{"id":12598,"date":"2026-02-19T09:09:05","date_gmt":"2026-02-19T08:09:05","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=12598"},"modified":"2026-02-19T09:09:06","modified_gmt":"2026-02-19T08:09:06","slug":"ramadan-und-fastenzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2026\/02\/19\/ramadan-und-fastenzeit\/","title":{"rendered":"Ramadan und Fastenzeit"},"content":{"rendered":"\n<p>P\u00fcnktlich zum Verarschermittwoch hat die christliche Fastenzeit begonnen, begleitet diesmal vom islamischen Fastenmonat Ramadan. W\u00e4hrend ersteres konsequent ignoriert wird, weist die woke Landschaft auf die Wichtigkeit des Ramadan hin und dass man die Gef\u00fchle der Muslime nicht verletzen solle. Letzteres tats\u00e4chlich ein gut gemeinter Rat, den ein Verletzen der Gef\u00fchle k\u00f6nnte leicht zu physischen Verletzungen beim Gef\u00fchlsverletzer ausarten. Das ist bewusst gewollt, denn der Ramadan ist einer von Mohammeds Tricks zur Radikalisierung seiner Anh\u00e4nger, und wie die Geschichte lehrt, sogar ein recht erfolgreicher.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Um das zu verstehen, muss man etwas tiefer in die allgemeine religi\u00f6se Praxis abtauchen. Etwas despektierlich kann man Religion auch als \u201eprofessionelle Spinnerei\u201c bezeichnen. Manche erreichen durch professionelles Spinnen etwas f\u00fcr sich, aber in der Regel geht es um die Aus\u00fcbung von Macht \u00fcber andere mit sehr subtilen Methoden: die Machtaus\u00fcbung soll n\u00e4mlich gar nicht als solche begriffen werden, sondern man folgt dem Guru freiwillig (bis in den Tod).<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr oder weniger zu allen Religionen geh\u00f6rt das Brechen von Naturgesetzen in der einen oder anderen Form. Was in der Realit\u00e4t nat\u00fcrlich nie passiert ist und auch nie passieren wird und auch jeweils nur von Einzelnen wahrgenommen wird, nie allgemein. Die Erlebenden schw\u00f6ren allerdings Stein und Bein, tats\u00e4chlich (nur als Beispiel) eine fliegende Kuh wahrgenommen zu haben, die eine Arie aus Lohengrin schmetterte. Nun ist es kein Problem, eine Kuh das tats\u00e4chlich in der Fantasie machen zu lassen, allerdings k\u00e4me auch niemand auf die Idee, das Fantasieprodukt als Wunder zu bezeichnen. Fantasie ist n\u00e4mlich ein bewusster Vorgang und der Fantasierende ist sich dem auch jeweils bewusst, weil er genau diese Vorstellung bewusst hervor ruft. Ins Wundersame schl\u00e4gt das erst um, wenn aus der Fantasie eine Halluzination wird, als eine Vorstellung, die nicht bewusst hervorgerufen wurde und deshalb Chancen hat, mit der eigentlichen Realit\u00e4t verwechselt zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Religionen arbeiten bewusst mit Halluzinationen. Das Problem besteht allerdings darin, eine solche hervor zu rufen. Eine M\u00f6glichkeit ist die Verwendung von Drogen, die schon im Schamanentum verwendet wurden, allerdings kontrolliert durch die Schamanen selbst, weil unkontrollierter Drogenkonsum schnell in physische Abh\u00e4ngigkeit umschl\u00e4gt und dann weniger die gew\u00fcnschten Effekte aufweist. Im religi\u00f6sen Kontext spricht man oft von \u201eTrennung von K\u00f6rper und Geist\u201c, und das l\u00e4sst sich auch auf andere Art erreichen und ist im religi\u00f6sen Kontext effektiver, da das im allgemeinen unter Anleitung erfolgt und den zum Halluzinieren Angeleiteten direkt an den Anf\u00fchrer bindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Trick besteht darin, den K\u00f6rper auf verschiedene Arten zu erm\u00fcden, was dieser damit belohnt, dass Endorphine freigesetzt werden, die eigentlich einen Schutzmechanismus darstellen und zu Halluzinationen, also unbewusst und vom der Physis abgetrennten Fantasien f\u00fchren. Um mal ein paar Methoden aufzuf\u00fchren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Askese. Durch Nahrungs- oder Fl\u00fcssigkeitsentzug wird der K\u00f6rper belastet und wehrt sich schlie\u00dflich in Form von Halluzinationen. Askese findet sich in vielen Religionen: Christentum, Islam, Hinduismus, \u2026 aber auch nat\u00fcrlich, beispielsweise im Rahmen so mancher Fata Morgana.<\/li>\n\n\n\n<li>Anstrengung. Durch fortgesetzte Anstrengung wird der K\u00f6rper an die Grenzen der Belastbarkeit getrieben. Beispiele: rituelle L\u00e4ufe \u00fcber 100 km und mehr in alten s\u00fcdamerikanischen Religionen, Teile des Zen-Buddhismus und andere fern\u00f6stliche Religionen, Teile des Hinduismus \u2026 Kung Fu als Kampfart ist mehr oder weniger nur eine auch f\u00fcr andere Sachen verwendbare Nebenwirkung der urspr\u00fcnglichen Religions\u00fcbungen und nicht etwa prim\u00e4res Ziel, wenn es unter dem religi\u00f6sen Aspekt betrieben wird. Man findet die Wirkungen auch im Extremsport, bei dem es aber um pers\u00f6nliche Erfahrung mit dem Endorphinrausch geht und nicht um Beherrschung anderer.<\/li>\n\n\n\n<li>Monotonie: auch hier wieder die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen mit langen Perioden des Stillsitzens (teilweise unter versch\u00e4rften Bedingungen), des Rezitierens immer der gleichen Verse oder stundenlangen monotonen Bewegungen (Gebetsm\u00fchle). Eine milde Form ist der in manchen katholischen Gegenden noch verbreitete Brauch des Rosenkranzbetens, der aus mehreren Hundert Wiederholungen immer des gleichen Spruchs besteht.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das Problem: um mit diesen Mitteln sicher in den Genuss einer Halluzination zu kommen, bedarf es einer Disziplin, die nicht alle haben. Der religi\u00f6se Anf\u00fchrer m\u00f6chte jedoch seine gesamte Gemeinde beherrschen. Psychologisch muss er die \u00dcbungen also so konfigurieren, dass sie jeder ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme durchf\u00fchren kann, dabei aber seiner Anleitung bedarf und der eine oder andere auch in die N\u00e4he von Halluzinationen ger\u00e4t. Und damit sind wir beim Ramadan.<\/p>\n\n\n\n<p>Das religi\u00f6se Fasten erfordert eine Verweigerung der Nahrungsaufnahme und der Fl\u00fcssigkeitsaufnahme von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Das ist f\u00fcr jeden gesunden Menschen problemlos machbar, insbesondere wenn es in Gemeinschaft erfolgt und man nicht damit alleine gelassen wird. In der halluzinogenen Gegenden f\u00fchrt der Wassermangel. Von Sonnenunter- bis Sonnenaufgang gibt es keine Regeln und ein wesentlicher Teil der Moslems frisst sich nach Sonnenuntergang oft derart voll, dass er nach dem Ende der Fastenzeit ein paar Kilo mehr auf die Waage bringt. Der psychologische Erfolg: man macht es unter Anleitung des Anf\u00fchrers, man macht es gemeinsam (und h\u00e4lt dadurch durch), der eine oder andere ger\u00e4t in Verz\u00fcckung und der Anf\u00fchrer wird in seiner spirituellen und auch physischen F\u00fchrungsrolle best\u00e4tigt. Er herrscht nicht durch Gewalt, sondern durch spirituelle \u00dcberzeugung.<\/p>\n\n\n\n<p>Mohammed nutzte diesen Trick, um seine Scharen auf die n\u00e4chste Schlacht vorzubereiten, die sie dann um so kompromissloser antraten, je n\u00e4her sie an eine Halluzination geraten waren. Verlieren konnten sie ohnehin nicht: gewannen sie die Schlacht, konnten sie sich bei den Frauen und M\u00e4dchen der Besiegten nach Belieben bedienen, verloren sie das Leben, waren ihnen 72 Jungfrauen im Paradies gewiss. Wer sich dabei an die Zust\u00e4nde hier und heute erinnert f\u00fchlt, dem sollte man das nicht ausreden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>P\u00fcnktlich zum Verarschermittwoch hat die christliche Fastenzeit begonnen, begleitet diesmal vom islamischen Fastenmonat Ramadan. W\u00e4hrend ersteres konsequent ignoriert wird, weist die woke Landschaft auf die Wichtigkeit des Ramadan hin und dass man die Gef\u00fchle der Muslime nicht verletzen solle. 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