{"id":13004,"date":"2026-06-18T08:22:45","date_gmt":"2026-06-18T06:22:45","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=13004"},"modified":"2026-06-18T08:22:46","modified_gmt":"2026-06-18T06:22:46","slug":"die-buechse-der-pandora-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2026\/06\/18\/die-buechse-der-pandora-2\/","title":{"rendered":"Die B\u00fcchse der Pandora"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Bio-Waffen-Labore<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Ukraine ist es nun amtlich: mindestens 40 Biowaffenlabore wurden dort von der US-Army betrieben. Oder bezahlt. Wie immer man das auch interpretieren m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Offiziell geht nat\u00fcrlich nur darum, das Vakuum, dass nach Zerfall der UdSSR entstanden ist, irgendwie zu f\u00fcllen und eine Sicherheit gegen einen Ausbruch der Keime zu schaffen. Offiziell ging es nie um Waffenforschung. Lassen wir mal Ockham dazu zu Wort kommen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Existenz der Labore wurde lange Zeit als \u00fcbelste Russenpropaganda bezeichnet &#8211; bis man schlie\u00dflich doch alles zugeben musste.<\/li>\n\n\n\n<li>Um Sicherheit herzustellen h\u00e4tte man schlicht und einfach die Dinger schlie\u00dfen sollen. Und das ist seit 25 Jahren nicht m\u00f6glich gewesen?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Egal, was fabuliert wird, dort wurde Biowaffenforschung betrieben. Punkt. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Die Basistechnik<\/h2>\n\n\n\n<p>beruht auf der Entdeckung  von CRISPR, einem Trick der Natur, sich nicht nur auf die Rekombination von DNA zu beschr\u00e4nken. CRISPR hat eine Sonde in Form einer kleinen RNA-Kette. Das Molek\u00fcl bindet an die DNA, entspiralisiert sie lokal und wandert dann die Kette entlang. Wenn die RNA-Sonde ein passendes Gegenst\u00fcck auf der DNA-Kette findet, bindet es fest an diese Stelle und CRISPR schneidet den DNA-Strang in einer genau definierten Entfernung von der Bindungsstelle (meist innerhalb der Bindungsstelle) durch. Andere Enzymkomplexe k\u00f6nnen dann an der Schnittstelle neue Gene einbauen und fertig ist die gentechnisch ver\u00e4nderte Zelle. Alles, was heute als &#8222;gentechnisch ver\u00e4nderter Organismus&#8220; f\u00fcr Panik in den Medien sorgt, ist auf diese Weise entstanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles funktioniert heute problemlos: man kann DNA-Str\u00e4nge ziemlich schnell und sicher automatisch sequenzieren und kann RNA- odr DNA-Str\u00e4nge in genau der Basenfolge synthetisieren, die man sich vorstellt. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Die medizinische Anwendung<\/h2>\n\n\n\n<p>Sehr sicher l\u00e4sst sich diese Technik in der Medizin in der Krebstherapie anwenden: man sequenziert normale und Krebszellen, identifiziert eine Stelle auf der DNA, die nur die Krebszelle enth\u00e4lt, baut eine passende Sonde und baut ein Gen f\u00fcr ein Protein ein, dass die Krebszelle sicher umbringt. Beim Entwurf solcher Proteine hilft wiederum eine spezielle Form der KI, die die Struktur von Proteinen und deren Wirkungen analysieren kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Es handelt sich somit um individuell f\u00fcr einen bestimmten Patienten konstruierte Gentechnik, was das ganze leider auch sehr teuer macht, d.h. der Weg bis zur Standardtherapie ist noch weit. Andere Patienten kann man mit der speziell konsturierten Waffe nicht behandeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Risiko dabei: wenn der Impfstoff, wenn wir ihn einmal so bezeichnen, eine weitere Stelle ind gesunden Zellen entdeckt, die man \u00fcbersehen hat, geht der Schuss nach hinten los und auch gesunde Zellen werden masskriert. Sorgfalt ist also geboten, um aus dem Scharfsch\u00fctzengewehr nicht versehentlich eine Schrotflinte zu machen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Der milit\u00e4rische Ansatz<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Traum der Milit\u00e4rs besteht in der Hoffnung, ethnische DNA-Abschnitte zu finden, die dann gezielt beispielsweise Russen t\u00f6ten. Dazu wird die so genannte Junk-DNA untersucht, die ca. 98% der DNA ausmacht. Sie kodiert keine Gene, ist aber nicht sinnlos, da sie wichtige regulatorische und andere Aufgaben \u00fcbernimmt. Solche spezifischen Abschnitte gibt es durchaus, aber sie sind alles andere als tats\u00e4chlich brauchbar spezifisch. Durch die st\u00e4ndige Mischung der Menschheit und die Ver\u00e4nderungen durch Kurzzeitevolution w\u00e4re eine solche Waffe eine sehr grobe Schrotflinte. Das beste, was sich ein General erhoffen kann, w\u00e4re ein Personalverlust auf der Gegenseite von 60% bei 40% eigenen Verlusten durch &#8222;friendly bio wapons&#8220;. Wobei nat\u00fcrlich nicht nur die Verluste z\u00e4hlen, sondern auch die Logistik, die man bereit stellen m\u00fcsste, um die eigenen Opfer zu behandeln, was schnell teurer werden kann als der ganze Krieg. Trotzdem forschen die Milit\u00e4rfritzen nat\u00fcrlich in der Richtung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Der Vektor<\/h2>\n\n\n\n<p>Das sehr viel gr\u00f6\u00dfere Problem: wie bekommt man das Zeug in den gegnerischen Soldaten? Schlie\u00dflich kann man an der Front ja nicht mit einer Spritze herumlaufen. Die Antwort: man injiziert das Ganze in ein Virus oder ein Bakterium, das den Menschen infiziert und dabei die t\u00f6tliche Fracht \u00fcbertr\u00e4gt. Das l\u00e4sst sich allerdings schlecht kontrollieren: die eigenen Leute werden genauso infiziert wie der Gegner.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00dcberlegung besteht nun darin, dass man, wenn man eine Infektion nicht schon verhindern kann, derjenige ist, der ein Gegenmittel sprich einen Impfstoff daf\u00fcr hat. Das muss nat\u00fcrlich einer sein, der kurzfristig in gro\u00dfen Mengen produziert werden kann, womit wir bei mRNA-Impfstoffen sind, die bereits bei Corona zum Einsatz gekommen sind. Und bei dem von dort bekannten Desaster.<\/p>\n\n\n\n<p>Desaster 1: die Methode eignet sich nur f\u00fcr eng begrenzte Wirkmechanismen wie beispielsweise das Spike-Protein von Corona. Gerade Viren sind aber nun ausgesprochen schlampig, was ihre Reproduktion angeht, d.h. die Zielmolek\u00fcle laufen dem Impfstoff in kurzer Zeit davon und die Wirksamkeit l\u00e4sst schnell nach. <\/p>\n\n\n\n<p>Desaster 2: das Immunsystem reagiert hochkomplex auf alle Reproduktionsstadien des Virus. Nur beispielsweise das Spike-Protein anzugreifen \u00e4hnelt gewisserma\u00dfen einen Schuss mit einem Gewehr auf einen LKW in der Hoffnung, ein wesentliches Betriebsteil zu zerst\u00f6ren. Die Wirkung ist mithin begrenzt, was bei Corona zu der Ausrede &#8222;verhindert schwere F\u00e4lle&#8220; f\u00fchrte, weil eben doch jeder erkranken konnte und letzteres statistisch \u00fcberhaupt nicht nachweisbar war.<\/p>\n\n\n\n<p>Desaster 3: der Impfstoff sorgte daf\u00fcr, dass das Spike-Protein produziert wurde, \u00fcber dessen unerw\u00fcnschte Wirkungen man aber nichts wusste. Letztlich d\u00fcrften die unerw\u00fcnschen Wirkungen schlimmer gewesen sein als die eigentliche Krankheit. Im Milit\u00e4rbereich: 50% des Gegners liegt mit der Krankheit im Bett, 50% der eigenen Leute mit den Nebenwirkungen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Gain of function<\/h2>\n\n\n\n<p>Normalerweise sind Vektoren nicht aggressiv genug. Die Evolution sorgt daf\u00fcr, dass Erreger mit hoher Letalit\u00e4t relativ wenig infekti\u00f6s sind, weil sie sich selbst die Nahrung abgraben. Bei anderen entsteht relativ schnell eine Immunit\u00e4t bei der Zielgruppe, so dass auch hier der Erfolg beschr\u00e4nkt ist. Die Natur baut also Bremsen ein, die daf\u00fcr sorgen, dass die Situation nicht au\u00dfer Kontrolle ger\u00e4t. Und hier kommt nun der letzte Punkt der milit\u00e4rischen Aufr\u00fcstung: man versucht, superaggressive Keime zu z\u00fcchten, also die biologischen Bremsen zu beseitigen. Solche Keime geben nicht auf, bis sie selbst durch den Tod des letzten Zielindividuums ausgel\u00f6scht werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Da die Kette davor auch noch gilt, ger\u00e4t die Sache hier vollends au\u00dfer Kontrolle. Superinfekti\u00f6s, hohe Evolutionsrate, t\u00f6dlich f\u00fcr das Ziel. Der Krieg endet mit der Vernichtung des Feindes, der eigenen und der aller Neutralen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Warum?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die einfachste Antwort ist &#8222;weil sie es k\u00f6nnen&#8220;. Zun\u00e4chst einmal sind die Mittel f\u00fcr das  Milit\u00e4r nahezu unbegrenzt, wie man am Beispiel Deutschland gerade sehen kann. F\u00fcr das Milit\u00e4r wird gerade der komplette Soziastaat eingestampft: Hinterbliebenenrenten, Kindergeld, Kranken- und Pflegeversicherung, steuerliche Regeln, Schulen &#8211; kein Bereich ist ausgenommen, um die Milliarden f\u00fcr die Waffen bereit zu stellen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das zweite ist Sturheit. Jeder Biologe kann den Flintenfuzzis die Zusammenh\u00e4nge erkl\u00e4ren, d.h. sie m\u00fcssen es wissen, dass das alles nur in eine Katastrophe f\u00fchren kann. &#8222;Aber da k\u00f6nnte &#8230;&#8220; &#8211; mit diesem Aber, meist bezogen auf genauso hirnrissige Pl\u00e4ne, wird weiter gemacht, und wenn es die Behauptung ist &#8222;der Gegner macht es ja auch&#8220;. Tats\u00e4chliche Optionen, die Aussicht auf irgendeine Art von Erfolg h\u00e4tten, gibt es nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so bleibt es jedem selbst \u00fcberlassen, ob er glaubt, dass Corona, afrikanische Schweinepest, Gefl\u00fcgelgrippe und mehr nat\u00fcrliche Krankheiten sind, zu denen medizinische Forschung betrieben wird, oder es sich samt und sonders mindestens um Laborunf\u00e4lle handelt, wenn nicht sogar von den Milit\u00e4rs bewusst experimentell freigesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bio-Waffen-Labore In der Ukraine ist es nun amtlich: mindestens 40 Biowaffenlabore wurden dort von der US-Army betrieben. Oder bezahlt. Wie immer man das auch interpretieren m\u00f6chte. 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