{"id":1040,"date":"2017-07-16T19:10:24","date_gmt":"2017-07-16T17:10:24","guid":{"rendered":"http:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=1040"},"modified":"2017-07-16T19:10:24","modified_gmt":"2017-07-16T17:10:24","slug":"maennlich-oder-weiblich-oder-was","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2017\/07\/16\/maennlich-oder-weiblich-oder-was\/","title":{"rendered":"M\u00e4nnlich ? Oder weiblich ? Oder was ?"},"content":{"rendered":"<p>Im &#8222;normalen&#8220; biologischen Alltag gibt es M\u00e4nnchen und Weibchen, und beide zusammen sorgen f\u00fcr Nachwuchs. Im menschlichen Alltag gibt es daneben Schwule und Lesben und <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/lann-hornscheidt-hinter-der-grenze-zweier-geschlechter.970.de.html?dram:article_id=381791\">Leute, die nicht wissen, was sie sind<\/a>, und daraus eine Religion machen. <!--more-->Sie okkupieren neue Wortendungen wie &#8222;ecs&#8220; f\u00fcr sich, was halbwegs normal denkende Leute wohl eher zu der Ansicht bringt, statt dessen die Wortendung &#8222;doof&#8220; zu verwenden. Aber wie kommt die geballte Abweichung vom nat\u00fcrlichen Zustand eigentlich zu Stande?<\/p>\n<p>Wenn man Feministinnen, Homosexuelle und Unentschlossene fragt, ist die ganze Geschlechtszuschreibung zu M oder W ein soziales Kunstprodukt, und ein Mann wird erst durch die Gesellschaft zum Mann definiert und entwickelt die Geschlechtsorgane, dito bei der Frau. Gut fantasiert, Frau-Mann-Es Hornscheidt, aber leider biologisch falsch! Setzen, sechs!<\/p>\n<p>Was Mann oder Frau wird, bestimmt die Befruchtung via XX- oder XY-Chromosomensatz. Sollte man in der Schule eigentlich mitbekommen haben, aber Soziologen br\u00fcsten sich ja meist zu Recht \u00f6ffentlich damit, von Naturwissenschaften weniger als die Bohne mitbekommen zu haben, aus der im Gulag f\u00fcr die Lagerinsassen der Kaffee gekocht wurde. An und f\u00fcr sich sollte man meinen, dass das Geschlechterverh\u00e4ltnis genau 1:1 ist, da die H\u00e4lfte der Spermien m\u00e4nnlich, die andere weiblich ist. Aber bereits das stimmt nicht. Statistisch gilt n\u00e4mlich: in Notzeiten werden mehr M\u00e4nner geboren, in \u00dcberflusszeiten mehr Frauen (Statistiken ermittelt nach Kriegs- oder Friedenszeiten, aber auch anders abgesichert). Macht Sinn: in Notzeiten = unzureichende Ern\u00e4hrung werden aus evolutionstechnischer Sicht mehr im Notfall entbehrliche M\u00e4nner ben\u00f6tigt, um die Gemeinschaft zu ern\u00e4hren, in \u00dcberflusszeiten = \u00fcberreichliche Ern\u00e4hrung kann die Population besser zulegen. Als Ursache f\u00fcr den Befruchtungseffekt haben die Wissenschaftler Faktoren im Geschlechtstrakt der Frau ermittelt, die je nach allgemeinem Zustand m\u00e4nnlichen oder weiblichen Spermien einen Vorteil \u00fcber die andere Sorte verschaffen, was zu einer Ver\u00e4nderung der Befruchtungswahrscheinlichkeit f\u00fchrt. Der Effekt ist zwar nicht gro\u00df, aber vorhanden.<\/p>\n<p>Mit XX oder XY ist aber noch nicht alles getan. Der Embryo meldet per chemischen Botenstoffen an die Mutter &#8222;ich bin XX&#8220; oder &#8222;ich bin XY&#8220;. Das wiederum veranla\u00dft den K\u00f6rper der Mutter, die Fruchtblase mit einem entsprechenden Hormonkocktail zu versorgen, der f\u00fcr die Auspr\u00e4gung von Junge oder M\u00e4dchen f\u00fchrt, nicht nur der Geschlechtsorgane selbst, sondern auch beispielsweise des Gehirns, das sich bei Jungen und M\u00e4dchen deutlich unterscheidet, im Gegensatz zu den Wunschvorstellungen von Feministinnen. Und an der Stelle kann etwas schief gehen: die Mutter kann zu viel oder zu wenig des Guten produzieren, und heraus kommt ein verpoltes M\u00e4nnchen oder Weibchen, sowohl mental als auch k\u00f6rperlich.<\/p>\n<p>Nun macht die Natur nichts ohne Grund. Ob nun schwul, lesbisch, bisexuell, transgender oder was auch immer, die Zahl dieser von der nat\u00fcrlichen biologischen Norm abweichenden Individuen scheint derzeit und besonders in der westlichen Gesellschaft besonders gro\u00df zu sein, zumindest so gro\u00df, dass diese Leute inzwischen hinsichtlich ihrer Anspr\u00fcche die Gesellschaft dominieren. Wieso ist das so?<\/p>\n<p>Wenn man noch einmal auf den Vorteil\/Nachteil bestimmter Spermien in Abh\u00e4ngigkeit von der Ern\u00e4hrungslage zur\u00fcckgreift, bleiben f\u00fcr diese zweite Regelschleife im Prinzip nur soziale Stressfaktoren \u00fcbrig, wie sie durch \u00dcberbev\u00f6lkerung auftreten k\u00f6nnen. Im Tierreich gibt es hierzu auch Beispiele, dass Tiergruppen auf \u00dcberbev\u00f6lkerung mit Verhaltensweisen reagieren, die dem entgegen wirken. Die Verpolung als schwul, lesbisch usw. nimmt den Betroffenen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit aus dem biologischen Reproduktionszyklus heraus. Es werden weniger Kinder geboren und biegen die Verh\u00e4ltnisse auf die Dauer wieder gerade. Beim Menschen kommt noch hinzu, dass die Kindersterblichkeit heute geringer ist als fr\u00fcher, was die Bindung zwischen Eltern und Kindern verst\u00e4rkt und ebenfalls auf die Geburtenrate dr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Schlussfolgerung: Leute wie das oben als Beispiel verlinkte ecs-Exemplar sind ganz einfach die Folge eines evolution\u00e4ren Signals &#8222;es reicht&#8220;. Sie sind weder krank noch etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches, wie sie selbst gerne m\u00f6chten, und die Umgehensweise mit ihnen sollte auch nichts Besonders daraus machen. Neben der\/die\/das noch 3-4 weitere Geschlechterendungen zu kreieren ist einfach Quark. Das Gesellschaftsrecht gibt es heute her, dass sich Hornscheidt als Mann oder Frau kleidet, einen passenden Vornamen verwendet und in der \u00d6ffentlichkeit halt als Mann oder Frau angeredet wird. Was sie oder er im Schlafzimmer treibt, geht keinen etwas an, und ich spreche ihm oder ihr auch das Recht ab, damit ungefragt hausieren zu gehen. Wer als Schwuler Geschlechtsverkehr mit einer Frau als eklig empfindet, muss es Heterosexuellen auch zubilligen, dass diese es als eklig empfinden, wenn zwei M\u00e4nner sich die Zungen gegenseitig in den Hals stecken (leider wimmeln Filme inzwischen von solch \u00fcberfl\u00fcssigen Szenen; wer einen Porno sehen will, muss den nicht unbedingt im Tatort pr\u00e4sentiert bekommen).\u00a0 Bleiben wir also in der \u00d6ffentlichkeit besser bei &#8222;der&#8220; oder &#8222;die&#8220; und verbannen alles andere in den Bereich des Privaten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im &#8222;normalen&#8220; biologischen Alltag gibt es M\u00e4nnchen und Weibchen, und beide zusammen sorgen f\u00fcr Nachwuchs. 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