{"id":12547,"date":"2026-02-08T09:10:46","date_gmt":"2026-02-08T08:10:46","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=12547"},"modified":"2026-02-08T09:10:46","modified_gmt":"2026-02-08T08:10:46","slug":"eieieiei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2026\/02\/08\/eieieiei\/","title":{"rendered":"Eieieiei"},"content":{"rendered":"\n<p>Von den steigenden Lebensmittelpreisen sind auch Eier betroffen, jedoch statistisch nicht ganz so stark wie andere Produkte. Vielfach werden inzwischen verst\u00e4rkt 15er-Kartons statt der 10er-Kartons angeboten und  Eier  der Gr\u00f6\u00dfe L kosten kaum mehr als die der Gr\u00f6\u00dfe M. Bei den vielen Angeboten handelt es sich um Freilandeier, alles aus deutscher Qualit\u00e4tsproduktion. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Der Grund f\u00fcr das (relativ gesehen) g\u00fcnstige Angebot sind ukrainische Eier, die (nebst anderen landwirtschaftlichen Produkten) verst\u00e4rkt importiert werden. Die Importe sind um das Dreifache angestiegen. Allerdings werden die ukrainischen Produkte nicht nach den Standards produziert, die f\u00fcr die Bauern in der EU gelten. Eier stammen oft aus K\u00e4fighaltung, in denen auch nicht mehr genehmigte Chemikalien ausgebracht werden, was die Produktion nat\u00fcrlich besonders g\u00fcnstig macht. <\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt werden ca. 20,8 Mrd. Eier in Deutschland verbraucht. Davon gehen ca. 52% direkt an den Endverbraucher, 32% in die Nahrungsmittelindustrie (Nudeln, &#8230;) und 16% an Gro\u00dfverbraucher (Kantinen, Restaurants, &#8230;). Die Importeier sind f\u00fcr den Endverbrauchermarkt nicht einsetzbar, da K\u00e4figeier nicht gekauft w\u00fcrden. Die Abnehmer ist mithin die Nahrungsmittelindustrie, in deren Produkten nicht gekennzeichnet werden muss, aus welcher Quelle die Eier stammen. Wer sein Fr\u00fchst\u00fccksei mit ein bisschen Majonnaise verfeinert, hat also mit Sicherheit K\u00e4figeier hinzugef\u00fcgt, ggf. auch ein paar Chemikalien, die in deutschen Eiern nicht vorkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie passt das zu den strengen EU-Vorgaben wie dem Lieferkettengesetz? Gar nicht! Allerdings gilt f\u00fcr die Ukraine eine Ausnahme: sie muss fr\u00fchestens 2028 die EU-Vorgaben erf\u00fcllen und kann bis dahin produzieren, wie sie will (und kriegsbedingt vermutlich auch dar\u00fcber hinaus). W\u00e4hrend die Schwachsinnigen in Br\u00fcssel mit ihren unsinnigen b\u00fcrokratischen Auflagen, die in den meisten F\u00e4llen ohnehin nur Datengr\u00e4ber f\u00fcllen und sonst zu nichts f\u00fchren, selbst die Araber verprellt, die sich weigern, unter solchen Bedigungen noch LNG zu liefern, werden die Verbraucher von den gleichen B\u00fcrokraten nach Strich und Faden betrogen\u00b9\u207e<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>\u00b9\u207e Strafgesetzbuch (StGB)  \u00a7 263\u00a0Betrug<\/p>\n\n\n\n<p>(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten (<em>=Ukraine<\/em>) einen rechtswidrigen Verm\u00f6gensvorteil zu verschaffen, das Verm\u00f6gen eines anderen dadurch besch\u00e4digt, da\u00df er durch <em>Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdr\u00fcckung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterh\u00e4lt<\/em> (=<em>das Lieferkettengesetz gilt<\/em>), wird mit Freiheitsstrafe bis zu f\u00fcnf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von den steigenden Lebensmittelpreisen sind auch Eier betroffen, jedoch statistisch nicht ganz so stark wie andere Produkte. 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