{"id":11201,"date":"2024-11-14T07:16:00","date_gmt":"2024-11-14T06:16:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=11201"},"modified":"2024-11-11T10:44:30","modified_gmt":"2024-11-11T09:44:30","slug":"die-juedische-weltverschwoerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2024\/11\/14\/die-juedische-weltverschwoerung\/","title":{"rendered":"Die j\u00fcdische Weltverschw\u00f6rung"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir m\u00fcssen etwas ausholen. Superreiche Leute wie Musk oder Bezos wird ja nachgesagt, dass sie die Welt in ihrem Sinne steuern und ver\u00e4ndern wollen, wobei ihr Sinn nicht gerade im Interesse der Menschen sein muss. Die beiden machen das direkt als Unternehmer und treten dabei selbst in Erscheinung.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Lichtgestalten wir Bill Gates (und von der Sorte gibt es noch mehr) fangen das etwas geschickter an: sie \u00fcberf\u00fchren ihr Verm\u00f6gen in eine Stiftung, deren Aufgabe der Verm\u00f6genserhalt unter dem Tun guter Werke ist. Verm\u00f6genserhalt ist ein sehr weiter Begriff. Formal geh\u00f6rt dem Superreichen nichts mehr, aber nat\u00fcrlich kontrolliert er und seine Familie via Stiftungsrat und andere Vertr\u00e4ge, was die Stiftung macht, und wohnt nat\u00fcrlich auch weiterhin in seinem Haus, nur das das jetzt formal der Stiftung geh\u00f6rt. Zun\u00e4chst fallen damit erst mal ziemlich viele Steuern weg und die Person &#8222;Gates&#8220; steht nicht mehr so weit im Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Funktionieren tut das in der Regel so: die Stiftung legt ein gemeines n\u00fctziges Werk auf, bleistiftweise eine Impfkampagne. Dazu wird eine NGO gegr\u00fcndet und mit 10 Mio $ finanziert. Mit dem guten Zweck gehen jetzt Stiftung und NGO bei Staaten hausieren und werben weitere 100 Mio $ F\u00f6rdermittel ein. Jetzt kann die Kampagne durchgef\u00fchrt werden, indem etwa Pfizer die Impfstoffe usw. bereit stellt. Am Ende sind die 110 Mio $ verbraten und Pfizer hat 40 Mio $ Gewinn gemacht, die nun als Dividende ausgesch\u00fcttet werden. Am Ende ist die Stiftung um 15 Mio $ reicher als zu Beginn, da ihr \u00fcber versteckte Beteiligungen ziemlich viele Pfizer-Aktien geh\u00f6ren. Kontrolliert wird nat\u00fcrlich alles von der Stiftung inkl. der NGO und der gute Zweck ist nur vorgeschoben, um Kohle zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein anderer Trick, Kontrolle auszu\u00fcben, sind Investmentgesellschaften. Die loben einen Fonds aus und finanzieren den mit 10 Mio $ Starthilfe. Andere Leute kaufen Fondsanteile, so dass sich das Fondskapital schlie\u00dflich auf 1,5 Mrd. $ bel\u00e4uft. Das geh\u00f6rt nat\u00fcrlich den K\u00e4ufern der Anteile. Die Fondsgesellschaft erh\u00e4lt beispielsweise 5% Ausgabeverg\u00fctungen sowie j\u00e4hrlich 2% Verwaltungskosten (was bei > 1 Mrd $ auch schon Geld ist). L\u00e4uft der Fonds gut, machen auch die Anteilsk\u00e4ufer noch Gewinn. Handelt es sich um einen Aktienfond, tritt die Fondsgesellschaft bei den Aktion\u00e4rsversammlungen als Gro\u00dfaktion\u00e4r auf, besetzt die Aufsichtsr\u00e4te und kontrolliert damit die Unternehmen. Die eigentlichen Eigent\u00fcmer, die Anteilseigner des Fonds, haben nichts zu sagen. Es ist also noch nicht einmal viel eigenes Kapital notwendig, um einen Konzern zu kontrollieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt stelle man sich das einmal potenziert vor: hunderte von Gesellschaften mit komplizierten Mitspracherechten f\u00fchren so dazu, dass &#8211; k\u00f6nnte man alles zur\u00fcck verfolgen &#8211; sie einen Fondsanteil kaufen, in dem Aktien von Mercedes-Benz vertreten sind, und welche Gesch\u00e4ftspolitik Mercedes-Benz schlie\u00dflich verfolgt, wird im Stiftungsrat irgendeiner Stiftung entschieden, die sie gar nicht auf dem Schirm haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Das funktioniert nat\u00fcrlich um so besser, je \u00e4lter das Geflecht ist. Die Gates-Stiftung ist noch relativ jung und mit speziellen KI-Programmen l\u00e4sst sich das eine oder andere verfolgen. Schwieriger wird das beispielsweise schon beim <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Welcome-Trus (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Wellcome_Trust\" target=\"_blank\">Welcome-Trus<\/a>t, der bis kurz vor den 2. WK zur\u00fcckreicht. Angeblich mit einem ziemlich l\u00e4cherlichen Kapital ausgestattet l\u00e4sst sich feststellen, dass Welcome in nahezu s\u00e4mtlichen schmutzigen Gesch\u00e4ften von Gates seine Finger drin hat, aber so gut abgeschirmt, dass den meisten der Name &#8222;Welcome&#8220; vermutlich nichts sagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Geht man noch einen Schritt weiter zur\u00fcck, landet man bei der <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Rockefeller-Foundation (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rockefeller-Stiftung\" target=\"_blank\">Rockefeller-Foundation<\/a> aus dem Jahr 1913. Formal ebenfalls eine bettelarme Stiftung, die aber nach einem Jahrhundert so gut getarnt ist, dass man nur raten kann, wo sie \u00fcberall ihre Finger drin hat. Insider sch\u00e4tzen sie als m\u00e4chtiger ein als die beiden vorhergehenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Geht man noch einmal 100 &#8211; 150 Jahre weiter zur\u00fcck, landet man bei den Rothschilds, womit wir uns dem Thema der \u00dcberschrift n\u00e4hern. Solche Steuertricks wie Stiftungen gab es damals noch nicht, weshalb alles auf andere Art versteckt werden musste. Nicht jeder Rothschild geh\u00f6rt wohl zum inneren Kreis und offiziell sind sie &#8222;nur&#8220; Milliard\u00e4re, gemunkelt wird aber von Verm\u00f6gen in der Gr\u00f6\u00dfenordnung der Black Rock Bilanzen. Ob die Katholische Kirche da noch mithalten kann, lasse ich mal dahin gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Da wir nun beim Thema angelangt sind, k\u00f6nnen wir den Weg wieder zur\u00fcck zur Gegenwart gehen. Solche verdeckten Gesch\u00e4fte und Kontrollen wurden auch bereits damals diskutiert und bef\u00fcrchtet und die Rothschilds gaben bereits im 19. Jahrhundert mit ihrer finanziellen Macht Anlass zu der verbreiteten Vorstellung eines allm\u00e4chtigen Welt-Finanzjudentums, was zu einem nahezu weltweiten Antisemitismus f\u00fchrte. Ich hoffe, der Leser hat damit erkannt, dass der gro\u00dfe Umweg zu Beginn des Artikels notwendig war, um die Hintergr\u00fcnde zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Jude als der Ausbeuter war ein g\u00e4ngiges Bild, wobei geflissentlich \u00fcbersehen wurde, dass der Einfluss von Leuten wie Carnegie und anderen &#8222;christlichen&#8220; Magnaten eher noch gr\u00f6\u00dfer und sch\u00e4dlicher war. Schlie\u00dflich m\u00fcndete alles in den &#8222;Protokollen der Weisen von Zion&#8220;, f\u00fcr die einen bis heute eine durchgestochene Strategie der Juden zur \u00dcbernahme der Weltherrschaft, f\u00fcr die anderen eine antisemitische F\u00e4lschung der zaristischen Ochrana, der russischen Geheimpolizei. Zum Ende des 19. \/ Beginn des 20. Jahrhunderts hielt man die Protokolle aber noch weitgehend f\u00fcr echt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand der Zionismus als politische Bewegung, dem &#8222;Volk der Juden&#8220; eine Heimstatt auf dem historischen Boden Pal\u00e4stinas zu verschaffen. Das Gebiet geh\u00f6rte damals noch den T\u00fcrken und Juden und Araber lebten halbwegs friedlich miteinander. Also eher schlechte Aussichten f\u00fcr die Zionisten, ihre Idee zu verwirklichen. Dann kam der 1. Weltkrieg, womit Pal\u00e4stina an die Briten fiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach allen Ausk\u00fcnften, die die Quellen hergeben, waren die britischen Spitzenpolitiker von Balfour bis hin zu Churchill von dieser Idee eines m\u00e4chtigen Weltfinanzjudentums \u00fcberzeugt. Und die Zionisten fanden in Chaim Weizmann einen begnadeten Propagandisten, der es nicht nur verstand, sich in die Privatr\u00e4ume selbst des englischen K\u00f6nigs zu schwatzen, sondern auch diese unterschwellige Angst vor dem omin\u00f6sen Finanzjudentum, nat\u00fcrlich nun beheimatet in der Wall Street und anderswo in den USA, zu sch\u00fcren. Die Europ\u00e4er waren damals nicht wenig von den USA abh\u00e4ngig. <\/p>\n\n\n\n<p>Die britische Verwaltung Pal\u00e4stinas sollte, auch nach Beschl\u00fcssen verschiedener internationaler Konferenzen, zu einer gleichberechtigten Behandlung der Juden und der Araber in Pal\u00e4stina f\u00fchren. Weizmann verstand es, die britische Verwaltung vor Ort \u00fcberwiegend aus pro-zionistisch gesonnenen Beamten (nicht unbedingt Juden) zusammen setzen zu lassen und die britische Regierung zu veranlassen, die Juden bevorzugt zu behandeln. Es war ein st\u00e4ndiges Spiel mit indirekten Drohungen und vorsichtigem Taktieren, damit die ganze Sache nicht an der Finanzierung scheiterte, denn alles zu finanzieren waren die Briten nicht bereit. Durch die j\u00fcdische Zuwanderung aus Industriegesellschaften hatten die Juden nat\u00fcrlich auch intellektuelle Vorteile gegen\u00fcber den aus osmanischer Herrschaft entlassenen Arabern.<\/p>\n\n\n\n<p>In der weiteren Entwicklung stellte sich bei allen Seiten die Ansicht ein, dass j\u00fcdische und arabische Kultur absolut inkompatibel seien, mit zunehmender Apartheit seitens der Zionisten, die wirtschaftlich besser dastanden, was die Briten aber einfach laufen lie\u00dfen. F\u00fcr die Araber waren die Briten oft der Feind No. 1 vor den Zionisten\/Juden. Der Rest ist bekannt: die Briten schieden nach dem 2. WK aus dem Rennen aus und die absolute Inkompatibilit\u00e4t blieb bis heute. <\/p>\n\n\n\n<p>Halten wir fest: die Schl\u00fcsselperiode f\u00fcr das Entstehen des heutigen Israel war die Zeit von 1915 &#8211; 1940. Eine &#8222;Heimstatt&#8220; f\u00fcr das j\u00fcdische Volk stand zwar auf dem Plan und bei richtiger Lenkung h\u00e4tte das heutige Ergebnis auch ein Staat Pal\u00e4stina sein k\u00f6nnen, in dem Juden und Araber gleichberechtigt miteinander leben. Herausgekommen ist jedoch ein j\u00fcdischer Staat Israel, weil die verantwortlichen britischen Politiker insgeheim von einer j\u00fcdischen Weltverschw\u00f6rung \u00fcberzeugt waren und sich lieber nicht mit den m\u00e4chtigen Weltverschw\u00f6rern anlegen wollten. Mutma\u00dflich h\u00e4lt das bis heute an, wenn sich etwa die US-Politik stark an einer finanzstarken j\u00fcdischen Lobby orientiert (oder orientieren muss).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir m\u00fcssen etwas ausholen. Superreiche Leute wie Musk oder Bezos wird ja nachgesagt, dass sie die Welt in ihrem Sinne steuern und ver\u00e4ndern wollen, wobei ihr Sinn nicht gerade im Interesse der Menschen sein muss. Die beiden machen das direkt als Unternehmer und treten dabei selbst in Erscheinung. 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