{"id":1042,"date":"2017-07-17T20:59:46","date_gmt":"2017-07-17T18:59:46","guid":{"rendered":"http:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=1042"},"modified":"2017-07-17T20:59:46","modified_gmt":"2017-07-17T18:59:46","slug":"ich-habe-nichts-gegen-fremde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2017\/07\/17\/ich-habe-nichts-gegen-fremde\/","title":{"rendered":"&#8222;Ich habe nichts gegen Fremde &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230; einiger meiner besten Freunde sind Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden sind nicht von hier!&#8220; Dies ist ein Plaidoyer gegen Gutmenschen und selbsternannte gr\u00fcn-rote Demokraten, die sich das Recht zusprechen, die Meinung anderer mit Gewalt zu unterdr\u00fccken.<!--more--><\/p>\n<p>Unsere Gesellschaft hat ein Problem. Eigentlich eine ganze Reihe, die gleichartig in ihren Auswirkungen sind, aber gemeint ist hier das Ausl\u00e4nderproblem. Deutschland hat zu viele <strong>falsche<\/strong> Ausl\u00e4nder (bitte beachten: <strong>falsche<\/strong> Ausl\u00e4nder) &#8211; und zu viele falsche Inl\u00e4nder, n\u00e4mlich Gr\u00fcne und Rote (und Merkelianer, auf die das Land auch gerne verzichten kann). Um das zu erl\u00e4utern, beginne ich mit einem Fremdwort.<\/p>\n<p>Der Mensch ist ein soziales und als Folge davon <strong>altruives<\/strong> Wesen. Altruismus wird die Bereitschaft genannt, Fremden ohne direkten eigenen Nutzen zu helfen, vielfach sogar unter Inkaufnahme eigener Nachteile. Man sieht, jemand ist in Not (in der Vorzeit: ein Raubtier greift ihn an), also hilft man ihm (unter der Gefahr, selbst dem Raubtier zum Opfer zu fallen). Nat\u00fcrlich gibt es eine Grenze f\u00fcr die eigene Opferbereitschaft, aber sie ist in der Natur des Menschen angelegt. Aktualisiert: Menschen fl\u00fcchten vor dem Krieg, also hilft man ihnen -&gt; Fl\u00fcchtlingskrise.<\/p>\n<p>Altruismus ist aber keine Einbahnstra\u00dfe. Als Helfender erwarte ich, dass ich im Falle eigener Not ebenfalls Hilfe bekomme &#8211; die Grundlage des Sozialgedankens. Nicht unbedingt von dem, dem ich selbst geholfen habe, aber eben Hilfe. M\u00f6glicherweise n\u00fctzt mir das nichts, weil ich statt des Gejagten Opfer des R\u00e4ubers geworden bin, aber im gesellschaftlichen Rahmen stimmt die Sache wieder: die Spezies als solche hat Vorteile vom Altruismus.<\/p>\n<p>Was passiert, wenn nicht Altruive die Gesellschaft infiltrieren? Auch da hat die Natur eine Strategie: Tot-for-Tat oder wie-du-mir-so-ich dir. Vereinfacht ausgedr\u00fcckt: ein Individuum ist altruiv in ersten Schritt und verh\u00e4lt sich im folgenden so wie der, dem er im letzten Schritt geholfen hat: weiter altruiv, wenn der andere das auch war, egoistisch, wenn der erste egoistisch war. In der mathematischen Spieltheorie wurde diese einfache Strategie sehr ausf\u00fchrlich untersucht. Das Ergebnis: diejenigen, die nicht mitspielen, werden schlie\u00dflich ausgerottet. Sie verlieren.<\/p>\n<p>Damit k\u00f6nnen wir zur Hilfe f\u00fcr Migranten kommen. Hilfe ist eine nat\u00fcrliche Reaktion, aber wie reagieren die Migranten? Sind sie kooperativ im Sinne des Altruismus? Die Realit\u00e4t: einige ja, andere nicht. Erwartet wird Dankbarkeit und aktive Eingliederung in die helfende Gesellschaft, zumindest tempor\u00e4r, aber sie findet nur unzureichend statt. Viele gerieren sich als ausgeprochene Parasiten und zeigen keinerlei Dankbarkeit oder Zugehen auf die Gesellschaft, die ihnen hilft. Korrekte Reaktion im Sinne der Spieltheorie: kooperative Elemente unterst\u00fctzen, nicht kooperative entfernen. Das w\u00fcrde einen Lerneffekt setzen, der den Anteil kooperativer Mitspieler erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Hier setzt nun die Regelverletzung der Gutmenschen an. Sie ignorieren ganz einfach die Erfahrungen von Leuten, die die Entfernung nichtkooperativer Elemente fordern, und kriminalisieren sogar diese Kritiker. Sie verharmlosen bewusst nichtkooperatives Verhalten der Migranten, nehmen bewusst weiteres nichtkooperatives Verhalten zum Nachteil der Gesellschaft in Kauf und setzen damit eine Spirale der Nichtkooperation in Gang. Nichtkooperation zahlt sich aus, also sind viele Migranten nicht kooperativ. Was die Gutmenschen einfach nicht begreifen: nach den Gesetzen der Spieltheorie und der Biologie verurteilen sie damit die Gesellschaft und letztlich auch sich selbst zum Untergang. Wieso?<\/p>\n<p>Hier kommt nun ein weiterer Punkt ins Spiel: der Altruive setzt zwar auch eigene Vorteile aufs Spiel, aber nur begrenzt. Eine Gruppe wird altruiv verfahren, aber sich nicht selbst gef\u00e4hrden. \u00dcbersetzt auf Migranten: wie viele k\u00f6nnen wir verkraften, ohne die Kontrolle zu verlieren und die Gesellschaft als Ganzes zu gef\u00e4hrden? Das kann man leicht ausloten: wenn beispielsweise Rentner am Existenzminimum leben m\u00fcssen, obwohl sie ihr Leben hart gearbeitet haben, und wichtige gesellschaftliche Infrastuktur zunehmen nicht mehr funktioniert, weil die Mittel den Hilfesuchenden zukommen, ist der Bogen \u00fcberspannt. Ganz neutral beobachtet wird derzeit so viel Geld f\u00fcr andere Sachen ausgegeben, dass die gesellschaftliche Infrastruktur zunehmend versagt.<\/p>\n<p>Die Folge, wenn keine \u00c4nderung der Ausrichtung erfolgt, sondern der Wahnsinn systematisch fortgesetzt wird: der nat\u00fcrliche Altruismus lohnt sich nicht mehr, keiner kooperiert mehr, sondern konzentriert sich auf den Egoismus, und das Ganze l\u00f6st sich im Chaos auf. Was die Gutmenschen dabei nicht verstehen: sie sind l\u00e4ngst nicht mehr auf der altruistischen und kooperativen Seite, wenn sie einseitig infolge ihrer verquasten Ideologie &#8222;f\u00fcr das Gute&#8220; pl\u00e4dieren. Heraus kommen schwachsinnige Argumente wie &#8222;wollen Sie Fl\u00fcchtlingsschiffe mit Kriegsschiffen stoppen?&#8220;. Schwachsinnig in zweifacher Hinsicht: (1) wird niemand, der noch war auf sich h\u00e4lt, \u00f6ffentlich JA sagen, (2) muss jeder, der nachdenkt, zumindest im Geheimen JA sagen. Widersinnig?<\/p>\n<p>Nachgehakt: die Situation ist so, dass sie kurzfristig nur durch Kriegsschiffe gestoppt werden kann. Nur &#8222;Keiner kommt durch!&#8220; wird die Str\u00f6me aufhalten; eine Strategie, die die Schlepper letztlich unterst\u00fctzt &#8211; das, was NGOs und Gutmenschen machen &#8211; wird sie nur verst\u00e4rken. Gefahr war noch nie ein Hemmnis, allenfalls absolute Gefahr. Heimlich verfolgen die Regierungen die &#8222;Keiner kommt durch!&#8220;-Strategie, unterlaufen von NGOs, die sich dar\u00fcber hinwegsetzen und denen aus Grund (1) die Regierungen nicht wagen, dem Paroli bietet. Australien und Neuseeland verfolgen \u00fcbrigens die &#8222;Keiner kommt durch!&#8220;-Strategie, wenn auch unter nicht ganz so harten Rahmenbedingungen, und sie haben damit Erfolg. Ein illegaler Zustrom wie hier, verst\u00e4rkt dadurch dass man 98% ablehnt und 100% trotzdem nicht abschiebt, existiert dort nicht.<\/p>\n<p>Mittel- und langfristig lassen sich die Ursachen aber nur dadurch beseitigen, dass man die Urheber beseitigt. Ein guter Anfang w\u00e4re das komplette Massakrieren der G20-Teilnehmer, denn diese protegieren die Zust\u00e4nde in den Herkunftsl\u00e4ndern, die zur Migration f\u00fchren. Auf Deutschland bezogen: man danke Merkel, dass ungehindert Ausl\u00e4nder ins Land str\u00f6men, die uns letztlich in den Untergang ziehen, weil die ungeeigneten nicht entfernt werden, und man danke Merkel daf\u00fcr, dass durch ihre Politik die Herkunftsl\u00e4nder weiterhin unbegrenzt Migranten liefern k\u00f6nnen. Und man danke Gr\u00fcn und Rot daf\u00fcr, dass sie mit ihren linken Schl\u00e4gertrupps daf\u00fcr sorgen, dass jeder Kritiker zusammen geschlagen wird.<\/p>\n<p>Aus der Geschichte kann man lernen, dass solche Situationen letztlich immer zu Massakern gef\u00fchrt haben, die auch die jeweiligen Gutmenschen nicht verschont haben. Ob das nun eine Beruhigung ist, dass der Verursacher mit untergeht? Mit w\u00e4re es anders lieber, aber dazu w\u00e4re es notwendig, dass sich der \u00fcberwiegende Teil der Bev\u00f6lkerung nicht l\u00e4nger von den bewusst widersinnig angelegten Argumenten der Gutmenschen in die Irre f\u00fchren lie\u00dfe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; einiger meiner besten Freunde sind Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden sind nicht von hier!&#8220; Dies ist ein Plaidoyer gegen Gutmenschen und selbsternannte gr\u00fcn-rote Demokraten, die sich das Recht zusprechen, die Meinung anderer mit Gewalt zu unterdr\u00fccken. 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