{"id":11811,"date":"2025-04-25T10:47:42","date_gmt":"2025-04-25T08:47:42","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=11811"},"modified":"2025-04-25T10:47:42","modified_gmt":"2025-04-25T08:47:42","slug":"warum-das-mit-dem-krieg-nichts-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2025\/04\/25\/warum-das-mit-dem-krieg-nichts-wird\/","title":{"rendered":"Warum das mit dem Krieg nichts wird"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eWanne-Eickel? Pff! Wir kommen aus\nCastrop-Rauxel!\u201c hie\u00df es fr\u00fcher manchmal im Ruhrgebiet. Weil\neinige Castrop-Rauxel f\u00fcr die lateinische Form von Wanne-Eickel\nhielten und man als Lateiner ja was Besseres war. So \u00e4hnlich kann\nman heute denken, wenn jemand B\u00e4cker hei\u00dft, sich aber gro\u00dfspurig\nPistorius nennt, dann aber eher als Fladenbrothersteller auftritt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Krieg der Willigen <\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Obwohl sich die USA vom Krieg in der\nUkraine abwenden, will man hier weiterhin \u201eden Krieg nach Moskau\ntragen\u201c, muss dazu aber erst einmal kriegstauglich werden\n(vielleicht spricht eine Minderheit auch von wehrtauglich, ein\nBegriff, der wenigstens verfassungskonform w\u00e4re). Frei nach dem\nbekannten Motto \u201egebt mir 4 Jahre Zeit!\u201c soll das bis 2029\nerreicht sein. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Krieg gegen Russland? Da w\u00e4re\nzun\u00e4chst einmal zu fragen, wer da alles mitspielen soll. Zwei\nOrganisationen stehen da als organisatorischen Klammern zur Auswahl:\ndie NATO und die EU. Wobei die NATO auch einige Nationen umfasst, die\nnicht zur EU geh\u00f6ren, beispielsweise Gro\u00dfbritannien und die T\u00fcrkei.\nFormal ist die NATO auch ohne die USA Russland haushoch \u00fcberlegen,\nallerdings nur nur formal, angefangen damit, wer im Zweifelsfall\nalles mitspielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Krieg gegen Russland \u2013 da kommt es\ndarauf an, wer den anf\u00e4ngt. Nach den Russen sieht es derzeit nicht\naus. Es wird kr\u00e4ftig gez\u00fcndelt, aber das betrifft in der Hauptsache\ndie baltischen Zwergstaaten, ein wenig Finnland, wo die Meinung\nallerdings schon etwas br\u00f6ckelt, und Deutschland. Selbst Polen h\u00e4lt\nsich oft erstaunlich zur\u00fcck, wenn es darum geht, den markigen Worten\nTaten folgen zu lassen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Kriegsausl\u00f6ser k\u00f6nnte eine\nTotalblockade von Kaliningrad sein, aber dann hat Russland nicht\nangefangen und die B\u00fcndnispflicht der NATO entf\u00e4llt. Damit w\u00e4ren\ndie T\u00fcrkei (die vermutlich selbst im B\u00fcndnisfall allenfalls\nsymbolisch mitmachen w\u00fcrde), die Ost-EU-Staaten, S\u00fcdeuropa und der\nRest der NATO drau\u00dfen. Im Moment deutet auch vieles bis alles darauf\nhin, dass sich die USA raushalten, wenn keine der US-Basen in Europa\nangegriffen wird \u2013 ein Umstand, der inzwischen durchaus hinter auch\nf\u00fcr die Europ\u00e4er verschlossenen T\u00fcren direkt zwischen Amerikaner\nund Russen ausgehandelt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich s\u00e4he es aus, wenn Merz\nTaurus-Raketen \u201eliefert\u201c (seid der Abh\u00f6raffaire der\nBundeswehrgener\u00e4le, die den Einsatz der Raketen per Telefon\ndiskutiert haben, wissen wir, dass es korrekt \u201eabschie\u00dft\u201c hei\u00dft,\ndenn die Ukrainer k\u00f6nnen das nicht). Blieben also im Wesentlichen\nnur noch Polen, Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien und die\nSkandinavier. Da wird das mit der haushohen \u00dcberlegenheit schon\netwas weniger. Und selbst dann k\u00f6nnten die Polen noch sehr\nzur\u00fcckhaltend auftreten, wenn ihnen im Gegenzug daf\u00fcr die\nWestukraine als \u201eEntsch\u00e4digung\u201c winkt (das ist zwar Spekulation,\naber anscheinend in ein paar Thinktanks durchaus diskutiert worden,\nauch wenn die Nachrichtenlage d\u00fcrftig ist). Damit h\u00e4tten wir den\n\u201eClub der Willigen\u201c erst einmal umrissen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">&#8230; und die EU?<\/h4>\n\n\n\n<p>Neben der NATO kommt als Klammer\nnat\u00fcrlich noch die EU in Frage und die ausgewiesene Milit\u00e4rexpertin\nUrsula von der Leyen r\u00fcstet auch verbal und finanziell auf. Wobei\n\u201eausgewiesen\u201c tats\u00e4chlich zutrifft, denn bei der Umwandlung der\nBundeswehr zur Bummelwehr hat sie so professionell gehandelt, dass\nschlie\u00dflich nichts anderes blieb, als sie nach Br\u00fcssel auszuweisen\n(wobei der Ersatz zun\u00e4chst mal nicht viel besser war). Dummerweise\nist die EU inzwischen mehr oder weniger nur noch im \u201eClub der\nWilligen\u201c ein von allen Ernst genommener Akteur, wobei\nGro\u00dfbritannien und die m\u00f6glicherweise auch noch willigen Norweger\ngar nicht dazu geh\u00f6ren. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Ungarn, die Slowakei und Italien\npfeifen mehr oder weniger auf die EU und verhandeln ganz offen an der\nEU vorbei mit den USA und China und pflegen selbst zu Russland\njederzeit wieder ausbaubare Beziehungen. Wobei deren Regierungschefs\nanscheinend recht pragmatisch sind: sobald es sich nicht mehr lohnt,\nsind sie aus der EU raus. Was auch nicht ganz von ungef\u00e4hr kommt:\nRussland, China und neuerdings mit Trump auch die USA lassen die EU\ntrotz des st\u00e4rker werdenden Gekeifes des von vielen inzwischen als\nFlintenweiberclub wahrgenommenen Br\u00fcsseler Vereins au\u00dfen vor und\nverhandeln nicht mehr mit der EU, sondern eher mit den einzelnen\nStaaten.  Wenn sich da noch Indien, die Araber, Brasilien und andere\naus der BRICS-Gruppe anschlie\u00dfen und bilaterale Vertr\u00e4ge mit den\neinzelnen L\u00e4ndern abschlie\u00dfen, war es das mit der EU. Hoffen wir\nmal, dass es so kommt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der logistische Alptraum<\/h4>\n\n\n\n<p>Aber schauen wir mal, was auf die\nKriegswilligen zukommt, wenn der Konflikt auflodert. Zwar geh\u00f6ren\nalle zur NATO und die stellt formal eine Organisation dar, die den\nOberbefehl \u00fcbernehmen k\u00f6nnte. Wie effektiv die sein w\u00fcrde, sei\neinmal dahin gestellt. Selbst in Afghanistan, wo formal die USA das\nSagen hatten, haben alle beteiligten Nationen auf irgendeine Weise\nihr eigenes S\u00fcppchen gekocht. Aber nehmen wir mal an, das w\u00fcrde\nhalbwegs funktionieren. Funktionieren dann auch die Waffen?<\/p>\n\n\n\n<p>Da f\u00e4ngt das Problem an.\nDeutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien marschieren mit Leopard-,\nLeclerc- und Challenger-Panzern auf, alle nach den Erfahrungen in der\nUkraine hochempfindlich und unter Frontbedingungen nicht wartbar. Und\ndas gilt f\u00fcr alle Waffensysteme. Und nicht nur das: man hat sich\nzwar beispielsweise auf 155 mm-Granaten geeinigt, aber jedes System\nhat seine eigenen Subspezifikationen, die es f\u00fcr die Systeme anderer\nNationen unbrauchbar machen. Selbst die modifizierte schwedische\nLeopard-Version kann nicht mit deutscher Munition. Logistisch w\u00e4ren \nsomit f\u00fcr alle Systeme eigene Versorgungs- und Reparaturketten\naufzubauen, und das im Chaos eines laufenden Krieges. Bei Kriegen\nkann man sich auf eine Sache 100%-ig verlassen \u2013 sie verlaufen\nnicht nach Plan \u2013 und es w\u00e4re nur eine Frage kurzer Zeit, bis\naufgrund des ausufernden Chaos\u2019 bis auf Messer und Steinschleudern\nnicht mehr viel funktioniert. Eine n\u00e4chtliche Begegnung mit Freddy\nKrueger d\u00fcrfte der kleiner Alptraum sein. \n<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Bewaffnung<\/h4>\n\n\n\n<p>Insbesondere die Gruppe der Willigen\nhat einen gro\u00dfen Teil ihrer Arsenale in die Ukraine zur\nVerschrottung geliefert. Ok, das war zu Teil richtig, denn manche\nPanzerversionen sind so alt, dass selbst die Ersatzteilbeschaffung\nauf das Problem st\u00f6\u00dft, dass zwar noch die Bestellnummer bekannt\nist, aber der Hersteller die Produktion schon seit langem eingestellt\nhat und nichts mehr zu bekommen ist. Fazit: Munition ist bei den\nWilligen nur f\u00fcr wenige Tage vorhanden und nur knapp 20-30% der\nSysteme sind einsatzf\u00e4hig, w\u00e4hrend es bei den restlichen 70%\nbuchhalterisch eher angemessen w\u00e4re, sie unter \u201eImmobilien\u201c zu\nverbuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Also m\u00fcssen neue Waffen angeschafft\nwerden. Dazu fehlen allerdings bereits die notwendigen\nProduktionskapazit\u00e4ten. Zwar werden derzeit Waggonwerke in\nPanzerwerke umgebaut und auch in Bezug auf VW-Werken wird dar\u00fcber\ngesprochen, die doch Panzer produzieren zu lassen. Gewichtsm\u00e4\u00dfig\nist der Unterschied zwischen einem E-SUV und einem Panzer tats\u00e4chlich\ngar nicht so gro\u00df. Trotzdem m\u00fcssen erst mal die Kapazit\u00e4ten\ngeschaffen werden, und das geht nicht so schnell. Obendrein braucht\nman dazu Rohstoffe, die auch nicht vorhanden sind. Woher nehmen? Den\nRussen fragen, ob der was liefert, mit dem man was bauen kann, um ihn\nmit Krieg zu \u00fcberziehen? Und dann m\u00fcssen hinreichend viele solcher\nGer\u00e4te gebaut werden. Nicht ein paar hundert Panzer, sondern gleich\ntausende.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ein wenig mitrechnet: die 4 Jahre\nsind bereits jetzt Makulatur. Reden wir besser \u00fcber 8, und da sind\ndie politischen Rangeleien und b\u00fcrokratischen Verwicklungen, die\nalleine schon mindestens diese Zeit beanspruchen, noch gar nicht\nber\u00fccksichtigt. Aber gehen wir noch einen Schritt weiter: zu\nbeseitigen w\u00e4re auch der logistischen Alptraum durch\nVereinheitlichung der Systeme, die ohnehin eines technologischen\nUpdates bed\u00fcrfen. Nehmen wir einmal an, es w\u00fcrde heute und jetzt\nbeschlossen, so etwas umzusetzen, dann sprechen wir von ca. 15\nJahren. So lange dauert es erfahrungsgem\u00e4\u00df, bis alles zur Reife\ngediehen ist. Nur sprechen wir dann nicht von 2029, sondern von 2040\n\u2013 falls man sich einigen kann.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Bev\u00f6lkerung<\/h4>\n\n\n\n<p>Zum Krieg spielen geh\u00f6rt nicht nur\ndas Spielzeug, sondern auch die Kinder, die damit spielen sollen,\nsprich die Soldaten. Durch eine intensiv betriebene Kriegspropaganda\nversucht man derzeit, das bei den Kriegswilligen zu erreichen. Doch\nauch da gibt es eine ganze Reihe von Problemen. Die Bev\u00f6lkerungen\nsind aufgrund der Migration inzwischen ziemlich inhomogen. Je nach\nLand sind 25% der Bev\u00f6lkerung nicht indigen, was zu Spannungen\nf\u00fchrt, die noch dadurch verst\u00e4rkt werden, dass die Politik sich oft\ngegen die indigene Bev\u00f6lkerung richtet. Und von den 25% mit\nausl\u00e4ndischen haben l\u00e4ngst nicht alle den passenden Pass.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Newcomer stellt sich die\nFrage, warum sie eigentlich f\u00fcr ein Land k\u00e4mpfen sollen, in dem sie\nsich oft noch nicht heimisch f\u00fchlen, f\u00fcr die Altbev\u00f6lkerung die\nFrage, warum sie f\u00fcr ein Land k\u00e4mpfen sollen, in dem sie sich oft\nnicht mehr heimisch f\u00fchlen. Kurz und gut, selbst wenn es gelingt,\neine zahlenm\u00e4\u00dfig beeindruckende Truppe aufzustellen, d\u00fcrfte deren\nKampfmoral allenfalls bescheiden, wenn nicht miserabel sein. Und dass\ndie Kampfmoral durchaus die doppelte Mannschaftsst\u00e4rke des Gegners\naufzuwiegen vermag, wei\u00df man seit der Antike.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem muss die Propaganda lange\naufrecht erhalten werden, denn die Umstellung auf eine\nKriegsindustrie schafft keine Wirtschaftsg\u00fcter f\u00fcr die breite\nMassen. Mangel, Verarmung,weiterer Verfalls der gesellschaftlichen\nSysteme \u2013 wie lange kann die Illusion der Bedrohung aufrecht\nerhalten werden, bevor die Bev\u00f6lkerung doch ernsthaft rebelliert.\nUnd dann h\u00e4tte man einen B\u00fcrgerkrieg am Hals. Nun ja, immerhin ein\nKrieg.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Teil der Propaganda besteht im\nAbschneiden der Kommunikation mit dem Gegner. Entsprechend ist der\n\u201eeiserne Vorhang\u201c noch sehr viel eiserner hochgezogen worden als\nder alte: selbst Z\u00fcge und Flugzeuge verkehren im Gegensatz zu fr\u00fcher\nnicht mehr und die Grenz\u00fcberg\u00e4nge sind bis auf einzelne\ngeschlossen. Im Internet werden Zensuren eingef\u00fchrt, damit man nicht\nauf die \u201eDesinformation\u201c der Gegenseite hereinfallen kann.\nAbschottung hei\u00dft die Parole.<\/p>\n\n\n\n<p>Genauer betrachtet ein uns\u00e4glicher\nBl\u00f6dsinn. Das Internet l\u00e4sst sich nicht blockieren und in den\nmeisten F\u00e4llen gen\u00fcgt es, im eigenen Router einen anderen\nDNS-Server einzustellen (z.B. IP-Adresse 1.1.1.1 oder 8.8.8.8 f\u00fcr\ndiejenigen, die das eben mal machen wollen), um freien Zugang zu fast\nallen Servern zu haben. F\u00fcr den Rest gen\u00fcgen in der Regel VPN. Und\nGoogle-Translator oder \u00e4hnliche Hilfsmittel machen es m\u00f6glich,\nselbst Webseiten auf Turkmenisch problemlos lesen zu k\u00f6nnen. Und\nnicht nur das!<\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fcher gab es das Bild des\nr\u00fcckst\u00e4ndigen Ostmenschen, der durch eine Reise in die DDR durch\ndie grauen Siedlungen schnell Nahrung fand. Und heute? Russische\nSt\u00e4dte lassen sich von westlichen St\u00e4dten oft nur dadurch\nunterscheiden, dass sie sauberer sind. An den Bauten bemerkt man\nnichts. Russische Filme (und auch die anderer, hier als r\u00fcckst\u00e4ndig\neingestufter L\u00e4nder) stehen Hollywood-Produktionen in nichts nach.\nKurz: da leben Menschen, denen es genauso gut oder schlecht geht wie\nuns und die eigentlich nur eine andere Sprache sprechen. Warum soll\nman gegen die den notwendigen Hass entwickeln? Wenn sich das im\nBewusstsein verankert, wird das Narrativ noch schneller br\u00f6ckeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Begr\u00fcndung f\u00fcr das alles ist die\n\u201eSicherheit\u201c. Genau drauf geschaut geht es aber anscheinend nur\num die Sicherheit der Machterhaltung der Politclique. Das Volk hat\ndavon nur Nachteile. Nehmen wir das zusammen \u2013 Vorbereitungszeit\nund Gesellschaft \u2013 kann man nur sagen \u201etut uns leid, aber der\nKrieg muss leider ausfallen. Wir wollten noch ins Kino.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gar nichts tun?<\/h4>\n\n\n\n<p>Beschr\u00e4nken wir die Antwort auf das\nMilit\u00e4rische. Das mit dem \u201eKrieg nach Moskau tragen\u201c wird\nnichts, aber man kann ja nun nicht ausschlie\u00dfen, dass auch in\nanderen L\u00e4ndern mal Psychopathen wie die S\u00e4nger dieses Liedes an\ndie Macht und damit auf dumme Gedanken kommen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Warum hat \u00fcber die Jahrhunderte\neigentlich niemand die Schweiz angegriffen? Die Antwort ist ziemlich\neinfach: das Land ist hinreichend dicht bev\u00f6lkert und hat auf eine\nBewaffnung gesetzt, mit denen keine Kriege im Ausland gef\u00fchrt werden\nk\u00f6nnen, bei der aber zusammen mit der Motivation der Bev\u00f6lkerung\njedem klar war, dass bei einem Versuch die Katastrophe f\u00fcr den\nAngreifer umfassend ist. Selbst wenn die Aufstellung weniger\nsignifikant ist: die USA haben es in Vietnam, in Afghanistan (dort\nauch die Russen) und mehr oder weniger auch im Irak erfahren, dass\n\u00dcberlegenheit der Waffentechnik nicht gen\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Da haben wir die Antwort. Sie hei\u00dft\nnicht \u201enichts tun\u201c. Sie bedeutet die Aufstellung von\nWaffensystemen, die nicht unbedingt geeignet sind, \u201eunsere\nFreiheit\u201c am Hindukush zu verteidigen, sondern die genau auf die\nLandesverteidigung ausgerichtet sind und maximale Wirksamkeit hier in\nunserem Gel\u00e4nde entfalten. Und sie bedeutet einen Patriotisierung\nder Bev\u00f6lkerung, die es jedem Angreifer klar machen, dass er f\u00fcr\njeden Quadratmeter einen intolerablen Blutzoll zu entrichten hat. Man\nmuss das nur haben, um es nicht einsetzen zu m\u00fcssen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Statt dessen gibt es Merz, Klingbeil\n(welch martialischer Name) und B\u00e4cker .. \u00e4h, Pistorius.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWanne-Eickel? Pff! Wir kommen aus Castrop-Rauxel!\u201c hie\u00df es fr\u00fcher manchmal im Ruhrgebiet. Weil einige Castrop-Rauxel f\u00fcr die lateinische Form von Wanne-Eickel hielten und man als Lateiner ja was Besseres war. So \u00e4hnlich kann man heute denken, wenn jemand B\u00e4cker hei\u00dft, sich aber gro\u00dfspurig Pistorius nennt, dann aber eher als Fladenbrothersteller auftritt. 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