„Ich habe nichts gegen Fremde …

… einiger meiner besten Freunde sind Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden sind nicht von hier!“ Dies ist ein Plaidoyer gegen Gutmenschen und selbsternannte grün-rote Demokraten, die sich das Recht zusprechen, die Meinung anderer mit Gewalt zu unterdrücken.

Unsere Gesellschaft hat ein Problem. Eigentlich eine ganze Reihe, die gleichartig in ihren Auswirkungen sind, aber gemeint ist hier das Ausländerproblem. Deutschland hat zu viele falsche Ausländer (bitte beachten: falsche Ausländer) – und zu viele falsche Inländer, nämlich Grüne und Rote (und Merkelianer, auf die das Land auch gerne verzichten kann). Um das zu erläutern, beginne ich mit einem Fremdwort.

Der Mensch ist ein soziales und als Folge davon altruives Wesen. Altruismus wird die Bereitschaft genannt, Fremden ohne direkten eigenen Nutzen zu helfen, vielfach sogar unter Inkaufnahme eigener Nachteile. Man sieht, jemand ist in Not (in der Vorzeit: ein Raubtier greift ihn an), also hilft man ihm (unter der Gefahr, selbst dem Raubtier zum Opfer zu fallen). Natürlich gibt es eine Grenze für die eigene Opferbereitschaft, aber sie ist in der Natur des Menschen angelegt. Aktualisiert: Menschen flüchten vor dem Krieg, also hilft man ihnen -> Flüchtlingskrise.

Altruismus ist aber keine Einbahnstraße. Als Helfender erwarte ich, dass ich im Falle eigener Not ebenfalls Hilfe bekomme – die Grundlage des Sozialgedankens. Nicht unbedingt von dem, dem ich selbst geholfen habe, aber eben Hilfe. Möglicherweise nützt mir das nichts, weil ich statt des Gejagten Opfer des Räubers geworden bin, aber im gesellschaftlichen Rahmen stimmt die Sache wieder: die Spezies als solche hat Vorteile vom Altruismus.

Was passiert, wenn nicht Altruive die Gesellschaft infiltrieren? Auch da hat die Natur eine Strategie: Tot-for-Tat oder wie-du-mir-so-ich dir. Vereinfacht ausgedrückt: ein Individuum ist altruiv in ersten Schritt und verhält sich im folgenden so wie der, dem er im letzten Schritt geholfen hat: weiter altruiv, wenn der andere das auch war, egoistisch, wenn der erste egoistisch war. In der mathematischen Spieltheorie wurde diese einfache Strategie sehr ausführlich untersucht. Das Ergebnis: diejenigen, die nicht mitspielen, werden schließlich ausgerottet. Sie verlieren.

Damit können wir zur Hilfe für Migranten kommen. Hilfe ist eine natürliche Reaktion, aber wie reagieren die Migranten? Sind sie kooperativ im Sinne des Altruismus? Die Realität: einige ja, andere nicht. Erwartet wird Dankbarkeit und aktive Eingliederung in die helfende Gesellschaft, zumindest temporär, aber sie findet nur unzureichend statt. Viele gerieren sich als ausgeprochene Parasiten und zeigen keinerlei Dankbarkeit oder Zugehen auf die Gesellschaft, die ihnen hilft. Korrekte Reaktion im Sinne der Spieltheorie: kooperative Elemente unterstützen, nicht kooperative entfernen. Das würde einen Lerneffekt setzen, der den Anteil kooperativer Mitspieler erhöht.

Hier setzt nun die Regelverletzung der Gutmenschen an. Sie ignorieren ganz einfach die Erfahrungen von Leuten, die die Entfernung nichtkooperativer Elemente fordern, und kriminalisieren sogar diese Kritiker. Sie verharmlosen bewusst nichtkooperatives Verhalten der Migranten, nehmen bewusst weiteres nichtkooperatives Verhalten zum Nachteil der Gesellschaft in Kauf und setzen damit eine Spirale der Nichtkooperation in Gang. Nichtkooperation zahlt sich aus, also sind viele Migranten nicht kooperativ. Was die Gutmenschen einfach nicht begreifen: nach den Gesetzen der Spieltheorie und der Biologie verurteilen sie damit die Gesellschaft und letztlich auch sich selbst zum Untergang. Wieso?

Hier kommt nun ein weiterer Punkt ins Spiel: der Altruive setzt zwar auch eigene Vorteile aufs Spiel, aber nur begrenzt. Eine Gruppe wird altruiv verfahren, aber sich nicht selbst gefährden. Übersetzt auf Migranten: wie viele können wir verkraften, ohne die Kontrolle zu verlieren und die Gesellschaft als Ganzes zu gefährden? Das kann man leicht ausloten: wenn beispielsweise Rentner am Existenzminimum leben müssen, obwohl sie ihr Leben hart gearbeitet haben, und wichtige gesellschaftliche Infrastuktur zunehmen nicht mehr funktioniert, weil die Mittel den Hilfesuchenden zukommen, ist der Bogen überspannt. Ganz neutral beobachtet wird derzeit so viel Geld für andere Sachen ausgegeben, dass die gesellschaftliche Infrastruktur zunehmend versagt.

Die Folge, wenn keine Änderung der Ausrichtung erfolgt, sondern der Wahnsinn systematisch fortgesetzt wird: der natürliche Altruismus lohnt sich nicht mehr, keiner kooperiert mehr, sondern konzentriert sich auf den Egoismus, und das Ganze löst sich im Chaos auf. Was die Gutmenschen dabei nicht verstehen: sie sind längst nicht mehr auf der altruistischen und kooperativen Seite, wenn sie einseitig infolge ihrer verquasten Ideologie „für das Gute“ plädieren. Heraus kommen schwachsinnige Argumente wie „wollen Sie Flüchtlingsschiffe mit Kriegsschiffen stoppen?“. Schwachsinnig in zweifacher Hinsicht: (1) wird niemand, der noch war auf sich hält, öffentlich JA sagen, (2) muss jeder, der nachdenkt, zumindest im Geheimen JA sagen. Widersinnig?

Nachgehakt: die Situation ist so, dass sie kurzfristig nur durch Kriegsschiffe gestoppt werden kann. Nur „Keiner kommt durch!“ wird die Ströme aufhalten; eine Strategie, die die Schlepper letztlich unterstützt – das, was NGOs und Gutmenschen machen – wird sie nur verstärken. Gefahr war noch nie ein Hemmnis, allenfalls absolute Gefahr. Heimlich verfolgen die Regierungen die „Keiner kommt durch!“-Strategie, unterlaufen von NGOs, die sich darüber hinwegsetzen und denen aus Grund (1) die Regierungen nicht wagen, dem Paroli bietet. Australien und Neuseeland verfolgen übrigens die „Keiner kommt durch!“-Strategie, wenn auch unter nicht ganz so harten Rahmenbedingungen, und sie haben damit Erfolg. Ein illegaler Zustrom wie hier, verstärkt dadurch dass man 98% ablehnt und 100% trotzdem nicht abschiebt, existiert dort nicht.

Mittel- und langfristig lassen sich die Ursachen aber nur dadurch beseitigen, dass man die Urheber beseitigt. Ein guter Anfang wäre das komplette Massakrieren der G20-Teilnehmer, denn diese protegieren die Zustände in den Herkunftsländern, die zur Migration führen. Auf Deutschland bezogen: man danke Merkel, dass ungehindert Ausländer ins Land strömen, die uns letztlich in den Untergang ziehen, weil die ungeeigneten nicht entfernt werden, und man danke Merkel dafür, dass durch ihre Politik die Herkunftsländer weiterhin unbegrenzt Migranten liefern können. Und man danke Grün und Rot dafür, dass sie mit ihren linken Schlägertrupps dafür sorgen, dass jeder Kritiker zusammen geschlagen wird.

Aus der Geschichte kann man lernen, dass solche Situationen letztlich immer zu Massakern geführt haben, die auch die jeweiligen Gutmenschen nicht verschont haben. Ob das nun eine Beruhigung ist, dass der Verursacher mit untergeht? Mit wäre es anders lieber, aber dazu wäre es notwendig, dass sich der überwiegende Teil der Bevölkerung nicht länger von den bewusst widersinnig angelegten Argumenten der Gutmenschen in die Irre führen ließe.

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