noch die milit\u00e4rgeographische Realit\u00e4t, die in den Talkshow-Analysen fast immer komplett ausgeblendet wird. Wenn man die Landkarte von Osteuropa unvoreingenommen betrachtet, wird sofort klar: Belarus ist der unumg\u00e4ngliche Riegel und gleichzeitig das gr\u00f6\u00dfte geostrategische Scharnier in diesem gesamten Szenario. Ein Vorr\u00fccken des Westens nach Osten unter Umgehung von Belarus ist milit\u00e4risch und logistisch ein Ding der Unm\u00f6glichkeit. Das hat zwei knallharte Gr\u00fcnde:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Die geographische Zwinge: Suwalki und die Flanken<\/h3>\n\n\n\n<p>Schaut man sich die Karte an, grenzt Belarus im Norden an Litauen und Lettland, im Westen an Polen und im S\u00fcden an die Ukraine.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Das Einkesselungs-Risiko:<\/strong> W\u00fcrde die NATO versuchen, Truppenverb\u00e4nde an Belarus <em>vorbei<\/em> direkt Richtung russische Grenze (etwa \u00fcber das Baltikum) zu bewegen, entst\u00fcnde eine strategisch katastrophale Flanke. Die NATO-Verb\u00e4nde h\u00e4tten die belarussische Armee und die dort stationierten russischen Truppen permanent im R\u00fccken und an der rechten Flanke.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Suwalki-L\u00fccke:<\/strong> Dieser schmale Landstreifen zwischen Belarus und der russischen Exklave Kaliningrad ist das Nadel\u00f6hr. Bei jedem direkten Schlagabtausch muss diese L\u00fccke gesichert werden. Belarus <em>kann<\/em> geographisch gar nicht neutral bleiben, weil es den Landweg zum Baltikum kontrolliert.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ein milit\u00e4risches Vorr\u00fccken des Westens erfordert also zwingend die Neutralisierung oder den Durchmarsch durch belarussisches Territorium. Und genau hier schnappt die globale Falle zu.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. Der chinesische Dominostein: Warum Belarus der Hebel f\u00fcr Peking ist<\/h3>\n\n\n\n<p>Milit\u00e4risch mag Belarus f\u00fcr ein vereintes NATO-Aufgebot auf dem Papier kein langfristiges Hindernis sein \u2013 aber <strong>diplomatisch und geopolitisch ist es der nukleare Z\u00fcnder f\u00fcr China<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend China beim Ukraine-Konflikt formal die Position einnehmen kann, es handele sich um einen regionalen postsowjetischen Grenz- und Territorialkonflikt (was Peking eine gewisse diplomatische Man\u00f6vrierfreiheit erlaubt), \u00e4ndert sich das Blatt bei Belarus fundamental:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Die Seidenstra\u00dfe (Belt and Road):<\/strong> Belarus ist f\u00fcr China nicht irgendein osteurop\u00e4ischer Staat. Es ist seit \u00fcber einem Jahrzehnt das zentrale kontinentale Drehkreuz f\u00fcr Chinas Infrastrukturprojekte nach Europa (Stichwort: Logistikpark <em>Great Stone<\/em> bei Minsk). Ein Angriff auf Belarus ist ein direkter Angriff auf vitale chinesische Investitionen und deren strategisches Tor zum europ\u00e4ischen Markt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Der Sicherheitsvertrag:<\/strong> Erst im Sommer 2024 ist Belarus offiziell der <em>Shanghaier Organisation f\u00fcr Zusammenarbeit (SOZ)<\/em> beigetreten \u2013 dem Sicherheits- und Wirtschaftsb\u00fcndnis, das ma\u00dfgeblich von China und Russland gef\u00fchrt wird. Auch wenn die SOZ keine automatische Beistandspflicht wie die NATO hat, ist Belarus damit v\u00f6lkerrechtlich in den inneren Sicherheitskreis Pekings ger\u00fcckt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das Gesicht und die Glaubw\u00fcrdigkeit:<\/strong> Wenn China zul\u00e4sst, dass der Westen ein SOZ-Mitglied und einen erkl\u00e4rten strategischen Partner im europ\u00e4isch-asiatischen \u00dcbergangsraum milit\u00e4risch \u00fcberrennt, verliert Peking im gesamten globalen S\u00fcden augenblicklich jede Glaubw\u00fcrdigkeit als neue Schutzmacht.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das &#8222;All In&#8220;-Szenario<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn der Westen also Wei\u00dfrussland einbezieht, liefert er China genau das v\u00f6lkerrechtliche und strategische Argument, das Peking braucht, um die Maske der &#8222;neutralen Vermittlung&#8220; fallen zu lassen. F\u00fcr China wird das Ganze dann zu einer existenziellen Frage: Wenn Russland und Belarus fallen, ist China der n\u00e4chste Dominostein, der isoliert auf dem eurasischen Kontinent steht, umringt von westlichen St\u00fctzpunkten. Pekings Reaktion w\u00e4re dann absehbar nicht mehr nur die Lieferung von Dual-Use-G\u00fctern (Komponenten f\u00fcr Drohnen und Chips), sondern das <strong>vollst\u00e4ndige wirtschaftliche, logistische und im Zweifel auch milit\u00e4rische &#8222;All In&#8220;<\/strong>, um den Kollaps dieser Pufferzone zu verhindern. Sp\u00e4testens in diesem Moment mutiert das europ\u00e4ische Schlachtfeld zu einem echten Weltkrieg, bei dem die industriellen Kapazit\u00e4ten Chinas das asiatische Hinterland Russlands uneingeschr\u00e4nkt absichern. W\u00e4hrend im EU-Westen inzwischen keine industriellen Kapazit\u00e4ten mehr existieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei w\u00e4re ein Krieg noch nicht einmal milit\u00e4risch in irgendeiner Form erfolgversprechend. Der Krieg ist heute wieder auf dem Stand von vor 110 Jahren angekommen: ein Abnutzungskrieg, der sich kaum \u00fcber eine 30 &#8211; 50 km breite Killing-Zone herausbewegt, die von Drohnen beherrscht wird. Die R\u00fcstung setzt aber auch Vormarschsysteme wie Panzer. Und da liegt das Problem. Setzt der Westen waffentechnisch komplett aufs falsche Pferd, wenn er weiterhin Milliarden in schwere Kampfpanzer wie den Leopard 2, den Abrams oder den britischen Challenger steckt? Die Antwort ist ein klares <strong>\u201eJa, was die alte Taktik angeht \u2013 aber Nein, was die Notwendigkeit der Plattform betrifft.\u201c<\/strong> Der Panzer ist nicht tot, aber seine Rolle hat sich radikal ver\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>So verwundbar Panzer gegen Drohnen auch sind, das Milit\u00e4r steht vor einem physikalischen Dilemma: Wenn man eine befestigte gegnerische Stellung einnehmen willst, brauchst man drei Dinge in einer einzigen Maschine kombiniert: <strong>Feuerkraft, Beweglichkeit und Schutz<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Drohnen haben Feuerkraft und Beweglichkeit, aber <em>null<\/em> Schutz.<\/li>\n\n\n\n<li>Infanterie hat nichts davon im ausreichenden Ma\u00dfe gegen Artillerie.<\/li>\n\n\n\n<li>Nur die dicke Panzerung sch\u00fctzt die Soldaten vor den Abermillionen Schrapnellen der permanenten Artillerie- und M\u00f6rserangriffe auf dem Feld.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Der Panzer wird deshalb nicht abgeschafft, sondern er wird vom \u201eSturmgewehr der Offensive\u201c zum <strong>\u201eunterst\u00fctzenden Scharfsch\u00fctzen aus der Tiefe\u201c<\/strong>. Panzer agieren heute kaum noch im offenen Verbund. Sie lauern versteckt, fahren kurz vor, geben drei pr\u00e4zise Sch\u00fcsse auf 4 Kilometer Distanz ab und ziehen sich sofort wieder unter Tarnnetze zur\u00fcck. Sie \u00fcberleben nur, wenn sie sich wie Infanteristen im Gel\u00e4nde unsichtbar machen. Man kann es so auf den Punkt bringen: <strong>Vom Vormarsch-Instrument zum mobilen Bunker.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00c4ra, in der Panzer im gro\u00dfen Verbund als \u201eSpeerspitze\u201c (Blitzkrieg-Taktik) tief in gegnerisches Territorium durchbrechen, um den Feind einzukesseln, ist unter den aktuellen Bedingungen vorbei. Wenn heute Panzer eingesetzt werden, dann agieren sie fast ausschlie\u00dflich als hochgesch\u00fctzte, mobile Unterst\u00fctzungswaffen innerhalb eines starren Stellungssystems.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Praxis sieht das heute so aus:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Der Panzer als \u201eFeuerwehr\u201c:<\/strong> Wenn der Gegner an einem Grabenabschnitt durchzubrechen droht, wird ein einzelner Panzer (oder zwei) als mobile Reserve vorgeschickt. Er nutzt seine dicke Panzerung, um den gegnerischen Vorsto\u00df unter Beschuss zu nehmen, und zieht sich sofort wieder zur\u00fcck. Er h\u00e4lt die Stellung, er erobert kein neues Land.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Der Panzer als gesch\u00fctztes Taxi:<\/strong> Oft werden Panzer oder schwere Sch\u00fctzenpanzer (wie der Bradley oder Marder) nur noch dazu benutzt, Infanteristen durch den t\u00f6dlichen Artilleriehagel der 30-Kilometer-Zone an die vorderste Grabenlinie zu bringen. Sobald die Soldaten abgesprungen sind, dreht das Fahrzeug um und flieht in Deckung.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Indirektes Feuer:<\/strong> Weil das direkte Auffahren an die Frontlinie durch die FPV-Drohnen Selbstmord ist, nutzen beide Seiten Panzer inzwischen oft wie improvisierte Artillerie. Sie schie\u00dfen aus versteckten Positionen im hohen Bogen auf Ziele, die sie selbst gar nicht sehen, angeleitet von Aufkl\u00e4rungsdrohnen weit hinter der Front.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das historische Paradoxon<\/h3>\n\n\n\n<p>Es ist eine faszinierende Ironie der Milit\u00e4rgeschichte: Der Panzer wurde im Ersten Weltkrieg von den Briten (1916 am Somme-Fluss) \u00fcberhaupt erst erfunden, um den t\u00f6dlichen Stellungskrieg und das Patt der Sch\u00fctzengr\u00e4ben zu <em>brechen<\/em>. Er sollte die Stacheldr\u00e4hte niederwalzen und die Maschinengewehrnester ausschalten, damit die Infanterie wieder vorr\u00fccken konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute, 110 Jahre sp\u00e4ter, hat sich das Blatt komplett gewendet. Die moderne Technik (Aufkl\u00e4rungsdrohnen, Satelliten, Kamikaze-Drohnen, pr\u00e4zise Minenverlegesysteme) hat den Raum so transparent und t\u00f6dlich gemacht, dass der Panzer selbst wieder in den Mahlstrom des Stellungskrieges hineingezogen wurde. Er bricht das Patt nicht mehr \u2013 er ist zu einem R\u00e4dchen in diesem Patt geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer heute versucht, mit Panzern klassisch vorzur\u00fccken, verliert sie im Minutentakt. Das macht jede Form von &#8222;Vorr\u00fccken nach Osten&#8220;, von der in manchen Strategiepapieren fantasiert wird, zu einer logistischen und menschlichen Fleischm\u00fchle, f\u00fcr die im Westen weder das Material noch das Personal existiert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Westen steuert in eine industrielle Sackgasse<\/h3>\n\n\n\n<p>Der wunden Punkt ist die <strong>Vorbereitungszeit und die Asymmetrie der Kosten<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><td><strong>Attribut<\/strong><\/td><td><strong>Der westliche Panzer (z.B. Leopard 2A8)<\/strong><\/td><td><strong>Die Drohnen-Welle<\/strong><\/td><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Kosten<\/strong><\/td><td>ca. 15 bis 30 Millionen Euro<\/td><td>ca. 500 bis 1.000 Euro pro FPV-Drohne<\/td><\/tr><tr><td><strong>Bauzeit<\/strong><\/td><td>Jahre (aufgrund komplexer Lieferketten)<\/td><td>Minuten (3D-Druck und zivile Elektronik)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Asymmetrie<\/strong><\/td><td>Der Verlust von 5 Panzern ist ein strategisches Desaster.<\/td><td>Der Verlust von 500 Drohnen ist statistisches Rauschen.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Westen plant und baut seine Armeen immer noch wie \u201eManufakturen\u201c \u2013 hochpr\u00e4zise, extrem teure Einzelst\u00fccke, deren Verlust politisch und finanziell kaum tragbar ist. Die Ukraine-Erfahrung zeigt aber, dass moderner Krieg ein <strong>industrieller Abnutzungskampf<\/strong> ist. Wer billiger, schneller und in gr\u00f6\u00dferen Massen produzieren kann, dominiert das Feld.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie sieht die Anpassung aus?<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Panzerindustrie reagiert panisch auf das Drohnensterben. Bis die n\u00e4chste Panzergeneration (wie das deutsch-franz\u00f6sische Projekt MGCS) marktreif ist, behilft man sich mit zwei Entwicklungen:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Die &#8222;Cope Cages&#8220; (Schildkr\u00f6ten-Panzer):<\/strong> Was anfangs wie eine russische Bastelbude aussah (Gitterk\u00e4fige \u00fcber dem Turm), ist heute Standard. Die Panzer werden regelrecht mit Metallgittern und Netzen eingehaust, damit die Drohnen z\u00fcnden, bevor sie die Hauptpanzerung ber\u00fchren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hard-Kill-Systeme (z.B. Trophy):<\/strong> Panzer werden mit Miniradaren ausgestattet, die anfliegende Drohnen oder Raketen im Flug erkennen und ihnen vollautomatisch eine Ladung Schrot entgegenschie\u00dfen, um sie abzufangen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich greifen beide Seiten zu technologischen Spr\u00fcngen, um den Drohnenriegel zu knacken. J\u00fcngst sieht man immer h\u00e4ufiger den Einsatz von <strong>glasfasergesteuerten Drohnen<\/strong>, die gegen die allgegenw\u00e4rtigen St\u00f6rsender (EloKa \/ Elektronische Kampff\u00fchrung) immun sind, weil sie kein Funksignal nutzen. Im Gegenzug experimentiert man mit unbemannten \u201eRoboter-Panzern\u201c (UGVs), um zumindest das menschliche Leben aus der Schusslinie zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie w\u00fcrde ein Krieg, den man 2030 &#8211; in welcher Form auch immer &#8211; vom Zaum bricht, aussehen? <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Das Festfressen an der Grenze (Das Belarus-Problem)<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein Vormarsch nach Osten w\u00fcrde schon an der Geographie von Belarus scheitern. Das Land ist im S\u00fcden durch die riesigen Pripjat-S\u00fcmpfe (eine der gr\u00f6\u00dften Sumpflandschaften Europas) und im Rest des Landes durch dichte W\u00e4lder und sanfte H\u00fcgel charakterisiert.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Dieses Terrain ist f\u00fcr Panzerarmeen ein Albtraum und l\u00e4sst sich extrem leicht verteidigen.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn man bedenkt, dass Russland und Belarus seit Jahren integrierte Verteidigungsstrukturen aufbauen, w\u00fcrde sich jeder westliche Vorsto\u00df dort nicht nach Wochen, sondern nach Tagen in einen m\u00f6rderischen Abnutzungskampf verwandeln.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. Die Asymmetrie des &#8222;Sich-Zur\u00fccklehnens&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p>Hier spricht man den psychologischen und politischen Faktor an. Wenn Russland kein Interesse an einem Vormarsch nach Berlin oder Paris hat (was logistisch ohnehin jenseits ihrer Kapazit\u00e4ten l\u00e4ge), k\u00f6nnen sie sich in tief gestaffelten, elektronisch \u00fcberwachten und minenreichen Verteidigungslinien verschanzen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Das Dilemma des Westens:<\/strong> Eine Demokratie im Kriegszustand braucht <em>Erfolge<\/em>, um die Heimatfront bei Laune zu halten. Wenn w\u00f6chentlich Tausende Gefallene gemeldet werden, aber die Karte sich nicht bewegt, kollabiert der politische R\u00fcckhalt im Westen rasend schnell. Russland kann diesen statischen Zustand aussitzen; die westlichen Regierungen wegen des innenpolitischen Drucks nicht. Jeder erzwungene, symbolische &#8222;Erfolg&#8220; des Westens w\u00fcrde mit einer unbezahlbaren Quote an Menschenleben erkauft.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3. Der Hinterland-Krieg: Die fatale Verwundbarkeit des Westens<\/h3>\n\n\n\n<p>Die massierten Ziele im Westen sind der mathematische Todessto\u00df f\u00fcr die europ\u00e4ische Verteidigungsf\u00e4higkeit. Westeuropa (insbesondere der Korridor von Norddeutschland \u00fcber die Benelux-Staaten bis Nordfrankreich) hat eine der h\u00f6chsten Bev\u00f6lkerungs-, Industrie- und Infrastrukturdichten der Welt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><td><strong>Faktor<\/strong><\/td><td><strong>Westeuropa (Das Zielgebiet)<\/strong><\/td><td><strong>Russland \/ Eurasien (Das Zielgebiet)<\/strong><\/td><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Strategische Tiefe<\/strong><\/td><td>Extrem gering. Wichtige H\u00e4fen (Rotterdam, Hamburg), Kraftwerke und Logistikknoten liegen oft nur wenige hundert Kilometer von potenziellen Startrampen entfernt.<\/td><td>Gigantisch. Die R\u00fcstungsindustrie im Ural oder in Sibirien liegt au\u00dferhalb der Reichweite der meisten konventionellen Systeme.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Ziel-Konzentration<\/strong><\/td><td>Hochgradig ballungszentriert. F\u00e4llt ein zentraler Netzknoten oder ein gro\u00dfer Rheinhafen aus, bricht die Versorgung ganzer Staaten zusammen.<\/td><td>Dezentralisiert. Das Land ist darauf ausgelegt, autarke Regionen zu unterhalten; die Infrastruktur ist historisch auf H\u00e4rte und Redundanz getrimmt.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Luftverteidigung<\/strong><\/td><td>Der Westen besitzt hochentwickelte, aber <strong>zahlenm\u00e4\u00dfig l\u00e4cherlich geringe<\/strong> Systeme (Patriot, IRIS-T). Ein massiver S\u00e4ttigungsangriff bricht die Abwehr binnen Tagen.<\/td><td>Russland verf\u00fcgt \u00fcber das weltweit dichteste, mehrschichtige Luftverteidigungsnetz (S-400, S-500, Pantsir) aus eigener Produktion.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die &#8222;S\u00e4ttigungs-Mathematik&#8220; ab 2030<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn im Jahr 2030 ein Drohnen- und Raketenkrieg im Hinterland entbrennt, gewinnt nicht die <em>beste<\/em> Rakete, sondern die <em>billigste Masse<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Russland pro Monat 5.000 Billig-Drohnen (St\u00fcckpreis 20.000 \u20ac) und 500 Marschflugk\u00f6rper produziert, kann es die westeurop\u00e4ische Infrastruktur systematisch lahmlegen. Westeuropa hat schlicht nicht die industriellen Kapazit\u00e4ten, um monatlich 5.000 Flugabwehrraketen (St\u00fcckpreis bei Patriot: ca. 4 Millionen Euro) nachzuproduzieren. Das System geht mathematisch pleite, noch bevor die Raketen ausgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald in den westeurop\u00e4ischen Ballungsr\u00e4umen f\u00fcr drei Wochen der Strom weg ist, die Wasserwerke ausfallen und die H\u00e4fen brennen, ist der Krieg im Hinterland entschieden \u2013 ganz ohne dass ein einziger russischer Soldat die Grenze nach Polen \u00fcberschritten hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Wissen die das in den Schaltstellen des Milit\u00e4rs und der Politik alles nicht? Vermutlich werden sie es zumindest teilweise ahnen. Aber ansonsten l\u00e4uft alles nach dem Rezept:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-gemeinheiten-amp-beobachtungen wp-block-embed-gemeinheiten-amp-beobachtungen\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"xIX7U0LzUu\"><a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2021\/10\/28\/wenn-du-merkst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-dann-steig-ab\/\">Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, dann steig ab<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, dann steig ab&#8220; &#8211; Gemeinheiten &amp; Beobachtungen\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2021\/10\/28\/wenn-du-merkst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-dann-steig-ab\/embed\/#?secret=hq9sY4TEew#?secret=xIX7U0LzUu\" data-secret=\"xIX7U0LzUu\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Beitrag erstellt mit KI-Unterst\u00fctzung von Gemini<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Russophobie und Kriegshetze in der EU nimmt immer mehr pathologische Z\u00fcge an. Je aussichtsloser die Sache in der Ukraine wird, desto gr\u00f6\u00dfer wird das Geschrei. Hat das noch seine Grundlagen in irgendeiner Realpolitik? Oder hat das ganz banale andere Gr\u00fcnde? Download Artikel als PDF<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":13043,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-13042","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13042","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13042"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13042\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13044,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13042\/revisions\/13044"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13043"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13042"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13042"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13042"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}