Das nächste Faß der Gesellschaftsspaltung

Seit geraumer Zeit rennen Rassisten und Ausländerhasser über die Straßen. Nimmt man Pegida hinzu, bereits seit Jahren. Diese Leute besitzen doch tatsächlich die Frechheit, unter dem Motto „Kandel ist überall“ gegen die zunehmende Ausländergewalt insbesondere gegenüber Frauen, aber auch unserer Gesellschaft allgemein friedlich zu demonstrieren, was mehr als rechtfertigt, dass Politik und Medien antifadurchsetzte Gegendemonstrationen für Frieden, Gewaltfreiheit und unbeschränkten Zugang der gesamten Welt zum Deutschen Sozialsystem organisieren, die sich regelmäßig gewaltfreie Straßenschlachten mit der Polizei liefern.

Aufgrund diverser nicht mehr unter den Tisch kehrbarer Vorfälle ist nun nicht mehr zu leugnen, dass Ausländer … nun, sagen wir, gewisse Tendenzen zu Vorbehalten über Juden aufweisen. Da wird ein Kippa-Träger, noch nicht mal Jude, sondern selbst Muslim, auf offener Straße verprügelt, weil er prüfen wollte, was passiert, wenn man sich als Jude outet. Nun, jetzt weiß er es, und flugs wird auch bekannt, dass jüdische Kinder an Schulen gemobbt werden. Ein Aufschrei des ZdJ ließ nicht lange auf sich warten, und derzeit werden „Tage der Kippa“ veranstaltet, an denen alle mit einer Kippa auf dem Kopf rumlaufen sollen.

Nun hat das Ganze wieder einmal ein ziemliches „Gschmäckle“, angefangen damit, dass katholische Priester einen ähnlichen, aber kleineren Topflappen auf dem Kopf tragen als Juden, deren Topflappen wiederum kleiner ist als der der Moslems, der zum Ausgleich meist als Häkeldeckchen und nicht als lochloser Lappen ausgeführt ist. Der Streit wäre schnell durch einen Einheitstopflappen, quadratisch und gestrickt nach Deutschem Traditionsmuster, zu erledigen. Zumindest wäre dann nicht mehr erkennbar, wer wer ist, und jeder könnte jeden verprügeln, ohne das Aufregung von Nöten wären. Aber das sind natürlich nur die Äußerlichkeiten.

Das gesellschaftliche Gschmäckle liegt im Aufschrei „Oh!! Ein Jude wurde angegriffen!!“ von genau den Leuten, den ZdJ eingeschlossen, die „Deutsche Frauen werden belästigt“ oder „Deutsche Schüler werden gemobbt“ als Rassismus und Ausländerfeindlichkeit brandmarken. Kurz gefasst: Deutsche verprügeln ist ok, Juden verprügeln nicht. Gegen das Erste darf man nicht demonstrieren, gegen das Zweite schon.

Liebe Gutmenschen, reicht es nicht allmählich? Die Kandel-Leute haben sicher genauso viel gegen Mobbing von Juden wie gegen Mobbing von Deutschen. Müsst ihr jetzt auch noch eine Besserdemo veranstalten, um den anderen Deutschen um so eindrücklicher zu zeigen, dass sie in euren Augen allenfalls dritte Wahl sind? Müsst ihr die Aufspaltung Ausländer, Gutdeutsche und Juden, Schlechtdeutsche noch weiter vertiefen?

An der Stelle sollte man sich endlich mal zusammentun. Für die meisten Ausländer ist unsere Gesellschaft nichts, was sie bereit wären, zu tolerieren, unser Rechtssystem ist nichts gegenüber der Scharia, und Hitler ist für sie der moslemische Nationalheld Nr. 1. Solche Leute sollte man im Interesse unserer Gesellschaft, ob christlich oder jüdisch, schnellstmöglich ausschaffen!

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