Wie man Kunden los wird

Russland ist ja der böse Feind. Nicht unserer, sonder der der Verunreinigten Staaten von Amerika, also doch unserer. Was macht man gegen den bösen Feind? Richtig:

  1. Man führt Embargos ein.
  2. Man unterstützt massiv die Gegner des Feindes.

Über 2. muss man nicht groß reden: die Nazi-Regierung in Kiew wird unterstützt, d.h. man gibt ihnen Geld, damit sie Waffen kaufen kann, während das Volk den Gutmenschen scheißegal ist. Die Assad-Gegner werden unterstützt, was faktisch auf eine Unterstützung des IS hinausläuft. Usw usw.

Darüber hinaus werden auch Exportverbote nach Russland verhängt. Beispielsweise Maschinen, Elektronik, aber auch so kriegswichtige Sachen wie Milchprodukte und andere landwirtschaftliche Produkte. Sicher sind den meisten die massiven Proteste der Bauern in Frankreich und Deutschland bekannt. Die Preise fallen ins bodenlose und ruinieren die Bauern. Die dürfen nämlich nicht mehr nach Russland exportieren, und zusätzlich drängen auch noch Australier und Neuseeländer, deren Bauern die gleichen Probleme haben, auf den Markt. Aber wie unsere hochverehrte FdJ-Führerin sagte: wir müssen eben Verzicht leisten, wenn der Amerikaner Stunk machen will.

Das Schlimme an der Sache: je länger das dauert – und das wird noch lange dauern – desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Geschäfte wieder normalisieren. Die Russen sind dabei, sich mehr selbst oder eben anderswo zu versorgen, beispielsweise bei den Chinesen oder Indern. Warum sollten sie zurückkommen, wenn das Embargo aufgehoben wird, sie aber mit den neuen Lieferanten zufrieden sind?

Unsere Regierung ist dabei, durch eine Großkotzigkeit, die man eher in der Zeit nach 1933 verorten würde, unser Land nachhaltig und massiv zu schädigen. Aber wie immer sind die Claqueure vermutlich in der Mehrheit und wählen diese Mischpoke erneut.

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