Religion und Menschenopfer

Jeder verabscheut mit Sicherheit die Religion der Atzteken, Mixteken oder anderer Mittelamerikaner vergangener Zeiten, weil die Götterjungs von den Indios auf Menschenopfer standen. Lediglich die Religion der Biertheken wird hier noch hoch gehalten. Gut, dass es bei Jahwe, Gott und Allah so etwas nicht gibt! Oder?

Wenn man die Bibel aufschlägt, Altes Testament und so, stellt man fest, dass Jahwe im Gegensatz zu Huitzilopochtli, der immerhin darauf bestand, dass man die gefangenen Feinde in einer würdevollen Zeremonie stilvoll opferte, mit der weit weniger prosaischen Methode des einfachen Erschlagens während des Überfalls – in der Regel Landraub – zufrieden war. Übrigens auch der minderjährigen Kinder – im Gegensatz zu Huitzlopochtli. Der ließ sich ab und zu auch ein paar Jungfrauen über einen Brunnen, in den man selbige warf zukommen, während Jahwe immer streng darauf achtete, dass seine Leute auch genügend zu ficken hatten. Aber das sind Marginalien.

Überhaupt war der so eine Marke. Während er mit Moses die Gebote verhandelte, bekam er – allwissend, wie er war – nicht mit, dass ein paar Kilometer weiter Moses Leute anfingen, ein goldenes Kalb anzubeten, was er überdies – allmächtig, wie er war – auch nicht verhindern konnte, sondern Moses beauftragte – allgütig, wie er war – ein paar tausend Leute abzuschlachten. Irgendwie eine ziemlich lächerliche Figur, dieser Jahwe, von diesem Ereignis aus betrachtet. Aber das machte Methode: seit dieser Zeit werden Jahwe, Gott oder Allah Leute geopfert, weil sie dem falschen Volk angehören oder das Falsche glauben. Man schlägt sie einfach tot oder, stilvoller wie bei den Christen, rodet ein paar Büsche und verbrennt sie, lebendig versteht sich, oder, ebenfall stilvoll wie bei den Moslems, schmiedet ein paar Macheten und zerhackt sie, oder man besorgt ein paar gut geformte Steine und bewirft sie, ebenfalls alles lebendig, versteht sich.

Seit 3000 Jahren werden im Judentum, Christentum und Islamtum Menschen geopfert. In deutlich größerem Ausmaß als Huitzilopochtli. Und dieser gütige Gott, der ja nach dem Aberglauben der Gläubigen jedes Wort der jeweiligen scheinheiligen Schriften irgendeinem schreibunkundigen Tagedieb (Mohammed war nachweislich Analphabet) eigenmundigst in die Feder diktierte, hatte es in den gesamten 3000 Jahren nicht nötig, sich gegen den Opferkult auszusprechen. Nicht ein einziges Mal! Im Gegenteil! Des Altfranzösischen mächtig verlautbarte er „Deus le vult!“, und das werden sich die Priester doch wohl nicht ausgedacht haben!

Es kommt sogar noch vertrackter, wenn man sie Vatah Abraham, die gemeinsame Bezugsperson aller drei Religionen anschaut. Zu der  Zeit, in der Abraham nicht gelebt hat, hatten die Juden schon alle anderen abgeschlachtet und waren damit beschäftigt, sich gegenseitig abzuschlachten. Steht auch im Alten Testament. Was nicht drinsteht, aber wissenschaftlich erschlossen werden kann: gegenseitiges Abschlachten geht natürlich auch nicht ohne Menschenopfer, und um den Gegner zu besiegen, musste das möglichst mächtig sein. Was ist mächtiger als ein Opfer aus der eigenen Familie? Und so ging man dazu über, Familienangehörige als Menschenopfer darzubringen.

Wie man aus der Bibel erfährt, nahm das gegenseitige Abschlachten lange Zeit kein Ende, was zusammen mit den Menschopfern dazu führte, dass sich die Führungsschicht selbst vernichtete. Die Priester zogen die Notbremse und erfanden Abraham: Gott steht heute auf Lammfilet, also lass Issac laufen, so die Botschaft. Also bekam Jahwe Lammfilet, nicht zart rosa, sondern durch und durch schwarz verbrannt, aber er bekam es, weil Gott aus irgendeinem Grund stets auf verbranntem Fleisch (auch Hexen, Zauberer und Ketzer) oder ebenfalls verbranntem Gemüse (die Veganer-Variante) steht.

Abraham alleine reichte natürlich nicht, weshalb die Priesterei weitere Geschichten in Umlauf brachte, von denen einige bis heute überdauert haben. Beispielsweise die jüdische Küche mit der Trennung von Milch- und Fleischspeisen. „Man soll das Zicklein nicht in der Milch der Mutter kochen“ ist eine weitere Variante des Verbots, Leute aus der eigenen Sippschaft zu opfern, zumal ja, wie 3000 Jahre Erfahrung zeigen, immer genügend andere zum Erschlagen vorhanden waren.

Wissen die Juden, was sie da in ihrer Küche feiern? Vermutlich nicht, denn Religiöse sind ja von Natur aus völlig verblödet. Natürlich darf jeder glauben, was er will, steht so in irgendwelchen komischen Gesetzen, die ansonsten kaum noch einer Ernst nimmt. Glauben sollte aber dort aufhören, wo es durch Wissen ersetzt werden kann, und wer trotz eindeutigem und nachvollziehbaren Beweises weiter den Unfug glaubt, den kann man nur als völlig verblödet bezeichnen. Und völlig Verblödete gibt in Massen in allen drei Religionen.

Bedenklich ist, dass streng Religiöse nicht nur blöd wie Schmeissfliegen sind, sondern sich auch so vermehren. 7 Kinder ist der Druchschnitt in streng religiösen Familien, gegen 1,5 oder weniger in nicht religiösen. In den Großstädten in Deutschland nähern sich die Kenntnisse von Schulabgängern wieder dem frühen 19. Jahrhundert, Israel hat ebefalls ein Problem aufgrund der vielen Ultra-Orthodoxen, und über islamische Länder muss man gar nicht erst dikutieren.

Fassen wir zusammen: der Gott aller drei Religionen steht auf Menschenopfer, die im willig dargebracht werden. Er offenbart dabei eine ziemlich „niedere Gesinnung“, wie es bei den Rechtsgelehrten heißt. Es ist ziemlich doof und ungebildet, wenn man sich die Inhalte seiner Bücher, die von ihm stammen sollen, abschaut. Und er steht auf verblödete Anhänger. Kurz, Jahwe, Gott oder Allah, wenn er so existiert, wie es die Religionsgelehrten immer behaupten, hat beste Anlagen für den Gralaz-Titel.

Gralaz steht für GRößtes ArschLoch Aller Zeiten.

Ein Gedanke zu „Religion und Menschenopfer

  1. Köstlich, einfach köstlich. Vielen Dank.
    Treffender ist der ganze Humbug um und über diese Typen Jahwe, Gott oder Allah nicht zu beschreiben.
    Da liebe ich, als Preusse, die Geschichten von und über meinen Perkunos.
    Bei dem gab es solche Abschlachtereien nicht.

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