Vom unverstandenen Schwein

Islam und Judentum bezeichnen das Schwein als „unreines“ Tier und belegen es mit einem Verzehrverbot für ihre Anhänger. Dafür isst man Schaf und Ziege. Allerdings haben beide Religionen im Biologieunterricht nicht aufgepasst.

Das Schwein wird als unrein bezeichnet, weil es angeblich die eigenen Exkremente verzehrt, was allerdings hahnebüchener Unfug ist. Schweine sind – wie die Menschen – Allesfresser, und aus verschiedenen Gründen ist gerade der Kot von Alles- und Fleischfressern im Allgemeinen wenig gesundheitsfördernd, weshalb der Genuss evolutionstechnisch unterdrückt wurde (wer sich nicht dran hält, stirbt halt aus). Schweine sind daher fast noch leichter als Hunde stubenrein zu bekommen. Über gut ein Jahrtausend wurde selbst in Städten das Haussschwein gehalten, das Nachts im Haus des Besitzers schlief, tagsüber sich auf den Straßen als Müllwerker betätigte. Man pflegte früher Abfälle einfach auf die Straße zu kippen, so dass für Schweine noch genügend angegammeltes Gemüse und ähnliches, was der Mensch sich nicht mehr zumuten wollte, zu finden war. Ein nicht stubenreines Schwein wäre allerdings keine Option gewesen.

Gibt man Schweinen genügend Raum, so pflegen sie spezielle Toilettenplätze anzulegen, wie man in Zoos sehr leicht beobachten kann (bei Bewegungsenge in der Massentierhaltung fällt das aus Platzmangel allerdings aus). Auch bei den allgegenwärtigen Spuren der Nahrungssuche der Schweine im Wald sucht man Fäkalien vergebens. Schweine sind – auch darin den Menschen ähnlich – reinliche Tiere. Zudem haben insbesondere Schweine die Besiedlung Europas durch den Menschen gefördert, da sie eine breit verfügbare Quelle tierischen Proteins, das aufgrund der eingeschränkten botanischen Vielfalt notwendig für eine halbwegs gesunde Entwicklung des Menschen ist, darstellen. Ohne Schweine hätte die Besiedlich ab einer gewissen Dichte Probleme bereitet.

Das „reine“ Schaf dagegen ist, zumindest in der Form Hausschaf, genau die gegenteilige Hausnummer. Reiner Grasfresser und Herdentier kackt und pinkelt es, wenn es ihm gerade danach ist, und der nächste rennt durch, legt sich rein oder frisst Gras mit was dran. Biologisch sind Vegetarier unter den Tieren nicht selten auf Wiederaufnahme von Kot eingestellt, da verschiedene lebensnotwendige Stoffe erst durch die Bakterien im Darm gebildet und nur durch eine Wiederaufnahme verwertbar werden. Man kann das Verhalten auch sehr leicht in Schafzuchtgebieten wie Deichen an Flüssen oder Meeren beobachten.

Fazit: das unreine Schwein macht genau das, was ihm die religiösen Spinner vorwerfen, nämlich seinen eigenen Kot fressen, nicht, während das reine Schaf genau das macht. Was soll also dieser religiöse Unfug?

Bezüglich des Islams ist das leicht zu beantworten: der gute Mohammed hat einfach alles bei den Juden abgeschrieben. Würde VroniPlag den Koran prüfen, würde man so viele abgeschriebene Stellen ohne hinreichenden Quellennachweis finden, dass es bei Mohammed nicht nur zur Aberkennung eines Doktortitels, sondern sogar zur Aberkennung des Hauptschulabschlusses reichen würde. Aber den scheint er ohnehin nicht zu haben, da man obige Zusammenhänge auch an der Hauptschule lernen kann.

Bezüglich des Judentum lassen sich nur Vermutungen anstellen, die in der Regel in Richtung auf leichte Verderbnis und Trichinenbefall und damit auf schwere gesundheitliche Gefahren für den Menschen hinauslaufen. Wie kann man den Menschen vor sich selbst schützen? Eine der effektivsten Methoden ist die Religion, und die falsche Haltung von Tieren – enge Pferche, in denen sie keine speziellen Toilettenplätze einrichten konnten – gepaart mit den vergleichsweise eklige riechenden Absonderungen von Schweinen gab vermutlich eine einsehbare Begründung, warum Gott ausgerechnet dieses Tier vom Speiseplan strich. Das Gott ausgerechnet dieses Tier in anderen Gegenden zur Grundlage der Besiedlung durch den Menschen machte, war bei dem begrenzten Horizont der Leute damals unerheblich.

Solche Geschichten verselbständigen sich im Laufe der Zeit. Geblieben ist der begrenzte geistige Horizont strengläubiger Juden und Moslems.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.